Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Wednesday, Dec. 26, 2018 file photo, Napoli's Kalidou Koulibaly leaves the pitch after receiving a red card from the referee during a Serie A soccer match between Inter Milan and Napoli, at the San Siro stadium in Milan, Italy.  Cristiano Ronaldo has come to the defense of Kalidou Koulibaly after the Napoli defender was the target of racist chants during a match at Inter Milan.
Next to a photo of him being marked by Koulibaly during a match earlier this season, Ronaldo writes on Instagram,

Bild: AP/AP

Strassenschlachten, Rassismus und ein Toter – droht der Serie A der Saisonabbruch?

In Mailand stirbt ein Inter-Fan bei Ausschreitungen. Im Stadion gibt es rassistische Gesänge gegen Napoli-Spieler. Nun denkt Italiens Verbandspräsident sogar über den Abbruch der Serie-A-Saison nach.



Der italienische Fussball versinkt kurz vor Jahresende wieder einmal im Chaos. Schuld daran sind die Fans von Inter Mailand. Rassistische Gesänge und Strassenschlachten rund um das Spiel gegen Napoli führten am Mittwoch fast zum Spielabbruch und forderten einen Toten.

Die Bilder dazu erinnern an Kriegsszenen. Verwüstungen in den Strassen, brennende Autos und Container, verletzte Menschen und Sirenengeheul. Vor dem Stadion Giuseppe Meazza in Mailand war vor dem Serie-A-Spiel zwischen Inter Mailand und Napoli, der Top-Affiche der 18. Runde am Stephanstag, der Teufel los. Die Mailänder Ultras traten als Aggressoren auf und hatten am Ende selbst einen Toten zu beklagen.

abspielen

Strassenschlachten vor dem Spiel Inter gegen Napoli. Video: YouTube/I Grandi Giovani

Gemäss Angaben der Polizei hatten rund 100 Fans von Inter Mailand mit Stangen und Steinen einen Mini-Bus mit Ultras aus Neapel angegriffen. Was danach passierte, ist noch unklar: Wahrscheinlich fuhr der Mini-Bus in die angreifende Menge und überfuhr einen 35-jährigen Norditaliener aus Varese – ein der Polizei bekannter Mann aus dem Fan-Lager des Provinzvereins Novara. Der Mann erlag am frühen Donnerstagmorgen seinen Verletzungen im Spital.

Die Mailänder Fan-Horden waren auf ihrem gewalttätigen Saubannerzug gegen Supporter von Napoli nicht allein. Wie bekannt wurde, sollen sich auch Fans aus den verbrüderten Lagern der Klubs von Novara und OGC Nice beteiligt haben. Auf Nebenschauplätzen gab es zudem unzählige Messerstechereien. Mindestens vier Menschen wurden dabei teilweise schwer verletzt.

Die beiden Teams und die meisten der rund 64'000 Zuschauer im Giuseppe Meazza wussten von den Vorfällen in den Seitenstrassen des Stadion-Quartiers nichts. Doch auch für sie hielten die Inter-Ultras ihre unwürdige Show bereit. Wie so oft, wenn Napoli im Norden antritt, gab es Schmähgesänge mit rassistischem Inhalt gegen die Spieler aus dem Süden – mit Vorliebe gegen solche mit dunkler Hautfarbe.

«Im Fussball und in der Welt brauchen wir Respekt und Bildung. Es hat keinen Platz für Diskriminierung und Beleidigungen», schreibt Cristiano Ronaldo auf Instagram.

«Beim nächsten Mal verlassen wir das Spielfeld», sagte Napolis Trainer Carlo Ancelotti hinterher. Sein Abwehrchef, der Senegalese Kalidou Koulibaly, hatte sich während der Partie nicht mehr unter Kontrolle und flog zehn Minuten vor Schluss wegen Reklamierens beim Schiedsrichter vom Platz.

Der Mailänder Polizei-Chef fordert nun ein hartes Vorgehen gegen das Inter-Publikum. Die Curva Nord, dort wo die Ultras und der militante Teil der Fans die Spiele verfolgen, soll bis Ende März gesperrt werden. Ausserdem sollen Inter-Fans bis zum Saisonende nicht mehr zu Auswärtsspielen reisen dürfen. Einen ersten Entscheid hat die Lega Calcio bereits gefällt. Inter Mailand muss seine nächsten beiden Heimspiele gegen Sassuolo und Bologna unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

Abbruch der Saison?

Der italienische Verbandspräsident Gabriele Gravina ging in seinen Gedanken sogar noch weiter. «Jetzt ist es genug. Was geschehen ist, darf nicht mehr toleriert werden. Nun braucht es etwas Radikales.» Er dachte laut darüber nach, die ganze Saison der Serie A abzubrechen. «Wir müssen uns Gedanken darüber machen. Es ist auch ein Problem der öffentlichen Sicherheit und soll auch so behandelt werden. Selbst wenn wir über die Frage diskutieren müssen, ob überhaupt noch gespielt werden soll oder nicht.»

