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ARCHIV – LARA DICKENMANN ERLEIDET EINEN SCHWERE KNIEVERLETZUNG UND VERPASST DAS WM-PLAYOFF GEGEN DIE NIEDERLANDE – Switzerland's Lara Dickenmann celebrates after scoring the 2-1 during the FIFA Women's World Cup 2019 qualifying soccer match between Switzerland and Poland at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, Tuesday, September 19, 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nationalspielerin Lara Dickenmann wünscht sich, dass dem Frauenfussball mehr Respekt gezollt wird. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Lara Dickenmann zur Ungleichheit im Fussball: «Mir fehlt die Wertschätzung»

Anlässlich des Frauenstreiks spricht die Rekordnationalspielerin Lara Dickenmann über die Schwierigkeiten des Schweizer Frauenfussballs. Sie hadert mit der fehlenden Gleichberechtigung sowie dem ausbleibenden Fortschritt – und zeigt zugleich mögliche Lösungswege auf.

lara dickenmann / ch media



«Die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern ist im Fussball ja offensichtlich. Das Argument, weshalb die Männer so viel mehr verdienen als wir, ist ja häufig, dass sie viel mehr Geld generieren als wir Frauen. Das stimmt natürlich. Aber in Lyon, wo ich gespielt habe, hatten die Frauen einen extrem positiven Einfluss auf das Image des Klubs. Das ist ja auch wichtig für das Geschäft.

Als Frau muss man in unserem Sport immer extrem um alles kämpfen, damit man etwas bekommt. Und meistens bekommt man dann nicht das, was man wollte, und gibt sich dann trotzdem damit zufrieden. Ich möchte die Leistungen der Männer keinesfalls schmälern. Aber sie müssen in unserem Sport auf höchstem Level um nichts kämpfen. Klar wird auch verhandelt. Aber grundsätzlich ist es doch so, dass sie grössere Stadien, bessere Trainings-Infrastrukturen etc. erhalten – vom Lohn wollen wir gar nicht erst sprechen.

2017 wurde Lara Dickenmann Schweizer Sportlerin des Jahres. Bild: KEYSTONE

Letztlich hat doch alles mit Wertschätzung zu tun. Wenn ich sehe, wie viel wir Frauen in unseren Sport investieren, daneben noch arbeiten und trotzdem kaum Unterstützung erhalten, dann stimmt mich das traurig. Gerade in der Schweiz hinken wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gewaltig hinterher. Dabei hätten wir in unserem Land ja die Mittel dazu. Es wäre schön, wenn wir mal eine Vorreiterrolle einnehmen würden. Und zwar nicht nur, damit am Ende die Bilanz aufgeht, sondern aus Prinzip, aus Überzeugung. Auf so ein Zeichen warte ich in der Schweiz vergebens. Ich finde es sehr traurig, wie der Frauenfussball in unserem Land immer noch belächelt wird. Man muss doch nur in unser Nachbarland nach Frankreich schauen, wo derzeit die WM stattfindet. Schauen Sie sich mal an, was dort abgeht. Auch in anderen Ländern wie Deutschland. Das ist kein Vergleich.

Was es in der Schweiz bräuchte? Jemanden, der einfach mal Geld in unseren Sport investiert, der ein Profiteam gründet, das auch international mithalten kann. So gehen unsere besten Spielerinnen alle ins Ausland. Ich persönlich könnte nie in der Schweiz spielen. Nicht wegen des Niveaus, sondern schlicht und einfach, weil ich meinen Sport nicht professionell ausüben könnte. Das ist letztlich ein Teufelskreis. Ohne die besten Spielerinnen, wird auch die Attraktivität der Liga nicht besser. Jetzt muss mal jemand einen Schritt machen. Und zwar einen grossen. Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen und kosmetischen Eingriffen bleiben.»

