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Sweden's Tobias Bjornfot (7) pursues Switzerland's Simon Knak (8) during the third period of a Hlinka Gretzky Cup game in Edmonton, Alberta, Tuesday, Aug. 7, 2018. (Codie McLachlan/The Canadian Press via AP)

Die Schweizer U18 hatte am Hlinka-Gretzky-Cup immer das Nachsehen. Bild: AP/The Canadian Press

NHL-Scout Thomas Roost warnt: «Die besten Coaches sollen nicht Profis trainieren»

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat am prestigeträchtigen Hlinka-Gretzky-Cup mit vier Niederlagen in vier Spielen blamabel abgeschnitten. Für den Schweizer NHL-Scout Thomas Roost eine Enttäuschung, aber keine Überraschung. Er hat aber Vorschläge, wie die Juniorenarbeit im Lande nachhaltig verbessert werden könnte.



Thomas Roost, die Schweizer U18 spielte zuletzt am Hlinka-Gretkzy-Cup. Wie wichtig ist dieses Turnier? Es ist ja mitten im Sommer.
Thomas Roost: Es ist ein sehr wichtiges Turnier, denn nur bei diesem Vergleich tritt Kanada mit den jahrgangsbesten Junioren an. An der U18-WM im April fehlen jeweils einige der besten Spieler aufgrund der laufenden Junioren-Playoffs. Andererseits präsentieren die USA jeweils am Hlinka-Gretzky-Cup nicht ihr stärkstes Team, dieses spielt dann – im Gegensatz zu Kanada – an der U18-WM. Und ja, es ist Sommerhockey und da gilt es mitunter vorsichtig zu sein mit Kritik. Alles in allem ist der Hlinka-Grezky-Cup trotzdem mein Lieblingsturnier.

Die Schweizer Resultate am Hlinka Gretzky Cup

SUI – CAN 0:10
SUI – SWE 0:5
SUI – SVK 3:5
SUI – FIN 2:8

Wie bewerten Sie das Schweizer Abschneiden am Turnier?
Nach den Eindrücken aus dem Sommertrainigscamp ist für mich das Abschneiden mit den zum Teil brutalen Niederlagen keine Überraschung. Und dass es keine Überraschung ist, ist sehr enttäuschend. Es darf ja nicht der Anspruch der Eishockey-Schweiz sein, gegen Kanada und Schweden 0:10- und 0:5-Niederlagen erwarten zu müssen.

Hat sich ein Schweizer besonders gut präsentiert?
Es hat sich gezeigt, dass der 2001er-Jahrgang einen sehr schweren Stand hat im Hinblick auf den NHL-Draft. Die vielversprechendsten Talente in diesem Team sind sogenannte «Underager», also Spieler mit Jahrgang 2002 und somit ein Jahr jünger als die üblichen U18-Spieler. Théo Rochette, Simon Knak und der Offensivverteidger Noah Delémont stehen da aus heutiger Sicht im Vordergrund. Aber auch sie taten sich schwer, gegen die Allerbesten der Welt Akzente zu setzen.

«Die Qualität der Kader ist nicht konstant genug, dass wir nicht auch mal absteigen können.»

Thomas Roost

Canada's Bowen Byram (4) pursues Switzerland's Theo Rochette (20) during second period round-robin Hlinka Gretzky Cup hockey action in Edmonton, Alberta, Monday, Aug. 6, 2018. (Codie McLachlan/The Canadian Press via AP)

Théo Rochette führte die Schweizer Mannschaft bereits als Captain an.   Bild: AP/The Canadian Press

Wie beurteilen Sie generell den Zustand des Schweizer Junioren-Eishockeys? Auf U20- und U18-Stufe sind wir schliesslich konstant in der höchsten Stufe vertreten.
Ja, das ist einerseits positiv zu werten, dass wir uns auf U20- und U18-Ebene – zum Beispiel im Gegensatz zu Deutschland – seit Jahren konstant in den Topdivisionen halten. Allerdings ist dies deutlich zu wenig wenn wir Medaillenansprüche anmelden wollen. Zudem entspricht es eher nicht den realistischen Erwartungen, dass wir in den letzten Jahren nie abgestiegen sind. Denn die Qualität der Kader ist nicht konstant genug, dass wir nicht auch mal absteigen können.

