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Alkohol, Party und Sex in DJ-Antoines Fan-Song: «Wir haben die Leitplanken breit gesetzt»

Der offizielle Song der Schweizer Nationalmannschaft im Hinblick auf die WM von DJ Antoine heisst «Ole Ole». Er hat nichts mit Fussball oder der Schweiz zu tun, dafür umso mehr mit Partys, Alkohol und Sex. Marco von Ah, Leiter Kommunikation beim Schweizerischen Fussballverband nimmt Stellung.

07.05.18, 10:40 08.05.18, 00:01


Herr von Ah, am Freitag ist der neue, offizielle Fan-Song zur Schweizer Nati von DJ Antoine erschienen. Wie ist diese Zusammenarbeit zustande gekommen?
Marco von Ah: Er ist im Februar auf uns zugekommen und hat gesagt, er hätte da einen guten, passenden Song. Da wir sowieso etwas machen wollten, waren wir natürlich erfreut über die Möglichkeit, mit einem der international erfolgreichsten Schweizer Musiker zusammenarbeiten zu können.

Wie lief das genau ab?
Er hat uns den Song geschickt und wir haben gedacht, dass es passt. «Ole Ole» wird ja auch im Stadion bei Nati-Spielen gesungen.

Vladimir Petkovic, coach of the Swiss soccer team, centre, speaks to Marco von Ah, head of communication, left, during a press conference on Thursday, July 31 2014, in Lucerne, Switzerland. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Vladimir Petkovic, Mitte, Schweizer Fussball Nationaltrainer, im Gespraech mit Marco von Ah, Leiter Kommunikation, links, nach der Medienkonferenz am Donnerstag, 31. Juli 2014, in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Verbandssprecher Marco von Ah (links) mit Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Bild: KEYSTONE

Wer hat schlussendlich entschieden, den Song von DJ Antoine abzusegnen?
Das war eine Arbeitsgruppe, hauptsächlich mit Leuten aus der Marketing-Abteilung. 

Kannten Sie den ganzen Text bevor Sie zugesagt haben?
Ja, natürlich. Ich weiss, worauf Sie anspielen. Ich sag mal so: Hätte jemand vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) den Text geschrieben, hätte die eine oder andere Textstelle wohl noch etwas mehr Bezug zum Fussball.

Der Text hat einige heikle Stellen. Es geht um Partys, Alkohol und Sex.
Wir haben den Text über iTunes und Google auf Anstössigkeiten überprüfen lassen. Er hat keinen «Explicit-Stempel» bekommen, der Songs mit anstössigen Inhalten kennzeichnet. Es ist ein Song aus der heutigen Zeit, der Lebensfreude kommunizieren soll, und dazu gehört auch Fussball. Zudem ist DJ Antoine ein Profi. Er weiss, was zu tun und was zu lassen ist.

Also stehen Sie hinter Textstellen wie «Es macht mich verrückt, wie du dich bewegst, ich werde dich mit Freuden füllen»?
In einzelne, isolierte Textstellen kann man auch zu viel reininterpretieren. Man sollte das auch etwas im übertragenen Sinn sehen. Sex ist ein Teil unseres Lebens. Ich sehe da kein grundsätzliches Problem.

epa04436059 Swiss DJ Antoine poses during the introduction of the jury members for the new season of the talent show 'Deutschland sucht den Superstar' (German searches the Superstar) by German TV broadcaster RTL in Cologne, Germany, 07 October 2014. Casting for the 12th season will start beginning of 2015.  EPA/HENNING KAISER

Musikprofi DJ Antoine war 2014 in der Jury von Deutschland sucht den Superstar.  Bild: EPA/DPA

«Ich betrinke mich auf der Erde und erwache auf dem Mond», ist das auch Teil unseres Lebens?
Das ist selbstverständlich kein Aufruf, Alkohol zu konsumieren. Das ist eher symbolisch gemeint, mit den Glücksgefühlen, die dann während der WM aufkommen können. «Trunken vor Glück» ist eine alte Redewendung, übrigens unlängst mal von den Prinzen intoniert im Lied «Besoffen vor Glück».

Haben Sie keine Angst vor einem Shitstorm?
Nein, wir verlassen uns da voll auf den Musikprofi. Der Markt wird dann entscheiden, wie der Song ankommt. Bisher haben wir noch kein negatives Feedback erhalten. Und der Song ist immerhin seit Freitag auf dem Markt.

