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Nach schwulenfeindlichen Äusserungen: Boxer Manny Pacquiao ist seinen Sponsor Nike los

18.02.16, 08:19 24.02.16, 18:11


Nike hat den Vertrag mit Manny Pacquiao, einem der erfolgreichsten Boxer der Welt, wegen homophober Äusserungen gekündigt. Pacquiao hatte am Montag gesagt, homosexuelle Paare seien schlimmer als Tiere. Einen Tag später entschuldigte er sich via Twitter.

Der US-Sportsender ESPN zitierte am Mittwoch aus einem Statement Nikes, der Sportartikelhersteller betrachte die Äusserungen des 37-Jährigen als absolut widerwärtig. «Wir haben keine Beziehung mehr zu Manny Pacquiao.»

«Nike wendet sich entschieden gegen jede Form der Diskriminierung und hat eine lange Tradition, die Rechte von Schwulen und Lesben zu unterstützen», erklärte das Unternehmen. Die eigene Internetseite des Sportlers auf der Nike-Homepage war am Mittwoch nicht mehr erreichbar.

Sportler und Kongressabgeordneter

Pacquiao ist einer der international berühmtesten Sportler der Philippinen und auch Kongressabgeordneter. Bei den Wahlen im Mai strebt er einen Sitz im Senat des Staates an. Seine diskriminierende Aussage machte er im philippinischen Fernsehen.

FILE - In this May 2, 2015 file photo, Manny Pacquiao, left, from the Philippines, trades blows with Floyd Mayweather Jr., during their welterweight title fight in Las Vegas. Pacquiao lost his biggest fight in the ring, but that won’t stop him from plotting a bigger comeback - in the political arena that is. Some fans still want a rematch because they felt cheated by the lackluster Pacquiao-Mayweather bout billed by promoters as the “Battle for Greatness,” though boxing analyst Ed Tolentino calls it the “Fiasco of the Century.” (AP Photo/John Locher, File)

Manny Pacquiao gegen Floyd Mayweather in Las Vegas.
Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Der Box-Star gewann in seiner Karriere acht Weltmeisterschaften in verschiedenen Gewichtsklassen. Im Mai 2015 hatte Pacquiao den als «Kampf des Jahrhunderts» gepriesenen Fight gegen den Amerikaner Floyd Mayweather verloren. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 18.02.2016 10:29
    Highlight Cool. Nun ist die Akzeptanz von gleichgechlechtlichen paaren in managementskreisen angekommen.
    denn auch managerInnen können homosexuell veranlagt sein (bis vor kurzem war das bekanntlich den kirchenfürsten vorbehalten gewesen), und die homosexuell veranlagten menschen sind - wen wundert's - wie alle hetros auch zahlungskräftige kunden.
    Zusatzlich sind sie auf grund ihrer z.t. sehr heftigen ächtung auf diskriminierende inhalte - zurecht - sensibilisiert und nike würde einige kundInnen verlieren, wenn pacquiao weiter unter nikw sponsoring gay bashing betreiben würde...
    3 2 Melden
  • Meitlibei 18.02.2016 09:05
    Highlight Da hat wohl einer zu oft auf den Deckel bekommen.
    10 5 Melden
  • Calvin WatsOff 18.02.2016 08:50
    Highlight Wer den Schaden hat, braucht den Spott nicht mehr... Chapeau und Merci Nike ;-)
    24 5 Melden
    • _iff 19.02.2016 06:29
      Highlight Ich glaube man darf auch nicht vergessen, dass es in solchen Länder, trotz Verbot, Homosexuelle gibt: Weshalb sollte man die zusätzlich strafen, indem sie keine NIKEs kaufen können?
      2 0 Melden

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