So erleben andere Sportlerinnen die Ungleichheit

Belinda Bencic (Tennis):

«Bei den Grand-Slam-Turnieren spielen die Männer manchmal über vier Stunden, während bei uns ein Spiel 6:1, 6:2 endet. Da verstehe ich, dass die Männer nicht so happy sind, dass es dafür das gleiche Preisgeld gibt. Anderseits sind die Preisgelder bei anderen Turnieren bei den Frauen tiefer. Generell haben viele Top-Athletinnen in den letzten Jahren den Weg geebnet – etwa bei den Sponsoren. Ich finde, man sollte aufpassen mit den Forderungen: Viele Frauen übertreiben es und wollen noch mehr. Ich finde: Gleichberechtigung heisst, dass beide Geschlechter gleich behandelt werden. Dafür stehe ich ein.»

epa07612381 Belinda Bencic of Switzerland reacts after winning against Laura Siegemund of Germany their women’s second round match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 29 May 2019.  EPA/CAROLINE BLUMBERG

Bild: EPA/EPA

Heidi Diethelm-Gerber (Schiessen):

«Ich fühlte mich als Frau noch nie benachteiligt in meiner Sportart. Wer erst mit 40 zu schiessen beginnt, darf keine Mimose sein. Wir erhalten gleich viel Preisgeld und geben seit 2017 mit der Luftpistole 60 Schuss ab. Bis dahin war das Programm für die Frauen mit 40 Schuss kürzer. Wer will, kann sich nun mit den Männern vergleichen. Wir Frauen schauen manchmal, wie hoch die Qualifikationshürde für den Männerfinal gewesen wäre. Es fehlt oft nicht viel. Selbst die Schweizer Schützen, die oft als konservativ gelten, begegnen mir mit Respekt. International wurde das Schiessen frauenlastiger mit mehr Disziplinen und gleich grossen Teilnehmerfeldern. Streiken werde ich heute auf keinen Fall.»

Heidi Diethelm Gerber of Switzerland competes during the women's 10-meter air pistol qualification at Olympic Shooting Center at the 2016 Summer Olympics in Rio de Janeiro, Brazil, Sunday, Aug. 7, 2016. (AP Photo/Eugene Hoshiko)

Bild: AP/AP

Karin Weigelt (Ex-Handball):

«Es ist wichtig, dass auf die Gleichstellung aufmerksam gemacht wird. Anderseits bezweifle ich, dass ein Streik das richtige Mittel ist. Das Thema darf nicht zu einem Kampf «wir gegen Männer» werden. Aber, ja: Die Schweiz ist zu wenig weit, auch im Sport. Ich sehe zwar ein, dass Männersport oft mehr Sponsorengelder generiert. Und ich finde es daneben, wenn erwartet wird, dass Fussballerinnen gleich viel verdienen sollen wie ihre männlichen Kollegen, die riesige Stadien füllen. Aber: Medien und Sportverbände müssten ein Gleichgewicht schaffen. Es geht nicht, dass Verbände Auswahl-Spielerinnen tiefere Taggelder auszahlen. Es geht auch darum, aufzuzeigen: Sport ist keine Männerdomäne! Ich habe in meinen Jahren in Norwegen eine weit offenere Gesellschaft erlebt.»

Switzerland's Karin Weigelt, left, in action during the 2018 Women's Handball European Championship group 1 qualifier match between Switzerland and Croatia in the Stadthalle in Sursee, Switzerland, on Wednesday, May 30, 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Salomé Kora (Leichtathletik):

«Wir haben in der Leichtathletik den Vorteil, dass Männer und Frauen bei den gleichen Meetings starten, die WM und die EM zusammen austragen. Deshalb nehme ich keinen Unterschied in der Aufmerksamkeit wahr. Natürlich ist die Einschaltquote beim 100-m-Final der Männer etwa an Olympischen Spielen am grössten. Die Zuschauer wollen sehen, wer der schnellste Mensch der Welt ist – und das ist eben der Mann. In der Schweiz profitieren wir zudem davon, dass die Frauen, etwa Mujinga Kambundji, Selina Büchel oder Lea Sprunger, sehr erfolgreich sind. Auch die Staffel bekommt viel Aufmerksamkeit. Es ist jedoch eine Tatsache, dass Frauen in der Leichtathletik mehr Haut zeigen. Früher habe ich mich dabei nicht wohl gefühlt. Heute stört es mich immer weniger. In der Leichtathletik arbeiten wir stark mit dem Körper, er steht im Vordergrund, ist unser Kapital. Da gehört es auch ein bisschen dazu.»

