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Der CEO des EV Zug Patrick Lengwiler waehrend der Saison Medienkonferenz des EV Zug vom Montag 10. September 2018 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Zugs Geschäftsführer will wieder Meister werden. Bild: KEYSTONE

Interview

EVZ-CEO Patrick Lengwiler: «Wir werden nie die Mittel haben von Bern, Zürich und Lugano»

Der EV Zug steht an der Tabellenspitze und hat mit namhaften Transfers für Aufsehen gesorgt. CEO Patrick Lengwiler spricht über Genoni und Hofmann, die Rolle von Präsident Strebel und die Rahmenbedingungen für künftige Erfolge.

sven aregger / ch media



Patrick Lengwiler, sind Sie derzeit ein sorgenloser Geschäftsführer?
Patrick Lengwiler:
Das ist nicht der Fall. (schmunzelt) Der EVZ ist heute mehr als eine Spitzensportmannschaft, er ist ein Unternehmen mit 120 Angestellten und einem Umsatz von rund 30 Millionen Franken. Da gibt es immer Geschäftsbereiche, die gut und weniger gut funktionieren. In meiner Rolle beschäftige ich mich vor allem mit den Bereichen, die nicht wunschgemäss laufen. Aktuell bin ich stark im Marketing und Verkauf engagiert.

Zug hat sich nach wenigen Monaten von Marketingchef Tom Markwalder getrennt. Was ist passiert?
Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass wir unterschiedliche Vorstellungen haben, es hat einfach nicht gestimmt. Der Leiter Marketing und Verkauf ist eine Schlüsselposition, er ist ein Botschafter gegen aussen. Ich habe vorläufig diese Aufgaben übernommen, um Ruhe in diesen Bereich zu bringen. Erst danach werde ich mich mit einer Nachfolgerekrutierung befassen.

Biels Robbie Earl, links, liegt am Boden, Zugs Yannick Zehnder feiert den Treffer zum 2:2 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem EV Zug, am Samstag, 24. November 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der Zuger Junior Yannick Zehnder überzeugt auch in der ersten Mannschaft. Bild: KEYSTONE

Erfreulich läuft es dagegen auf dem Eis. Der EVZ steht nach der Hälfte der Qualifikation an der Spitze. Was hat Ihnen bisher besonders gefallen?
Beeindruckt bin ich einerseits, wie sich einzelne Spieler entwickelt haben. Ich denke zum Beispiel an die jungen Yannick Zehnder und Livio Stadler oder an Sven Senteler. Anderseits freue ich mich über die Grundeinstellung der Mannschaft. Über weite Strecken der Meisterschaft mussten wir aus Verletzungsgründen auf Schlüsselspieler verzichten, aber niemand hat darüber gejammert. Das ist insbesondere das Verdienst des neuen Coachingteams, das keine Entschuldigungen akzeptiert. Stattdessen erhalten junge Spieler das Vertrauen. Das Team tritt an jedem Abend mit dem Ziel an, das Spiel zu gewinnen – unabhängig davon, wer gerade fehlt in der Aufstellung.

Erfüllt der neue Headcoach Dan Tangnes die Strategievorgaben nach Ihrem Geschmack?
Definitiv. Als wir Tangnes verpflichteten, hiess es, es sei mutig, auf einen unbekannten und unerfahrenen Trainer zu setzen. Seine bisherige Arbeit bekräftigt uns in unserem Entscheid, und dies jeden Tag. Er trägt aus vollem Herzen mit, was die Organisation will. Natürlich ist eine finale Beurteilung aber auch abhängig davon, wie erfolgreich wir in den Playoffs sein werden.

«Mit Transfers haben wir noch keine Titel gewonnen.»

Patrick Lengwiler

Mehr noch als mit den Resultaten hat Zug mit den Zuzügen für Aufsehen gesorgt. Goalie Leonardo Genoni und Stürmer Grégory Hofmann wechseln auf die kommende Saison in die Zentralschweiz. Viele sehen Zug als Transfersieger. Sie auch?
Mit dieser Aussage kann ich nichts anfangen. Auch wenn wir Transfersieger wären – Titel gewonnen haben wir damit noch nicht. Wir setzten mit den Zuzügen einfach das um, was wir uns vorgenommen haben. In unserem 2012 erstellten Leitbild steht, dass wir mit ambitionierten Spitzensportlern und dem eigenen Nachwuchs als Basis den nächsten Titel anstreben. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die Juniorenförderung investiert, hier ernten wir nun die ersten Früchte. Aber den Effekt der Hockey Academy werden wir erst in drei, vier Jahren wirklich spüren.