War es kein Kriterium, den Song in einer Landessprache zu verfassen?
Nein, wir haben DJ Antoine alle Freiheiten gelassen – die Leitplanken also ziemlich breit gesetzt und er hat den Song nach seinen Vorstellungen und mit seinem Team produziert. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis.

Hauptsache, wir sehen die Schweiz wieder jubeln:

Video: Angelina Graf

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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70
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    Alle Leser-Kommentare
  • Chääschueche 07.05.2018 22:37
    Highlight "Zudem ist DJ Antoine ein Profi. Er weiss, was zu tun und was zu lassen ist."

    😂😂😂
    14 0 Melden
  • Kola 07.05.2018 22:02
    Highlight Passt jetzt vielleicht nicht so, aber ich muss halt immer dran denken...


    6 1 Melden
  • Partikel 07.05.2018 18:11
    Highlight Ole, mir tun die Ohren weh.
    Ist eigentlich alles was mir zu
    dem Song in den Sinn kommt.
    Die Stellung nahme, stellt sozusagen
    Alles in den Schatten. Genau so sinnbefreit wie der Liedtext.
    27 1 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.05.2018 15:54
    Highlight "übrigens unlängst mal von den Prinzen intoniert im Lied «Besoffen vor Glück»."

    Unlängst vor 22 Jahren.
    55 0 Melden
  • Ceshire-Katze 07.05.2018 15:15
    Highlight "Das ist selbstverständlich kein Aufruf, Alkohol zu konsumieren. Das ist eher symbolisch gemeint, mit den Glücksgefühlen, die dann während der WM aufkommen können." - Dieser Song wird definitiv keine Glücksgefühle auslösen...
    72 0 Melden
  • Louk_skyw 07.05.2018 14:21
    Highlight Wir haben den Text über iTunes und Google auf Anstössigkeiten überprüfen lassen. Er hat keinen «Explicit-Stempel» bekommen, der Songs mit anstössigen Inhalten kennzeichnet.

    Hahaha ernsthaft? ihr habt ihn nicht einmal selber durchgelesen sondern euch nur auf die Explicit Kategorisierung verlassen?
    92 0 Melden
    • G.Oreb 07.05.2018 16:02
      Highlight Ja wie denn auch, der Song ist ja in keiner der Landessprachen verfasst! Woher soll jemand dieses English verstehen?
      57 0 Melden
    • Bowell 07.05.2018 22:20
      Highlight Wobei ich unlängst gehört habe, dass die Jugend durchaus im angelsächsischen Wortgebrauch geübt ist.
      5 0 Melden
    • G.Oreb 08.05.2018 20:56
      Highlight @Bowell nur die coolen 🙄
      0 0 Melden
  • @cyclingsimon 07.05.2018 14:19
    Highlight Der Song am sich ist ja schon schlimm. Aber die Stellungnahme macht alles noch viel schlimmer... Oje Oje Oje
    98 0 Melden
  • helmut 07.05.2018 13:57
    Highlight Der Song ist ein musikgewordenes WM-Maskottchen.
    46 0 Melden
  • äti 07.05.2018 13:39
    Highlight Noch schlimmer ..
    39 0 Melden
  • satyros 07.05.2018 13:03
    Highlight Auch wenn bereits für die EM '16 rausgekommen, wäre hier noch eine Alternative (Fussballbezug: Leader der Schweizer Torschützenliste singt):



