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FIFA President Gianni Infantino arrives for the ceremony of the Best FIFA Football Awards in the Royal Festival Hall in London, Britain, Monday, Sept. 24, 2018. (AP Photo/Frank Augstein)

FIFA-Präsident Gianni Infantino: Was führt er im Schilde? Bild: AP

Infantino soll Verkauf der FIFA planen und Chef der neuen Firma werden

Das ist dicke Post! FIFA-Präsident Gianni Infantino plant, den Fussball-Weltverband radikal umzukrempeln. Deutschen Medien zugespielte Dokumente offenbaren sein Vorhaben.



Es ist ein Bericht, der die Fussballwelt ins Beben bringen wird. Die «Süddeutsche Zeitung» zitiert aus Dokumenten, welche ihr exklusiv vorliegen würden und eine gehörige Sprengkraft besitzen. Demnach beabsichtigt FIFA-Präsident Gianni Infantino im Geheimen den Verkauf sämtlicher wichtigen Rechte der FIFA an ein Konsortium mit Verbindungen nach Saudi-Arabien. Er selber soll anschliessend dessen Boss werden.

Seit Monaten wird über ein Angebot geheimer Investoren diskutiert, welche 25 Milliarden Dollar einschiessen wollen. Angeblich soll mit dem Geld eine Weltliga für Nationalteams und eine auf 24 Teams ausgeweitete Klub-WM finanziert werden. Infantino drängte im FIFA-Vorstand auf einen Abschluss des Deals, kam damit aber nicht durch. Wer die Investoren sind, verschwieg der Walliser beharrlich.

Die FIFA – eine leere Hülle?

Wie die «Süddeutsche Zeitung» nun berichtet, soll das Geld für weit mehr als diese beiden Wettbewerbe fliessen. Geplant ist laut einer geheimen Absichtserklärung, dass die FIFA fast sämtliche Rechte verkauft. Das Blatt, welches die Dokumente gemeinsam mit dem TV-Sender WDR ausgewertet hat, zählt auf: Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Satelliten- und Netzübertragungen, Merchandising und Spielrechte, jede Produktion in High Definition und 3D-Format, Computerspiele, alles «Virtuelle und jedes andere Format, das noch weltweit entwickelt wird».

Und: Auch Rechte an zukünftigen Fussball-Weltmeisterschaften sind mit einbezogen. Das Blatt fällt sein Urteil: «Würde der Ende März ausgearbeitete Plan umgesetzt, hätte in Zukunft ein Finanzkonsortium das Sagen über die Vermarktung des Weltfussballs – die FIFA bliebe als leere Hülle zurück.»

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Hausjuristen warnen vor Umsetzung

Bei den möglichen FIFA-Partnern handelt es sich um zwei britische Investmentfirmen. Beide sind dem Bericht zufolge mit Saudi-Arabien verbandelt. Das lege den Verdacht nahe, dass es den Investoren nicht nur um die Vermarktung des Fussballs gehe, sondern dass auch geopolitische Motive hinter dem Angebot stecken würden.

Gegenüber SZ und WDR teilte die FIFA mit, dass das Dokument veraltet sei «und nur eines von vielen Hunderten», die beim Weltverband im Umlauf sind. Dagegen spricht laut der Zeitung, dass der langjährige Hausjurist und sein Stellvertreter eine vernichtende Analyse gefällt und in einem Memo vor der Umsetzung der Pläne gewarnt hätten. In der Zwischenzeit hätten die zwei Juristen die FIFA verlassen. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Freilos 17.11.2018 08:28
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich niemanden ausserhalb dem Wallis und dem nahen Osten, der interesse hat die Fifa zu führen und auszumisten?
    Cool wäre jemand, der im Interesse der Fans und nicht des Bankkontos agieren würde.
  • Nelson Muntz 17.11.2018 08:23
    Highlight Highlight Unglaublich, bald wünsch man sich wohl den Sepp zurück. Infantil ist ja noch schlimmer.
  • Phrosch 17.11.2018 08:21
    Highlight Highlight Infantino: war das nicht dieser aufrichtige Hoffnungsträger, der aufräumen und alles besser machen würde? Und jetzt wird klar, dass man versuchte, den Teufel mit dem Beelzebuben auszutreiben. 🤔🙁
  • Makatitom 17.11.2018 07:36
    Highlight Highlight Als ob Blatters Zögling auch nur ein Mü besser wäre als El Corrupto himself. Fussball braucht einen Neuanfang ohne monetäre Interessen
  • Randy Orton 17.11.2018 01:36
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass dies durchkommt, wegen der UEFA und der anderen Verbände - die würden die Chance nutzen und schnell einen neuen internationalen Fussballverband gründen - da sie ja mit der FIFA eh oft im gleichen Teich fischen, wäre das eine Riesenchance.
  • MaskedGaijin 17.11.2018 01:02
    Highlight Highlight Der Typ ist wirkich schlimmer als Blatter.
  • Asmodeus 16.11.2018 23:06
    Highlight Highlight Ich würde sagen ich bin Schockiert, aber das wäre gelogen.

