Sport
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Peter Gillieron, President of the Swiss Football Association, SFV, answers questions from TV journalist before a press conference of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Sunday, June 24, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Peter Gilliéron im Schweizer WM-Camp in Togliatti. Bild: KEYSTONE

SFV-Präsident Gilliéron zum Doppeladler: «Lichtsteiner hat super reagiert»

Sven Schoch, togliatti/keystone-sda



Zwei Tage nach dem 2:1 gegen Serbien nimmt SFV-Präsident Peter Gilliéron im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Stellung zur Debatte um den Doppeladler-Jubel. Der Jurist befürchtet keine negativen Auswirkungen auf das Schweizer WM-Projekt. Er lobt die solidarischen Reaktionen aus dem Kreis der Mannschaft ausdrücklich und betont während des Gesprächs mehrfach die interne Ruhe.

Die FIFA hat gegen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri ein Verfahren eingeleitet. Was ist zu erwarten?
Peter Gilliéron:
Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt. Deshalb ist es auch schwierig, ein Strafmass abzuschätzen. Ich bin überzeugt, dass die FIFA diese Verfahren mit Augenmass führen und beurteilen wird.

A combo of two pictures shows the celebration for the first goal of Switzerland's midfielder Granit Xhaka, left, and the victory goal of Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri, right, both making the eagle emblem of the Kosovo during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Stein des Anstosses: Dieser Torjubel von Xhaka (links) und Shaqiri gegen Serbien. Bild: KEYSTONE

Wie würde Ihre Reaktion ausfallen, wenn der Weltverband das Duo sperrt?
Es wäre ein Hammerschlag, wenn sie tatsächlich gesperrt würden.

Der sogenannte Doppeladler-Jubel lässt extrem viel Interpretationsspielraum offen – er reicht vom harmlosen Gruss bis zur Provokation der serbischen Kontrahenten.
Das ist ja die Krux in diesem Fall. Die FIFA wird entsprechend darauf bedacht sein, wie weit sie geht. In Zukunft müsste man dann jede einzelne Geste auf dem Rasen unter die juristische Lupe nehmen. Man wird sich die Frage stellen müssen, wohin ein entsprechendes Urteil führen würde.

Der serbische Coach Mladen Krstajic liess sich zur Aussage hinreissen, man müsste Felix Brych, den deutschen Schiedsrichter der Partie gegen die Schweiz, vor das UN-Tribunal in Den Haag stellen.
Ich habe von seinen Aussagen gehört. Sie haben mich sehr überrascht und enorm irritiert. Sie werden bei der FIFA ein Thema sein.

«Auf mich machen die Spieler einen ruhigen Eindruck.»

Wie fallen die Reaktionen auf die Doppeladler-Debatte intern aus?
Ausserhalb des Teams wird bedeutend mehr Staub aufgewirbelt als innerhalb. Auf mich machen die Spieler einen ruhigen Eindruck. Ich deute das ebenfalls als Zeichen dafür, dass sie bereits wieder voll auf das Sportliche konzentriert sind und am Mittwoch alles dafür tun werden, die Schweiz in die WM-Achtelfinals zu führen.

Captain Stephan Lichtsteiner vollzog sofort den Schulterschluss mit seinen beiden Teamkollegen. Wie werten Sie seine Haltung?
Lichtsteiner hat super reagiert. Von ihm ging ein wichtiges und spontanes Zeichen betreffend Solidarität im Team aus. Unser Captain handelte absolut richtig.

Verfahren gegen Lichtsteiner

Wie am frühen Sonntagabend bekannt wurde, hat die FIFA nun auch ein Verfahren gegen Nati-Captain Stephan Lichtsteiner eingeleitet.

Lenken die Diskussionen nun aber nicht vom Wesentlichen ab?
Meines Erachtens lässt sich niemand stören. Jeder ist total auf den Fussball fokussiert. Einen negativen Einfluss kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht rückt die Mannschaft sogar noch näher zusammen.

«Grundsätzlich geniessen wir bei den Fans ein sehr gutes Image.»

Switzerland's fans are pictured behind an advertising of China Mengniu Dairy Company during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die weite Reise hat sich gelohnt: Schweizer Fans in Kaliningrad. Bild: KEYSTONE

Welche Rückmeldungen erhalten Sie zum Image des Nationalteams?
Ich weiss, dass an gewissen Stammtischen von einer zusammengewürfelten Truppe schwadroniert wird. Aber grundsätzlich geniessen wir bei den Fans ein sehr gutes Image.

Für was steht das Team?
Für Spielfreude, für angriffigen, erfolgsorientierten Fussball, für Leidenschaft. Wir spielen keinen Abwarte-Fussball. In dieser Mannschaft steckt sehr viel Spektakuläres drin.

Ist die Betriebstemperatur der Equipe generell höher als früher?
Das Team hat Temperament. Und meistens setzt es diesen Wesenszug auch kanalisiert ein. Oft bringt uns diese temperamentvolle Art auf dem Feld etwas.

«Petkovic ist exakt der richtige Trainer für diese im positiven Sinne multikulturelle Gruppe.»

In der hitzigen Atmosphäre in Kaliningrad behielten die Protagonisten in den Schlüsselmomenten die Nerven.
Hätten sie an andere Dinge gedacht, wäre ein Comeback auf diesem Niveau nicht möglich gewesen. Shaqiri und Xhaka machten mir nicht den Eindruck, als wäre es ihnen primär darum gegangen, den Serben eins auszuwischen. Sie trugen enorm viel dazu bei, dass das Schweizer Team in der zweiten Halbzeit immer noch dominanter, noch zwingender und konkreter wurde.

