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Luzerns Torhueter Marius Mueller liegt nach dem Tor zum 1-0 durch Basels Arthur Cabral im Netz, im Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern am Sonntag, 29. September 2019 im Stadion St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Marius Müller ist geschlagen: Gegen Basel kassiert der FCL-Keeper drei Tore. Bild: KEYSTONE

Basel schlägt Luzern und hält YB auf Distanz – der FCZ gewinnt in Genf

Basel konserviert in der Super League seinen 3-Punkte-Vorsprung auf die Young Boys mit einem stilsicheren 3:0 gegen Luzern. Zürich und Xamax gelingen Auswärtssiege.



Basel – Luzern 3:0

>>> Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.

Die ersten beiden Tore für den überzeugenden FCB erzielte Neuzugang Arthur Cabral, den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Kemal Ademi in der Nachspielzeit. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Nur dank dem erneut starken FCL-Goalie Marius Müller fiel das Resultat nicht höher aus. Die Basler reisen damit mit breiter Brust in die Türkei zum Europa-League-Spiel bei Trabzonspor am Donnerstag.

Cabral profitierte nach einer halben Stunde von einem Stockfehler von Otar Kakabadse als letzter Mann und staubte zur Führung ab. Beim zweiten Treffer lenkte der Brasilianer eine Volleyflanke von Blas Riveros gekonnt ab. Eine noch frühere Führung durch Kevin Bua wurde den Baslern in der neunten Minute wegen einer Abseitsposition des Torschützen noch aberkannt. Nach einer halben Stunde aber drückte sich die Basler Überlegenheit auch auf der Resultattafel aus.

Einzig das Corner-Verhältnis (12:3) sprach schliesslich für die Luzerner, die nur zu einer nennenswerten Torchance kamen. Pascal Schürpf hatte diese, als er Jonas Omlin nach einer Stunde mit einem Schuss aus spitzem Winkel zu einer Parade zwang.

Basels Arthur Cabral jubelt nach seinem Tor zum 2-0 mit Teamkollege Valentin Stocker, im Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern am Sonntag, 29. September 2019 im Stadion St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Servette – Zürich 0:1

Ludovic Magnin kann aufatmen: Sein FC Zürich gewinnt in Genf gegen Servette 1:0 und verhindert ein weiteres Absacken in der Tabelle. Der Sieg ist verdient, weil der FCZ vorab vor der Pause überzeugt.

Vier Tage nach dem 0:4 in Basel zeigte der FC Zürich gegen Aufsteiger Servette tatsächlich eine Reaktion. Sie fiel vor allem vor der Pause heftig aus. Der FCZ war aggressiv, störte früh und zeigte auch die eine oder andere schöne Kombination.

Es war wohl die beste Halbzeit der Zürcher in dieser Saison, welche verdient auch die Entscheidung brachte. Marco Schönbächler flankte von rechts, und Antonio Marchesano hatte aus wenigen Metern keine Mühe, den Ball mit dem Kopf ins Tor zu lenken (35.).

Dem FCZ kam entgegen, dass Servettes Miroslav Stevanovic kurz nach diesem Tor für einen Schlag ins Gesicht des Zürchers Assan Ceesay die Gelb-Rote Karte sah. In Unterzahl war Servette nicht in der Lage, dem FCZ die drei Punkte noch abzujagen. So kamen die Zürcher zum ersten Auswärtssieg in dieser Saison - nach zuvor vier Spielen mit nur einem Punkt und 1:11 Toren.

Les joueurs Zuerichois Mimoun Mahi, gauche, et Antonio Marchesano, droite, laissent eclater leur joie, lors de la rencontre de football de Super League entre le Servette FC et le FC Zurich, FCZ, ce dimanche 29 septembre 2019 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Lugano – Xamax 0:1

Zum Abschluss des ersten Viertels der Meisterschaft erringt Neuchâtel Xamax seinen ersten Sieg. Die Neuenburger gewinnen beim FC Lugano, der ebenfalls bei erst einem Sieg steht, 1:0.

Passgeber Raphaël Nuzzolo und Torschütze Gaëtan Karlen - er bezwang den erneut starken Keeper Noam Baumann mit einem Heber – spielten das für die Xamaxiens fast schon historische Tor nach 27 Minuten schön heraus. Aus der Sicht der Tessiner lag dem Treffer jedoch ein haarsträubender Fehler zugrunde. Der ungarische Linksverteidiger Akos Kecskes stand in der auf ein Offside ausgehenden Abwehr um etliche Meter zu tief. Er hob damit das Offside auf, sodass Karlen allein auf das Tor ziehen konnte.

