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Primera Division, 35. Runde

La Coruna – Barcelona 2:4 (1:2)
Alaves – Atlético Madrid 0:1 (0:0)

epa06701810 FC Barcelona's players celebrate after winning against Deportivo de la Coruna during their Spanish Primera Division soccer match at Riazor stadium, in La Coruna, Spain, 29 April 2018. Barcelona won the Spanish LaLiga title after defeating Deportivo de la Coruna.  EPA/Lavandeira jr

Die Spieler des FC Barcelona freuen sich über den 25. Meistertitel. Bild: EPA/EFE

Barcelona holt den Titel dank Messis Hattrick – Schär steigt ab

Der FC Barcelona ist in dieser Saison unschlagbar gut. Mit dem 4:2 in La Coruña stellten die Katalanen den Meister-Triumph definitiv sicher. Für Fabian Schär wird die erste Saison in Spanien mit dem Abstieg enden.



Auf ihn ist nahezu immer Verlass, seit Jahren an fast jedem wichtigen Abend: Lionel Messi. Der 30-jährige Captain führte den ungeschlagenen neuen Meister mit einer Triplette zum Erfolg gegen La Coruña, das bis zum 2:2 harten Widerstand geleistet hatte. Im ersten Jahr ohne den zum PSG weitergezogenen Superstar Neymar verdeutlichte der fünffache Weltfussballer seinen Marktwert mit 32 Treffern in der Liga erneut im imposanten Stil.

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Das 2:0 durch Lionel Messi. Video: streamable

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Das 3:2 durch Lionel Messi. Video: streamable

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Das 4:2 durch Lionel Messi. Video: streamable

Im Stadion Riazor jubelten und weinten die Beteiligten zeitgleich. Barça zelebrierte vorzeitig den 25. Titelgewinn, derweil Deportivo La Coruña vier Jahre nach der Promotion erneut absteigt. Die Blütezeit hat der Verein des Schweizer Nationalspielers Fabian Schär längst hinter sich.

Bei der Jahrtausendwende führte Depor das spanische Ranking an, danach verspekulierte sich die Klubführung mehrfach. Drei prekäre Kampagnen überstand der Ex-Champion, eine vierte ungenügende Performance endete mit der grossen Ernüchterung; CD Leganés und die UD Levante, zwei Klubs mit überschaubarem wirtschaftlichen Aufwand, sind für den Tabellen-18. nicht mehr einholbar.

epa06195856 Deportivo Coruna's Swiss defender Fabian Schaer (C) in action against Real Sociedad's Asier Illarramendi (L) and French Kevin Rodrigues during their Spanish Primera Division League soccer match at the Riazor stadium in A Coruna, province of Galicia, northwestern Spain, on 10 September 2017.  EPA/Cabalar

Er steigt ab: Fabian Schär hier in Aktion gegen die Real Sociedads. Bild: EPA/EFE

Barcelona im Dauerhoch

Auf diametral anderer Flughöhe bewegt sich der FC Barcelona. Kein La-Liga-Vertreter hat seit dem letzten Liga-Triumph von La Coruña mehr Silverware gewonnen als der ruhmreiche FCB – neunmal stand der Verein zuoberst und vor dem Hauptkonkurrenten Real Madrid; siebenmal innerhalb einer Dekade.

Das Out im Viertelfinal der Champions League vor wenigen Wochen gegen die AS Roma wird indes haften bleiben, daran ändert der nächste Meilenstein in der grossen Geschichte der katalanischen Sport-Institution nichts. Die Ansprüche der Barça-Aficionados enden selbstredend nicht an der Landesgrenze; in einer Organisation mit dem Leitspruch «Més que un club» ist die internationale Ausstrahlung erheblich.

Seine Stars schonte Diego Simeone mit Blick auf das Rückspiel im Halbfinal der Europa League gegen Arsenal am kommenden Donnerstag. Entsprechend knapp fiel der Pflichtsieg der Madrilenen in Alaves (1:0) aus. Kevin Gameiro (78.) verwertete nach dem Fehlschuss von Fernando Torres die zweite Penalty-Offerte der Basken, womit der Franzose Atléti zum ersten Auswärtserfolg in der Liga seit über zwei Monaten führte. (sda)

Die Tabellenspitze:

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Ob Barcelona oder Bern, hauptsache Meister:

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So feiert YB den ersten Meistertitel seit 32 Jahren
quelle: keystone / peter schneider
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