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Swiss forward Xherdan Shaqiri during a training session of the Switzerland soccer national team, at Juan-Antonio Samaranch stadium, in Lausanne, Switzerland, Tuesday, March 21, 2017. Switzerland will plays Latvia next saturday in Geneva for an 2018 Fifa World Cup group B qualification soccer match. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Gilt für Shaq das Trio-Eugster-Motto «Jetzt muess de Buuch weg»? Bild: KEYSTONE

Ghackets mit Hörnli oder Popcorn? Wieso es Petkovic egal ist, was Shaqiri mampft

Seit Wochen schon dreht sich die Fitnessdebatte um Xherdan Shaqiri. Natitrainer Vladimir Petkovic entschleunigt die Diskussion um die Behandlungsakte Shaqiris mit einer Prise Humor.



Die wichtigste Nachricht zur allgemeinen Beruhigung vorweg: Er machte das ganze Programm mit, Daumen hoch. Ein Autogramm, ein Zwinkern, Xherdan Shaqiri ist zurück, er trainierte ganz normal. Im Prinzip der Courant normal. Beim Topskorer der SFV-Auswahl hingegen genügt die aktuelle Faktenlage zur Schlagzeile des Schweizer Fussball-Tages.

Swiss midfielder Blerim Dzemaili, right,  and Swiss forward Xherdan Shaqiri, left, attend a practice session of the Swiss squad in Lausanne, Switzerland, Tuesday, March 21, 2017. Switzerland will play Latvia next Saturday in Geneva for a  World Cup group B qualification soccer match.  (Laurent Gillieron/Keystone via AP)

Shaqiri spielt im Training den Ball, ehe ihn Dzemaili erreicht. Bild: AP/Keystone

In Stoke ist er Mitte Januar spurlos von der Bildfläche verschwunden. Wadenprobleme, Therapie, Entzündungen, Narben. Die medizinische Abteilung des Verbands befand den City-Patienten nun aber für schmerzfrei: «Er hat grünes Licht und sollte am Samstag wieder 100 Prozent bereit sein.»

Petkovic sieht kein Problem

Shaqiri beteiligte sich in den letzten Monaten nie selber an den Debatten um seine körperliche Verfassung. Am dritten Camp-Tag wird der Premier-League-Professional sein Schweigen brechen. Bis jetzt äusserte sich nur das Umfeld – und in Lausanne auf mediale Anfrage der Nationalcoach Petkovic: «Er ist wieder voll in Betrieb und muss Gas geben, um mich zu überzeugen.»

Umfrage

Soll Xherdan Shaqiri in der Nati spielen, wenn er im Klub keine Einsätze mehr hat?

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1,646 Votes zu: Soll Xherdan Shaqiri in der Nati spielen, wenn er im Klub keine Einsätze mehr hat?

  • 31%Ja, Shaqiri bringt der Nati offensiv immer etwas.
  • 59%Nein, es sollen besser Akteure mit Spielpraxis eingesetzt werden.
  • 10%Ich weiss es nicht.

Auf die Karriereplanung des Hochbegabten, der sich von Bayern München via Inter Mailand zu Stoke City transferieren liess, mochte der Schweizer Selektionär öffentlich nicht im Detail eintreten – nur so viel: «Drei Wechsel innert Kürze sind nicht einfach zu verdauen. Ich sehe aber kein Problem ‹Shaqiri›.»

Er habe den Eindruck, dass der 25-Jährige die medizinischen Ratschläge annehme, sagte Petkovic weiter. Und dann schob er das eigentliche Bonmot nach: «Ich überprüfe nicht, ob er um 12 Uhr abends Stretching macht, oder ob er Popcorn oder Hackfleisch isst.»

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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