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Weltmeister Sagan fährt den Ellbogen aus, Cavendish stürzt in die Abschrankung. bild: eurosport

Kommentar

Sagans Tour-Ausschluss ist ein Entscheid für die Glaubwürdigkeit des Sports

Peter Sagan ist der Superstar des Radsports. Trotzdem traute sich die Jury der Tour de France, den Weltmeister aus dem Rennen zu verbannen. Sagan hatte mit einem Ellbogencheck Kontrahent Mark Cavendish zu Fall gebracht.



Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen. Das gilt nur zu oft, im Sport wie auch im «richtigen» Leben.

Peter Sagan ist einer der Allergrössten des modernen Radsports. Gerade deshalb ist es umso erstaunlicher, dass die Rennjury der Tour de France einen mutigen Entscheid gefällt hat. Sie hat den amtierenden Strassen-Weltmeister ausgeschlossen, nachdem er im Zielsprint der 4. Etappe in Vittel den Sturz von Gegner Mark Cavendish provoziert hatte. Zunächst wurde Sagan hinter dem Franzosen Arnaud Démare Zweiter.

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Der Unfall gleich zu Beginn des Videos. Video: streamable

«Ich habe keine Probleme mit Peter Sagan, aber …»

Auf der Zielgeraden setzte der Brite Cavendish dazu an, Sagan zu überholen. Viel Platz hatte er nicht: Links der Slowake, rechts die Absperrung. Und in die krachte Cavendish auch mit rund 60 km/h. Weil Sagan, so befand es die Rennjury, ihm mit einem Ellbogencheck den entscheidenden Stoss versetzte, der ihn aus dem Gleichgewicht brachte. In der Folge fuhren, wie es bei einem Sturz in einem Massensprint kaum zu vermeiden ist, zwei Gegner über den am Boden liegenden Cavendish.

«Der Entscheid erfolgte, weil Sagan mehrere Fahrer gefährdet hat.»

Philippe Marien, Jury-Präsident

Der Ex-Weltmeister von der Isle of Man wurde ins Spital gebracht, noch ist nicht bekannt, wie schwer er sich verletzt hat. Eine Schulter jedenfalls war dick bandagiert, als er abtransportiert wurde. «Ich bin kein Arzt, aber optimistisch bin ich nicht», sagte Cavendish, dessen rechter Zeigefinger genäht werden musste. Weiter sagte er, dass er mit Peter Sagan eigentlich gut auskomme. «Wenn er im Sprint so auf eine Seite kommt, ist das eine Sache, Stürze können passieren. Aber den Ellbogen so einzusetzen ... Wie gesagt, ich habe keine Probleme mit ihm, aber ich bin kein Fan seiner Ellbogen.»

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Der Zielsprint von oben gefilmt. Video: streamable

Vom Slowaken ist noch keine Reaktion auf den Ausschluss überliefert. Nach der Zieldurchfahrt zeigten TV-Bilder, wie er sich bei Cavendishs Team entschuldigte. Sagan erklärte: «Mark kam sehr schnell von hinten. Ich konnte nicht rechtzeitig reagieren und nach links ausweichen. Er fuhr auf mich auf und prallte in die Abschrankung.»

In 24 Stunden vom Himmel in die Hölle

Peter Sagan ist der Rockstar im Zirkus, von den meisten Fans geliebt, von vielen Konkurrenten weniger gemocht. «Nur weil er das Weltmeister-Trikot anhat, kann er sich nicht alles erlauben», schimpfte zum Beispiel André Greipel, der deutsche Sprinter.

Nur einen Tag nach seinem in grosser Manier errungenen Etappensieg in Longwy ist die Tour de France für Sagan vorbei. Er trat mit dem Ziel an, zum sechsten Mal in Folge das grüne Trikot für den besten Sprinter zu gewinnen. Nun wird in zweieinhalb Wochen in Paris ein anderer Fahrer in seine Fussstapfen treten.

epa06063833 Bora Hansgrohe team rider Peter Sagan of Slovakia celebrates on the podium after winning the 3rd stage of the 104th edition of the Tour de France cycling race over 212,5km between Verviers and Longwy, France, 03 July 2017.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Nicht sein Abschiedsgruss: Sagan winkt nach dem Etappensieg am Montag. Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Nicht jeder Grosse wird laufen gelassen

Ihr Urteil gab die Jury rund zwei Stunden nach dem Ende der Etappe bekannt. Bis dahin rechneten wohl die wenigsten mit einem Ausschluss, der Höchststrafe. Einer wie Sagan, ein derart prominentes Aushängeschild der Sportart und auch der Frankreich-Rundfahrt, würde doch wohl kaum derart gravierend bestraft werden.

Umfrage

Entschied die Tour-de-France-Rennjury richtig?