Vladimir Petkovic verhielt sich auffällig moderat und wich kritischen Voten aus.
Er führt mit einer ruhigen Hand. Unser Coach ist schon länger gut und wird immer besser. Petkovic wächst an der Aufgabe. Er ist exakt der richtige Trainer für diese im positiven Sinne multikulturelle Gruppe. Die Stabilität im sozialen und sportlichen Bereich ist sein Verdienst.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, speaks with Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri, right, during a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Saturday, June 23, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Coach und sein Star: Petkovic unterhält sich mit Shaqiri. Bild: KEYSTONE

Seine Bilanz fällt sehr gut aus, 61 Prozent der 42 Partien mit der SFV-Auswahl hat der Tessiner gewonnen – deutlich mehr als seine Vorgänger Ottmar Hitzfeld und Köbi Kuhn.
Die Zahlen sind imposant, überraschen mich aber nicht. Ich kenne seine Qualitäten, ich weiss, wie gut er seine Spieler liest, wie gut er jeden Einzelnen abholen kann.

Ihr Coach träumt vom Viertelfinal – und Sie?
Ich traue der Mannschaft alles zu.

Konkreter?
Wir spielen hier die vierte WM in Folge. Im Sport sollte man immer einen Schritt weiterkommen. Aber am Ende geht es auch darum, das Turnier erhobenen Hauptes verlassen zu können.

Der erste Viertelfinalvorstoss seit 1954 ist ein Thema?
Wir haben zuletzt mehrfach den Beweis erbracht, eine Partie wenden zu können. In der Knock-out-Phase könnte dieser Erfahrungswert enorm wichtig sein. Und: Wir haben quasi schon ein erstes K.-o.-Spiel hinter uns – das gibt uns Schubkraft.

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137Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 25.06.2018 11:39
    Highlight Highlight Ja klar hat er toll reagiert

    Jetzt wird auch er gesperrt super toll 👏🏼 sogar!
    1 2 Melden
  • Saasi 25.06.2018 07:00
    Highlight Highlight Die Serben provozierten schon lange vor dem Spiel und will man jede Politische Geste Sanktionieren, so müsste man die Südkoreaner und Japaner mit ihrem speziellen militärischen Gruss als ganzes Team vom Turnier sperren. Oder Krstajic Aussage, der dürfte bis Ende der WM auf der Tribune sitzen. Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer austeilen kann, sollte auch einstecken können, und das können Serbier und einige Sympathisanten nicht. Hopp Schwiiz
    1 2 Melden
  • jellyshoot 25.06.2018 06:28
    Highlight Highlight dann hat lichtsteiner wenigstens einmal richtig reagiert ...
    3 10 Melden
  • Koba 25.06.2018 00:44
    Highlight Highlight Vor Wochen hätte die Nati gebrieft werden müssen: Es wird ein hartes, unangenehmes Spiel. Es werden abscheuliche Parolen gesungen. Wir bleiben locker, wir lächeln, wir kämpfen, wir lassen uns nicht provozieren und für das Pfeiffkonzert knallen wir denen jede 20 Min. 2 Bälle unter die Latte. Nach dem Spiel sagen wir: Es war eine unangenehme, unschöne Situation, aber wir gaben die Antwort auf dem Platz. Es ist unschön zu sehen, dass der Gegner noch immer in der Vergangenheit lebt. Und Bäääm, das Resultat wäre 20:0 gewesen. Aber nein, jetzt haben wir wieder diese leide Diskussion. Alles Anfänger.
    19 12 Melden
  • spring1 24.06.2018 23:55
    Highlight Highlight Schafft die Doppelbürgschaften wie in anderen Ländern ab und dann hört das Theater auf.
    14 32 Melden
  • pontifex_maximus 24.06.2018 23:44
    Highlight Highlight Von wegen zwei Herzen in der Brust... die haben nur eins in der Brust, das andere ist wohl viel eher im Geldbeutel.
    20 29 Melden
    • Valon Behrami 25.06.2018 08:19
      Highlight Highlight Und hast du ein Herz? Oder wieso kannst du das nicht nachfühlen?
      3 1 Melden
  • cicero 24.06.2018 23:07
    Highlight Highlight büsst die Spieler persönlich mit einer saftigen Busse und dann sagt: „ich habe fertig“ oder andersherum: lasst sie mit adlerflügelschlägen davonfliegen ...
    20 33 Melden
  • spring1 24.06.2018 23:02
    Highlight Highlight Wie kommt Gilliéron zur Aussage, dass Lichtsteiner „super reagiert hätte“. Das Gegenteil ist der Fall. Dümmer gehts nimmer. Lichtsteiner hat keine albanische Vergangenheit und damit völlig daneben reagiert. Sollte er von der Fifa gesperrt werden, hätte er der Schweiz einen Bärendienst erwiesen.
    44 58 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 23:21
      Highlight Highlight Solidarität ist nur dann ein Thema, wenn nicht die WM auf dem Spiel steht? Gratuliere egoistischer gehts nimmer. Ein Sportler bist Du wohl auch kaum.
      45 30 Melden
    • Caribepirat 25.06.2018 04:02
      Highlight Highlight Die Fifa eröffnet auch eine Untersuchung gegen Stephan Lichtsteiner. Monsieur Intelligenzbestie hat nach dem Match Ihre Adler auch noch auf Instagram gepostet. Vorsatz und abgesprochen? Intelligenz des SFV sieht anders aus.
      15 18 Melden
    • cada momento 25.06.2018 04:18
      Highlight Highlight Ohne weiter auf die Geste der beiden Torhschützen einzugehen, könnte die Aktion von Lichtsteiner entlastend beurteilt werden. Bei ihm dürfte es komplizierter sein, einen politischen Hintergrund zu begründen. Weis jemand, ob sie diesen Jubel zu den eignen Fans gezeigt haben, oder zu den Serben? Finde ich auch noch wichtig.
      5 3 Melden
  • The Count 24.06.2018 22:18
    Highlight Highlight Der Adler ist etwa so nötig wie Sackläuse. Den betroffenen Spielern eine Geldstrafe aufbrummen und mit diesem Geld eine wohltätige Stiftung unterstützen. Wie früher am Mittwoch Nachmittag wenn man Sch.... gebaut hat in der Schule. Anders scheinen es die Tschuttibuben nicht zu lernen.
    53 24 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 23:22
      Highlight Highlight Und was genau machen wir mit den Provokateuren? Dies scheint ja schon fast unterzugehen.
      17 19 Melden
  • oliopetrolio 24.06.2018 22:10
    Highlight Highlight Angela auch!!
    User Image
    64 11 Melden
  • CH-Bürger 24.06.2018 22:00
    Highlight Highlight Hallo, die haben alle keine Ahnung.
    Hier geht es um den in der Schweiz wieder angesiedelten BARTGEIER und man möchte immer wieder bei jeder Gelegenheit daran erinnert weden;))
    Die Natur ist doch was schönes!
    39 23 Melden
  • Openyourmind 24.06.2018 21:46
    Highlight Highlight War der Stein des Anstosses doch vorsätzlich geplant? Hoffe nur dass die FIFA Social Media unserer Spieler nicht checkt!