Switzerland's Keeper Leonardo Genoni during a international ice hockey game between Switzerland and Russia Olympic Team, at the Lucerne Cup in Lucerne, Switzerland, on Friday, December 14, 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nationalgoalie Leonardo Genoni spielt nächste Saison für den EVZ. Bild: KEYSTONE

Hofmann und Genoni kosten viel Geld. Ist der EVZ ein Preistreiber?
Nicht mehr und nicht weniger als gefühlte neun andere Clubs auch. Diese Bezeichnung erlaube ich deshalb nicht. Man hat viel über unsere Offerten gelesen. Aber wir wissen, dass andere Vereine ähnliche Angebote vorgelegt haben. Klar sind wir in diesem Jahr offensiver vorgegangen als in der Vergangenheit. Und natürlich sind Genoni und Hofmann teure Spieler. Aber man vergisst gerne, dass wir mit Goalie Tobias Stephan und Stürmer Reto Suri auch gewichtige Abgänge von gut bezahlten Profis haben. In den letzten Jahren verwendeten wir die finanziellen Mittel verstärkt für den Nachwuchs, das 50-Jahr-Jubiläum und die Digitalisierung. In der nächsten Saison werden wir mehr Geld für die erste Mannschaft aufbringen.

Das Budget für das National-League-Team wird also erhöht?
Ja, und zwar im tieferen sechsstelligen Bereich. Es gibt nicht jedes Jahr die Gelegenheit, einen Torhüter wie Genoni oder einen Stürmer wie Hofmann zu verpflichten. Diese Chance wollten wir packen.

Sie haben aber selber schon zu bedenken gegeben, dass sich die Lohnspirale in der Liga immer weiter nach oben dreht. Dennoch beteiligen Sie sich an diesem Spiel.
Jeder Organisation ist es selber überlassen, wie weit sie gehen will. Ich kann nur für den EVZ sprechen. Unser Ansporn ist, Lugano, Bern und die ZSC Lions im Kampf um den Meistertitel zu bedrängen. Deshalb loten wir unsere finanziellen Grenzen aus, solange es vertretbar ist. Ich muss und kann für jeden Vertrag geradestehen. Im Unterschied zu einigen anderen Clubs erwirtschaften wir selber das Geld, das wir ausgeben.

«Nach vier Jahren werden wir beurteilen, ob wir das Farmteam weiterführen wollen.»

Patrick Lengwiler

Es besteht jedoch die Verlockung, dass der vermögende Präsident Hans-Peter Strebel seine Schatulle für die Transfers öffnen könnte.
Ich habe Mühe mit den kursierenden Behauptungen, dass der EVZ nach Lust und Laune auf die Hilfe eines Milliardärs zurückgreifen könne. Es entspricht nicht seiner und meiner Philosophie, den Spitzensport mit Mäzenatentum voranzutreiben. Es ist auch unfair gegenüber unseren Mitarbeitern, die hervorragende Arbeit leisten und alles dafür tun, um die notwendigen Erträge aus Sponsoring, Ticketing oder Gastronomie zu erwirtschaften. Ich möchte nicht in einer Organisation arbeiten, in der am Schluss ein Mäzen einfach ein erwirtschaftetes Defizit deckt. Denn so wäre es egal, ob ich einen guten oder schlechten Job mache. Meine Leistung wäre nicht wichtig, und auf diese Weise könnte ich auch keine Leute führen. Ausserdem: Wir haben immer transparent kommuniziert, wo sich «HP» Strebel finanziell einbringt.

In der Hockey Academy und im Farmteam.
Richtig. Er hat die Startfinanzierung für die Hockey Academy geleistet, weil er einen langfristigen Nutzen für den EVZ sieht. Das Farmteam unterstützt er in den ersten vier Jahren. Wir sind jetzt in der dritten Saison. Nach vier Jahren werden wir beurteilen, ob wir das Farmteam weiterführen wollen und können. Das ist auch davon abhängig, ob wir die Ticket- und Sponsorenerträge in der Swiss League erhöhen können. Hier kommen Herausforderungen auf uns zu. Aber wir sind überzeugt, dass das Farmteam ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Ausbildungsprogramm ist.