Salome Kora from Switzerland reacts after the women's 4x100m Zurich trophy relay raceduring the Weltklasse IAAF Diamond League international athletics meeting in the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 30, 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stänkerer 14.06.2019 22:06
    Highlight Highlight Liebe Frau Dickenmann
    Machen Sie einen Betriebswirschaftskurs.
    Angebot und Nachfrage.
    Die Nachfrage nach Frauenfussball ist trotz enormen Medienanstrengungen leider minimal.
    Punkt.
  • Drachenherz 14.06.2019 21:46
    Highlight Highlight Ich denke, hat nichts mit Mann/Frau zu tun sondern mit Angebot und Nachfrage. Beispiel: wer kennt der/die aktuelle Schweizermeister im Dart?
    P.S. Die Schweizer/inen waren sogar schon Europameister (je nach Verband usw. gibt einige, ähnlich wie im Boxen...
  • Chrigi-B 14.06.2019 18:37
    Highlight Highlight Unsatz der Männer WM: 4 Milliarden +
    Umsatz Frauen WM : 100 - 200 Millionen

    Noch Fragen wiso Frauen, welche Fussball spielen, weniger verdienen?

    Frauenfussball wird bereits jetzt heftigst durch die Einnahmen der Männer subventioniert.

    Niemand interessiert sich für Fussball auf dem Level von U16 "Männer"teams....
  • guby 14.06.2019 16:18
    Highlight Highlight Ich spiele Volleyball in der Nationalliga B und bezahle um die 1000.- pro Saison (Reisen zu Auswärtsspielen nicht inbegriffen) um dort mitzuspielen. Wäre ich eine Frau sähe das wohl anders aus. Gleichzeitig musste ich mich gegen weniger Konkurrenz durchsetzen um in die Mannschaft aufgenommen zu werden - weil schlicht und einfach weniger Männer diese Sportart ausüben als Frauen. So gesehen finde ich es zwar nicht schön aber durchaus nachvollziehbar wenn ich als Mann in einem traditionellen "Frauensport" weniger verdiene oder halt mehr bezahle.
  • Livia Peperoncini 14.06.2019 16:09
    Highlight Highlight Ich möchte ja nicht wissen was bei uns los gewesen wäre wenn das Männerteam eine WM-Teilnahme so fahrlässig
    versemmelt hätte. Bei uns wurde die Nichtteilnahme des Frauenteams einfach so hingenommen... das zeigt das der Stellenwert des Frauenfussballs bei uns ziemlich tief ist.
  • Toni.Stark 14.06.2019 15:38
    Highlight Highlight Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und da ist nun mal das Interesse beim Mannenfussball höher. Also ist der Preis, das Interesse, die Medienaufmerksamkeit, die Werbeeinnahmen am höchsten,
  • Militia 14.06.2019 15:28
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage. Wenn es niemand sehen will gibt es auch nicht viel Geld damit zu verdienen. Das ist in jedem Bereich des Lebens so. Gibt aber durchaus attraktiven Frauensport, alles im alpinen Bereich zum Beispiel, Leichtathletik, Kunstturnen etc. schaue ich mir alles an. Aber bei Frauenfussball hört das Interesse einfach auf. Gibt auch dort tolle Aktionen, aber dafür sind mir 90 min doch ein zu hohes Investment. Sorry.
  • Groovy 14.06.2019 15:25
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht. Sie geht einem Sport nach, den niemand interessiert, fordert aber mehr Geld. WTF... Mach was anderes. (ja, das war polemisch)
  • Ajax 14.06.2019 15:24
    Highlight Highlight Karin Weigelts Aussage würde ich genau so unterschreiben.
  • tesfa 14.06.2019 15:12
    Highlight Highlight Aber geht es beim Thema Frauenfussball/-tennis/-... nicht auch ums spielerische Niveau? Ich habe absolut nichts gegen Frauensport, aber mich interessiert es kaum und ich verfolge es nicht, weil das sportliche Niveau beim Männer-Pendant schlicht höher ist.
    • tesfa 14.06.2019 16:13
      Highlight Highlight Anders formuliert: Wäre das Niveau in vielen Sportarten zwischen Männern und Frauen vertauscht, würden demnach auch mehr Menschen den Sport verfolgen, wertschätzen, mehr honorieren, es würde mehr Geld generiert etc.
  • bokl 14.06.2019 15:07
    Highlight Highlight "... einfach mal Geld in unseren Sport investiert ..."