Wird der Abstand zu den Top-Nationen grösser?
Tendenziell glaube ich ja, der Abstand zu den Top-Nationen ist auf Juniorenstufe etwas grösser geworden. Die USA und Kanada sind seit vielen Jahren top, Schweden und Russland sind nahe dran und Finnland hat in den letzten Jahren auf Juniorenstufe am meisten Boden gut gemacht. Tschechien hat nach einigen Krisenjahren den Ernst der Lage erkannt und vor einigen Jahren ein neues Programm angestossen. Erste Früchte können jetzt geerntet werden. Der Abstand der Tschechen zur Schweiz ist wieder grösser geworden.

«Stagnation ist zu wenig. Ich will mehr.»

Thomas Roost

Und die Schweiz macht keine Fortschritte?
Die Schweiz selbst stagniert meiner Meinung nach. Es wäre übertrieben von Rückschritten zu sprechen, aber Stagnation ist die vermutlich realistische Beschreibung und das ist zu wenig. Ich will mehr.

Was machen die anderen Länder denn konkret besser? Sind es technische Mittel? Setzen sie mehr Juniorentrainer ein? Was könnte die Schweiz konkret kopieren von Finnland beispielsweise?
Es gibt viele kleine Gründe. Drei davon will ich hier nennen: Die Quantität der lizenzierten Junioren, die Qualität der Ausbildner und ein fehlendes «State of the Art-Programm» für die jeweils Jahrgangsbesten.

«Nicht bei den Profis sollen die besten Coaches tätig sein, sondern bei den Kleinsten.»

Thomas Roost

Fangen wird bei der Menge der Junioren an ...
Obwohl Finnland eine sehr deutlich geringere Einwohnerzahl aufweist als die Schweiz (FIN 5,5 Millionen / SUI 8,5 Millionen), spielen in Finnland sehr viel mehr Kids Eishockey als bei uns (FIN 39‘000 / SUI 14‘000). Wir müssen zwingend eine Offensive starten, so dass mehr Kinder in der Schweiz Eishockey spielen. Mit den WM-Silbermedaillen und dem historischen 1st-Overall NHL-Draftpick Nico Hischier gibt es einen Fundus für grossartige Werbemittel, so dass es den Jungs und Mädchen gar nicht mehr möglich sein darf, nicht mit Eishockeyspielen beginnen zu wollen.

Und die Qualität der Ausbildner?
Die muss vor allem bei den Allerjüngsten und in den kleinen Vereinen verbessert werden. Dazu bräuchte es ein entsprechendes und zeitgemässes Ausbildungsprogramm für die Juniorentrainer. Nicht bei den Profis sollen die besten Coaches tätig sein, sondern bei den Kleinsten. Wenn wir mehr Eishockey spielende Kinder haben, die noch besser als heute ausgebildet werden, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es in jedem Jahrgang mehr vielversprechende Talente geben wird als heute.

Und der dritte Punkt?
Diese pro Jahrgang vielversprechendsten Talente sollten wie in den USA (dort gibt es das USA Hockey National Team Development Program) mit einem zusätzlichen Förderprogramm noch weiter entwickelt werden. Ähnlich wie die einstige Idee für das leider gescheiterte Projekt der Swiss-Hockey-Academy in Winterthur.

«Wenn Medaillen ins Spiel kommen, dann ist von Reformwillen nicht mehr viel zu sehen.»

Thomas Roost

Warum geht es in der Schweiz diesbezüglich langsam voran?
In unserem Land kommen Veränderungen meistens nur sehr langsam voran, weil der Leidensdruck fehlt. Ich glaube nicht, dass wir von Grund auf konservativer und langsamer sind als andere Nationen. Ich meine, dass wir wegen des noch immer hohen Niveaus an Lebensqualität kaum für markante Veränderungen offen sind. Dasselbe gilt für unser Eishockey. Vermutlich würde ein Schock (zum Beispiel ein Abstieg) die Lust und den Willen, respektive die Sensibilisierung für die Notwendigkeit von drastischen Massnahmen deutlich erhöhen. «Out-of-the-box-Denken» ist nicht im Trend wenn wir regelmässig im Orchester der ganz Grossen mitspielen dürfen, auch wenn es nur in Form eines ergänzenden Instruments der Fall ist. Wenn dann hier und da sogar noch Medaillen ins Spiel kommen, dann ist von Reformwillen nicht mehr viel zu sehen.