Hohe Investitionen in Schlüsselspieler, Einsparungen in der Kaderbreite: Soll dieses Rezept den EVZ zum zweiten Meistertitel führen?
Ja, das haben wir so definiert. Wir werden nie die Mittel haben von Bern, Zürich und Lugano. Wir pflegen kein Mäzenatentum und besitzen kein Stadion für 17'000 oder 12'000 Zuschauer. Wir müssen unseren eigenen Weg finden und unser Geld clever einsetzen. Es gibt Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Die Verantwortung dieser Spieler wollen wir auf noch mehr Schultern verteilen. Im Gegenzug sollen vergleichsweise günstige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eingebaut werden. Das heisst: Wir werden uns in Zukunft immer wieder von etablierten Spielern trennen, um Platz für Eigengewächse zu schaffen. Die Vision ist, dass 2022 die Hälfte der Spieler aus den eigenen Reihen stammt. Dazu stehe ich. Und die kommenden Jahrgänge stimmen mich zuversichtlich.

Vor einigen Jahren war Zug noch ein unspektakulärer Verein im Niemandsland der höchsten Spielklasse, jetzt hat er den Status eines Topclubs und kann im Werben um die besten Spieler mitmischen. Eine erstaunliche Entwicklung.
Wir haben unser Profil geschärft, darauf sind wir stolz. Wir haben viel in die Zukunft des Clubs investiert, damit wir konstant an der Spitze mitspielen können. Es ist schön, dass man dies nun wahrnimmt.

Apropos Zukunftsinvestition: Strebel erstellt das Sportzentrum OYM, das seinesgleichen sucht und dem EVZ ab 2020 ganz neue Trainingsmöglichkeiten eröffnet. Strebel sagt, Zug werde eine Macht sein. Das sind grosse Worte.
Sie zeugen von seiner Überzeugung und seinem Herzblut. Der EV Zug wird weitherum die beste Infrastruktur haben, wenn es um die Ausbildung von Athleten geht. Aber die Infrastruktur allein genügt nicht, wir bauchen auch gutes Personal und weiterhin die richtige Einstellung. OYM, Hockey Academy, Farmteam: Wir haben hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen. Doch erst müssen wir die Puzzlestücke noch zusammenfügen. Dafür braucht es den Effort der gesamten Organisation.

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    Alle Leser-Kommentare
  • BeatBox 21.12.2018 17:46
    Highlight Highlight Wer glaubt den Mist, der hier von Lengwiler erzählt wird eigentlich noch (ausser EVZ-Fans)? Es können doch alle rechnen...
  • Best of 7 21.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Lustige Kommentatoren hier. Wenn Lugano, Bern, Lausanne und Zürich alles zusammen kaufen, interessiert sich niemand dafür. Aber bei Zug zereissen sich alle die Mäuler. Made my day ihr hater😂😂😂
    • MARC AUREL 22.12.2018 07:54
      Highlight Highlight Best of 7, gegen Bern reissen alle die Mäuler auf egal was sie machen! Jetzt sind die Zuger im Fokus für eine Weile...
  • maylander 21.12.2018 15:03
    Highlight Highlight Gewisse Klubs werden massiv durch Unternehmen der öffentlichen Hand finanziert. Dies finde ich viel bedenklicher als ein reicher Sponsor im Hintergrund. Bei Leistungen des Service Public habe ich keine Wahlmöglichkeit und muss so einen Klub unterstützen, ob ich will oder nicht.
    Und bei Zug wird das Geld sehr zukunftsgerichtet eingesetzt und nicht einfach verbrannt.
  • Al Paka 21.12.2018 15:02
    Highlight Highlight Bern, Lugano und Zürich werden auch nie jemand haben, der mal schnell über ein paar Jahre 100+ Mio in den Klub steckt.
    (inkl OYM)

    Aber Hey, das ist auch legitim und ich gönne es den Zuger auch.
    Vorallem wenn es sich um jemand handelt, der es nicht aus Eigeninteressen macht.

    Und das sage ich, als einer der wohl nie ein Freund des EVZ wird. 😉
    • Al Paka 21.12.2018 15:34
      Highlight Highlight Okey da hast du natürlich recht.
      Mein Fehler.