    https://www.blick.ch/sport/fussball/am-ball-mit-boeni/am-ball-mit-boeni-nach-dem-serbien-spiel-man-sollte-den-spielern-instagram-wegnehmen-id8536283.html

    User Image
    21 21 Melden
    • Hierundjetzt 24.06.2018 22:14
      Highlight Highlight Der Böni stalkt (!) Fussballer auf Insta. Mehr muss man dazu eigentlich nicht wissen
      11 22 Melden
    • marel 24.06.2018 23:45
      Highlight Highlight Ob auch in anderen Ländern die Medien wie srf und Blick der Fifa Argumente liefern würden, damit die eigenen Spieler sicher bestraft würden?
      11 5 Melden
    • Qui-Gon 25.06.2018 09:23
      Highlight Highlight Selbstzerfleischung ist doch des Schweizers liebste Tätigkeit.
      1 1 Melden
  • Asparaguss 24.06.2018 21:43
    Highlight Highlight Kosovo hat kein Doppeladler in seiner Flagge. Es geht beim Doppeladler darum, den Traum von "Grossalbanien" zu verwirklichen indem alle muslimischen Albanerregionen vereint werden. Ziemlich heikel und nicht ganz ohne, vor allem noch in einem "CH-Dress". Dass dann noch Lichtsteiner mitmacht, naja.....
    64 41 Melden
    • Hi :) 24.06.2018 22:20
      Highlight Highlight Der Doppelkopfadler befindet sich auf der Flagge Albaniens und hat tatsächlich nichts mit dem heutigen Kosovo zu tun, denn diese Flagge ist eine andere. Das kosovarische Volk besteht aber aus ethnischen Albanern, deshalb wird der AdlerGruss verwendet.

      Darf man wissen, warum sie "muslimische Albanerregionen" erwähnen? Wo doch ein grosser Teil des Volkes christlich ist und friedlich zusammen lebt.. Ein Grossalbanien wird übrigens nicht angestrebt😂