    Davon träumen abgesehen von CH-M-Fussball / CH-M-Eishockey wohl die meisten CH-Leistungssportler.

    Das Beispiel Volero Zürich zeigt aber schön die Folgeprobleme auf. Bei nur einem Top-Team fehlt die Spannung.

    Anstatt bei der Männer-WM immer noch mehr Teams zuzulassen, könnte man ja auch beide WMs gleichzeitig abhalten. Das würde die Aufmerksamkeit sicher erhöhen.
    • Junge Schnuufer 14.06.2019 15:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich guter Kommentar.
      Nur, wenn beide WM's gleichzeitig wären, würden sich meiner Meinung nach noch weniger Leute die Frauen anschauen.
      Dazu kleines Beispiel:
      Es ist WM. Heute spielen bei den Männern Portugal gegen Frankreich. Bei den Frauen findet die gleiche Partie am gleichen Tag statt.
      Welches Spiel schaust Du dir an?
    • Sean Amini 15.06.2019 11:43
      Highlight Highlight Junge Schnuufer das ist einfach gelöst:
      Tag 1 Männer
      Tag 2 Frauen
      Tag 3 Männer
      Tag 4 Frauen

      1 WM
      1 Organisation

      Weniger Mehrkosten
      Mehr Aufmerksamkeit

      Win Win
  • esclarmonde 14.06.2019 15:03
    Highlight Highlight Die Deutschen Frauen wurden zweimal Weltmeisterinnen. Einmal gab es einen Staubsauger, einmal ein Geschirrservice. Enorme Wertschätzung der milliardenschweren FIFA. Nicht.
    • Chris69 14.06.2019 15:19
      Highlight Highlight diese Zeiten sind doch jetzt vorbei...während der professionelle Männerfussball 100 Jahre alt ist, ist das bei den Frauen erst 10-20 Jahre. ich bin überzeugt, dass das Niveau im Frauenfussball sich enorm verbessern wird, so dass Interesse (hey, das muss dann halt auch mal von den Frauen kommen) sich steigert und schliesslich auch die Preisgelder
    • neutrino 14.06.2019 15:35
      Highlight Highlight Schau mal die nackten Zahlen an: die FIFA generiert mit einem einzigen Event ihren Gewinn, und das ist die Männerfussball-WM. Alle anderen Events (Frauen, U20, etc.) generieren (noch) Verluste und werden massiv querfinanziert.
    • Livia Peperoncini 14.06.2019 15:42
      Highlight Highlight Beim ersten WM Frauen Titel bekam jede Spielerin 15'000 Euro Prämie, beim zweiten Titel 50 000 Euro. Die Prämie wird wie bei den Männern nicht mit der FIFA ausgehandelt sondern mit dem jeweiligen Landesverband.

      https://www.sueddeutsche.de/news/sport/fussball-praemien-im-frauenfussball-ein-tafelservice-zu-beginn-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170727-99-407833
  • Yoku 14.06.2019 14:58
    Highlight Highlight Da beim Berufssport die Einnahmen mehr oder weniger direkt von der medialen Berichterstattung abhängen, wäre hier der Hebel einfach anzusetzen. Man stelle sich vor, das SRF müsste pro Minute Männerteamsport min. 30 Sekunden Frauenteamsport an vergleichbaren Sendeplätzen ausstrahlen, wir hätten im nu eine professionelle Damenteamsportliga in der Schweiz.
    • Chris69 14.06.2019 15:20
      Highlight Highlight Es lebe der Kommunismus, nieder mit der Wahlfreiheit des Konsumenten
    • RichPurnell 14.06.2019 15:53
      Highlight Highlight @Chris:
      Wo habe ich denn eine Wahlfreiheit wenn mir SRF die ganze Zeit Fussball vorsetzt?

