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Roman Bürki liess im TV-Interview seinem Frust freien Lauf. bild: screenshot sky

Kommentar

Von wegen «echte Liebe» – warum Roman Bürki die BVB-Fans für ihre Pfiffe kritisieren darf

Nach dem 2:2-Remis gegen den SC Freiburg hat Dortmund-Torhüter Roman Bürki die eigenen Fans kritisiert. Wenn sie nur kommen, um zu pfeifen, sollen sie doch zu Hause bleiben. Ein unverzeihlicher Faux-Pas? Nein, wenn die Fans pfeifen dürfen, darf Bürki auch Kritik üben.



Bei Borussia Dortmund liegen die Nerven blank. Das Wechsel-Theater um Pierre-Emerick Aubameyang und die sportliche Krise – der BVB hat im neuen Jahr keines von drei Spielen gewonnen – sorgen seit Wochen für Ungemach. Da kommt die Kritik von Roman Bürki an den eigenen Fans zur Unzeit.

Der Torhüter hatte sich unmittelbar nach dem 2:2-Heimremis gegen den SC Freiburg im Sky-Interview über die Pfiffe bei Rückpässen beschwert. «Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Fans auf der Ost- und Westtribüne am Samstag mal ein bisschen schauen, wie es ist, und dann die eigene Mannschaft auspfeifen. Von diesen Tribünen kommt keine Unterstützung. Für eine verunsicherte Mannschaft ist das Pfeifen das falsche Mittel. Dann sollen sie lieber zu Hause bleiben. Das sind Leute, die nicht viel Ahnung haben von Fussball

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Bürki redet sich im Sky-Interview in Rage. Video: streamable

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Bei ARD wiederholt er seine Kritik. Video: streamable

Bürki musste am Abend via Instagram reumütig zurückrudern, weil er seine Bosse mit der Fan-Kritik ziemlich gegen sich aufgebracht hatte. «Ich finde seine Aussagen unpassend und inhaltlich falsch», kritisierte Sportchef Michael Zorc den Schweizer Nati-Keeper. «Ich empfehle unseren Spielern, sich das Spiel noch mal 90 Minuten anzuschauen. Da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen. Der Zuschauer hat das Recht, seinen Unmut zu zeigen.»

Bürkis Entschuldigung:

«Liebe Fans! Ich möchte Euch meine in der Emotion der Enttäuschung und mit dem entsprechenden Extrem-Puls getätigten Aussagen noch einmal genau erklären. Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das masse ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, Ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Nach dem zweiten oder dritten Ball, der zurückgespielt wurde oder der nicht ankam. Hier würde ich mir im Sinne aller Jungs mehr Unterstützung von einigen Zuschauern wünschen! Aber nochmal: Wenn wir schlecht spielen, und wir haben gegen Freiburg schlecht gespielt, dann darf man uns dafür – selbstverständlich – auch kritisieren!»

Zahlende Zuschauer zu beleidigen, das geht für Zorc zu weit. Aber darf sich Bürki wirklich nicht über die pfeifenden Zuschauer beschweren? Zunächst einmal gilt festzuhalten, dass Fussball-Profi ein Beruf ist, der in der Öffentlichkeit ausgeübt wird. Eine gewisse Kritik-Resistenz darf man also erwarten. «Wer Beifall für gute Paraden ernten will und bekommt, muss bei Fehlleistungen auch mal Pfiffe einstecken können», schreibt «Bild»-Journalist Joachim Schuth in seinem Kommentar «Besser ohne Bürki als ohne Fans!». Das stimmt!

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Haltbar oder nicht? Das 40-Meter-Tor von Nils Petersen. Video: streamable

Den Frust an den eigenen Fans auszulassen sei zudem ein Zeichen von Schwäche. Mag sein. Wer ohne Schwäche ist, werfe den ersten Stein. Andererseits ist die Kritik von Bürki entwaffnend ehrlich. Endlich sagt mal einer in diesem Business mit lauter mediengeschulten Antwort-Robotern was Sache ist! Seine ehrliche Meinung.