      Warum auch immer dieses riesen Tam-Tam gemacht wird - Hört auf damit! Traurig, wenn man sich von so etwas SO provozieren lässt.
      56 26 Melden
    • Hi :) 24.06.2018 22:30
      Highlight Highlight PS: Auf was stützen sie diese Aussage? Der Adler hat NULL Bedeutung, ausser das er sich auf der Flagge Albaniens befindet. Das ist das selbe, wie wenn ein Schweizer ein Kreuz formen würde, deshalb frage ich mich, weshalb sie solche Lügen verbreiten? :-)
      33 20 Melden
    • Asparaguss 24.06.2018 22:34
      Highlight Highlight Weil die Christlichen bewohner kaum ein Grossalbanien anstreben, was aber Kosovaren mit der Doppeladlergeste symbolisieren. https://www.nzz.ch/article9GLAN-1.228600
      17 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 24.06.2018 21:00
    Highlight Highlight vielmehr müsste man über eine Sperre unseres erbärmlichen Kommentatoren sprechen. Dieser hat nämlich den Sturm im Wasserglas zusätzlich angeheizt mit seiner unrelevanten Meinung
    98 31 Melden
    • The IT Guy 24.06.2018 22:14
      Highlight Highlight Einverstanden.
      35 15 Melden
    • Mia_san_mia 25.06.2018 06:07
      Highlight Highlight Genau so ist es 👍🏻
      5 3 Melden
  • Walser 24.06.2018 20:45
    Highlight Highlight Auch Gillieron begreift, wie viele hier, offenbar nicht um was es geht. Nicht um das Schweiz-Albanien-Kosovo Verhältnis! Es geht einzig um das Verhälnis zu Serbien. Xhaka und Shakiri haben ihre Gesten niemals aus Respekt, Dankbarkeit oder sonstwas gemacht. Warum auch sollte man das ausgerechnet an der WM im Dress der Schweizer Nati gegen die Serben tun? Das sind alles sehr schwache und unprofessionelle Aktionen und hernach billige Ausreden. Und am schlechtesten stehen Gillieron und die Teamleitung da, die offenbar das Geschehen und einzelne Akteure nicht im Griff haben.
    96 82 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 21:02
      Highlight Highlight Es wurde auch nicht die Schweiz im Vorfeld und während dem Match angegriffen, es wurde die Wurzeln dieser Spieler angegriffen und darum können sie sich wehren, ähnlich wie ein dunkelhäutiger Spieler sich gegen rassistische Chöre zur wehr setzt und dies auch zu recht.
      Aber offensichtlich versuchen viele, Du wohl auch, die Provokation zu unterschlagen. Man hat nicht den Schweizern den Tod gewünscht sondern den Albanern. Ihr gutes recht sich zu wehren und die FIFA wird höllisch aufpassen müssen was sie da entscheidet denn Präzedenzfälle mit ähnlichem Kontext sind vorhanden.
      72 45 Melden
    • René Obi 24.06.2018 23:00
      Highlight Highlight Shaqiris und Xhakas Familien haben konkret ziemlich unter den Serben gelitten während des Kriegs. In den Tagen vor dem Spiel haben sie anscheinend dermassen viele Beschimpfungen von serbischen Seiten über sich ergehen lassen müssen. Im Stadion dann Dauerauspfeifen von Leuten mit Konterfeis von damaligen Kriegsverbrechern auf den Shirts. Hallo? Und ihr habt kein Verständnis für die beiden? Es war sehr ungeschickt, aber thats it. Kein Grund für diese Aufregung. Die Äusserungen des Serbien-Trainers sind da viel schlimmer. Auch wenn man in der einen Szene hätte Penalty geben KÖNNEN.
      36 12 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 23:14
      Highlight Highlight Ja Obi, es war ungeschickt, aber vor diesem Hintergrund auch verständlich. So war es für mich auch verständlich dass Zidane den Provokateur erster Güte Materazzi einen Kopfschlag versetzt hat, wenn er seine Mutter beschimpft hat. Es sind keine Roboter es sind Menschen.
      20 13 Melden
  • Kubano 24.06.2018 20:34
    Highlight Highlight Der SFV sieht es meiner Meinung nach falsch mit üssem Liechti. Weder der Verband noch Liechtsteiner wissen was die nationalistische Geste für eine emotionale Bedeutung für Albaner / Serben hat. Man darf nicht vergessen, dass auch die Serben die Nati unterstützt (wenn auch nicht mehrheitlich bei diesem Match). Dir Geste von Liechti war wie ein Stich ins Herz für die serbokroatischen Supporter.
    49 67 Melden
    • LockederBoss 24.06.2018 20:51
      Highlight Highlight Super, jetzt bringst du auch die Kroaten ins Spiel! Vielleicht fühlen sich auch die Italiener, Spanier und Portugiesen provoziert! Dieses Symbol ist eigentlich für niemanden eine Provokation, denn sie ist weder volksverhetzend noch in irgendeiner Art verletzend eingesetzt! Es deutet lediglich den Adler auf der albanischen Flagge an! Wieso sollte das provokativ sein? in welcher Art sollte das die Serben verletzen? Fühlen sich Serben gekränkt, weil es Albaner gibt?
      61 26 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 21:06
      Highlight Highlight Passen sie auf dass Sie keinen Durcheinader machen, Serben und Kroaten sind nicht unbedingt in einem Zug zu nennen. Die beiden Adler wurden den Sreben im Stadion gezeigt und diese haben auch provoziert. Ich darf vielleicht auch erwähnen dass es auch bei uns in Zürich eine nicht zu übersehende Provokationssituation von Handcore SerbenFans gab.
      Der Adler scheint mir noch „heilige“ gegenüber Sprüchen wie „Tod den Albanern“ zu sein und die Shirts mit Mladic waren ja auch nicht gerade unter harmlos zu setzen.
      59 18 Melden
    • Graf Von Mai 24.06.2018 21:24
      Highlight Highlight Gut gemacht! Sie Fallen dem serbischen Propaganda Apparat zu Opfer. Der Doppelkopfadler ist und war auch in unseren Kreisen sehr weit verbreitet und bedeutet nichts anderes als der Adler selbst. Keine Symbolik, kein Nazigruss, kein ultranationalistischer "graue Wölfe“ gruss, kein Halsabschneider (siehe Neymar gege Costa Rica). Der Albanische Adler provoziert nur Leute die die alleinige Existenz des Kosovos und sogar Albaniens provoziert. Provoziert die deutsche Flagge alle Juden, Franzosen, Russen, etc.? Nein, denn die Flagge hat damit nichts zu tun.
      49 15 Melden
  • yellowastra 24.06.2018 20:13
    Highlight Highlight Mich nervt nur das T-shirt ausziehen und Gelb dafür Kassieren der rest interessiert mich nicht als Schweizer.
    96 21 Melden
    • Limpleg 25.06.2018 06:24
      Highlight Highlight Genau! Oder um Latour zu zitieren: jetzt zieht dä Löu no dd Liibli ab
      5 0 Melden
  • Ruuudi 24.06.2018 20:10
    Highlight Highlight Wieviele Fussballer werden wohl in Zukunft für das ballen der rechten Faust gesperrt.....
    33 35 Melden
    • René Obi 24.06.2018 23:02
      Highlight Highlight Oder fürs Bekreuzigen oder Rasen küssen? Religiöse Gesten wären ja eigentlich auch verboten.
      12 3 Melden
  • Sodeli 24.06.2018 20:07
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Hierundjetzt 24.06.2018 20:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Emma7 24.06.2018 19:54
    Highlight Highlight Liebe Schweizer, Liebe Kosovaren. Wie wäre mein Vorschlag. Shaqiri & CO. singen endlich die Schweizer Hymme (Bravo Xhaka) vor dem Spiel aktiv. Damit zeigen sie dass sie Schweizer sind. Die Kosovaren haben sicher Verständnis. Beim Jubeln dürfen sie auch einmal den Doppel Adler zeigen und so können sie zeigen, dass sie auch Kosovaren sind. Die Schweizer haben dafür auch Verständnis. Aber weder singen, dafür Doppel Adler zeigen beim Jubeln..., da habe ich Verständnis dass die einige Schweizer es kritisieren.
    73 50 Melden
    • Lester McAllister 24.06.2018 20:19
      Highlight Highlight Wenn Du den Match gesehen hast, ist Dir vieleicht der Einsatz bis zum Ende aufgefallen der beiden.
      Wer nur halb dabei ist macht so etwas nicht...
      Hey das ist Sport, Fussball genannt.
      Das ist weder ein Einbürgerungstest noch eine Albisgütliversammlung
      71 42 Melden
    • gecko25 24.06.2018 20:57
      Highlight Highlight ist doch jedem selber überlassen, ob er mitsingt oder nicht. wenn dich das stört schau doch lieber germany sucht den superstar. das würde eher deinen Präferenzen entsprechen
      26 24 Melden
    • Emma7 24.06.2018 21:27
      Highlight Highlight Jaja Gecko. So reagierst Du also mit andersdenkenden Menschen. Dann ist es aber mir überlassen ob ich den Sender wechsle oder nicht.
      16 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirber 24.06.2018 19:40
    Highlight Highlight Ich finde das Statement von Gilliéron ganz stark. Steht hin, redet nicht um den heissen Brei herum und stärkt seinem Trainer, den Spielern und dem gazen Team den Rücken. Nicht polemisch, sondern ruhig und sachlich. Und ich denke, dass dies genau die richtige Art ist diesen Medienberichte entgegenzutreten. Freuen wir uns doch über den Erfolg der Nati und stärken ihr den Rücken!
    101 40 Melden
  • BALCONY 24.06.2018 19:25
    Highlight Highlight Ich finde, das Politische Statements nicht auf den Rasen gehören!!!
    75 26 Melden
    • LockederBoss 24.06.2018 20:54
      Highlight Highlight Inwiefern hat das mit Politik zu tun???
      13 29 Melden
    • MaskedGaijin 24.06.2018 22:25
      Highlight Highlight Weil sie gegen Ecuador oder Australien ganz sicher anders gejubelt hätten. Ausserdem hat der Kosovo keinen Adler in der Flagge. Hier gehts um Grossalbanien, das auch teile Montenegros und Mazedoniens beinhaltet.
      18 13 Melden
  • Siebenstein 24.06.2018 19:24
    Highlight Highlight Jetzt kann die FIFA bald gar nicht mehr anders als ein deutliches Signal zu setzen und die beiden zu sperren sonst hört dieser Unsinn nie auf!
    60 76 Melden
    • 123und456 24.06.2018 21:50
      Highlight Highlight sie werden sich davor hüten. Man stelle sich nur vor, was für eine Flut von klagen die Folge jeder Torjubel müsste dann kritisch beäugt werden .
      20 8 Melden
    • Siebenstein 24.06.2018 22:00
      Highlight Highlight Ach Unsinn, so dämlich wird noch selten über Tore gejubelt!
      17 16 Melden
    • René Obi 24.06.2018 23:05
      Highlight Highlight Eigentlich wären auch religiöse Gesten verboten. Da müssten einige gesperrt werden.
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scrj1945 24.06.2018 19:22
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Latryx 24.06.2018 20:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • spaljeni 24.06.2018 21:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Openyourmind 24.06.2018 21:19
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • @stoepsomat 24.06.2018 19:12
    Highlight Highlight Schliiefts, dass wir deswegen von Spaltung der Schweiz und davon reden, die beiden hätten die Tore für Albanien geschossen und seien keine stolzen Schweizer? Wer von den Motzern hatte denn schon so einen Impact für die Schweiz, verglichen mit unseren beiden stolzen Doppelbürgern?