      Es gäbe genügend anderes zu zeigen, wie wärs z.b. mit dem Boulder Weltcup in Meiringen? Im Gegensatz zu den regelmässig nur Halb bis Viertel besetzten Fussballstadien ist dort sogar voll und die Schweiz ist mit einer Athletin in der Weltklasse vorne mit dabei (auch im Gegensatz zum Schweizer Fussball der von solchen Rängen nur träumen kann).

      Stattdessen muss ich mir auf SRF ansehen wie sich bei Fussball erwachsene Männer im Zuschauerbereich nicht benehmen können.
    • Chrigi-B 14.06.2019 16:18
      Highlight Highlight Ja können sie gerne senden, ich schaus mir einfach nicht an?

      Stehe ich lieber mit einer Bratwurst und einem Bier in der Hand am FCZ U16 Match.
  • FledenFan 14.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Ich grüsse alle Menschen, egal ob Weiblein oder Männlein, die in ihren Sport Herzblut investieren, unter Umständen zu den besten der Welt gehören, und trotzdem nicht im Ansatz davon leben können - weils halt niemanden interessiert.

    Ebenfalls sind meine Gedanken bei allen männlichen Models. Ihr macht einen tollen Job.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.06.2019 14:42
    Highlight Highlight Muss hier aber noch Werbung machen für eine Frau, die sich in einer Männerdomäne durchgesetzt hat und eine erfolgreiche Sportlerin ist, in ihrer Randsportart.
    Play Icon
    • Chrigi-B 14.06.2019 21:11
      Highlight Highlight Sportlerin😂😂😂😂😂😂
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.06.2019 14:38
    Highlight Highlight Scheint das nur mir zu sein, oder haben die anderen Sportlerinnen eine differenziertere Meinung als Frau Dickenmann?
    Ihr Lösungsvorschlag:
    "Jemanden, der einfach mal Geld in unseren Sport investiert, der ein Profiteam gründet, das auch international mithalten kann."
    Das trifft auf jede (!) Sportart zu. Würde jemand Millionen ins Unihockey buttern, wo die CH immerhin absolute Weltspitze ist, dann hätten wir da auch Profis und nicht nur Hobby-Spieler und Halbprofis.
    Nur interessieren sich halt nicht so viele Menschen für Unihockey. Oder Handball, oder Basketball oder Turnen oder oder oder..
    • Chris69 14.06.2019 15:22
      Highlight Highlight sehr gut...und es interessieren sich wohl immer noch viel mehr Menschen für Männerunihockey als für Frauenfussball
  • Globidobi 14.06.2019 14:37
    Highlight Highlight Die Qualität ist noch nicht so hoch wie bei den Männern. Würde sagen, das WM Niveau liegt von der individuellen Fehlerrate noch au Challenge League. Daher macht das Ganze auch noch nicht so spass zum zu schauen. Oft sind auch die Unterschiede der Teamstärken so gross, dass es sogar fast langweilig wird. Es ist eine Entwicklung vorhanden und sie sollen ihre Weg gehen und so werden sie immer mehr Fans für den Frauenfussball finden.
    • Chrigi-B 14.06.2019 16:19
      Highlight Highlight Frauennationalmannschaften haben bereits gegen U16 "Männer"teams verloren. Nichts mit Challenge League.
    • Globidobi 14.06.2019 22:39
      Highlight Highlight Ich glaube die jetzige A-Nationalmannschaft wird mit der Challenge League mithalten können, da jedes Jahr +- bessere Spielerinnen auf dem Platz stehen. Wenn man sich die Anzahl Fussballerinnen in der Schweiz ansieht, ca. 22000, haben U Mannschaften fast ein grösseres Feld an Talent suche. Wenn die Torhüterinnen besser werden, wird auch der ganze Frauenfussball interessanter. Schaut euch mal den Männerfussball in den Anfängen an.
    • Chrigi-B 14.06.2019 23:51
      Highlight Highlight Hahahahaha, sorry erwache aus deiner Traumwelt.