  • Abstimmen

2,973

  • Ja. Der Ellbogenschlag von Peter Sagan kurz vor dem Ziel gehört sanktioniert.62%
  • Nein. Sagan konnte Mark Cavendish nicht herkommen sehen und trägt keine Schuld am Sturz.38%

Falsch gedacht, es kam anders. Formel-1-Star Sebastian Vettel kam für sein «Foul» an Lewis Hamilton unlängst mit einer Verwarnung davon. Dem ebenso prominenten Sagan kam keine Milde zu Gute: Für einmal wurde der Grosse nicht laufen gelassen. Das ist nach Sagans Tätlichkeit im Zielsprint nicht nur der richtige Entscheid. Er ist auch einer, der den Glauben an die Gerechtigkeit im Sport festigt. Zumindest ein kleines bisschen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness_3 05.07.2017 10:35
    Highlight Highlight @Ralf Meile: Nein es ist kein Entscheid für die Glaubwürdigkeit des Sports. Wenn Sie den Radsport etwas verfolgen würden, wüssten Sie, dass Mark Cavendish viele Male seine Unsportlichkeit gezeigt hatte und das noch viel schlimmer als Sagan. Und damals hatte fast keiner den Ausschluss von Cavendish gefordert. Diese Massnahme ist schlicht eine Statuierung eines Exempels und zeugt vom kein bisschen Fingerspitzengefühl.
  • Linussli 05.07.2017 08:45
    Highlight Highlight Ich finde das Verhalten von Sagan nicht ok. Und es gehört bestraft. Der Ausschluss ist aber falsch.
    Die Organisatoren schwächen damit ihr Produkt, die TdF, massiv. Der spektakulärste Fahrer fehlt nun. Der Sport lebt jedoch von seinen Superstars. Und nicht von den «Kleinen». Die «Grossen» sind es auch, welche Sponsorengelder generieren und so die Nachwuchsarbeit mitfinanzieren.

    Dem Leichtathletikverband würde es nie in den Sinn kommen, Usain Bolt von irgendwas auszuschliessen. Böse Zungen behaupten – nicht ganz zu Unrecht – auch das Interesse an Dopingaufklärung sei gering. Dito bei der FIFA.
  • ohjaja! 05.07.2017 06:16
    Highlight Highlight Wow da hat aber einer Schadenfreude dass sagan draussen ist 😈 bitte Bilder anschauen und Artikel korrigieren 😘
    • Bulgur 05.07.2017 09:05
      Highlight Highlight Genau!
      Play Icon
  • Luki Bünger 05.07.2017 00:03
    Highlight Highlight Hoi Ralf, alles klar?
    Sagan's Schlusssprint war scheisse und so. Total einverstanden. Aber geschubst, gestossen oder geschlagen haben TdF-Gesamtsieger immer wieder. Die TdF gewinnt schon lange nicht mehr der beste Alleskönner, sondern der mit dem härtesten Arschloch-Team. Und diesbezüglich gerade Cavendish als Opfer zu inszenieren, geht mir grad huere gegen den Magen und ich bin nicht mal unbedingt Sagan-Fan.
    • Johnny Geil 05.07.2017 10:58
      Highlight Highlight Falsch. Die Tour gewinnt der beste Berg- und Zeitfahrer. Sagan und andere Sprinter habe null Chancen auf einen Gesamtsieg... Die haben es eher auf das grüne Punktetrikot abgesehen.
  • specialized 04.07.2017 23:34
    Highlight Highlight Mmn wird dieser Zwischenfall missbraucht, um zu zeigen, dass man auch den Weltmeister und momentanen Dominator im Sprint hart bestrafen kann und darf. Falscher Ansatz finde ich.
  • T. aus B. 04.07.2017 23:34
    Highlight Highlight Anhand der TV-Bilder erkenne ich keine bewusste Absicht Sagans.
    Blöd für ihn, dass er Cavendish - der selber auch schon hätte Ausschlüsse kassieren können/müssen bei ähnlichen Aktionen) - abräumt, das Aushängeschild des vom TdF-Partners 'Dimension Data' gesponserten Teams.
    Aber alle Jahre wieder glänzt die Jury mit etwas eigenwilligen Emtscheiden. Letztes Jahr die Situation mit dem Motorrad und dem rennenden Froome (bei einem Wasserträger wäre das als 'Rennunfall' taxiert worden), dieses Jahr kann man den populären und eigenwilligen Pop-Star in die Schranken weisen.
  • Roman Blatter 04.07.2017 23:10
    Highlight Highlight Jeder der Ahnung vom Radsport hat weiss, dass ein Ausschluss von Sagan die falsche Entscheidung ist. Er hat einen unsauberen Sprint gefahren - Ja. Er gehört auf den letzten Platz gesetzt und Punkte abgezogen. So kann er sein Trikot nicht verteidigen und das ist Strafe genug. Cavendish selber wurde für ähnliche Aktionen nicht ansatzweise so hart bestraft. Andere Fahrer ebenso. Die beste Aussage ist die von Greg Lemond:

    http://www.eurosport.de/radsport/tour-de-france/2017/greg-lemond-starkt-peter-sagan-habe-schon-viel-schlimmere-sprints-gesehen_sto6241534/story.shtml
    • Nonster 04.07.2017 23:33
      Highlight Highlight Ich finde es auch recht doof... Mit Cave dish habe ich jetzt mal gar kein Mitleid.
    • Jango16 05.07.2017 00:52
      Highlight Highlight Bin eigentlich P. Sagan Fan aber aus der Vogelperspektive (Video im Tagesanzeiger) sieht man ziemlich deutlich dass Sagan sich auch Richting Mitte hätte bewegen können. Ich kann mir gut vorstellen dass er im Nachhinein sein Fehler einsieht. Wie ein grosser Sportler halt!
  • Impius 04.07.2017 22:39
    Highlight Highlight Es ist schwierig zu sehen, schaue ich aber weitere Zeitlupenvideos an, sieht es für mich so aus als wolle Cavendish von hinten durch eine Lücke die es nicht gibt. Dabei lehnt er sich an Sagan wobei Cavendishs Brems-Hörner sich unter Sagans Arm einhängen. Hätte Sagan nicht seinen Ellbogen gehoben um sich zu befreien wären beide gestürzt. Ab 00.26
    Play Icon
  • Chrigi-B 04.07.2017 22:38
    Highlight Highlight Zzz die Glaubwürdigkeit ging in diesem Sport schon vor Jahren verloren 😂.
    • incorruptus 05.07.2017 00:29
      Highlight Highlight Wobei jeder, der solche Leistungen absolut sauber erwartet, nicht der aller hellste Stern am Himmel sein kann
  • l_l 04.07.2017 22:37
    Highlight Highlight Wenn man sich den ganzen Sprint anguckt, zum Beispiel beim nationalen Fernsehsender, sieht man, dass Démare (in einem normalen Sprintmanöver, absolut keine Absicht) Peter Sagan aus dem Gleichgewicht bringt. Das Ellenbogen-Ausfahren verhindert das Sagan selbst stürzt. (Diese Meinung wird unter anderem von Jolanda Neff geteilt https://twitter.com/jolandaneff/status/882288747538239488) Daher muss ich mich meinen Vorkommentiere anschliessen. Der Vorfall war ein zu guter Moment für LeTour den eher unbeliebten Sagan loszuwerden.
  • Thanatos 04.07.2017 22:25
    Highlight Highlight Meiner Meinung ist dieser Entscheid nicht korrekt. Mit diesen Videos kann ich nicht entscheiden, ob Sagan fahrlässig gehandelt hat. Vielleicht hat die Jury noch andere Videos gesehen . Who knows :0
  • Lilifee12 04.07.2017 22:13
    Highlight Highlight Wie wärs Herr Meile wenn man sich als guter Sportjournalist zuerst die Zieleinfahrt in Gänze anschaut bevor man urteilt. Und hier von unfairen Ellenbogenchecks spricht und grosse Häme ausschüttet. Hätten Sie dies getan, wäre Ihnen als guter Journalist aufgefallen, dass Cavendish fällt, bevor Sagan ihn überhaupt berührt. Spricht da ihr Neid oder ihr Unvermögen zu korrekter Recherche aus Ihrem Artikel. Hier konnte ichs als langjährige TdF-Anhängerin selbst nachverfolgen wie schlecht ihre Hintergrundarbeit ist. Muss ich mich nun fragen ob dies allgemeine Manier ist bei watson?
  • bokl 04.07.2017 22:01
    Highlight Highlight Ob der Entscheid pro Glaubwürdigkeit des Radsports ist, wird sich erst beim nächsten Zwischenfall zeigen. Wird da mit gleichen Ellen gemessen, dann OK.

    Ich werd den Verdacht nicht los, dass es der Jury ganz recht war, dass Sagan am Pranger stand. Perfekter Moment um dem Star die Flügel zu stutzen. Die Tour soll der Star sein, nicht ein einzelner Fahrer.
    • sveinn 04.07.2017 22:20
      Highlight Highlight Oder eher Demare, der sowohl von der wohl französisch geprägten Jury wie auch vom Artikel einfach mal ausgelassen werden, aber durch seine Richtungswechsel Sagan aus der Balance gebracht hat, weshalb der mit dem Arm ausgleichen musste und leider Cavendish rammte.

      Demnach eine Kurzschlussentscheidung und gegen die Glaubwürdigkeit des Sportes.

      Ziemlich genau so gesehen hat es übrigens unser Moutainbikeprofi Jolanda Neff...(Siehe Twitter bzw. SRF)
    • romanhartl 05.07.2017 00:58
      Highlight Highlight Diese Argumentation macht sehr wohl Sinn. Ich bin ebenfalls der Meinung das es absolut ausreichend gewesen wäre, wenn Sagan als letzter gewertet werden würde, aber der Ausschluss verstärkt nur meine Meinung zur TdF organisation: arrogant, unglaublich parteiisch und im denken, dass sie das einzige sind was zählt.

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