    Sie sind ein Paradebeispiel für gelungene Integration und schiessen nun grossartige Tore für uns. Wenn das kein „Danke“ ist, weiss ich auch nicht.

    Die Adler waren unnötig, aber nachvollziehbar und im Vergleich zum Verhalten der Zuschauer mehr als harmlos!

    Und jetzt... gut ists. Nächstes, relevantes Thema bitte!
    150 50 Melden
    • tinted 24.06.2018 19:35
      Highlight Highlight 👍🏻 sehe ich genauso.
      55 26 Melden
    • Lara Kleiner 24.06.2018 23:30
      Highlight Highlight "Paradebeispiel für gelungene Integration", ab solch einer Aussage kann man nur lachen. Naivität und Gutmenschentum kennen keine Grenzen.
      5 8 Melden
    • Qui-Gon 25.06.2018 09:37
      Highlight Highlight eigentlich wären Publikum und Spieler ja quitt.
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • tinted 24.06.2018 18:56
    Highlight Highlight I berchume jetz de Vögu ab däm Adler-Gstürm...
    74 11 Melden
  • x4253 24.06.2018 18:54
    Highlight Highlight Wie auf dem Pausenplatz:
    Kind 1 hänselt Kind 2
    Kind 2 zeigt Kind 1 den Finger
    Kind 1:"MAMI MAMI DER HAT MIR DEN FINGER GEZEIGT". wenn man während des gesamten Spiels solche Parolen raushaut wie sie aus dem Sektor der serbischen Fans kam gibt es halt Gegenreaktionen.