epa06753311 Swiss Defense and Sport Minister Guy Parmelin, left, gives the silver medal to Switzerland's goaltender Leonardo Genoni #63 past Switzerland's defender Roman Josi, after losing agains team Sweden, during the shootout of the IIHF 2018 World Championship Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, 20 May 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Erschwert Erfolg an der A-WM einen Fortschritt im Junioren-Eishockey? Bild: EPA/KEYSTONE

Sie erwähnen es, das A-Nationalteam hat in fünf Jahren zwei Mal Silber geholt. Alles kann also nicht schlecht sein?
Das ist definitiv so. Meine Kritik ist Kritik einerseits auf hohem Niveau, denn die Erfolge unseres A-Nationalteams sind bemerkenswert. Und es ist schliesslich das Niveau dieser Mannschaft, das den durchschnittlichen Sportfan vor allem interessiert. Bei einer vertieft professionellen und sachlichen Analyse über den Zustand des Schweizer Eishockeys sind aber sicher auch Kritik und das Aufzeigen von Verbesserungspotenzial angebracht.

Wie sieht es beim nächsten Schweizer Draft aus, wen haben wir da in der Pipeline?
Das schaut in etwa so dürr aus wie unsere Wiesen nach der Hitzeperiode. Valentin Nussbaumer, der Bieler, der diese Saison in der kanadischen Major Junior Hockey League spielen wird, ist ein realer Kandidat. Vielleicht noch ein, zwei so genannte «Overager», Spieler, die beim letzten Draft übergangen wurden, wie zum Beispiel Janis Moser. Und dann gibt es immer auch Überraschungen. Spieler die im Draftjahr aufblühen und sich im Verlaufe der Saison in den Vordergrund spielen. Alles in allem schaut es aber nicht gut aus. Wenn es schlecht kommt, wird nur ein einziger Schweizer gedraftet.

«Bizarre Situation: Rochette darf nicht zu gut, aber auch nicht zu wenig gut sein.»

Thomas Roost

Wann kommt der nächste starke Schweizer Jahrgang?
Der 2002er-Jahrgang scheint spürbar besser zu sein als der 2001er. Die bereits genannten Rochette, Knak und Delémont sind allesamt Draft-Kandidaten. Hinzu kommen noch weitere, beispielsweise Rémy von Allmen wenn er sich körperlich noch entwickeln kann.

Théo Rochette mit einer tollen Aktion am Hlinka-Gretzky-Cup.

Wie gross ist die Gefahr, dass Théo Rochette, der schweiz-kanadischer Doppelbürger ist, künftig für Kanada spielt?
Aus heutiger Sicht ist die Gefahr nicht sehr gross, denn die Trauben für die kanadische Nationalmannschaft hängen extrem hoch. Trotzdem ist es eine etwas bizarre Situation aus Schweizer Sicht: Wir müssen einerseits hoffen, dass er nicht ganz so gut ist, um für Kanadas Nationalteam in Frage zu kommen und andererseits soll er doch so gut sein, dass er unsere Nati spürbar verstärken kann. Dies wäre aus Schweizer Sicht das Idealszenario, aber ein schmaler Grat … er darf nicht zu gut, aber auch nicht zu wenig gut sein.