    Dieser unethische und korrupte Laden schockt schon lange nicht mehr.
  • carlen 16.11.2018 22:54
    Highlight Highlight Infantino muss zurücktreten! Es ist unglaublich was der gierige und schrecklichen Herr sich da alles erlaubt.
    Hier ein interessanter Artikel: https://www.sueddeutsche.de/sport/geheimplan-des-fifa-praesidenten-infantino-muss-gehen-1.4215372
  • birkir einsteinson 16.11.2018 22:44
    Highlight Highlight Die Fifa hat die Zitrone geerntet, ausgepresst, den Saft getrunken und ist gerade dabei den Pappbechecher zu fressen.
  • Raphael Stein 16.11.2018 21:44
    Highlight Highlight In diesem Spiel spiel ich nicht mit.
    Ist mir absolut egal.

    Echt also,
    so langsam dürfte es wohl jedem auffallen wie der Schiedsrichter pfeift.

  • kuwi 16.11.2018 21:02
    Highlight Highlight man stelle sich vor, was Herr Infantino bei diesem Deal verdienen wird. Das ganze Fifa-Gesocks gehört eingesperrt.
  • Hayek1902 16.11.2018 20:08
    Highlight Highlight Wir Schweizer können stolz sein auf unsere Fifa funktionäre, einer korrupter als der andere. Und das meine ich wörtlich, Blatter war ja ein Chorknabe dagegen.
    • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2018 20:21
      Highlight Highlight Sind beide aus dem Wallis... müsste man dringend mal genauer hinschauen da.
    • swisskiss 16.11.2018 22:36
      Highlight Highlight The Writer Formerly Known as Peter: Raclette und Fendant machen nicht korrupt! wenn man das Selbstverständnis gewisser Entscheidungsträger in gewissen Machtpositionen betrachtet, ist dieses selbstherrliche Handeln ein weit verbreitetes Problem, deren Machtmissbrauch nur durch die Höhe der Summe begrenzt wird und nicht durch ein Unrechtsbewusstsein.
    • jellyshoot 17.11.2018 01:43
      Highlight Highlight da gibts ja auch noch den constantin ... obwohl der schon fast wieder sympathisch wirkt gegen die ganzen fifa-verbrecher
  • RescueHammer 16.11.2018 19:56
    Highlight Highlight Der Henker und Totengräber det Fussballs.
  • Ohniznachtisbett 16.11.2018 19:36
    Highlight Highlight Wo wittert ihr einen Skandal? Sollen die doch machen. Offenbar denken diese Investoren, dass es dafür eine Nachfrage gibt, also versuchen sie ein Angebot zu machen. Und der Gianni findets gut, weil es ihm dann hinten rechts auch besser geht. Ihr alle kauft die Pay-TV Abos, nicht ich. Und was wird passieren? Richtig! Es wird funktionieren und ihr alle werdet wieder zuschauen...
  • Ruffy 16.11.2018 19:21
    Highlight Highlight es wäre mir eigentlich herzlich egal, was die fifa macht, man soll ihr einfach endlich den status eines vereins entziehen und sie ordentlich besteuern!
  • elmono 16.11.2018 19:17
    Highlight Highlight Richtig sympathischer Typ dieser Infantino. Der Nächste, welcher dem Wallis alle Ehre erweist.
  • Frank_Zapper 16.11.2018 19:15
    Highlight Highlight Fände ich eine gute Idee. Die Fifa sollte weg von der Non-Profit Organisation hin zu einer Gewinn orientieren Firma. Das würde allen Beteiligten und besonders dem Weltfussball helfen.
  • salamandre 16.11.2018 19:13
    Highlight Highlight Auch was der Infantino, nein der meint es nur gut mit dem Fußball, lasst den nur machen es kommt schon...wie es halt kommen soll.
  • sansibar 16.11.2018 19:02
    Highlight Highlight Kann man eigentlich aus der FIFA austreten? So als Verband? Da wäre vielleicht mal ein deutliches Zeichen nötig...
    • salamandre 16.11.2018 19:16
      Highlight Highlight Problemlos...macht aber niemand, wo soll denn die liebgewonnene Kohle herkommen.
    • neutrino 16.11.2018 21:04
      Highlight Highlight Klar, kann man.
    • Mia_san_mia 17.11.2018 05:01
      Highlight Highlight Klar, kann man.
  • Don Alejandro 16.11.2018 18:49
    Highlight Highlight Wir werden uns bald Kaputtkommerzialisieren...und Fussball wird von der Allgemeinheit zur exklusiven Sportart der Gutbetuchten verkommen. Mein Gott, man wünscht sich bald Blatter zurück!
    • the Wanderer 17.11.2018 13:20
      Highlight Highlight "... man wünscht sich Blatter zurück"

