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Schiedsrichter Massimo Busacca verfolgt eine Szene beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich am Sonntag, 3. April 2011, im Stadion Lachen in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der Tessiner Massimo Busacca war bis 2011 als Schiedsrichter tätig. Bild: KEYSTONE

Wegen Kritik an Handspiel-Regel: 

Schiedsrichter-Chef Busacca nimmt DFB in die Pflicht

In der Bundesliga regt sich Kritik an der Handspiel-Regelung. Zu Unrecht, findet die Fifa: Die Regel müsse nur besser erklärt werden, sagt Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca – er sieht den DFB gefordert.

Ein Artikel von

Spiegel Online

In der Diskussion über die Handspiel-Regel – so redete sich erst kürzlich Gladbach-Trainer Lucien Favre in Rage – wehrt sich der Weltverband Fifa gegen alle Kritik und sieht den Deutschen Fussball-Bund (DFB) und die deutschen Schiedsrichter in der Pflicht. «Die Regel müsste den Bundesliga-Spielern und -Trainern nur mal richtig erklärt werden. Da sind auch die nationalen Verbände gefordert», sagte Fifa-Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca der «Bild-Zeitung». 

«Das Fussball-Verständnis der Schiedsrichter ist sehr wichtig. Sie müssen den Fußball leben, ihn inhalieren und vor allem verstehen. Sie müssen sich in die Lage der Spieler versetzen können. Nur so kann der Referee richtig entscheiden.»

epa04311407 Swiss former referee and FIFA Head of Refereeing Development Massimo Busacca speaks during a press conference where he announced that Italian Nicola Rizzoli will be the referee of  the final soccer match of FIFA World Cup 2014 between Argentina and Germany on 13 July, in Rio de Janeiro, Brazil, 11 July 2014.  EPA/Ballesteros

Fifa-Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca bezieht Stellung. Bild: EPA/EFE

«Die Regel muss nur richtig interpretiert werden»

Um seine Ansichten zu untermauern, führte Busacca die WM in Brasilien an. Die Fifa habe «Trainer wie Joachim Löw mit ins Boot geholt. Wir hatten kein Problem mit der Hand-Regel. Die Regel muss nur richtig interpretiert werden», sagte Busacca. Der ehemalige Schiedsrichter forderte Kritiker auf, besser Argumente vorzubringen: «Man muss als Trainer auch Gründe liefern und kann nicht nur sagen, die Auslegung wäre dumm.»

In Deutschland hatten zuletzt viele Spieler, Trainer und auch Vertreter der Schiedsrichter-Zunft die Handspiel-Regel nach mehreren strittigen Entscheidungen wegen des undefinierten Ermessensspielraum kritisiert. (buc/sid/syl)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Paulchen 10.10.2014 11:39
    Highlight Highlight Das Palaver von Busacca nützt genau nichts.
    Viel bla bla ohne etwas zu bewirken und natürlich sind die Anderen "gefordert" nicht er selber.
    Schwach, ganz schwach.
    2 0 Melden
    • droelfmalbumst 10.10.2014 12:47
      Highlight Highlight Wieso? Die Regeln sind ganz klar definiert. Nur wer nicht will versteht sie nicht. Nur interpretiert man es sowieso immer gerne so, wie es für einem am günstigsten kommt.
      0 0 Melden

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