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Penalty oder nicht? Pepe Reina holt Juan Cuadrado von den Beinen.
Penalty oder nicht? Pepe Reina holt Juan Cuadrado von den Beinen.
Bild: EPA/ANSA

Drei Penalty-Szenen, dreimal freut sich Juve – kein Wunder, tobt Napoli

01.03.2017, 11:3401.03.2017, 14:05

Juventus Turin hat sich im italienischen Cup eine gute Ausgangslage geschaffen, um zum dritten Mal in Serie in den Final einzuziehen. Der Rekordmeister setzte sich gestern Abend im Halbfinal-Hinspiel zuhause gegen Napoli nach einem 0:1-Rückstand zur Pause noch mit 3:1 durch.

Die Partie war aber alles andere als ein Selbstläufer und sorgte nach dem Schlusspfiff für hitzige Gemüter. Der Grund: Bei drei heiklen Penalty-Szenen entschied Schiedsrichter Paolo Valeri zu Gunsten von Juventus.

Vor allem die Szenen vor dem entscheidenden Elfmeter zum 3:1 in der 69. Minute gaben zu reden: Napoli hatte nach einem Foul an Raul Albiol im Turiner Strafraum vehement einen Strafstoss gefordert, doch die Pfeife von Valeri blieb stumm und statt der Riesenchance zum 2:2 für Napoli, lancierte Juve einen Konter.

Die zweite Penalty-Szene (68.):

Pjanic und Bonucci bringen Albiol zu Fall.
Video: streamable
Die Zeitlupe.
Video: streamable
Szene 2: Penalty oder kein Penalty?

Nur Sekunden nach der ersten strittigen Szene hüben wurde Juan Cuadrado von Napoli-Keeper Pepe Reina drüben im Sechzehner gefällt. Und diesmal erfolgte der Pfiff, obwohl Reina vor dem Foul noch den Ball spielte. 

Die dritte Penalty-Szene (69.):

Reina bringt Cuadrado zu Fall.
Video: streamable
Szene 3: Penalty oder kein Penalty?

Schon über den ersten Elfmeter zum 1:1 konnte man diskutieren. In der 47. Minute fiel Paulo Dybala, nachdem Kalidou Koulibaly das Bein stehen liess. Beide Penaltys versenkte Dybala souverän. Das 2:1 für Juve hatte Ex-Napoli-Stürmer Gonzalo Higuain erzielt.

Die erste Penalty-Szene (47.):

Koulibaly bringt Dybala zu Fall.
Video: streamable
Szene 1: Penalty oder kein Penalty?

Napoli-Keeper Pepe Reina war nach der Partie fuchsteufelswild: «Jeder hat gesehen, dass die Entscheidungen des Schiedsrichters das Spiel verfälscht haben. Ich bin angepisst, weil es nicht fair ist.» Sportdirektor Christiano Giuntoli legte nach: «Wir sind durch zwei Entscheidungen besiegt worden, die eine Schande und beschädigend für den ganzen italienischen Fussball sind.»

Die Juventus-Vertreter waren natürlich anderer Meinung. «Man kann unsere Leistung nicht nur auf die Elfmeter reduzieren», sagte Trainer Massimiliano Allegri. Und Verteidiger Giorgio Chiellini meinte: «Schlussendlich haben diese ganzen Kontroversen ihnen nur Energie ausgesaugt.»

Für Zunder im Rückspiel ist jedenfalls gesorgt. Nicht nur wegen den Geschehnissen im Hinspiel. Sonder auch, weil «Verräter» Gonzalo Higuain innert vier Tagen (am 2. April in der Liga und am 5. April im Cup-Rückspiel) zweimal im Stadio San Paolo auflaufen muss.

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