Zum Abschluss noch eine Frage zur näheren Zukunft. Vincent Praplan, Jonas Siegenthaler, Yannick Rathgeb und Michael Fora kämpfen bald um einen Platz in der NHL. Wer hat die besten Chancen?
Keiner dieser Spieler ist Stand heute ein NHLer. Das heisst, die Lernfähigkeit spielt eine grosse Rolle, Frustrationstoleranz, Durchhaltewille und Glück. Ich schätze, dass Jonas Siegenthaler in dieser Saison bei den Washington Capitals seine Chance bekommt, er hat im Development-Camp überzeugt. Die anderen müssen im Camp überzeugen, so dass sie auch in mittelfristigen Überlegungen der Teams eine Rolle spielen werden. Vorläufig sind sie kurzfristige «Assets», bei denen überprüft wird, ob das NHL-Potenzial tatsächlich vorhanden ist. Falls nicht, werden sie in ein oder zwei Jahren wieder den Schweizer Spielermarkt beleben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staedy 16.08.2018 09:16
    Highlight Highlight NHL Scout: Stagnation ist zu wenig. Ich will mehr. Gut gebrüllt Löwe. Aber Herr Roost, was leisten sie zur Verbesserung der Situation?
  • Fibeli 14.08.2018 20:09
    Highlight Highlight Warum nicht einfach einen Gewissen Herrn roost in den verband einbinden? Er würde mit seiner erfahrung und seiner klasse die schweiz auf eine andere ebene heben. Davon bin ich überzeugt! Auch mit dem vorhandenen spielermaterial.
  • Fibeli 14.08.2018 13:42
    Highlight Highlight Was mich persönlich stört ist, das wir irgendwie jedes jahr immer wieder das gleiche diskutieren. Was an und für sich ja gut ist. Nur gemacht wird nie etwas.. Klubs und verband müssen lernen besser zusammen zu arbeiten. Es kann ja nicht der anspruch sein der ch u18 zb. mit einem 5:28 nachhause zu gehen. Bin mal gespannt wenn sich die verbandsbosse treffen ende monat ob mal endlich etwas geht...
  • Xaver 14.08.2018 11:32
    Highlight Highlight Ich mag die Berichte von Herrn Roost auch sehr, jedoch fehlt mir in diesem Artikel die Auseinandersetzung mit dem Grundproblem. Was m.E. die fehlende Infrastruktur (sprich Eis) ist. Es gibt deutlich zuwenig Hallen. In "meiner" Region können die Kids mit Glück eine Stunde pro Trainingseinheit trainieren, weil nicht mehr Eis zur Verfügung steht. Wenn dann noch 30-40 Kids auf dem Eis stehen....die man noch Stundenlang irgendwo hin karren muss für diese eine Stunde, da sind dann viele Eltern nicht bereit diesen Aufwand zu leisten.
    • Thomas Roost 14.08.2018 12:19
      Highlight Highlight Danke, Xaver, für Deinen Input. Für mich stellt sich hier die Frage was ist zuerst: Zu wenig Eishallen oder zu wenige Kids die Eishockey spielen wollen? Je mehr Kids mit Interesse desto grösser der Druck auf zusätzliche Eisflächen. Ich will ganz einfach nicht zu denen gehören die sagen: Ja, aber... zu teuer, zu wenig Eis, nicht zu vergleichen mit FIN, bei uns funktioniert dies nicht, in der Schweiz ticken die Uhren anders... etc. etc. Ich vermisse den "Approach": Uff, ja das ist eine grosse Herausforderung aber trotz den vielen Widerständen stelle ich mich dieser Challenge!"
    • Xaver 14.08.2018 17:31
      Highlight Highlight Danke Herr Roost für Ihre Replik :-) meine zugegebenermassen unfundierte Meinung ist, je mehr Eis, desto mehr Kids die das nutzen. Ihr „Approach“ verstehe ich durchaus, je höher man will, desto weniger kriegt man geschenkt. Was einen ja auf viele Situationen im Leben vorbereiten würde. Trotzdem wünschte ich mir eine wesentlich höhere „Eisdichte“. Ich sehe es aktuell, als selbst noch spielender Vater mit Trainerfunktion in der Mannschaft meines Sohnes bleibt einiges auf der Strecke und es benötigt manchmal Engelszungen um die bessere Hälfte Zuhause vom Aufwand zu überzeugen ;-)
  • RML 14.08.2018 11:05
    Highlight Highlight 4/4 Aber bei einer Analyse müssen auch bestehende Schwächen des „Systems“ ausgemerzt werden und meine Erfahrungen zeigen für mich die Schwächen ganz klar auf. Der ganze Sport muss irgendwo etwas familienfreundlicher gestaltet werden. Ansonsten wird er nie deutlich mehr Nachwuchs generieren können. Ich kenne auch Eltern die ihren Kindern genau wegen diesem Umstand das Eishockey spielen verbieten und sie ins Unihockey oder sonst wo hin schicken. Grüsse
    • Thomas Roost 14.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Lieber RML. Danke für Deine differenzierten Worte. Ja,der Aufwand als Hockeyeltern ist in der Tat enorm! Ich teile auch die Meinung zu100%, dass lange Zeit im Kindesalter das Polysportive im Vordergrund sein soll. Trotzdem muss bereits in den Anfängen die Grundtechnik des Laufens+Stickhandlings, der Pass- und Schussqualität methodisch und didaktisch hochwertigst vermittelt werden. Mit 17/18/19/20 Jahren oder noch später sind diesbezügliche Korrekturen nur noch sehr schwer anzubringen. Ansonsten plädiere ich radikal für praxisnahe Spielformen im Training (fördert Hockeysense und die Freude!)
  • RML 14.08.2018 11:05
    Highlight Highlight 3/4 verschiedene Dinge ausprobieren und auch noch Zeit zum „kindsein“ haben. Ein solches Programm verhindert dies und ich glaube, es ist langfristig auch kontraproduktiv. Viele Spieler kehren dem Eishockey irgendwann den Rücken, weil sie es nicht mehr sehen können und keine Lust mehr haben alles dem Eishockey unterzuordnen (passiert oft in der Pubertät). Damit ist am Schluss niemandem gedient. Ich weiss der Text klingt etwas negativ. Sollte er aber nicht sein. Ich liebe diesen Sport und gehe seit ich ein Kind bin regelmässig die Spiele meines Lieblingsteams schauen.
  • RML 14.08.2018 11:05
    Highlight Highlight 2/4 Andere Geschwister (ich habe noch eine Tochter) kommen viel zu kurz oder man macht immer nur Dinge mit einem Teil der Familie und sieht sich quasi nur noch zum Nachtessen und schlafen gehen (wenn überhaupt). Ich stelle auch ein bisschen in Zweifel ob es wirklich nötig ist, dass auf Stufe Piccolo (also 9/10 jährige Kinder…) schon in der Zwischensaison (also von April bis Sommerferien) vier (!) Mal in der Woche trainiert wird. Während der richtigen Saison ist dann der Aufwand noch grösser. Kinder sollten so lange wie möglich polysportiv unterwegs sein,
    • supi 14.08.2018 14:17
      Highlight Highlight .. absolut .. leider wird den Kids in diesem Alter mit soviel Training auch die Freude genommen ..
  • RML 14.08.2018 11:04
    Highlight Highlight 1/4 Sehr geehrter Herr Roost, finde Ihren Artikel sehr gut und stimme auch zu, dass vor allem bei den Junioren die besten Trainer benötigt werden (egal in welcher Sportart). Ich habe zwei Söhne die beide Eishockey spielen (bzw. spielten, der ältere der beiden hat jetzt aufgehört). Ob eine gezielte Förderung eine markante Steigerung zur Folge hätte, bezweifle ich stark. Der Aufwand ist gigantisch. Finanziell aber auch zeitlich. Das Familienleben von Ende Sommerferien bis April ist faktisch tot. Ausflüge, Skifahren, Wochenendabsenzen werden nicht gern gesehen auch wenn anders kommuniziert wird
  • kanu 14.08.2018 09:52
    Highlight Highlight In Zürich stehen bei der U20/U17 wohl sehr gute Trainer an der Bande, da stimmt die Ausrichtung. In der übrigen Schweiz fehlt es auch an Kontinuität, Trainer kommen und gehen. Vielfach reicht eine laute Stimme und sich selber gut Verkaufen (siehe Schuhmachers in Zug).
    • René Gruber 14.08.2018 11:20
      Highlight Highlight Willst du jetzt sagen Leo Schumacher sei ein schlechter Trainer? Ich glaube der ist wohl en sehr schelchtes Beispiel für mangelnde Kontinuität, wie lange war er bei der Elite in Zug an der Bande? Von 2000 bis 2017.
      Und ich glaube seine Erfolge sprechen auch für sich oder welcher schweizer Elitecoach hat annähernd gleich viele Spieler in die NHL gebracht?
      Leo ist ein harter Hund und als Spieler musst du bei ihm auch einstecken können, aber die meisten Spieler sind ihm glaube ich nachher dankbar für diese Schulung.
    • kanu 14.08.2018 11:50
      Highlight Highlight Das ist genau, dass was ich nicht mehr hören kann. Es ist keine Kunst gute Spieler zu coachen, die meisten können im Juniorenalter tun und lassen was sie möchten (ich weiss, ist jetzt etwas extrem ausgedrückt :-)). Kunst ist mittelmässig und weniger talentiert bei der Stange zu halten und vorwärts zu bringen!
      Leo ist per se kein harter Hund, nur ein bellender.
  • kanu 14.08.2018 09:52
    Highlight Highlight Die Forderung, die besten Trainer sollen Junioren trainieren ist wohl eine alte Forderung. Bei der U18/U20 Nationalmannschaften hat man diesbezüglich wohl gerade den entgegengesetzten Weg gewählt. In Davos hat man in Kürze mit Olsson gute Fortschritte erreicht, wurde nun in Kürze wieder zunichte gemacht.
  • Bacchus75 14.08.2018 08:39
    Highlight Highlight Die Juniorenbewegung ist sicher ein grosses Problem dass man angehen muss. Aber ich glaube die Probleme sind tiefer. Es braucht Trainingshallen. Es braucht gesunde Vereine. Es braucht mehr Vermarktung. Gerade jetzt... es trainieren wieder etliche NHL-Spieler mit NL-Vereinen.

    Aber ich glaube da hinkt Eishockey dem Fussball einfach hinter her. Bei uns gibt es in der NL und SL immer noch marode Stadien. Bei uns gibt es immer noch NL-Vereine die ein einziges gedecktes Eisfeld haben.

    Ob das reicht um wie Finnland da zu stehen? Ich glaube nicht aber ein Versuch ist es wert.
  • Bruno Wüthrich 14.08.2018 08:34
    Highlight Highlight Die Ausbildungs-Entschädigungen, welche die Klubs erhalten (und welche bei Spielern, die nach Nordamerika gehen, ganz ausbleiben), decken die hohen Kosten und Investitionen in den Nachwuchsbereich bei weitem nicht. Deshalb wird es wohl schwierig, noch bessere Ausbildner finanzieren zu wollen, denn besser heisst (fast) immer auch teurer. Wenn man rechnet, was die Spieler, der nur schon auf nationaler Ebene zu den Besten gehört, heute verdienen können, dann sind die Ausbildungsentschädigungen im Vergleich lächerlich. Und dass die Nordamerikaner nichts bezahlen, geht wirklich gar nicht.
    • kanu 14.08.2018 09:39
      Highlight Highlight Die Ausbildungseinheiten werden dem letzten Verein zugerechnet für die Zeit die er in NA ist. Kommt natürlich erst zum tragen, wenn er in der Schweiz spielt. NLA wollte nie ein Abkommen mit der NHL, ist ein geben und nehmen, ohne Kompromiss geht es nicht.
    • goldmandli 14.08.2018 12:06
      Highlight Highlight @Kanu Naja die NHL fordert halt, dass sie zu jeder Zeit, also auch mitten in den Playoffs, jeden Spieler aus der Schweiz verpflichten können, ohne Mitspracherecht der Schweizer Vereine. Im gegenzug erhalten diese 250'000.- vom NHL-Klub. Diesen Deal würde ich auch nicht eingehen.
  • glointhegreat 13.08.2018 23:13
    Highlight Highlight Danke bürgler 👍
  • Rock'n'Rohrbi 13.08.2018 22:24
    Highlight Highlight Selbst wenn genügend Geld vorhanden ist um die kids auszurüsten... fehlt es letztendlich nicht an der Infrastruktur?
    Ich höre schon heute von üngenügenden Eiszeit und dass wir für den Istzustand zuwenig Eis haben ...das Angebot muss erhöht werden, dann laufen die Interessierten auch vermehrt hinzu und üben Eishockey aus.
    Der Staat gibt sooo viel Geld für soziale Hilfe aus, statt Angebote anzubieten, welche Sozialfälle vermindern würde.
    Schlittschuhe und Eishallen fürs Volk müssen her...
  • Denverclan 13.08.2018 20:02
    Highlight Highlight Unser Eishockey müsste eben 365 Tage im Jahr vermarktet werden. Die SL gehört aufgewertet und wenn die Spitze breiter wird fördert das auch die Lust bei den Eltern und Kindern. Fussball ist das ganze Jahr ein Thema, zudem fehlen die Ronaldos und Messis im Eihockey in Europa. Die Eishockeyvereine und der Verband tun gut daran alles, aber wirklich alles zu tun um den Sport auch finanziell für alle Kinder möglich zu machen. Eishockey hat viel Potenzial, es braucht aber Macher.
  • super_silv 13.08.2018 19:15
    Highlight Highlight Hoi Thomas, spannend zu lesen. Ich denke auch das wir das Ligen system überdenken sollten um die ganze Hockeyschweiz zu fördern und ein besseres Niveau hinzukriegen. Ich wäre für 2x10Ligen. Dabei würden aber die Junioren Farmteams wieder aus der Swissleague verschwinden, was sich auch negativ auswirken kann. Was denkst du zum Punkt Ligenreform?
    • Thomas Roost 13.08.2018 22:04
      Highlight Highlight Es ist durchaus möglich, dass auch eine Ligenreform in die eine oder andere Richtung ebenfalls positiven Einfluss auf die allgemeine Spielerqualität haben würde. Andererseits reformen wir die Ligen immer mal wieder vorwärts und rückwärts, seit ich mich für Eishockey interessiere und keine dieser Reformen hat betr. Spielerqualität direkt zu einer spürbaren Verbesserung oder Verschlechterung geführt. Darum...IMO: Auch die Ligenstrukturen kritisch anschauen, hat aber eher nicht erste Prio. Just my 2cents :-)
    • super_silv 14.08.2018 09:58
      Highlight Highlight Danke für die Antwort! Cool das du dich hier so einbringst. Ein Blog auf Watson wär doch was ;)

      Als Fan von Rappi muss ich einfach sagen das die NLB schon ziemlich kaputt gemacht wird. Ich selbst ging in den letzten Jahren nicht mehr so viel an die Spiele unter der Saison weil man gegen die Farmteams eh gewann und es keine Stimmung gab. Aus der Sicht wären für mich 2 10er Ligen viel attraktiver fürs Schweizer Eishockey und würde die Basis besser stärken und nicht nur die NLA Klubs. Zudem hätte man 2 wirklich stake Ligen mit 20 Klubs als optionen bei denen junge mit Profis zusammen spielen.
    • super_silv 14.08.2018 10:01
      Highlight Highlight Aber mag gut sein das deine Punkte viel mehr ins Gewicht fallen.

      Im Unihockey probiert man mit Jansson ja auch gerade den Swiss way zu installieren und mit J&S Kursen die Basis ausbildung anzuheben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kupus@kombajn 13.08.2018 19:04
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, wen der EHC Bülach als Headcoach für die Bambini engagiert hat, scheint man zumindest bei den Young Flyers auf gutem Weg zu sein.

    Aber wie hier schon von einigen geschrieben: die Kosten sind schon verdammt hoch.
  • ta0qifsa0 13.08.2018 18:55
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach müssten die verschiedenen Junirorenstufen und -ligen reformiert und vor allem verkleinert werden. Das Leistungsgefälle innerhalb einer Liga ist bei uns viel zu gross (SL, Elite A, Elite B, Nov. Elite, Mini Top, etc.).

    Wie sollen wir den so unsere besten Talente optimal fördern, wenn sie in jedem 2. Spiel nicht mal annähernd an ihre Grenzen gehen müssen um mit ihrem Team erfolgreich zu sein?

    Weniger ist hier meiner Meinung nach mehr. Im Juniorenhockey spielts doch keine Rolle, wenn man in einer Saison 10x gegen den selben Gegner antritt. Hauptsache kompetitiv..

  • XAALLAAX 13.08.2018 18:21
    Highlight Highlight Thomas Roost ist einer der smartesten Hockeypersönlichkeiten in der Schweiz. Ich bin froh, geht er nicht nur seinem Scouting-Job nach, für den er von der NHL bezahlt wird. Nein, er ist an der gesamtheitlichen Entwicklung des Sports in der Schweiz interessiert und bringt sich in verschiedensten Gefässen mit seinem Fachwissen ein; unteranderem mit seinen wöchentlichen Kolumnen oder in „The Hockey Week“. Mit jenen die ihm teils widersprechen, beispielsweise unser Eismeister ;-), geht er respektvoll um und bringt jeweils Fakten auf den Tisch. Zudem sympa und mit Selbstironie. Vielen Dank!
    • Thomas Roost 13.08.2018 18:45
      Highlight Highlight leicht errötend... VIIIIIELEN Dank!
    • Staedy 16.08.2018 09:14
      Highlight Highlight Stimmt sicher alles. Aber nur mit schlau daher reden ändert sich gar nichts. Dann soll er Verbesserungen vorschlagen oder am besten gleich daran mitarbeiten. Probleme zu erkennen und gute Ratschläge geben ist ja einfach. Die Bekämpfung des Übels, die Arbeit, solle die anderen machen. Etwas gar einfach.
  • Eine_win_ig 13.08.2018 18:09
    Highlight Highlight Wenn man nur schon die Kosten für einen Eishockey-Junior anschaut, merkt man, wieso die Zahlen so tief sind. Kurz gegooglet: man fängt bei CHF 1500 an und gegen oben gibts keine Limite. Also für die Eltern CHF 100+ pro Monat. Dann hat man unter Umständen mehr als ein Kind und sollte gerecht sein. Viele Familien können das schlicht und einfach nicht stemmen.
    • Pana 13.08.2018 20:44
      Highlight Highlight Das ist schon richtig. Aber, ich bezweifle, dass diese Kosten in Finnland tiefer sind, bzw es sich die Leute dort eher leisten können.
    • Thomas Roost 13.08.2018 22:01
      Highlight Highlight Ja, das ist so, Eishockey ist im Sportarten-Vergleich kosten- und zeitaufwändig... aber ich vergleiche hier nicht Eishockey mit Fussball oder Unihockey sondern mit Eishockey in anderen Ländern und die Kaufkraft in Finnland ist im Durchschnitt nicht höher als bei uns, darum der Vergleich mit z.B. Finnland.
    • Eine_win_ig 14.08.2018 08:57
      Highlight Highlight Jap im Kontext gesehen 100% richtig. Ich hab mal ein wenig weitergeschaut. Könnte es auch mit der Verfügbarleit der Eishockey-Arenen zusammenhängen? Oder sehen Sie das "Problem" primär als kulturelles Phänomen?
  • Dreizehn 13.08.2018 17:56
    Highlight Highlight der Vergleich an lizenzierten Hockeyspielern in Finnland und der Schweiz hinkt meiner Meinung nach gewaltig. In Finnland hat Hockey einen ganz anderen Stellenwert als bei uns.
    Der selbe Vergleich mit Fussball sähe genau umgekehrt aus.

    Ist ja an sich eine gute Idee den Kids Hockey schmackhaft zu machen.
    Aber wer bezahlt den Kids die nötige Ausrüstung ?
    Viele Eltern können es sich gar nicht leisten ihrem Kind eine vernünftige komplette Ausrüstung zu kaufen. Geschweige denn jedes Jahr Teile davon zu ersetzen wenn die Grösse nicht mehr passt.

    • Thomas Roost 13.08.2018 18:00
      Highlight Highlight Ja, aber das ist ja exakt das Problem. Wir sollten alles menschenmögliche dafür tun, dass Eishockey bei uns einen noch höheren Stellenwert bekommt. Als ersten Schritt sollten wir uns zum Ziel setzen, vielleicht wenige Prozent mehr lizenzierte Junioren zu haben und als Fernziel die Finnenzahl wenigstens ansatzweise anstreben. Danke anyway für Deinen Kommentar.
    • Hayek1902 13.08.2018 18:08
      Highlight Highlight also die konnte man bei kindern immer günstig mieten. ansonsten stimme ich dir zu: ein gewinn fürs hockey wäre wohl ein verlust bei einer anderen sportart
    • Dreizehn 13.08.2018 18:09
      Highlight Highlight Nachtrag: hinzu kommt noch dass quasi jedes Dorf seinen Fussballverein hat aber sicher keinen Eishockeyclub.
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  • Eduard Laser 13.08.2018 17:46
    Highlight Highlight Mehr Junioren fürs Eishockey zu begeistern wird schwierig, da es halt ein eher teurer und zeitaufwändiger Sport ist. Da muss man halt auch Eltern haben, die einem viel unterstützen. Die Konkurrenten wie Fussball, Unihockey und TV lassen sich halt in fast jedem Dorf ausüben, da es mehr Vereine und Turnhallen gibt und man auch um einiges weniger an Ausrüstung braucht.
    • Thomas Roost 13.08.2018 17:57
      Highlight Highlight Stimmt alles was Du schreibst, das ist sehr schwierig aber dies darf def. nicht dazu führen, dass wir nicht alles, wirklich alles! versuchen, mehr Kinder für diese grossartige Sportart zu begeistern, das "Schwierig" tönt für mich zu früh nach einer Ausrede. Zudem FIN unterscheidet sich betr. diese Argumente nicht sooooo sehr von uns... Ergo: "We shall go for it"!
    • supi 14.08.2018 14:27
      Highlight Highlight Übrigens hat FIN auch mehr Lizenzen weil sie mehr liz. Mädchen und Frauen haben 😉
    • Thomas Roost 16.08.2018 16:19
      Highlight Highlight Bei meiner genannten Zahl beziehe ich mich auf Jungs U20. Quelle IIHF LG Thomas

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Paukenschlag beim HC Davos: Der «ewige» Trainer Arno Del Curto hat seinen Rücktritt erklärt. Er stand beim Rekordmeister seit 1996 an der Bande und führte den Klub in dieser Zeit zu sechs Meistertiteln.

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