    Und jetzt alle: C'est la nuit de triomphe
    35 4 Melden
    • Burkis 07.05.2018 20:43
      Highlight Nun ja, es braucht ja nicht viel um besser zu sein als Anton aber dann müsste man den Hoarau noch hurti gschnäu einbürgern und gleich mitnehmen nach Russland...
      3 0 Melden
  • Töfflifahrer 07.05.2018 13:03
    Highlight Also da lässt man prüfen ob das nen Explicite Stempel bekommt oder nicht, und irgend wo wird ja Ole, Ole noch erwähnt, das reicht?
    Den gesamten Bockmist der mit Fussball und/oder Schweiz nix zu tun hat, also etwa 99,9% ist ok?
    Entschuldigung entweder die waren alle an der besungenen Party und immer noch komatös oder ich will die Medis welche die nehmen auch!
    99 0 Melden
  • Signor_Rossi 07.05.2018 13:02
    Highlight "Bisher haben wir noch kein negatives Feedback erhalten. Und der Song ist immerhin seit Freitag auf dem Markt" Dan lesen sie einmal die Rückmeldungen auf ihrer SFV FB Seite durch Herr Von Ah , ich habe nicht einen positiven Kommentar gefunden
    106 0 Melden
    • EvilBetty 07.05.2018 13:59
      Highlight «Facebook? Was ist denn das? Finde ich das in den gelben Seiten?»
      47 17 Melden
    • Bowell 07.05.2018 22:21
      Highlight „Das Internet ist für uns alle Neuland.“
      9 0 Melden
  • Mischa Müller 07.05.2018 12:57
    Highlight Schlechter Song.
    Komme mir beim zuhören vor wie ein zwölfjähriger auf der Entwckungsreise mit Wirrniss, seines Musikgeschmacks.
    Diese Synthi-Leiern müssen wir uns nun seit bald 50 Jahren immer wieder anhören.
    Blöde Dosenmusik.
    68 0 Melden
  • Nelson Muntz 07.05.2018 12:21
    Highlight Ist der Anton vom Plattenteller noch Single? Wäre doch ein würdiger Nachfolger vom Vujo. Ole ole ole....
    65 0 Melden
  • Echo der Zeit 07.05.2018 12:21
    Highlight LOL - Das ist ja eine Bankrott Erklärung - "Wir verlassen uns da voll auf den Musikprofi" "Erfreut über die Möglichkeit, mit einem der international erfolgreichsten Schweizer Musiker zusammenarbeiten zu können" Ha Ha Ha - die Marketing Abteilung ist Schrott - Das Interview Genial!
    121 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 07.05.2018 12:00
    Highlight Und ich dachte der Song sei bescheuert... Der SFV ist offensichtlich noch viel bescheuerter. Der einzige Punkt, dem ich zustimme: Antoine ist clever! Er hatte noch einen Song, der vermutlich nicht mal für eine B-Seite reicht genommen und sich überlegt "wer ist doof genug und bezahlt mich für diesen Song?" Viola, wir wissen alle wer... Der Verband, der auch eine Guggenmusig im Stadion für eine tolle Idee hält. Naja, wenn man Fussball nur aus der Loge bei Kaviar und Champus kennt...
    175 3 Melden
    • simiimi 07.05.2018 12:30
      Highlight Genau! Er brauchte nur rasch diesen „Hopp Schwiiz“ Einschub in den Song einzubauen, und schon wurde aus einer mittelmässigen Retortennummer ein WM Song.
      73 0 Melden
    • Troxi 07.05.2018 12:48
      Highlight Hey, Guggen können auch für Stimmung sorgen😒 Zu Schade, dass das vor meiner Zeit war als der FCL 1989 Schweizer Meister wurde.

      10 37 Melden
    • Eric Lang 07.05.2018 13:08
      Highlight Ich glaube Du überschätzt die Cleverness des DJ Antoine massiv!
      32 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 07.05.2018 11:58
    Highlight Hoffentlich spielt die Nati um Welten besser als der Song ist. Sonst gibts 3 Klatschen!

    Ich bin für Vreni Schneider mit "Es Bierli am Spielfeldrand"! DJ Bobo oder Dodo können ja den Song produzieren.
    127 0 Melden
  • Mia_san_mia 07.05.2018 11:55
    Highlight Einfach peinlich...
    86 0 Melden
    • pistolpete 07.05.2018 13:18
      Highlight Beschämend, dass der gut betuchte SFV nicht einmal Alternativen geprüft oder einen coolen Wettbewerb veranstaltet hat. Ich pfeife zum Beispiel passabel...War wohl Vitamin B matchentscheidend🕸🕸🕸
      44 0 Melden
  • Barracuda 07.05.2018 11:49
    Highlight Grandios und gleichzeitig haarsträubend die Antworten!

    "Liebe Kollegen der 20-köpfigen 'Arbeitsgruppe WM-Song', ich habe hier eine Bewerbung für den WM-Song erhalten... Der Text enthält das Wort 'Olé' in 3-facher Wiederholung. Ich glaube, dieses Wort auch schon in einem Fussballstadion gehört zu haben. Somit wären alle Punkte unseres Anforderungskataloges erfüllt. Wir kommen zur Abstimmung... Alles klar, alle einstimmig dafür, 'schöne zäme'."
    165 1 Melden
  • Pachyderm 07.05.2018 11:49
    Highlight "Unlängst besungen von den Prinzen" - das Lied ist auf dem Album "Alles mit'm Mund", seit 1996. :D
    49 0 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 07.05.2018 11:48
    Highlight Ich empfinde das Lied als Straftat meinen Ohren gegenüber.