      Warscheinlich zahlt dann wohl Strebel selber die Miete. 🤔😉

      Im Ernst, ich finde es super was Strebel macht.

      Ich hoffe es stimmt einfach nicht, dass es für die umliegenden Vereine zu teuer sein wird, dass OYM regelmässig nutzen zu können.

    • Al Paka 21.12.2018 16:12
      Highlight Highlight @ Danyboy
      Heisst du eigentlich Mario? 🤔😂
    • Hallo22 21.12.2018 17:51
      Highlight Highlight @Al Paka der EVZ wird der einzige Sportverein sein der das OYM benutzen darf. Ansonsten nur Einzelsportler und Nationalmannschaften....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jiri Lala 21.12.2018 14:48
    Highlight Highlight Abgerechnet wird mit Zug und Tangnes sowieso erst nach den Playoffs..
  • Jiri Lala 21.12.2018 14:47
    Highlight Highlight Der EVZ sollte sich dort etablieren wo er hingehört, nämlich in das obere NL Mittelfeld oder als ein Ausbildungsverein und nicht nach den Sternen greifen.. den dieser Verein hat die Strahlkraft eines Dorfvereins, das ändern auch die zahlreichen Expats in den Logen nichts daran. Warum läuft das Marketing nicht, weil niemand niemals ausserhalb des Umkreises von 20km um Zug mit einem EVZ Fanshirt rumlaufen würde.. Und abgerechnet wird mit Zug und Tanges da
    • goldmandli 21.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Da ist der EVZ-Fanklub Graubünden aber anderer Meinung 😉

      Ausserdem möchte doch jeder Verein Meister werden. Was ist das denn für eine Aussage bzgl. dahin wo sie hingehören? Kann doch nicht im Interesse des Sportfans sein, dass die nächsten 100 Jahre die gleichen 2-3 Teams Meister werden.
    • DerSeher 21.12.2018 17:21
      Highlight Highlight Danke @goldmandli, verstehe alle die jammern, Fakt ist keiner wird Gratis Meister.. Fakt ist auch, solange Zug nicht Meister wird, nützt alles nichts, sehe auch ich als Zuger so! Und ja die Bierpreise für die Pfütze sind eine Frechheit und ja unsere (Polizei und B.Villiger geschuldete) Gästefanpolitik auch! Auf 2 tolle letzte Vorweihnachtsrunden! P.s. was Ambri und Langnau mit kleinen Budgets aktuell zeigen... Chapeau!
    • Lümmel 22.12.2018 08:19
      Highlight Highlight Ich wohne 51 km von Zug entfernt und habe seit vielen Jahren eine Saisonkarte.
  • Torimari 21.12.2018 14:24
    Highlight Highlight Ja guuuuut, OYM, Hockey Academy und Farmteam sind auch nicht gerade gratis gewesen. Auch wenn Strebel sein Geld nur dort hineinsteckt, hat das extremen Einfluss auf den EVZ. Immer wieder witzig zu lesen, dass Zug dermassen viel in den Nachwuchs investiert. Es ist wohl eher Strebel... Zum Vergleich müssen Davos und Ambri ihre neuen Stadien, den Nachwuchs usw. selbst bezahlen. Diese Millionen stehen dem EVZ halt der ersten Mannschaft zur Verfügung.
    Auf jeden Fall, schlau gemacht von Zug, das muss man ihnen lassen. Die Mittel von Lugano, Zürich oder Bern haben sie aber auf jeden Fall....
    • DINIMAMIISCHNDUDE 21.12.2018 17:16
      Highlight Highlight Dannyboy warum versuchst du dich mit aller Gewalt gegen den Gedanken, dass Zug mittlerweile dasselbe Budget wie die grossen 3 hat, zu wehren. Ist doch nichts Schlimmes. Ihr habt gut gewirtschaftet und Strebel ist vielleicht das Beste, was je einem Schweizer Verein passiert ist. Weil Zug dank Strebel, wenig Geld für Acadamy, OYM und Nachwuchs ausgeben muss, bleibt halt mehr für die erste Mannschafft. Um Diaz, Genoni, Martschini und Hoffmann gleichzeitig zu halten, dafür braucht man halt ein Budget wie die "Big 3".
    • Best of 7 21.12.2018 17:21
      Highlight Highlight Torimari...ja klar zahlen Davos und Ambri alles selber. Vorallem bei Ambri, wann genau ist da jetzt der Spatenstich?
    • MARC AUREL 21.12.2018 20:57
      Highlight Highlight Ja klar... Lugano soll günstiger sein als Bern und Zürich?? Nr1 Zürich Nr2 Lugano dann Bern da kein Mäzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 21.12.2018 14:00
    Highlight Highlight Jaa, nur weil man etwas immer wiederholt, wird es auch nicht wahrer Herr Lengwiler...