Wie Bürki dürfen natürlich auch die zahlenden Zuschauer ihren Unmut äussern, wenn ihnen etwas nicht passt. Buhrufe, Pfiffe, alles legitim. Die Frage bleibt, wann und wie sie das am besten tun. Macht es Sinn, die eigene Mannschaft, die bereits am Boden liegt, auch noch gnadenlos auszupfeifen? Von Woche zu Woche. Wäre es nicht besser, sie bedingungslos zu unterstützen, wie es die Fans sonst ja auch bei jeder Gelegenheit vorgeben zu tun?

epa06478851 Dortmund fans cheer for their team during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and SC Freiburg in Dortmund, Germany, 27 January 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.

Die Fans von der Südtribüne nahm Bürki explizit von seiner Kritik aus. Bild: EPA/EPA

«Echte Liebe» und «Schwarz-Gelb bis in den Tod», lauten die Slogans der BVB-Fans, «You'll never walk alone» singen sie vor dem Spiel und lassen die verunsicherte Mannschaft dann doch im Stich, wenn es nicht so läuft wie gewünscht. Wer Bürki also auffordert, sich besser über die eigene Leistung Gedanken zu machen, als die Fans zu kritisieren, sollte diesen denselben Tipp geben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Proletario 30.01.2018 08:16
    • Staedy 30.01.2018 13:02
      Highlight Highlight Sehr guter Kommentar. Trifft das Wesentliche, auf den Punkt. Der zahlende Zuschauer, auch wenn er sich Fan nennt, darf seinen Unmut oder die Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Wer von den Zuschauern eine Teil seines Lohns verdankt, der sollte auch akzeptieren können, dass nicht nur Klatscher um ihn herum sind. Ansonsten muss er zu den Klatschpappen.
  • whatthepuck 29.01.2018 22:21
    Highlight Highlight Ein wesentlicher Unterschied ist ja auch, dass diese Fans ihre Meinung aus der Anonymität heraus kund tun, während Bürki dies mit Namen und Gesicht vor laufenden Kameras und Millionenpublikum tut. Für mich einfach zu entscheiden, wem ich mehr Respekt zolle.

    Fans nehmen sich viel zu oft völlig übertriebene Rechte heraus, weil "sie zahlen". Ja, das machen sie - um den Match live von der Tribüne sehen zu können. Und genau das tun sie auch in dem Moment in dem sie pfeiffen. Das war's dann aber auch schon mit den Ansprüchen.
  • Enzasa 29.01.2018 20:20
    Highlight Highlight Na ja, jeden Sonntag Vormittag wird gejammert, es gibt keine Typen mehr, alles zu pressetechnisch aufbereitet bla, bla, bla
    Dann sagt einer mal was, ist es auch nicht richtig, oder es wäre richtig wenn .....
    Wenn er mit Gegenwind leben kann, soll er reden.
    Klar, sollen Fans nicht pfeifen. Bei Aubameyang würde ich trotzdem als Fan pfeifen.
    Dessen Verhalten ist unehrenhaft, er bricht sein Wort auf Kosten seiner Kameraden. Arsenal, auch bei euch wird er sich unkameradschaftlich Verhalten.
  • James R 29.01.2018 16:16
    Highlight Highlight Bürki's Aussage war ziemlich dämlich. Klar ist es gleich nach dem Spiel nicht immer einfach differenziert Auskunft zu geben. Aber die Regel, dass man nicht die Hand beisst, die einen füttert, dürfte auch Herr Bürki bei einem Medientrainer gelernt haben. Die Aussage von Herrn Zorc waren ebenfalls nicht sehr clever. Statt sich schützend vor seine Angestellten zu stellen, haut er ihn in die Pfanne. Das wird bestimmt Sicherheit geben für die nächsten Spiele...
    • Roman h 29.01.2018 19:19
      Highlight Highlight Nicht die Hand beissen die einen füttert.

      Gilt die Aussage nur für Bürki (die Spieler) oder auch für die Fans?

      Wenn man solche Fans hat, ist es klar das man nicht mehr für den BVB spielen möchte.
      Die Fans sollen auch wissen das sie dadurch die Spieler sauer machen und die besten dann gehen werden.
      Am Ende haben die Fans einen Verein der froh sein kann in der Buli zu bleiben und ich glaube nicht das die Fans so etwas wollen.
  • Switch_on 29.01.2018 15:14
    Highlight Highlight Interessant finde ich, dass er sich auf die Ost- und Westtribüne bezogen hat.
    • scotchandsoda 29.01.2018 17:29
      Highlight Highlight Wollte es sich mit der Süd wohl nicht verscherzen, denn gepfiffen wurde dort auch...
  • Snowy 29.01.2018 15:09
    Highlight Highlight Wichtiges und richtiges Detail: Die Fans von der Südtribüne (Ultras / Allesfahrer / Stehplätze) nahm Bürki von der Kritik aus.