Zu einem Abbruch der Serie-A-Meisterschaft 2018/19 wird es nicht kommen. Möglich scheint aber, dass der letzte Spieltag des Jahres und der Hinrunde vom Samstag verschoben wird. Das wäre nicht neu in Italien. Im November 2007 starb ein Fan von Lazio Rom bei Ausschreitungen an einer Autobahn-Raststätte auf der Anfahrt zu einem Auswärtsspiel der Römer. Danach wurden alle Spiele jenes Sonntages abgesagt.

Innenminister mit Nähe zur Ultra-Szene

Im Verlaufe des Tages meldete sich auch Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord zu Wort. «Man darf nicht wegen eines Fussballspiels sterben. Anfang nächstes Jahr biete ich die Verantwortlichen der Fan-Gruppierungen und Vereine der Serie A und B zu einem Gespräch auf. Die Stadien und ihre Umgebung müssen wieder ein gewaltloser Ort der Freude und des Spasses werden.»

Salvini nahm in seinem Tweet nur Bezug auf die Ausschreitungen vor dem Stadion von Mailand. Die rassistischen Gesänge gegen die Napoli-Spieler im Giuseppe Meazza erwähnte er nicht. Für den Stadtpräsidenten von Neapel, Luigi de Magistris, ist das keine Überraschung. «Hätte dieses Spiel abgebrochen werden können? In einem Land, dessen Innenminister noch vor wenigen Jahren selbst in der Kurve stand und selbst rassistische Lieder sang?», lautete seine rhetorische Frage über Twitter.

Innenminister Matteo Salvini ist bekennender Milan-Fan und hat sich erst vor wenigen Tagen bei einem Treffen zum 119. Geburtstag seines Lieblingsvereins mit führenden Köpfen aus der Mailänder Ultra-Szene ablichten lassen. (abu/sda)

Hooligan-Schlägerei auf dem Maagplatz in Zürich

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

45
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 28.12.2018 07:04
    Highlight Highlight Kann man das Wort Fan und Hooligans nicht im gleichen Atemzug verwenden. Sonst könne man annehmen, dass ein Hool ein Fan sei. Das stimmt nicht, denn Fans benehmen sich gesittet und respektvoll. Hools sind hirnlose Deppen, die Freude an der Gewalt an anderen Menschen haben.
  • stamm 27.12.2018 22:56
    Highlight Highlight Bei uns in der Schweiz ist es noch nicht ganz so schlimm....hier wird immer noch abgewartet, bis es Tote gibt....zwar keine Ahnung warum, aber es wird noch gewartet.
  • big_max81 27.12.2018 22:43
    Highlight Highlight der staat und die polizei müsste systematisch vorgehen und die extremen ultras gruppierungen aus den stadien verbannen (wie in england vor den 90er). der haken ist wie immer wer soll das bewegen?? matteo salvini?? ..... der italienische spongebob sang damals "sono pronto, depressione".... die zeiten der "notti magiche" sind definitiv vorbei....
    • sottosopra 28.12.2018 00:08
      Highlight Highlight Das England-Beispiel ist falsch. Aus den Stadien verbannt wurde lediglich die Working Class. Auf den Rängen sitzen nun die Wohlhabenden und Fussballtouristen. Ob dies die Lösung des Problems ist? Gewalt in den Pubs, in unteren Ligen vor den Stadien, im Discotheken etc gibt es weiterhin jedes Weekend, einfach nicht mehr vor laufender Kamera. Die Probleme im Umfeld des Fussballs sind gesellschaftliche Probleme, der Fussball (und deren Fans) ein Abbild der Gesellschaft. Das Beispiel FC Basel zeogt eindrücklich, wie man mit Fanarbeit etwas erreichen kann.
    • big_max81 28.12.2018 06:24
      Highlight Highlight du hast recht, jedoch das problem in italien ist dass diese gruppierungen nicht nur in den stadien präsent sind, sondern diese haben auch im verein massiv viel zu sagen, sie gehören zum fussballsystem, und viele ihrer exponente haben einen kriminellen hintergrund... sagen wirs mal so: italien hat viele sorgen, und diese widerspiegeln sich im mondo del calcio schlichtweg perfekt... wobei das beispiel fcb ist nicht wirklich die creme de la creme, aber dies würde zu eine unendliche politische diskussion führen.....
  • Trompete 27.12.2018 21:08
    Highlight Highlight "Im November 2007 starb ein Fan von Lazio Rom bei Ausschreitungen an einer Autobahn-Raststätte auf der Anfahrt zu einem Auswärtsspiel der Römer."

