Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Timea Bacsinszky of Switzerland celebrates winning her second round match of the French Open tennis tournament against Canada's Eugenie Bouchard at the Roland Garros stadium in Paris, France, Thursday, May 26, 2016. Bacsinszky won in two sets 6-4, 6-4. (AP Photo/David Vincent)

Timea Bacsinszky bekam bei ihrem Sieg gegen Genie Bouchard Unterstützung von Nino Niederreiter. Bild: David Vincent/AP/KEYSTONE

Nino Niederreiter am French Open: «Wawrinka ist eher der Typ Powerforward, so wie ich»

Dass Nino Niederreiter ein grosser Tennis-Fan ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Ist die Hockey-Saison beendet, ist der NHL-Star regelmässig an den Grand Slams anzutreffen. Bis Sonntag unterstützt er die Schweizer Tennis-Cracks beim French Open in Paris.

marcel kuchta / aargauer zeitung



Wie oft haben Sie schon Grand-Slam-Turniere besucht?
Nino Niederreiter: Ich war schon mehrmals hier in Paris, in Wimbledon und auch am US Open. Den Grand Slam der Turnierbesuche kann ich allerdings erst nach meiner Karriere vollenden. Das Australian Open findet ja bekanntlich während der Eishockey-Saison statt. (Lacht.)

Und welches ist Ihr Lieblingsturnier?
Jedes ist auf seine Art speziell. Das US Open ist lärmig und mit seinem Super-Saturday auch sehr spektakulär. Wimbledon gefällt mir wegen seiner Eleganz mit den vielen, gut gekleideten Leuten. Am besten passt es mir aber hier in Paris. Hier ist es schön gemütlich. Die Leute sind sehr relaxt.

Bei Bacsinszky live dabei

Wie lange bleiben Sie hier?
Bis Sonntag. Die Tickets besorge ich mir in der Regel spontan via Schweizer Spieler. Das klappt eigentlich immer. Am Donnerstag habe ich Timea (Bacsinszky) zugeschaut. Am Freitag freue ich mich auf die Spiele von Stan (Wawrinka) und Martina (Hingis). Ich hoffe, dass die Schweizer so lange wie möglich im Turnier bleiben. Schade ist natürlich, dass Roger (Federer) und Belinda (Bencic) nicht hier sein können.

Wer ist Ihr Lieblingsspieler? Federer oder Wawrinka?
Man kann die beiden nicht vergleichen. Federer ist mit seiner Eleganz eine Klasse für sich. Was mich bei Stan beeindruckt, sind seine Kampfkraft uns seine mentale Stärke. Und trotzdem bleibt er dabei immer sehr locker.

Man kann ihn von seiner Spielweise her durchaus ein wenig mit einem Eishockeyspieler vergleichen, oder?
Ja, er ist eher der Typ Powerforward, so wie ich (lacht).

Mit den Hockey-Kameraden in Wimbledon

Spielen Sie selber auch Tennis?
Primär schaue ich einfach sehr gerne zu. Ich bin ein grosser Tennis-Fan. Ich werde aber in diesem Sommer zusammen mit Carlo Janka einmal pro Woche eine Tennislektion nehmen. Wobei man sagen muss: Ich spiele wirklich nicht gut. Aber ich arbeite daran (lacht).

Können Sie etwas aus dem Tennis fürs Eishockey nutzen?
Eigentlich nicht. Es ist für mich spannend, als Mannschaftssportler die Einzelsportler bei der Arbeit zu beobachten. Wenn ich einen Fehler mache, dann habe ich immer noch die Chance, dass er von einem Teamkollegen ausgebügelt wird. Auf dem Tennisplatz hast du diese Absicherung nicht. Ich bewundere deshalb die mentale Stärke der Spieler. Das ist beeindruckend.

Die grössten Tennis-Stadien der Welt

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link to Article

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link to Article

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link to Article

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

Link to Article

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

Link to Article

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

Link to Article

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

Link to Article

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

Link to Article

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

Link to Article

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

Link to Article

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

Link to Article

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

Link to Article

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

Link to Article

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

Link to Article

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

Link to Article

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link to Article

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

Link to Article

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

Link to Article

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

Link to Article

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

Link to Article

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

Link to Article

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

Link to Article

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

Link to Article

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

Link to Article

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Ich bin stolz, mit 37 noch so konkurrenzfähig zu sein»

Mit der Halbfinal-Niederlage an den ATP Finals am Samstag gegen Alexander Zverev endete Roger Federers Tennisjahr. Danach zog er Bilanz.

Wie beurteilen Sie ihre Leistung gegen Zverev?Roger Federer: «Ich denke, ich habe den Ball mehrheitlich nicht dahin bekommen, wo ich wollte. Ich habe das Gefühl, ich könnte besser spielen. Vielleicht hatte das ja auch mit seinem Spiel zu tun. Vielleicht konnte ich ihn auch nicht genug in Bedrängnis bringen.»

Die Saison ist nun für Sie zu Ende. Wie würden Sie sie bewerten?«Sampras sagte einmal: Jedes Jahr mit einem Grand-Slam-Titel ist ein gutes Jahr. Ich startete in Australien super und kann …

Artikel lesen
Link to Article