    2 Spieler die von Bern und Lugano (die ja das groessere Budget haben) unbedingt gehalten werden wollten wechseln wegen der Aussicht auf die Rigi ;-)

    Einfach mal dazu stehen, dass es in ZG genug Geld gibt (auch wenns nicht von HP, aber trotzdem von aussen kommt).
    • Willy Tanner 21.12.2018 16:09
      Highlight Highlight Lieber nicht Danyboy, sonst sind deine ganzen Illusionen noch weggeblasen ... ;-)
    • Bort? 21.12.2018 16:19
      Highlight Highlight @Danyboy

      Mach dich mal schlau wieviel euer Captain verdient und vorallem wer den Lohn bezahlt.
    • Lümmel 22.12.2018 08:28
      Highlight Highlight @Bort: Ich behaupte die Angebote aus finanzieller Sicht die ein Genoni und ein Hoffmann erhalten haben waren überall etwa gleich hoch.

      Wenn ich dann drei gleiche Lohnangebote erhalte, entscheide ich mich auch für die Stelle mit der schönsten und besten Infrastruktur und den besten Zukunftsaussichten. Du etwa nicht?
  • Nummelin 21.12.2018 13:54
    Highlight Highlight Sicher ist der EVZ ein Preistreiber. Man lockte nicht nur Genoni und Hofmann mit hohen Verträgen nach Zug, sondern wollte auch gleichzeitig mit Suri verlängern. Wer zwei Mio. für drei Spieler in die Hand nimmt, darf sich getrost Preistreiber nennen.
    • Bort? 21.12.2018 14:32
      Highlight Highlight Genau! Und denke mit 2 Mio fuer 3 Spieler greifst du eher tief.

      Bachofner wollte man in Zuerich sicherlich auch nicht halten und dem gefaellt einfach der See besser als in ZH :-D
    • goldmandli 21.12.2018 16:44
      Highlight Highlight Lengwiler sagt es richtig. Zug ist nicht mehr Preistreiber als Lugano, Bern, Zürich, Lausanne etc.
  • TheDan 21.12.2018 13:41
    Highlight Highlight «Wir werden nie die Mittel haben von Bern, Zürich und Lugano»

    Bis letztes Jahr hätte ich diese Aussage unterstützt. Mit der Verpflichtung des aktuell besten Stürmers und Goalies auf dem Schweizer Markt jedoch sicher nicht mehr.

    Geld ist in solchen Verhandlungen sicherlich eines der wichtigsten Argumente.
    • welefant 21.12.2018 14:57
      Highlight Highlight wir freuen uns auf hofmann, ob er der beste stürmer vom schweizer markt ist, mag ich mal so bezweifeln
    • scnoters 21.12.2018 16:59
      Highlight Highlight Geld ist sicher ein sehr gutes Argument. Man muss aber auch beachten, dass der Steuervorteil in Zug einen grossen Einflus hat. 700‘000 in Bern sind deutlich weniger Lohn als 700‘000 in Zug, wenn man die Steuern berücksichtigt 😉
    • Lümmel 22.12.2018 08:33
      Highlight Highlight Genau! Es gibt viele Argumente die für Zug sprechen neben dem Lohn. z.B. die Steuern, zentral gelegen, OYM!, Bossard Arena und die schöne Zentralschweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ig nid är 21.12.2018 12:59
    Highlight Highlight Schon beeindruckend was da in Zug für Arbeit geleistet wird. Aber wirklich warm ums Herz wird's mir bei diesem Verein trotzdem nicht. Ist für mich einfach das Rappi für Reiche, wenn die Hops gehen würden wär's mir auch egal.
  • Tavares 21.12.2018 12:31
    Highlight Highlight ich übersetze:
    "Das Budget für das National-League-Team wird also erhöht? Ja, und zwar im tieferen sechstelligen Bereich."
    ==> es wird für die erste Mannschaft also ca. 300 - 500 k MEHR ausgegeben

    Suri + Stephan gehen

    Hofmann und Genoni kommen, werden somit je ca. 250k mehr verdienen als ihre beiden Vorgänger.