    Lächerliche Heulsusentruppe.
    107 28 Melden
    • Qui-Gon 25.06.2018 09:41
      Highlight Highlight genau. Sie hätten auch die nerühmte Hand hinters Ohr-Geste machen können, kämevaufs Gleiche raus.
      2 0 Melden
  • Darius1952 24.06.2018 18:47
    Highlight Highlight Der Kommentar von Gillieron und auch vom Bundesrat zeugen von nicht zu überbietender Dummheit. Solche politischen Gesten haben im Fussball nichts verloren. Es ist einfach beschämend, wenn man solche Faxen noch unterstützt. Auch das Auftreten von Lichtsteiner war alles andere als gentlemenslike.
    86 117 Melden
    • Enzasa 24.06.2018 19:42
      Highlight Highlight Dann sollen in Zukunft die Tuniere nur noch in demokratischen Staaten stattfinden.
      55 26 Melden
    • mukeleven 24.06.2018 19:42
      Highlight Highlight ich muss sagen, dass ich das gleich sehe wie du @darius1952.
      das gillierion (der sonst ach so korrekte buchhalter-typ) nun auch in dasselbe horn blaest, ist zwar ‘nice’ und gibt der mannschaft ruhe und sicherheit.
      allerdings koennen solche aktionen von einem verbandsoberen dann auch schnell ins kontraproduktive kippen. ‘nochhmals oel ins feuer giessen’...
      30 25 Melden
  • Mr. Minit 24.06.2018 18:40
    Highlight Highlight Heute im Spiel der Japaner beim Torjubel. Militärisch gegrüsst, sofort Sperren. Wenn jemand nach dem Tor aud die Flagge auf seinem Dress schlägt oder zeigt Sperren. Kindergarten dieser Fussball!
    73 45 Melden
    • Siebenstein 24.06.2018 19:35
      Highlight Highlight Unsinniger Vergleich bei dem es nicht um ein vorsätzliches Revanchefoul geht mit dem Volksgruppen aufgehetzt werden und zudem eine davon aber gar nichts mit dem Spiel zu tun hatte!
      33 32 Melden
    • Walti Rüdisüli 24.06.2018 20:05
      Highlight Highlight Der Vergleich ist absolut gerechtfertigt. Eventuell könnten sich die Chinesen empört fühlen, weil ein militärischer Gruss Erinnerungen an japanische Kriegsverbrechen aufbringt?
      Der Doppladler ist in der albanischen Kultur tief verankert. Nerven wir uns doch ab etwas anderem und lassen wir Granit und Xherdan Tore schiessen. Für uns, für die Schweiz, und für ihre Verwandten in ihrer zweiten Heimat.✌🏻
      57 23 Melden
    • spaljeni 24.06.2018 21:13
      Highlight Highlight Es wurden schon Spieler gebüsst, weil sie militärisch gegrüsst haben. Man rate wer bei der FIFA Beschwerde eingelegt hatte.. es war der serbische Fussballverband 🙄
      29 3 Melden
  • Bobby Sixkiller 24.06.2018 18:38
    Highlight Highlight Kann man denn nicht einfach eingestehen, dass diese Aktionen daneben waren? Man siehts ja jetzt, was sich zusammen braut. Ich hoffe, nach dieser WM ist endgültig und für immer Schluss mit diesem Jubel!
    73 56 Melden
  • Couleur 24.06.2018 18:33
    Highlight Highlight Komplett unprofessionell von dieser Altherrentruppe um Gilliéron. Jahr um Jahr in den teuersten Suiten absteigen und keinen Mehrwert schaffen. Die gesamte Mannschaft hätte vor diesem brisanten Spiel entsprechend gebrieft werden müssen, dass diese Provokationen ausbleiben. Gemäss Fifa Regelement bleibt denen gar nix anderes übrig, als die beiden für 2 Spiele zu sperren. Wenn das keine Provokation war, was dann? Und Xhaka ist noch so dumm das ganze per Instagramm zu feiern...Nun weiss ich definitiv, warum Fussballer ein Heer an Beratern benötigen....
    80 72 Melden
    • Couleur 24.06.2018 19:00
      Highlight Highlight Hier schwarz auf weiss: "We did it bro" mit dem Bild des Doppeladlerjubels.

      https://www.blick.ch/sport/fussball/am-ball-mit-boeni/am-ball-mit-boeni-nach-dem-serbien-spiel-man-sollte-den-spielern-instagram-wegnehmen-id8536283.html