    Meines Wissens wurde der Fan von einem Polizisten erschossen, welcher dafür eine mehrjährige Gefängnisstrafe verbüssen musste. Die Formulierung in eurem Text finde ich, milde ausgedrückt, missverständlich.
    • Trompete 28.12.2018 09:40
      Highlight Highlight @Redaktion: Weshalb lasst ihr solche emotionalisierenden Falschbehauptungen trotz Berichtigung seitens Leserschaft unverändert im Text stehen? Findet ihr das gemäss Journalistenkodex in Ordnung?

      Ich habe euch dazumal als bessere Alternative zu 20 Minuten heruntergeladen, in letzter Zeit aber bemerkt, dass ihr teilweise Fakten verzerrt und fraglich wiedergebt, bloss damit sie in den Artikel und die Meinung des Schreibers passen. Gewisse Artikel wirken mehr wie von einem subjektiven Blog als einem Medium, welches seriösen Journalismus predigt.
    • Adrian Buergler 28.12.2018 09:49
      Highlight Highlight @Trompete: Das ist ein Agenturtext. Den haben wir nicht selbst geschrieben. Dennoch sind da weder Fakten verzerrt noch irgendwelche Meinungen enthalten. Der Satz sagt aus, dass 2007 ein Fan starb und danach die nächste Runde abgesagt wurde.

      Du hast recht, Fan starb durch einen Polizisten, der dafür bestraft wurde. Wer den Tod verursacht hat, spielt in diesem Abschnitt allerdings eine untergeordnete Rolle.
    • Trompete 28.12.2018 11:29
      Highlight Highlight 1/2
      @Adrian Buergler:
      Besten Dank für die Stellungnahme, das rechne ich Ihnen hoch an.
      Mir ist der Fehler unterlaufen, dass ich die Kürzel am Ende des Textes überlesen habe, dafür möchte ich mich entschuldigen.

      Die Formulierung finde ich nach wie vor problematisch, da es von einigen Lesern ohne Hintergrundinfos falsch verstanden wird.

      Mir geht es nicht wirklich darum, wer ihn getötet hat, sondern um die Art und Weise, wie es passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 27.12.2018 20:54
    Highlight Highlight Das Urteil des Sportverbandes: Zwei Spiele ohne Heimfans und ein weiteres Spiel ohne die Fankurve. Soviel zu harten Strafen.
  • Nicolas D 27.12.2018 19:33
    Highlight Highlight ach nööö, fussball ist mir egal. ... sonst nix neues auf der welt passiert?
    • äti 27.12.2018 21:14
      Highlight Highlight ... in Italien ist das eben die Welt.
  • JZ4EVER 27.12.2018 19:00
    Highlight Highlight Ich war gestern im Stadion. Koulibaly bekam rot und wurde ausgepfiffen. Wäre er weiss, wäre er ebenfalls ausgepfiffen worden. Das ganze Theater ist völlig übertrieben. Von den angeblichen Strassenschlachten bekam ich nichts mit
    • Raembe 27.12.2018 19:12
      Highlight Highlight Rassistische Gesänge sind das Problem, nicht das Pfeifen....

      Nur weil Du nichts mitbekommen hast/willst, heisst das noch lange nicht das nix passiert ist.
    • xlt 27.12.2018 19:27
      Highlight Highlight Die rassistischen Beleidigungen gab es bereits weit vor der roten Karte.
    • Echo der Zeit 27.12.2018 19:47
      Highlight Highlight Jo bist selber mal Verprügelt wirst - so ganz Gemein als Zufalls Opfer , soll es ja geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 27.12.2018 18:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Bläsnkufo 27.12.2018 18:14
    Highlight Highlight Schade, geliebter Calcio!
  • Papa la Papp 27.12.2018 17:32
    Highlight Highlight Eine Tragödie.
    In was für einer Welt leben wir?
    Keiner wills wissen, alles egal, solange der Rubel rollt ....
  • My Senf 27.12.2018 17:16
    Highlight Highlight Jetzt muss etwas radikales passieren 😂😂😂
    Und matteo will sich mal mit den Ultras treffen und natürlich über stimmen reden
    Italien war einmal😞
    • P. Silie 27.12.2018 18:10
      Highlight Highlight Ach hören Sie auf! Die Bananen und rassistischen Gesänge gab es weit länger als Salvini an der Regierung beteiligt ist! Jetzt alles den Konservativen in die Schuhe zu schieben kann man nur mit aufgesetzter ideologischer Brille.. Es geht mir echt langsam auf den Keks was hier alles Salvini, SVP, Trump oder anderen Konservativen untergeschoben werden soll. JA! Rassismus gilt es klar zu bekämpfen!! Aber zieht doch bitte mal Eure ideologische Brille aus..
    • FrancoL 27.12.2018 18:44
      Highlight Highlight π.Silie; Du kannst mir aber gerne erläutern wieso seit je her eine breite Masse der Ultras der Lega sehr nahe stehen. Ich bin mal gespannt was Du dazu zu belehren hast. Salvini hat einen Hintergrund und der ist nicht sehr weit von den Ultras entfernt!
    • Papa la Papp 27.12.2018 18:48
      Highlight Highlight Lieber P. Sille
      Idioten die Schreiben können, gibt es auch schon länger als Sie denken können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 27.12.2018 17:01
    Highlight Highlight Carlo aus Sizilien:
    Früher habe es geheissen, Sizilien sei schlimm. Ganz schlimm. Die Politiker korrupt. Die Staatsbürokratie kafkaesk und ineffizient. Nun ist es in ganz Italien so. Dieser Staat ist VERROTTET.