    Somit dürften Genoni und auch Hofmann stark an der Mio-Grenze kratzen! Somit ist klar, beiden Spieler haben wegen dem Geld nach Zug gewechselt, aber das kann man natürlich nicht so am TV sagen, also werden andere Gründe vorgeschoben (OYM, näher am Zuhause, etc.).
    • Socceroo04 21.12.2018 12:48
      Highlight Highlight ja genau... rechnen ist Glückssache.
      500 k ist mittlerer sechsstelliger Bereich, tief bedeutet eher 200 bis max 350 k.
      Stephan war bei ca. 600 k und aus Lugano-Kreisen hört man dass Suri im Bereich von 450 k nach Lugano wechselt, hatte aber von Zug ein Angebot.
      Selbst bei 500 k mehr, wäre Genoni bei max. 850 und Hofmann bei max 700 k also nix mit Mio-Grenze kratzen.
    • Pizzayolo 21.12.2018 12:51
      Highlight Highlight Was soll immer das ganze Gehetze gegen die Spielergehälter vom EVZ? Hoffmann hat von Lugano und anderen Teams sicher ein ähnlich hohes Angebot erhalten.

      Was? Spitzenteams zahlen Spitzengehälter für Spitzenspieler? Ich bin schockiert.
    • Jeff Scout 21.12.2018 13:14
      Highlight Highlight @Tavares
      Danke für deine "Übersetzung"... ganz nach dem Motto: Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeusli 21.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Was da in Zug gerade aufgebaut und entwickelt wird, wird Mittelfristig dem ganzen Schweizer Eishockey viel Freude bereiten.
    Weiter so!
  • Ehrenmann 21.12.2018 11:32
    Highlight Highlight Finde ich einen sehr interessanten Ansatz von Herrn Lengwiler, bezüglich den Mäzen und dass dann seine Arbeit keine Rolle spielen würde.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch einem Mäzen nicht egal wäre, ob er einen CEO hat, der ein 2 oder 20 Millionen Defizit "erwirtschaften" würde...
    Ich würde mal behaupten, dass auch z.B. beim ZSC Herr Zahner ein Target hat, nicht mehr als den Verlust xy auf der Endjahresrechnung zu haben... Aber dort sind die Ansprüche auch ganz anders und die Voraussetzung mit der Halle sowieso... werden sicherlich beide keinen Schoggijob haben..
  • tantesusi 21.12.2018 11:16
    Highlight Highlight Ja, der EVZ ist wirklich ein Armenverein in der Schweiz...kauft einfach derzeit alles zusammen was Rang und Name hat. Aber Geld hat man keines. So ein Quatsch Herr Lengwiler....
    • Socceroo04 21.12.2018 11:46
      Highlight Highlight Dein Name ist wohl Programm. Lies doch erst das ganze Interview (ich find‘s ziemlich aufschlussreich). Keiner behauptet da was von Armenhaus. Immer dieses unqualifizierte BlaBla...
    • spiox123 21.12.2018 12:57
      Highlight Highlight @Danyboy, ob der Herr Fakten erzählt oder nicht, kann niemand überprüfen ;-) Ausser du kennst die Finanzen des EVZ so gut und plauderst gerne Internas aus?
    • René Gruber 21.12.2018 13:17
      Highlight Highlight So ein Quatsch was sie da schreiben. Nirgendwo behauptet Patrick Lengwiler der EVZ sei ein Armenverein, er sagt nur Zug sei nicht auf dem Niveau der finanziellen Spitzenreiter.
      Es wird auch nicht einfach alles was Rang und Namen hat zusammen gekauft. Es wurden nun zwei (!!!) Top-Transfers und einer der auch gross werden kann getätigt und dafür aber auch 3 Spieler abgegeben. In den letzten Jahren hat man bei solchen Transfers oft den kürzeren gezogen und halt mal nicht mehr.
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