      Hat wohl in der Zwischenzeit einer der unzähligen Berater eingegriffen...Den Fussballern sollte man nicht Instagram verbieten, das Problem ist in deren Oberstübchen.
      37 14 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 19:19
      Highlight Highlight Unprofessionalität ist anzunehmen, dass diese Spieler Menschen sind mit Stärken und Schwächen und dass deren Stärken am Ball sind.
      Was wollt Ihr eigentlich?
      Einen Haufen untalentierter Fussballer oder an der Weltmeisterschaft eine Runde weiter kommen?
      Seid Ihr auch so zimperlich wenn es darum geht Steuern von Unternehmen zu kassieren die weit Schlimmeres machen als den Doppeladelr?
      37 36 Melden
    • LockederBoss 24.06.2018 21:00
      Highlight Highlight @Howard Marks: genau, die haben mit Kriegssymbol, drei Finger hoch halten, gefeiert, genau sowas wollen wir! Ach du scheisse, bist du voreingenommen!
      21 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hummel 24.06.2018 18:25
    Highlight Highlight Ob man jetzt den Doppeladler gut findet oder nicht ist jedem selber überlassen. Aber ein Team, das ein Land so spaltet ist äusserst fraglich! Schade wird dieser Konflik nun auch bei uns in der Schweiz ausgetragen (es leben übrigens auch Serben in der Schweiz)
    54 67 Melden
    • dave1771 24.06.2018 19:08
      Highlight Highlight wir lassen uns halt einfach spalten! Ich bin Seite Nati! Ihr könnt alle Seite mimimimi sein!
      59 26 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 19:20
      Highlight Highlight Ja und ein Teil dieser Serben hat in Zürich sich kaum von den Fans in Russland unterschieden!
      40 29 Melden
    • Miki17 25.06.2018 02:45
      Highlight Highlight Und die Albaner welche die Serben an den Public Viewings im Namen der SCHWEIZ (!) bedroht haben oder z.B. in Schwamendingen serbische Falggen von den Fahrzeugen gerissen hat und verbrannt haben im Namen der Schweiz?! Wie viel haben Ihnen die Albaner bezahlt ?!
      3 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 24.06.2018 18:23
    Highlight Highlight Bin Kosovo-Albaner und CH Nati Fan, finde die Geste aber unnötig. Mir ist klar das auch die serbischen/russischen Fans sich miserabel verhalten haben, aber Xhaka und Shaqiri sollten sich doch wie Profis verhalten und nicht unnötig Öl ins Feuer giessen und Diskussionen auslösen. Man sollte keine Balkankonflikte im Schweizer Dress austragen. Dazu muss man bei denen fast 100 mal nachhaken bis ein Dank an die Schweiz kommt. Nur unsere Albaner machen solchen Rummel andere nicht. Ich finde das schade.
    107 17 Melden
    • zellweger_fussballgott 24.06.2018 18:40
      Highlight Highlight Für ein Danke muss man auch nicht nachfragen. Ausserdem "bedanken" sie sich mit ihrer Leistung auf dem Platz.
      Natürlich ist es schade, dass sich die beiden so von ihren Emotionen haben leiten lassen im Schweizer Dress (ob mit Absicht oder nicht), aber als junger Mensch in so einer Situationen mit all den politischen und familiären Hintergründen "cool" zu bleiben und "normal" zu jubeln, ist auch nicht so einfach
      51 51 Melden
    • Enzasa 24.06.2018 18:43
      Highlight Highlight Vergessen das shaqiri nach dem Spiel die Schweizer Fahne geküsst hat, ist das kein Zeichen für die Schweiz
      74 19 Melden
    • FrancoL 24.06.2018 19:24
      Highlight Highlight Nur unsere Albaner machen einen solcher Rummel. Wer war den sonst in deren Lage? Unsere Italiener? Unsere Spanier? Oder unsere Deutschen?
      Hat man den Italienren, Spaniern oder Deutschen den Tod gewünscht?
      Man sollte schon sachlich bleiben und mindestens sehen dass der Doppeladler nicht die Eingangsprovokation war, ausser man sei der Meinung dass die Serben sich erst nach dem Match derart daneben verhalten haben.
      41 34 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • insider 24.06.2018 18:17
    Highlight Highlight Ich gespannt, wie die Sache ausgeht.
    Es wird schwer für die FIFA allfällige Sperren zu begründen:
    Was ist mit all den sich bekreuzenden oder zu Allah betenden Spieler? Was ist mit all den vor oder nach dem Spiel gemeinsam betenden Manbschaften? Das sind doch religiöse Gesten!
    Was ist mit all den Mannschaften, welche mit ihrer Landesflagge auf dem Shirt auflaufen und die Hymne singen? Das sind doch alles politische Gesten!
    Wenn das konsequent durchgezogen würde, gäbe es morgen wohl ca. 48 gesperrte Spieler...
    62 32 Melden
  • zellweger_fussballgott 24.06.2018 18:16
    Highlight Highlight Ich finde, man sollte des Weiteren nicht eine zu grosse Diskussion darüber austragen. Das Spiel war für unsere Doppelbürger. Fast niemand kann diese Emotionen, welche Shaqiri und Xhaka in ihrem Jubel kundgetan haben gar nicht verstehen. Xhaka's Vater war drei jahrelang in einem serbischen Gefängnis während dem Bürgerkrieg. Die Familien sind wegen dem Bürgerkrieg geflohen. Da finde ich es verständlich, wenn zwei junge Menschen von Emotionen überwältigt werden oder sich von diesen leiten lassen (sei es mit Absicht oder nicht).
    56 20 Melden
  • Pana 24.06.2018 18:12
    Highlight Highlight Da hab ich doch tatsächlich zuerst "SVP-Präsident" im Titel gelesen 🙈
    18 7 Melden
  • zellweger_fussballgott 24.06.2018 18:09
    Highlight Highlight Das Strafverfahren ist ein Witz, ansonsten könnte man bei jedem Jubel eines Gegenspielers irgendeine Provokation interpretieren.
    Man beklagt sich darüber, dass Fussball nicht mit politischen Themen vermischt werden sollte. Aber wenn die FIFA als Veranstalter des WM-Turniers serbische "Fussballfans", die auf ihren T-Shirts einen verurteilten Kriegsverbrecher abgebildet haben, in ein Stadion lässt, ist das okay.
    Unabhängig vom Urteil, nur schon das Einleiten eines Verfahrens ist per se eigentlich ein Eingriff in die Meinungsfreiheit.
    60 17 Melden
    • Enzasa 24.06.2018 18:44
      Highlight Highlight Die WM in Russland stattfinden zu lassen ist schon eine politische Entscheidung
      45 5 Melden
  • Alles Schwachsinn 24.06.2018 17:57
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Rellik 24.06.2018 18:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Alles Schwachsinn 24.06.2018 18:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Alles Schwachsinn 24.06.2018 18:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 24.06.2018 17:50
    Highlight Highlight Die Schweiz, das neueste Mitglied im Balkanforum bezieht Stellung und ladet alle zu sich ein Jahrhunderte alte Konflikte bei sich zu Hause auszutragen. Nein echt... am liebsten wär mir wenn beide die WM verlassen müssten. Einfach nur peinlich!
    77 107 Melden
    • Fabio Haller 24.06.2018 18:03
      Highlight Highlight Shaqiri, Xhaka, Liechtsteiner und co. zeigen gerade alle mehr Solidarität und Teamgeist als sie es als Schweizer selber tun.