    Originaltonspur nehmen, sämltihce Kopien dazu legen und im Marianengraben versenken. Oder in einer Atommülldeponie einlagern wo es die nächsten 20'000 jahre nicht angefasst werden kann.

    Und Fall du, DJ-Antoine, dich mal für dieses musikalische Verbrechen entschuldigen möchtest: Dafür gibt es keine Entschuldigung!
    89 1 Melden
  • Eifach öpis 07.05.2018 11:44
    Highlight Ist es möglich, dass beim Verband niemand Englisch kann? Offensichtlich schon🙈
    Die haben nur "ole ole" verstanden und sich dann gedacht:" wow, wie passend und kreativ und alles auf englisch. Wie cool👌🏼"
    155 1 Melden
    • EvilBetty 07.05.2018 11:55
      Highlight Das Wort «poppig» ist bestimmt auch gefallen.
      134 1 Melden
    • meine senf 07.05.2018 11:57
      Highlight Offenbar, denn sonst hätten sie es nicht "über Google und iTunes nachprüfen" müssen. Langenscheidt hätte mehr gebracht.
      87 0 Melden
    • Eifach öpis 07.05.2018 12:39
      Highlight @EvilBetty: garantiert😂 Genau wie rassig, modern, lässig usw... "öpis für di junge" nicht zu vergessen....
      83 1 Melden
  • mrcharliebrown 07.05.2018 11:42
    Highlight Bisher noch kein negatives Feedback erhalten :-D
    132 0 Melden
  • Gubbe 07.05.2018 11:37
    Highlight Dieser Song, wenn es denn einer ist, hat keinen "Drive". Jeder Ländler bewegt die Beine mehr, als dieser Antoine "Powersong". Die Antworten aus dem Interview waren mehr als peinlich.
    101 0 Melden
  • Burkis 07.05.2018 11:32
    Highlight Ja da hätte es sich wohl gelohnt die Leitplanken etwas enger zu setzen. Hey aber immerhin den “Explicit Stempel” erhalten! Grandiose Leistung der Marketingabteilung...
    48 30 Melden
    • Saftladen 07.05.2018 11:41
      Highlight Eben den "Explicit" Stempel NICHT erhalten
      75 1 Melden
    • Aareschwumm 07.05.2018 11:48
      Highlight Eben nicht erhalten 😉
      27 1 Melden
    • Burkis 07.05.2018 13:16
      Highlight Genau... nicht... wollte ich auch schreiben... somit hab ich den “Explicit Stempel” wohl grade selber erhalten.
      13 2 Melden
  • Against all odds 07.05.2018 11:30
    Highlight "Er ist im Februar auf uns zugekommen und hat gesagt, er hätte da einen guten, passenden Song."

    "Nein, wir haben DJ Antoine alle Freiheiten gelassen..."

    Geht für mich irgendwie nicht auf...
    141 0 Melden
    • peeti 07.05.2018 11:49
      Highlight Und der Typ ist Leiter Kommunikation...
      92 0 Melden
  • Basswow 07.05.2018 11:22
    Highlight 🙈
    145 0 Melden
    • Phrosch 07.05.2018 12:07
      Highlight 🙉🙊
      29 1 Melden
  • marmuel 07.05.2018 11:16
    Highlight Musste laut lachen.

    "War es kein Kriterium, den Song in einer Landessprache zu verfassen?"

    Ach was, hat klar Französisch im Text:
    "Ich will dass du schreist: Ole, und auf Französisch: allez, allez avec moi je veux coucher avec toi, die ganze Nacht, all night, ole schreiend."
    79 0 Melden
  • Andreas Vetsch 07.05.2018 11:11
    Highlight "Er ist im Februar auf uns zugekommen und hat gesagt, er hätte da einen guten, passenden Song."

    Das war eine dreiste Lüge.

    "Er hat uns den Song geschickt und wir haben gedacht, dass es passt. «Ole Ole» wird ja auch im Stadion bei Nati-Spielen gesungen.

    Da hat der SFV aber gut aufgepasst! Wow.

    "Hätte jemand vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) den Text geschrieben, hätte die eine oder andere Textstelle wohl noch etwas mehr Bezug zum Fussball."