      und das will ja schon was heissen!

  • hightower 16.11.2018 18:49
    Highlight Highlight Gier gewinnt gegen Fussball nach einem umstrittenen & höchst undurchsichtigen Elfmeterentscheid mit 1:0.
  • cykez 16.11.2018 18:44
    Highlight Highlight nicht mehr lange und ich schaue nur noch 1.liga abwärts. schlimm was die da oben auf dem züriberg aus der schönen sportart machen wollen!
    • Mia_san_mia 17.11.2018 05:02
      Highlight Highlight Die da oben 😂
  • Ursus der Rächer 16.11.2018 18:40
    Highlight Highlight Dann kann man die Fifa loswerden und die Nachfolgefirma von Infantilo voll besteuern. Ich sehe nicht ein, was eine solche Firma noch begünstigt werden soll. Auch eine Abwanderung wäre ein Geschenk für die Schweiz. Wir wären nicht mehr Epi-Zentrum für die Fussballbetrüger aus aller Herren-Länder.
    • B-Arche 17.11.2018 04:16
      Highlight Highlight Voll besteuern? In der Schweiz???
      Selten so gelacht.
      Da werden die Scheichs ganz edel empfangen mit speziellem "Steuerdeal" auf dass noch mehr Geld in die Schweiz fliesst. An anderem ist die Schweiz nicht interessiert.
  • DieFeuerlilie 16.11.2018 18:39
    Highlight Highlight Wow..
    Ich hätte nie gedacht, dass irgendwann ’mal der Tag kommen würde, an dem ich mir Sepp Blatter zurückwünsche..

    Danke, Infantino.
    Für nichts, wohlgemerkt.
  • bokl 16.11.2018 18:28
    Highlight Highlight Wie soll das funktionieren? Gründen UEFA und Co. halt einen neuen Weltverband.
    • Maranothar 16.11.2018 18:59
      Highlight Highlight Als ob die UEFA besser wäre.
  • N. Y. P. 16.11.2018 18:20
    Highlight Highlight «Würde der Ende März ausgearbeitete Plan umgesetzt, hätte in Zukunft ein Finanzkonsortium das Sagen.»

    Zuerst wird die WM mit 48 Mannschaften verwässert, dann kaufen die Araber mit ihrem Ölgeld die FIFA ubd zu guter Letzt sollen wir blöden Armleuchter pro Spiel 40 Franken dem Hause Saud und ihren Finanzvasallen überweisen, um ein WM-Mätchli zu sehen.

    Meine Fresse.

    Gianni, und Du, eloquenter, öliger Hohepriester der internationalen Geldflüsse bist also der Boss !