Die Neuenburger hätten in der Halbzeit deutlicher führen können, aber Janick Kamber und Maren Haile-Selassie vergaben mit zahmen Abschlüssen aus sehr günstigen Positionen sicher scheinende Tore. Auch die Luganesi hatten ihre Chancen, jedoch weit weniger deutliche. In der zweiten Hälfte liess Luganos Trainer Fabio Celestini mit fünf nominellen Stürmern spielen. Die Wirkung blieb allerdings gering.

Lugano's player Jonathan Sabbatini right, fight for the ball with Xamax's player Léo Seydoux left, during the Super League soccer match FC Lugano against Neuchatel Xamax FCS, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday September  29, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Die Tabelle

Die Telegramme

Basel - Luzern 3:0 (1:0)
23'768 Zuschauer. - SR Tschudi.
Tore: 28. Cabral (Bua) 1:0. 58. Cabral (Riveros) 2:0. 91. Ademi (Stocker) 3:0.
Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Riveros; Frei, Xhaka; Stocker, Zuffi (77. Kuzmanovic), Bua (83. Okafor); Cabral (87. Ademi).
Luzern: Müller; Kakabadse, Knezevic, Lucas, Sidler; Schürpf, Schulz, Voca, Matos (46. Males); Ndiaye (85. Demhasaj); Margiotta (46. Eleke).
Bemerkungen: Basel ohne Van Wolfswinkel (verletzt) und Petretta (nicht im Aufgebot), Luzern ohne Ndenge, Schwegler, Grether und Arnold (alle verletzt). 34. Müller lenkt Schuss von Bua an den Pfosten.
Verwarnungen: 67. Bua (Foul). 70. Widmer (Foul).

Lugano - Neuchâtel Xamax 0:1 (0:1)
2808 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tor: 27. Karlen (Nuzzolo) 0:1.
Lugano: Baumann; Yao, Maric, Kecskes; Lavanchy (71. Crnigoj), Vecsei, Sabbatini, Custodio (65. Gerndt), Aratore (53. Holender); Dalmonte, Carlinhos.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Neitzke, Oss, Xhemajli; Seydoux, Ramizi (89. Doudin), Corbaz, Kamber; Haile-Selassie (61. Seferi), Karlen (76. Mulaj); Nuzzolo.
Bemerkungen: Lugano ohne Bottani, Sulmoni, Covilo und Daprelà (alle verletzt). Neuchâtel Xamax ohne Farine, Dugourd, Mveng und Di Nardo (alle verletzt).
Verwarnungen: 8. Xhemajli (Foul), 18. Oss (Foul), 80. Neitzke (Foul).

Servette - Zürich 0:1 (0:0)
7036 Zuschauer. - SR Dudic.
Tor: 35. Marchesano (Schönbächler) 0:1.
Servette: Frick; Rouiller, Routis, Sasso, Severin (68. Tasar); Cespedes; Stevanovic, Ondoua, Wüthrich (46. Imeri); Schalk, Kone (75. Kyei).
Zürich: Brecher; Rüegg, Nathan, Mirlind Kryeziu (46. Bangura), Pa Modou; Sohm, Domgjoni; Schönbächler, Marchesano (89. Janjicic), Mahi; Ceesay (79. Kramer).
Bemerkungen: Servette ohne Sauthier, Iapichino, Cognat (alle rekonvaleszent). Zürich ohne Winter, Kololli und Hekuran Kryeziu (alle verletzt). 37. Gelb-Rote Karte gegen Stevanovic wegen Foul.
Verwarnungen: 11. Stevanovic (Foul). 25. Domgjoni (Foul). 81. Cespedes (Foul). 90. Nathan (Foul). 91. Brecher (Unsportlichkeit). (abu/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cheko 29.09.2019 18:25
    Highlight Highlight FCZ wiedermal Glück gehabt! Mich freut es aber mit so einem Spielsystem spielen wir eher gegen den Abstieg als um die Top drei... leider. Kramers Unfähigkeit im Sturm ist das beste Beispiel hierfür!
    • Schiri 29.09.2019 22:25
      Highlight Highlight Ceesay kann auch nur hohe Bälle verarbeiten und viel laufen. Ansonsten schiesst er schlecht, hat eine schlechte Übersicht, achtet nicht genug aufs Offside und schlägt ungenaue Pässe. Natürlich alles im Vergleich mit anderen SL Stürmern. Klassisches Anti-Talent.

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