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Switzerland's Caroline Abbe speaks to the media during a press conference, prior a training session at the Edmonton Soccer Complex, in Edmonton, Canada, Wednesday, June 17, 2015. The Switzerland national soccer team prepare its round of 16 match of the FIFA Women's World Cup Canada 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

107 Länderspiele: Caroline Abbé gehört zu den Routiniers. Bild: KEYSTONE

Caroline Abbé vor dem Achtelfinal gegen Gastgeber Kanada: «Das wird bestimmt ein geiles Erlebnis»

Caroline Abbé ist Captain des Schweizer Frauen-Nationalteams. Gemeinsam mit Martina Moser knackte sie im März als erste Schweizer Nationalspielerin die Marke von 100 Länderspielen. Nun steht die Genferin an der WM in Kanada vor dem nächsten Höhepunkt.



Im Jahr 2010 wurde Abbé zur Schweizer Fussballerin des Jahres gewählt. Im vergangenen Sommer wechselte die 27-jährige Abwehrspielerin zu Bayern München und wurde deutscher Meister. Beim 10:1-Kantersieg gegen Ecuador musste sie in der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz. Nun hofft sie, für den WM-Achtelfinal gegen Gastgeber Kanada wieder rechtzeitig fit zu sein.

Caroline Abbé, Sie zählen im Schweizer Team zu den Leistungsträgerinnen, mussten die Niederlage gegen Kamerun jedoch wegen einer Adduktorenverletzung von der Bank aus mitverfolgen. Wie war das für Sie?
Caroline Abbé: «Schwierig (lacht). Ich bin es nicht gewohnt auf der Bank zu sitzen. Du kannst eigentlich nichts beeinflussen. Du kannst deine Mitspielerinnen zwar mental unterstützen, aber einfach ist das nicht.»

«Wir werden nichts zu verlieren haben.»

Caroline Abbé

Haben Sie als Captain nach dem Spiel noch zum Team gesprochen?
Direkt nach dem Spiel nicht. Wir haben dann ja auch kurz später erfahren, dass wir uns trotzdem für die Achtelfinals qualifiziert haben. Danach brauchte ich keine Spielerin mehr zu trösten. Unsere Trainerin hat anschliessend noch ein paar Worte ans Team gerichtet. Wir sind froh, dass wir unser Minimalziel erreicht haben.

Switzerland's Ana Maria Crnogorcevic, 2nd right, celebrates her goal in front of temmates Fabienne Humm, left, Rachel Rinast, 2nd left, and Martina Moser, right, after scored the 1:0, during the group C preliminary round match between Switzerland and Cameroon at the Commonwealth Stadium, in Edmonton, Canada, Tuesday, June 16, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi) ***EDITORIAL USE ONLY; FIFA RESTRICTIONS APPLY

Die Schweizerinnen wollen auch im Achtelfinale gegen Kanada jubeln. Bild: KEYSTONE

Wie sieht es bei Ihnen persönlich aus? Sind die Adduktorenprobleme überstanden?
Es geht immer besser. Ich werde nun wieder ins Training einsteigen und muss schauen, wie es geht. Ich denke, zu 90 Prozent werde ich im Achtelfinalspiel wieder auf dem Platz stehen.

Dort erwartet euch in Vancouver gegen Gastgeber Kanada eine grosse Kulisse.
Ja, wir freuen uns auf diesen Höhepunkt. Ich bin sicher, dass das Stadion ausverkauft sein wird. Das wird bestimmt ein geiles Erlebnis. Wir freuen uns auch, wieder in Vancouver zu spielen.

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Das historische erste selbst erzielte WM-Tor der Schweizerinnen gegen Ecuador. gif: srf

Haben Sie sich schon mit dem Gegner befasst?
Wir haben in den letzten Jahren schon ein paar Mal gegen Kanada gespielt. Aus Erfahrung erwarte ich ein sehr physisches Spiel. Die Kanadierinnen sind zudem sehr erfahren. Aber wir werden nichts zu verlieren haben. Wir werden alles geben, über 90 oder 120 Minuten, und dann werden wir sehen, wozu es reicht. (si/rst)

Die Schweizer Nati an der Frauenfussball-WM 2015

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Die Schweizer Nati an der Frauenfussball-WM 2015
quelle: keystone
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