    Erstaunt mich überhaupt nicht. Dieses Phänomen (Haupttribünenbesucher vs Kurvenfans) gibts in fast jedem Verein.
    • Snowy 29.01.2018 16:54
      Highlight Highlight Kommentar von der Südtribüne...

      Benutzer Bild
    • Stephan Brunner (1) 29.01.2018 20:53
      Highlight Highlight warst du mal live beim bvb im station würde sagen nei nie und nimmer laferi
  • Ratchet 29.01.2018 14:38
    Highlight Highlight Beim heulenden Seferovic klang es noch anders. Tränen haben Wirkung.
  • Proletario 29.01.2018 14:13
    Highlight Highlight Bürki's Aussage war einfach dumm. Wegen ein paar wenigen die gepfiffen haben (wenn's hoch kommt ca. 1% der Zuschauer im Stadion) sich zu so einer Aussage hinreissen zu lassen, spricht einfach nicht für seine Intelligenz. Mal ganz abgesehen davon: Solche Aussagen lässt man jene machen, die beim Verein und bei den Fans einen gewissen Rückhalt haben (Publikumsliebling, Kapitän oder langgediente Spieler) und den hat Bürki nicht im Geringsten.

    @Reich: "(BVB-Fans) lassen die verunsicherte Mannschaft dann doch im Stich, wenn es nicht so läuft wie gewünscht" Ja klar, machen Sie sich nicht lächerlich!
    • mec 29.01.2018 15:45
      Highlight Highlight wer behauptet, dass Bürki keinen Rückhalt bei den Fans geniesst? Die Bild-Zeitung? Auch verstehe ich nicht, dass Du diese Aussage als dumm kommentierst, dann aber findest, dass diese bei einem Spieler mit gewissem Rückhalt legitim wäre... http://s
    • Proletario 29.01.2018 17:20
      Highlight Highlight @ mec: Ich behaupte das, hast es ja selber gelesen. Ich bin BVB-Fan seit über 20 Jahren und bestens vernetzt. Bild-Zeitung? Da holst du dir wohl eher deine Infos. Auf Zorc rumhacken, weil er sich nur für das zahlende Publikum interessiert? Du weisst offensichtlich nichts über Zorc und kennst den BVB nur aus der Zeitung.

      Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass ich diese Aussage bei einem anderen legitim fände. Ich habe lediglich erklärt, dass es die Sache noch etwas schlimmer macht, wenn einer wie Bürki diese Aussagen macht, der keinen grossen Rückhalt in der Fanbasis und im Verein hat..
    • mec 29.01.2018 21:23
      Highlight Highlight ..klar, ich weiss über den BVB sowie über susi zorc lediglich dass, was ich in der Zeitung lese resp. bei spielen im tv, interviews oder sonstigen medienberichten entnehmen kann. Das Deine „Vernetzung“ weit darüber hinaus zu scheinen vermag, kann und möchte ich nicht weiter kommentieren! Fakt ist, dass Susi Zorc in dieser sportlich schwierigen Situation lieber die Tribüne deckt, als einem verunsicherten Spieler, der sich zu einer unüberlegten Aussage hat hinreissen lassen, die Schultern zu stützen! Das wesentliche hätte man dann in der Kabine ansprechen können und nicht in den Medien...
    Weitere Antworten anzeigen
  • grind 29.01.2018 13:58
    Highlight Highlight er hat doch absolut recht. fans, die die eigene mannschaft auspfeifen, sind doch das hinterletzte. was denken die sich dabei? als ob pfiffe die mannschaft weiterbringen! im gegenteil! (es geht hier wohlgemerkt um die pfiffe während dem spiel, nicht nach spielschluss)

    zorc und watzke 1x mehr die grössten lachnummern


    #echte liebe LOL!
  • Daniel S. Stirnimann 29.01.2018 13:51
    Highlight Highlight fragt sich ob der schreibende das spiel bzw. die letzten spiele des bvb gesehen hat?

