Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
pack d'schär us

Wenn du dich hier fragst, ob FCB-Coach Paulo Sousa seinem Innenverteidiger Fabian Schär ein Haushaltsgerät eingepackt hat: Unbedingt weiterlesen!  bild: watson/keystone

12 Ausdrücke, die nur Fussballer verstehen – und die passende «Erklärung für Dummies» gleich dazu

Du verstehst immer nur Bahnhof, wenn sich die 22 Verrückten auf dem Fussballplatz gegenseitig anschreien? Dann ist es höchste Zeit, diesen kleinen Guide zu konsultieren – und sofort kannst du auf jedem Rasen gleich selber den Ton angeben.



spiel is loch

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Das Loch ist in diesem Zusammenhang weder als Platzunebenheit noch als pervers zu verstehen. Gemeint ist die Lücke zwischen zwei Abwehrspielern. Da soll der Ball durchgespielt werden.

pack d'schär us

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Natürlich ist keiner der Spieler mit einer echten Schere ausgestattet. Das Haushaltgerät steht hier für eine üble Grätsche; wer sie «auspackt», grätscht den Gegner um.

gheie lah

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: «Gheie lah» ist keineswegs eine Aufforderung, sich fallen zu lassen und mit einer Schwalbe ein Foul zu provozieren. Tatsächlich will der Trainer damit seiner Verteidigungslinie signalisieren, einige Meter  zurückzulaufen, sich also Richtung eigenes Tor «fallen zu lassen».

jungs, drüeck sueche

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Die Spieler müssen jetzt natürlich nicht irgendwelche versteckten Dreiecke auf dem Platz, sondern viel mehr das DreieckSPIEL suchen. Dieses ist selbsterklärend: Die Spieler stehen in einem Dreieck zueinander und passen sich so den Ball zu. Die Gegner müssen von einem zum nächsten Spieler rennen und kommen so nur schwer an den Ball.

Bild

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Mit diesem Ausruf will ein Spieler den Schiedsrichter darauf hinweisen, dass einer der Gegenspieler im Abseits steht. Der Zusatz «im Abseits» fällt dabei aus Zeitgründen weg.

Bild

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Mit dem knappen «Eins, Zwei» zeigt der Mitspieler die Gelegenheit für einen Doppelpass an. Dem Ballführenden wird gleichzeitig signalisiert, dass er den Ball zurückerhält (ein Pass, ein zweiter Pass) – das erhöht die Chance, dass der Ballführende auf den Kombinationsvorschlag eingeht. Die italienisch-stämmige Jugend hat in unseren Breitengraden übrigens die leicht abgewandelte Version «uno, due» eingeführt.

Bild

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Mit diesem Ausruf ist natürlich nicht der Spieler «Leo» gemeint. Viel mehr will der Ausrufer seinem Mitspieler klar machen, dass er den Ball übernehmen will und sein Teamkollege diesen also ihm überlassen soll. Übersetzen könnte man «Leo» mit «Lass» oder «Miine» (siehe auch Infobox).

Exkurs: Gelbe Karte für «Miine!»

Gerüchten zufolge soll es Schiedsrichter geben, die die gelbe Karte zücken, wenn ein Spieler im Zweikampf «Miine» (Meiner!) ruft. Der Gegner werde damit abgelenkt. Daraus soll auch die (fragwürdige) Notlösung mit «Leo» entstanden sein.

isch eusi ziit

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: Dieser Ausruf findet vor allem im Falle eines Rückstandes Verwendung. Die Zeit läuft dem zurückliegenden Team davon und wird deshalb als «eusi Ziit» bezeichnet.

Bild

bild: watson/keystone

Erklärung für Dummies: «Höch stah» und «tüüf stah» hat nichts mit irgendwelchen Höhen und Tiefen zu tun. «Höch» bedeutet in diesem Fall weiter weg vom eigenen Torhüter, «tüüf» logischerweise das Gegenteil. Meist wird damit die Abwehrkette angesprochen, die entweder etwas offensiver oder eben weiter zurückgestaffelt steht.

use

bild: watson

Erklärung für Dummies: Mit diesem Ausruf schickt der Trainer nicht etwa seine Spieler aus dem Stadion, sondern nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Gefahrenzone. So stellt die Abwehr alle Stürmer, die vorne stehen bleiben, ins Abseits.

Bild

bild: watson

Erklärung für Dummies: «Tacklä» hat nichts mit dem aus dem Englischen übernommenen «tackeln» zu tun. Es geht nämlich genau um das Gegenteil: Den heranstürmenden Gegner nicht direkt angreifen, sondern abfangen, rückwärts mit ihm mitgehen und so das Tempo aus dem Angriff des Gegners nehmen.

is ängeli

bild: watson

Erklärung für Dummies: Auch wenn ein Schuss ins «Ängeli» durchaus als himmlisch bezeichnet werden kann, hat sein Zielort nichts mit einem Engel zu tun. Tatsächlich trifft man dabei genau ins Lattenkreuz, also ins obere Eck des Tores.

Gleich noch eine Ladung Fussballwissen: So steht es in den Meisterrennen in Europas Fussballligen

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Mache mir Sorgen» – das sagt Liga-Chef Schäfer zur Lage des Schweizer Fussballs

Der Schweizer Fussball stürzt im UEFA-Ranking ab und verpasst die grossen Geldtöpfe der internationalen Wettbewerbe. Der Schweizer Fussball hat ein Gewaltproblem und einen antiquierten Modus. Oder wie beurteilt der Liga-Chef Claudius Schäfer die Situation?

Der Spruch hat das Potenzial zum Running Gag. Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, sitzt in seinem Büro in Muri bei Bern und sagt: «Wenn wir über Sicherheit reden, gehe ich gleich wieder raus.» Von wegen! Schäfer ist bewusst: Kein Interview, ohne dass er mit Fragen zu Gewalt in den Stadien konfrontiert wird – leider.

Der Schweizer Klubfussball ist im UEFA-Ranking auf Platz 17 abgerutscht. Machen Sie sich Sorgen?Claudius Schäfer: Und wie! Das ist eines unserer Kernthemen. Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel