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Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, shouts against his players, during the IIHF 2016 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Ice Palace, in Moscow, Russia, Sunday, May 15, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Interview

Patrick Fischer vor dem Alles-oder-nichts-Spiel gegen Tschechien: «Wir sind noch am Leben!»

Nationaltrainer Patrick Fischer über die Ausgangslage vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Tschechien und die Gründe für die anhaltenden Probleme im Boxplay.



Hatte es auf die Taktik einen Einfluss, dass Sie vor dem Spiel schon wussten, dass wir gegen Schweden punkten müssen weil Dänemark gegen Tschechien gewonnen hat?
Patrick Fischer: Nein. Aber es war sicher keine Motivationsspritze.

Wie schätzen Sie die Ausgangslage fürs letzte Vorrundenspiel gegen Tschechien ein?
Es ist Matthäi am Letzten. Aber wir sind noch am Leben und es wird ein heisser Kampf. Die Tschechen haben, ähnlich wie die Russen, sehr starke Einzelspieler. Wir haben in der Vorbereitung zweimal gegen Tschechien gespielt, einmal gewonnen, einmal in der Verlängerung verloren. Wir kennen ihre Spielweise.

epa05307903 Tomas Plekanec (L) of the Czech Republic scores a goal against goalkeeper Sebastian Dahm (R) of Denmark during the Ice Hockey World Championship 2016 preliminary round match between the Czech Republic and Denmark at the Ice Palace in Moscow, Russia, 15 May 2016.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Der beste tschechische Torschütze: Tomas Plekanec hat an dieser WM bereits fünf Tore erzielt.  Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Das Boxplay und das Powerplay funktionieren immer noch nicht optimal.
Das Boxplay ist besser geworden. Aber wir kassierten trotzdem zwei Tore in Unterzahl und bei einem haben wir einen Fehler gemacht. Aber bei den vielen guten Einzelspielern ist ein Powerplay auf diesem Niveau eben immer gefährlich. Immerhin haben wir in der Schlussphase in Unterzahl standgehalten und eine Minute lang sogar mit zwei Mann weniger. Im Powerplay haben wir einen Treffer erzielt und wir hatten gute Möglichkeiten zum 3:1.

Das 3:1 wäre wohl die Entscheidung gewesen.
Das Spiel stand immer auf des Messers Schneide. Mit einem Zweitore-Vorsprung wäre eine gewisse Ruhe in unser Spiel gekommen. Das hätte uns schon sehr geholfen.

Hatten Sie die Penalty-Schützen schon vor dem Spiel bestimmt?
Nein, das machen wir spontan wenn es soweit ist.

Switzerland's Raphael Diaz, injured last game, looks on his teammates from the bench, during a training session of the IIHF 2016 World Championship at the practice arena of the Ice Palace, in Moscow, Russia, Friday, May 13, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Noch ist unklar, ob der verletzte Raphael Diaz gegen Tschechien wieder spielen kann. Bild: KEYSTONE

Kann Raphael Diaz gegen Tschechien spielen?
Wir wissen es noch nicht.

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