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epa04314773 German head coach Joachim Loew (R) gives instructions to Mario Goetze (L)during the FIFA World Cup 2014 final between Germany and Argentina at the Estadio do Maracana in Rio de Janeiro, Brazil, 13 July 2014. 

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WM-Final 2014: Löw gibt Götze aufmunternde Worte mit auf den Weg. Bild: EPA/DPA

Löw erklärt, weshalb er Götze im WM-Final mit dem Spruch «Zeig der Welt, dass du besser als Messi bist!» heiss machte

Jogi Löws Motivation für Mario Götze im WM-Final 2014 ist legendär. Jetzt hat der Bundestrainer erklärt, weshalb er dem späteren Siegtorschützen bei seiner Einwechslung die Worte «Zeig der Welt, dass du besser als Messi bist!» mit auf den Weg gegeben hat.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Wechsel hat den WM-Final 2014 zwischen Deutschland und Argentinien (1:0 n.V.) entschieden: Bundestrainer Joachim Löw brachte in der 88. Minute Mario Götze für Miroslav Klose. Der Bayern-Profi kam in der 113. Minute nach Vorlage von André Schürrle an den Ball – der Rest ist Fussball-Geschichte. Götze schoss Deutschland zum Titel.

In einem Interview mit der Welt hat Löw nun die Situation vor der Einwechslung beschrieben – und die Gründe für den Vergleich mit dem wohl besten Fussballer der Erde genannt. «Der Satz fiel mir spontan ein», sagte Löw. «Immer steht alles im Zeichen von Messi. Bester Spieler, Weltfussballer – von ihm war oft die Rede. Auch zu Recht. Aber als ich neben Mario stand, dachte ich mir, ‹komm Mario, für mich bist du in diesem Moment wertvoller als Messi.›»

Germany's Mario Goetze shoots to score a goal past Argentina's goalkeeper Sergio Romero during extra time in their 2014 World Cup final at the Maracana stadium in Rio de Janeiro July 13, 2014. REUTERS/Kai Pfaffenbach (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP TPX IMAGES OF THE DAY)         TOPCUP

Die Entscheidung: Götze spitzelt den Ball zum deutschen WM-Triumph ins Tor. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Götze: «Die Messlatte sehr hoch gelegt»

Der Argentinier Messi, Weltfussballer der Jahre 2010, 2011 und 2012, kam im Final nicht sonderlich gut zur Geltung. Löw wollte Götze auf besondere Weise motivieren: «Das kam aus dem Bauch heraus. Das Spiel stand auf Messers Schneide, da war es schwierig, Mario taktisch etwas mit auf den Weg zu geben. Da ging es um Emotionen.»

Götze selbst hatte vor einiger Zeit in der Sport Bild gesagt, dass ihm der Vergleich für das Spiel geholfen habe. Aber: «Mit dem Satz hat der Bundestrainer die Messlatte sehr hoch gelegt. An der kannst du mal den einen oder anderen Tag schnuppern, ansonsten wird es aber schwierig.» (chp/spon)

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