      Warum müssten die beiden denn die WM verlassen? Weil sie denn Doppel-Adler gezeigt haben? Nein, dann müsste ja Liechtsteiner auch gehen.

      Es ist weil Shaqiri und Xhaka, teils Albaner sind und denn Doppel-Adler gezeigt haben. Der Liechtsteiner ist ja Schweizer dass war Solidarität.

      Einfach nur peinlich Pasch!
      52 31 Melden
    • Pasch 24.06.2018 18:12
      Highlight Highlight Ich meine Schweiz und Serbien... beide habens nicht begriffen, ab nach Hause über die Bücher!
      Von der Schweiz hätte ich noch am ehesten erwartet das sie eines Tages für Frieden in diesem Dauerbrenner sorgen wird.
      28 19 Melden
    • Enzasa 24.06.2018 18:55
      Highlight Highlight Pasch Frieden schaffen beginnt damit die nationalen Gesten korrekt zu werten.
      Das Bild eines verurteilten Kriegsverbrecher auf seinem T Shirt im stadion zu tragen ist absolut kein Vergleich mit dem Doppeladler der das Symbol für Freiheit ist.
      23 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 24.06.2018 17:49
    Highlight Highlight Stark vom Verband. Eigentlich sollte die ganze Schweiz so hinter der Nati stehen, aber einzelne Ricklis und Rufers können das Gemotze nicht lassen und stellen diese Bagatelle über den wichtigen Sieg.
    309 122 Melden
  • Göschene-Eirolo 24.06.2018 17:38
    Highlight Highlight Ich finde es äußerst scheinheilig, wenn man sagt, es gäbe "Interpretationsspielraum". Die Gesichtsmimik von Xhaka und Shaqiri lässt keine Zweifel offen, dass die Geste an die Serben gerichtet war. Und nicht etwa "Dank" an Zuhause im Kosovo. Sollen die Beiden doch dazu stehen, wenn sie schon auf das gleiche Niveau gesunken sind wie die Provokateure. Ich denke es gibt sicher einen Ehrenkodex in jeder Mannschaft, der ihnen ein solches Gebaren verbietet. Ich finde dieses Verhalten nach wie vor daneben.
    173 183 Melden
    • N. Y. P. D. 24.06.2018 17:55
      Highlight Highlight Die Mimik !

      Du sagst es !
      36 12 Melden
    • Mr. Malik 24.06.2018 19:37
      Highlight Highlight Kann es nicht auch beides gewesen sein?
      Provokation an die Faschos ("Tod den Albanern", als Sprechchor, Mladic shirts bei den Fans und ein Trainer, der die Kriegsverbrechen verharmlost) und gleichzeitig ein Gruss an Familie und Unterstützer die in der zweiten Heimat leben?
      23 8 Melden
  • eBart! 24.06.2018 17:29
    Highlight Highlight Genau wie Peter Gilliéron! Dankeschön!
    35 44 Melden
  • N. Y. P. D. 24.06.2018 17:22
    Highlight Highlight Vermutlich bin ich
    🤤🤤einsamer Rufer🤤🤤
    in der Wüste, bzw. in der Schweiz, der die Adlergeste suboptimal findet.
    #jänuaberneiau
    67 61 Melden
    • Enzasa 24.06.2018 18:56
      Highlight Highlight Der Doppeladler steht für Freiheit, ist Freiheit ein Grund entsetzt zu sein.
      Dann hättet ihr Wilhelm Tell wohl auch nicht applaudiert?
      18 26 Melden
    • N. Y. P. D. 24.06.2018 19:12
      Highlight Highlight @Enzasa

      Die Schweiz hat 2:1 gewonnen.

      Ich will es jetzt mal ohne Zurückhaltung formulieren :
      Was zur Hölle diskutieren wir hier über Adler !

      Das Thema kann man an der Pressekonferenz diskutieren.

      Auf dem Feld hat dieses Adlerzeug nichts zu suchen.
      33 4 Melden
  • mrlila 24.06.2018 17:19
    Highlight Highlight Gilliéron hat auch super reagiert!
    278 107 Melden
    • BALCONY 25.06.2018 06:30
      Highlight Highlight Er wird seine Worte noch bereuen😬
      2 4 Melden
  • Shikoba 24.06.2018 17:18
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses ganze Tamtam das Team mehr zusammen bringt. Hoffentlich wird niemand gesperrt. Hopp Schwiiz! :)
    374 83 Melden
    • Siebenstein 24.06.2018 19:28
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
  • dding (@ sahra) 24.06.2018 17:12
    Highlight Highlight Hier wird doch nur versucht, eine Schwäche, nämlich die peinliche Anpassung von L-Steiner, nachträglich noch schönzureden.
    Es war in etwa dasselbe, wie wenn Schweizer Kids, versuch den gebrochenen Akzent ihrer ausländischen "Gspänli"nachzuahmen.
    Negative Anpassung nennt sich dies.
    78 174 Melden
    • Hierundjetzt 24.06.2018 17:25
      Highlight Highlight puhu eine Verschwörung! Genau! So ist es. Kein Argument zu gesucht um es doch noch in die Diskussion zu quetschen.

      Jetzt müssen sogar noch Schweizer Kinder eeeh "Kids" für Deine Argumente herhalten. Wow.

      Dding, das Thema ist erledigt.
      63 55 Melden
    • Maragia 24.06.2018 17:49
      Highlight Highlight Unrecht soll nicht mit Unrecht beglichen werden!! Da gehen nun mal alle als Verliere vom Platz!
      15 17 Melden

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

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