    Noch mehr als "Ole, Ole"? Geht das überhaupt?


    177 0 Melden
  • King_Cone 07.05.2018 11:09
    Highlight "Herr Ditschei Antoann kam mit einem Vorschlag... und dann haben wir uns gedacht, geilo, minggia, da müssen wir uns schon nicht mehr drum kümmern. Endsteil!"

    schon alleine zu diesem Zeitpunkt wäre ein Hausverbot angebracht gewesen...
    153 6 Melden
    • Hans_Olo 07.05.2018 13:45
      Highlight You made my day :)
      21 0 Melden
  • Hashtag 07.05.2018 11:07
    Highlight Ok, man kann es anscheinend immer noch schlimmer machen...
    126 0 Melden
  • Luca Brasi 07.05.2018 11:06
    Highlight Ich hätte noch ein paar Mal nachgefragt: "Ernsthaft? Das glauben Sie wirklich? Und die Antworten haben Sie sich nicht noch schnell aus den Fingern gesaugt nachdem der Shitstorm auf social media entbrannte? Ernsthaft?"
    148 0 Melden
  • tinted 07.05.2018 11:06
    Highlight Ah!!! Die Stellungnahme ist genauso peinlich wie der Song...
    452 1 Melden
    • Andreas Vetsch 07.05.2018 11:30
      Highlight Die Stellungnahme hat aber mehr Bezug zu Fussball, ist in einer Landessprache und nervt nicht mit einer musikalischen 0815-Produktion aus der Hit-Retorte.
      90 1 Melden
    • Gipfeligeist 07.05.2018 23:07
      Highlight Herr von Ah!!! bitte ;)
      3 0 Melden
    • tinted 08.05.2018 21:32
      Highlight aber sowas von... :)
      0 0 Melden
  • Maranothar 07.05.2018 11:05
    Highlight Typische Stellungnahme vom Verband.
    Viel reden,nichts sagen und dabei keine Ahnung haben.
    140 0 Melden
  • kebabverkaufer 07.05.2018 11:04
    Highlight noch kein negatives feedback erhalten? blinde trumpness hält überall einzug...
    154 2 Melden
  • rabatt13 07.05.2018 11:03
    Highlight "Wir haben noch kein negatives Feedback bekommen".
    Das nennt dann wohl die Filterblase.
    638 4 Melden
  • Robson-Rey 07.05.2018 11:00
    Highlight Selten so gelacht beim lesen eines Interviews! Es wird übrigens auch "Hu, hu, hu, Hu...sohn" im Stadion gesungen. So als Vorschlag für den nächsten WM oder EM Song ;-)
    610 1 Melden
    • Robson-Rey 07.05.2018 11:09
      Highlight Das ist selbstverständlich kein Aufruf, Hu...sohn zu sagen. Das ist eher symbolisch gemeint, mit den Emotionen, die dann während der WM aufkommen können. «Hu...sohn» ist eine alte Redewendung, übrigens unlängst mal von Schiller in "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" von 1783 niedergeschrieben wurde: „Heraus, Hassan! Hu...sohn der Hölle! Hassan! Hassan!“
      187 1 Melden
    • Andreas Vetsch 07.05.2018 11:14
      Highlight Das ist ja im übertragenen Sinn gemeint. Söhne und Prostituierte sind Teil unseres Lebens. Ich sehe da kein Problem.
      164 0 Melden
    • Madmessie 07.05.2018 13:51
      Highlight Es wird ja auch "Schiri, du A..." im Stadion gesungen. Dieser Ausdruck wurde bisher leider immer falsch interpretiert. Eigentlich ist es eine Huldigung an einen unserer ehemaligen Nationalspieler. Nämlich Sforza. Eine Anektote besagt, dass beim Training damals vor der WM 94 ihm der Bregy Schorsch mit dem Stollen ein Loch in den A... gegrätscht hat. Daraus ist dann dieser legendäre Schlachtruf entstanden. Ich sehe da kein Problem.
      30 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ulmo Ocin 07.05.2018 10:59
    Highlight "...dass es passt. «Ole Ole» wird ja auch im Stadion bei Nati-Spielen gesungen."

    Na der fördert mal die Fankultur. Das wird ein neuer Hit in der Kurve xD
    113 0 Melden
  • EvilBetty 07.05.2018 10:55
    Highlight So wenig gesagt, so viel Ignoranz gezeigt 😂
    162 0 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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