    Carlos Worte in einem Klaus Zaugg - Artikel vor ein paar Tagen.

    Italien ist pleite. 90% der Politiker sind korrupt, faul, dumn oder alles zusammen. Wer ehrlich Steuern zahlt ist hoffnungslos naiv.

    Italien ist nicht mehr zu retten. Ohne EU-Gelder und ohne den Euro würde in diesem latent faschistoiden Land Anarchie ausbrechen.

    Die Serie A ist nur ein Abbild..
    • El diablo 27.12.2018 17:24
      Highlight Highlight Ich verstehe es einfach nicht. Wie kam es jemals so weit. Italien hätte so viel zu bieten, wenn die Politik nicht immer alles ruinieren würde. Langsam aber sicher wäre es mir lieber würde es einen Staatsputsch geben mit einem anschliessenden kompletten Umbruch.
  • w'ever 27.12.2018 16:56
    Highlight Highlight wie überall wird viel geredet, aber nicht gehandelt/sanktioniert
    • soulcrates 27.12.2018 21:20
      Highlight Highlight Finde jetzt dein Avatar bei diesem Thema grad superst passend. Made my day.
  • FrancoL 27.12.2018 16:28
    Highlight Highlight Eine ewige Schande. Geschuldet den Politikern und Vereinsführungen die bewusst die Fangruppen nicht hart angassen. Überspitzt gesagt: Brot und Spiele für das Volk, das schafft Freiraum für die Mächtigen.
  • iFaasi 27.12.2018 16:20
    Highlight Highlight Zum beispiel Geisterspiele für Inter für den Rest der Saison würde meiner Meinung nach reichen. (Bzw etwas das nur Inter bestraft) mit einem abbruch würde man jedes einzelne Team bestrafen.
    • H.P. Liebling 27.12.2018 16:36
      Highlight Highlight Und mit Geisterspielen straft man die anderen 98 % der Fans, die nicht einen massiven Dachschaden haben, gleich mit. Ist auch nicht DAS super Rezept...
    • FrancoL 27.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Das reicht nicht! Es sind die Oberen Etagen gefordert, die Vereinsführungen und die Politik. Italien ist in einer sehr gefährlichen Abwärtsspirale, da ist nicht nur der Fussball zu geisseln. Solange Vereinsführungen froh sind , dass Ultras in den Stadien unterwegs sind und auch moderate Anhänger sich nicht im Zaum halten können, besser sich gerade mal nichts.
    • Hoppla! 27.12.2018 16:53
      Highlight Highlight Ja, dann sollen die 98% angeblich dachschadenlosen Fans aufstehen und etwas gegen die 2% mit Dachschaden unternehmen. Solange das ganze Ultrading aber als "Fankultur" verherrlicht wird, könnte man sich fragen ob "die anderen 98% der Fans" nicht doch auch einen (gewissen) "Dachschaden" haben.

      Die ganze "Fankultur" ist einfach lächerlich. Und krank. Und das alles wegen einem Spiel, einem unwichtigen Freizeitspass.
    Weitere Antworten anzeigen

Da müssen wir lachen!

Fünf Personen wählen Francesco Totti zum italienischen Staatspräsidenten – die Stimmen sind ungültig, der Fussball-Oldie ist ... zu jung

Für die Roma-Fans ist Captain Francesco Totti schon lange eine Legende. Aber auch in der Politik hat der 38-Jährige offenbar Bewunderer. 

Bei der Wahl zum italienischen Staatspräsidenten bekam Totti laut italienischen Medien im ersten Wahlgang fünf Stimmen – die jedoch alle ungültig waren. Dies lag einzig daran, dass Totti die Altersgrenze von 50 Jahren für einen Kandidaten noch nicht erreicht hat.

Artikel lesen
Link zum Artikel