    die fans als solche welche indirekt auch die löhne der gutbezahlten stars finanzieren haben sehr wohl grund genug bei den zum teil unkonzentrierten und unmotivierten auftritten ihren unmut zu äussern. zorc hatte mit seiner analyse recht. und bürki sah nicht zum ersten mal bei den gegentoren schlecht aus. kommt hinzu, dass es bürki ja selber ist der u.a. medienwirksam seine stärken und dass er die #2 der schweiz sei ins beste licht stellt. noch zu den fans: trotz schwacher leistung ist die hütte jeweils voll!
    • Raembe 29.01.2018 14:41
      Highlight Highlight Das Bürki aber den BVB mehr gerettet hat als gepatzt wird oft vergessen. Unrecht hat er auch nicht ganz.
    • satyros 29.01.2018 18:31
      Highlight Highlight "indirekt auch die löhne der gutbezahlten stars fianzieren". Financiers sind allerhöchstens Kunden, aber keine Fans. Fans gehen ins Stadion, um die Mannschaft zu unterstützen und nicht, um sich unterhalten zu lassen und die eigenen Leute runter zu machen, wenn's gerade nicht so läuft, wie man sich das vorstellt.
  • mec 29.01.2018 13:51
    Highlight Highlight Die Aussagen von Roman Bürki waren sicherlich unglücklich, aber alles halb so schlimm! Viel trauriger ist die Reaktion von Zorc, der gleich das Gefühl hatte, dem zahlenden Publikum Honig ums Maul schmieren zu müssen, anstatt die Aussagen Bürkis zu relativieren!
    • Stephan Brunner (1) 29.01.2018 20:52
      Highlight Highlight ich bin seit dreissig jahren bvb fan bürki ist ned guten nummer zwei du hast keine ahnung vom bvb aber laber
  • Couleur 29.01.2018 13:47
    Highlight Highlight Bin mit dem Autor des Artikels in den Punkten der freien Meinungsäusserung des Spielers und der erfrischenden Offenheit des Spielers einig. Bei den PR geschulten Spielerrobotern braucht es wieder mehr Typen. Nur sollte man wissen, wann der richtige Zeitpunkt für eine solche Aussage ist. Und da liegt das Problem. Die Unruhe im BVB wird durch solche Aussagen nicht kleiner. Im Gegenteil. Und Buerki hat die letzten Monate leider zu selten geliefert und bringt sich dadurch noch mehr ins Scheinwerferlicht. Auch darum sehr ungünstig
    • winglet55 29.01.2018 17:30
      Highlight Highlight ich denke die Journies, provozieren schon bei der Fragestellung. Die Spieler sollten auch zuerst mal den Puls runterfahren können, aber es mus ja authentisch rüberkommen. Nur wenn es dann halt eine ehrliche Antwort herauskommt wird rumgeheult. Ein scheinheiliges Pack!
    • winglet55 29.01.2018 17:34
      Highlight Highlight Bürki hat zuwenig geliefert? omg, was muss er denn noch mehr halten! evtl. als Auba Ersatz, die Tore auch nochselber schiessen? Das der Gabuner, nebst dem Attentat, der Auslöser desr Situation ist, wird auch fröhlichausgeblendet.
    • Couleur 29.01.2018 17:55
      Highlight Highlight @winglet: Kein Journi hat provoziert. Buerki ist mit der Aussage von sich aus gekommen.

      Ich habe so ziemlich jedes Spiel des BVB gesehen. In der CL gehen wegen Buerki Punkte oder Partien verloren. In der BL wechselten sich Weltklasseleistungen und Floppartien ab. Er hat Schwächen im Stellungsspiel und beim Herauslaufen. Wenn er nicht konstanter wird, ist für nächste Saison die Nr. 1 in Gefahr (Horn, Trapp etc.)

      Das Hauptproblem beim BVB ist die Führung und Durchschnittsspieler wie Sahin, Schmelle im Mannschaftsrat etc. Allgemein: Zu viel Durchschnittlichkeit im Kader.
  • Freilos 29.01.2018 13:39
    Highlight Highlight Ich an Bürkis stelle wäre ziemlich ruhig. Er hat ohnehin nicht den besten Stand bei den Fans und Medien. Wenn er so weitermacht wird ihm irgendwann doch noch jemand anders vor die Nase gesetzt, was ich natürlich nicht hoffe.

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