Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Cup, 1/16-Finals

Köniz – GC 3:1 (2:1)

Lausanne – Thun 0:1 (0:0)

18.09.2015; Koeniz; Fussball Schweizer Cup - FC Koeniz - Grasshopper Club Zuerich;
Tor zum 2:1 durch Ermin Gigic (R, Koeniz) Torhueter Vaso Vasic (GC) hat das Nachsehen
(Urs Lindt/freshfocus)

GC-Hüter Vasic blickt entsetzt: Gigic (rechts) hat ihn zum 2:1 für Köniz bezwungen.
Bild: Urs Lindt/freshfocus

Der FC Köniz wirft GC raus und fügt den Hoppers die bitterste Cup-Pleite der Geschichte zu

Der FC Köniz läutet die 1/16-Finals des Schweizer Cups mit einem Paukenschlag ein. Die Berner aus der Promotion League schlagen den Zürcher Grasshopper Club mit 3:1. Thun wirft Lausanne raus.



GC war vor der Reise nach Liebefeld gewarnt. Das ambitionierte Köniz ist Leader der Promotion League und hat mehrere Super-League-erfahrene Spieler in seinem Kader. Die Innenverteidigung beispielsweise bilden Jiří Koubský und Miguel Portillo. In den vergangenen Jahren hatte Köniz im Cup noch gegen grosse Favoriten den Kürzeren gezogen, nun klappte es mit einem Triumph.

«Wir haben gut gespielt, zehn hochkarätige Chancen herausgespielt. Aber uns hat die Entschlossenheit gefehlt.»

Pierluigi Tami, GC-Trainer
SRF

Für die Grasshoppers hat die Niederlage historischen Charakter. Der Rekord-Cupsieger ist zum ersten Mal in der Geschichte an einem Gegner gescheitert, der zwei Ligen tiefer spielt. Letztmals scheiterte GC vor sechs Jahren an einem Unterklassigen (0:1 gegen Lugano).

18.09.2015; Koeniz; Fussball Schweizer Cup - FC Koeniz - Grasshopper Club Zuerich;
Enttaeuschung bei Yoric Ravet (GC)
(Urs Lindt/freshfocus)

Yoric Ravet: Ratloser Teil einer historischen GC-Versager-Mannschaft.
Bild: Urs Lindt/freshfocus

Auf Topskorer Osmani ist Verlass

Altin Osmani brachte den Underdog Köniz mittels Penalty schon in der 6. Minute in Führung. Doch GC gelang postwendend der Ausgleich, nur eine Minute später glich Munas Dabbur aus. Auch der Israeli war vom Elfmeterpunkt aus erfolgreich.

«Viele im Team stehen an der Schwelle zur Super League. An einem guten Tag ist praktisch kein Niveau-Unterschied festzustellen. Und heute zogen wir einen guten Tag ein.»

Bernhard Pulver, Köniz-Trainer
SRF

Ermin Gigic brachte Köniz nach 25 Minuten erneut in Führung. Und diese rettete der Aussenseiter über die Zeit. Die Hoppers vergaben mehrere gute Chancen, ehe Osmani in der 87. Minute das alles entscheidende 3:1 gelang. Der Könizer Topskorer, einst in der Challenge League engagiert, hat damit in dieser Saison in neun Pflichtspielen schon zwölf Treffer erzielt.

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Entscheidung: Osmani schliesst einen Konter zum 3:1 ab.
gif: SRF

Wiesers Tor entscheidet auf der Pontaise

Mit dem FC Thun ist ein zweiter Berner Klub weiter. Der Super-Ligist tat sich in Lausanne schwer. Erst in der 83. Minute schoss Sandro Wieser den Siegtreffer zum 1:0. Der Liechtensteiner verwertete mit dem Kopf eine Flanke von Gianluca Frontino. Lausanne war vor allem in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, das 0:0 entsprach nicht dem Gezeigten. (ram)

Animiertes GIF GIF abspielen

Wieser köpfelt Thun in die Achtelfinals.
gif: srf

Die Telegramme

Köniz – Grasshoppers 3:1 (2:1). 2300 Zuschauer. – SR Fähndrich. – Tore: 5. Osmani (Foulpenalty) 1:0. 7. Dabbur (Foulpenalty) 1:1. 25. Gigic 2:1. 87. Osmani 3:1.

Grasshoppers: Vasic; Antonov (81. Bauer), Gülen (76. Kamberi), Pnishi, Lüthi; Bašić, Källström; Ravet, Brahimi (58. Tarashaj), Caio; Dabbur.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Barthe und Mall (beide verletzt). 15. Freistoss von Caio an den Pfosten. 56. Tor von Caio aberkannt (Foul). Verwarnungen: 3. Gülen (Foul). 28. Antonov (Reklamieren). 61. Pnishi (Foul).

Lausanne-Sport – Thun 0:1 (0:0). SR Erlachner. – Tor: 83. Wieser 0:1.

Thun: Ruberto; Joss, Sulmoni, Bürki, Schirinzi; Hediger, Wieser; Zárate, Frontino (94. Zino), Rojas (72. Wittwer); Rapp (57. Munsy).

Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Ferreira, Glarner, Peyretti, Siegfried und Schindelholz (alle verletzt). Keine Verwarnungen gegen Thuner Spieler.

David gegen Goliath: Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gringoooo 18.09.2015 23:59
    Highlight Highlight Hahahaha MIR SIND RÄKCHORDMÄISCHTER!

    Danke Watson für den Titanic vergleich! Aktueller denn jeh! 😂😂😂
  • zettie94 18.09.2015 22:23
    Highlight Highlight Super Köniz!
    Der FCK hat die sportliche Qualität, um sich mittelfristig in der Challenge League etablieren zu können. Der Aufstieg ist eigentlich nur eine Frage des Stadions...
    • zwan33 19.09.2015 08:50
      Highlight Highlight Thun wird eher CH-Meister als YB...
  • Seagull 18.09.2015 22:04
    Highlight Highlight Erst das Cup-Aus, jetzt folgt der grosse Einbruch in der Meisterschaft. Who cares?

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article