    Werft endlich die FIFA aus unserem Land.
    • salamandre 16.11.2018 19:20
      Highlight Highlight Ich versteh Deine Wut, aber die FIFA findet schon Morgen einen neuen Platz und sogar einen der sich zum Wursteln besser eignet.
  • Rainer.Zufall 16.11.2018 18:17
    Highlight Highlight Darf er machen, wenn er den internationalen Fussball zerstören möchte

    In Zukunft die kleinen Ortsvereine unterstützen👌
    User Image
  • Rock'n'Rohrbi 16.11.2018 18:12
    Highlight Highlight Man bläst den Ball auf bis er platzt.
    Alles was nach dem Knall kommt kann fast nur besser sein als das was bis dahin reingepumpt wurde.
    Hoffentlich fliegen so richtig die Fetzen und legt alles blank, dass die Raffgier nackt auf dem Elfmeterpunkt zum Strafstoss bereit steht!

    Es wird Zeit dass das Leder von der Gier befreit und wieder zum Spiel wird...
  • cero 16.11.2018 18:10
    Highlight Highlight Wenn ich das so höre, sehne ich mich nach dem Fussballspiel auf dem Schulhausplatz mit den improvisierten Toren und Regeln und der ganzen Begeisterung, die wir hatten dem Ball nachzujagen und davon zu träumen, wie die 'Richtigen' zu sein.


    Irgendwann werden die Leute beginnen, dem Fussball davonzulaufen - imho wird diese Kuh bereits jetzt mit all den Wettbewerben zu stark gemolken, das wird bald einmal langweilig werden... da schaut man dann lieber was anderes, das einen mähr fasziniert als die kickenden Millionäre und ihre Funktionäre...
    • derEchteElch 16.11.2018 21:56
      Highlight Highlight Aus dem Grund schaue ich heute schon nur NFL.. fliesst das Geld zwar auch in die Tasche von geldgierigen Säcken, da bin ich mir dem aber auch bewusst und kann damit gut leben. Ist der durchschauberere Verein im Vergleich zur FIFA.
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2018 18:08
    Highlight Highlight Vielleicht wird es Zeit einen alternativen Fussballverband zu gründen und die FIFA aussen vor zu lassen. WM's organisieren und Rechte verkaufen, kann man schliesslich auch ohne FIFA.
    • don duende 16.11.2018 19:32
      Highlight Highlight die alternative liga in zürich wäre eine gute inspiration für dieses vorhaben
    • baBIELon 16.11.2018 23:16
      Highlight Highlight Es gibt schon lange alternative Ligen😉
  • locheha1 16.11.2018 18:06
    Highlight Highlight Und wiedermal hatten diejenigen recht, die die FIFA nicht als Verein, sondern als steuerpflichtiges Unternehmern sahen.
    • dan2016 16.11.2018 18:27
      Highlight Highlight als kriminelle Organisation
    • Klirrfactor 16.11.2018 21:04
      Highlight Highlight "FIFA is a non profit organisation. We have to remain a non profit organisation!" - Sepp Blatter
  • Jeanne d'Arc 16.11.2018 17:56
    Highlight Highlight "die FIFA bliebe als leere Hülle zurück"

    Ist die FIFA nicht jetzt schon eine raffgierige, seelenlose und leere Hülle?
    • King_Cone 16.11.2018 18:03
      Highlight Highlight Die hülle ist voll... voll geld und raffgierigen habaschen
    • Rainer.Zufall 16.11.2018 18:20
      Highlight Highlight "Wer sowas macht, hat den Fussball nie geliebt.!!"

      -Rudi "der Eine" Völler
    • Livia Peperoncini 16.11.2018 19:26
      Highlight Highlight Tante Käthe sollte besser schweigen, der ist ja als Geschäftsführer Sport in der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH selber einer der Vernichter des alten Fussballs. Der Profifussball ist heute Showbusiness und da passiert es halt schon mal das Vereine wie Leverkusen ( Marktwert 404.2 Mio. Euro ) gegen einen FC Zürich ( Marktwert 21.5 Mio. Euro ) auf's Dach kriegt. Die heftigsten Kritiker der Kommerzialisierung des Fussballs sind meistens die grössten Sünder wie z.B. der FC Bayern, die sind sogar an der New Yorker Börse handelbar.
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