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So jubeln die Ajax-Spieler nach dem Halbfinaleinzug vor ihrer Kurve. bild: twitter/afcajax

Pressestimmen: «Mit immer grösseren Augen schaut die Welt auf Ajax»

Ajax Amsterdam wirft Juventus Turin im Viertelfinal aus der Champions League und bastelt weiter am grossen Fussball-Märchen. Während in den Niederlanden gejubelt wird, trauert Italien, dass Juve trotz Cristiano Ronaldo auch nach 23 Jahren noch immer auf den nächsten Triumph in der Königsklasse wartet.



Niederlande

De Telegraaf:

«Ajax hat wieder für eine super Überraschung in Turin gesorgt. Die Elf von Trainer Erik ten Hag hat in der Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus rausgeschmissen.»

Algemeen Dagblad:

«Phänomenales Ajax unter den letzten Vier der Champions League. Die magische Tour von Ajax durch Europa hört einfach nicht auf. Nach dem glorreichen 2:1-Sieg bei Juventus ist tatsächlich alles möglich. Eine niederländische Mannschaft im Halbfinale der Champions League – ein Überraschungsteam für die Ewigkeit. Mit immer grösseren Augen schaut die Welt auf Ajax.»

«Superstarkes Ajax macht Juventus verrückt und qualifiziert sich für das Halbfinale der Champions League.»

De Volkskrant

Trouw:

«Ajax wirft auch Favorit Juventus aus der Königsklasse. Es war wieder ein historischer Abend in der Champions League. Einer für die Spieler, die jung und strebsam sind, einer für den Trainer, der trotz der notwendigen Improvisationen, seinen Plan gelingen sah. Und vor allem für den Verein, der im Vergleich mit der vermögenden europäischen Elite im Champions-League-Viertelfinal eine Leistung von Format ablieferte.»

Italien

Gazzetta dello Sport:

«Endstation! Champions League adieu. Verheerende Enttäuschung für Juve. Die jungen Ajax-Spieler erteilen den Turiner Meistern eine schmerzhafte Lehrstunde. Die Niederländer sind auch für Cristiano Ronaldo zu stark. Ajax mit den Enkelsöhnen Cruyffs überrollt Juve mit einem vollauf verdienten Sieg.»

La Repubblica:

«Nach Real Madrid vernichtet Ajax jetzt die Bianconeri. Ein Tor von Ronaldo genügt nicht, um Juve über Wasser zu halten. Der Portugiese schafft es gegen das kollektive Spiel der Niederländer nicht.»

Corriere dello Sport:

«Apokalypse! Für Juventus bleibt die Champions League eine unendliche Obsession. Ajax versenkt das Phänomen Ronaldo, das Juve über 300 Millionen Euro gekostet hat. Und auch diesmal muss Juve seine Champions League-Träume auf das nächste Jahr verschieben. Die Wunde bleibt offen. Nicht einmal eine enorme Investition wie der Ronaldo-Transfer genügen, um den Titel zu erobern, der Juve seit 1996 fehlt.»

La Stampa:

«Eine junge, schnelle und technisch wendige Mannschaft aus Kinder-Champions voller Persönlichkeit versenken Ronaldos Juve. CR7 ist mit Szczesny der einzig unter den Juve-Spielern, der sich vor Kritik rettet. Juve ohne Entschuldigungen wandelt zwischen den Splittern zerstörter Träume und steckt in einem Albtraum, der seit dem letzten Champions-League-Titel vor 23 Jahren anhält.»

Tuttosport:

«Endlose Enttäuschung. CR7 genügt nicht. Die Champions League bleibt für Juve verwunschen. Lob für Ajax, das den Sieg voll verdient hat. Ein Tor Ronaldos genügt nicht, um die Bianconeri über Wasser zu halten, die die Niederlage vollauf verdient haben. Klubchef Andrea Agnelli hält Coach Allegri die Treue. Doch jetzt braucht Juve weitere Investitionen für die nächste Saison.»

Corriere della Sera:

«Juve erlebt eine Niederlage ohne Entschuldigungen. Ronaldo trägt die ganze Mannschaft auf seinen Rücken, doch er allein genügt nicht.»

England

Nächster Ajax-Gegner im Halbfinal ist entweder Manchester City oder Tottenham Hotspur.

The Independent:

«Dies ist die grossartigste Geschichte in der modernen Geschichte der Champions League, da sie völlig unwahrscheinlich war. Ajax ist ein stolzer Traditionsverein, aber ein finanziell machtloser. David hat nur einen Goliath getötet, Ajax hat jetzt in sechs Wochen zwei getötet.»

Daily Mail:

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bild: screenshot

The Guardian:

«Zuerst Real Madrid, jetzt Juventus: Was für eine Geschichte, was spielt Ajax für einen grossartigen Fussball in dieser Champions-League-Saison! Zum ersten Mal seit 1997 steht Amsterdam wieder im Halbfinal, und möglich gemacht hat das ein Spieler, der damals noch nicht einmal geboren war. Matthijs de Ligt, der 19-jährige Captain von Ajax, beendet Ronaldos Hoffnungen auf den Titel. Er spielte mit Selbstvertrauen, Freiheit und Überzeugung.»

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