      Jedes U16 Team jedes Superligisten gewinnt mit min. 2 Toren Vorsprung gegen die Frauen A Nati.

      Gut trainierte Frauen, was die Frauen A Nati unbestritten ist, sind 16 Jährigen Jungs, spez. gut trainierten, bereits um Welten unterlegen.

      Schnelligkeit, Schusskraft, Ausdauer und vom Zweikampf wollen wir nicht mal beginnen 😉
  • neutrino 14.06.2019 14:33
    Highlight Highlight Man muss fairerweise auch sagen, dass Frauenfussball für die FIFA seit je her defizitär ist und quersubventioniert wird durch die exorbitanten Gewinne der Männer-WM.
  • Chris69 14.06.2019 14:32
    Highlight Highlight Es wäre alles so einfach...mehr weibliche Fans, die Frauenfussball anschauen, fördern, ins Stadion gehen und schon wäre das Problem von Frau Dickenmann gelöst. Aber leider ist es halt immer noch so, dass wohl 99% der Frauen in der Schweiz (auch die, welche hier laut schreiben, dass die Frauen im Fussball ungerecht behandelt werden) keine 5 Frauen aus dem CH-Nationalteam kennen, den aktuellen Weltmeister und Europameister der Frauen kennen usw.
    Nicht alle Problem sind von Männer verursacht. Frauen, geht ins Stadion, unterstützt andere Frauen und das Problem ist bald gelöst
    • p4trick 14.06.2019 15:08
      Highlight Highlight Nein es muss gemischte Teams geben nicht Fussball und Frauenfussball!
    • p4trick 14.06.2019 15:25
      Highlight Highlight Und die vielen Blitzer zeigen, dass Männer mehrheitlich nicht bereit sind für Gleichberechtigung!
    • Chris69 14.06.2019 15:44
      Highlight Highlight eventuell empfinden es die Blitzgeber nicht als gleichberechtigt, dass jemand, der 1009 Franken generiert, dass Geld mit dem teilen muss, der 10 Franken generiert...schon mal daran gedacht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom T. 14.06.2019 14:30
    Highlight Highlight Die meisten Superleague-Spielerinnen arbeiten tagsüber und verdienen pro gewonnenes Auswärtsspiel keine 80 Franken. Es stellt sich die Frage wohin die Sponsorengelder versickern
    • Tom T. 14.06.2019 14:54
      Highlight Highlight Ich meinte läppische 80 Franken beim gleichen Aufwand wie ihre männlichen Kollegen, welche locker 10000.- oder 50000.- im Monat verdienen- im gleichen Club.
    • Chris69 14.06.2019 15:11
      Highlight Highlight nur eben dass die Männer vor 10000 Zuschauer und die Frauen vor 80 Zuschauer spielen...ist denn Aufwand je mal das Kriterium für Lohn gewesen? Ein Schweizer Musiker hat wohl auch den gleichen Aufwand wie Rihanna und verdient pro Auftritt 10000x mal weniger. Wollen wir jetzt echt das Kapitel Kommunismus wieder auftun?
    • Livia Peperoncini 14.06.2019 15:47
      Highlight Highlight @Habe fertig - endgültig Welche Sponsorengelder? Die Fussballdamen spielen ja nicht mal die von ihnen verursachten Kosten ein... sie werden über den Männerfussball quersubventioniert. Mein Neffe spielt 2. Liga interregional und kriegt pro gewonnen Punkt 50.-- sFr. , diese Prämie wird aber von dieser Mannschaft selber eingespielt.

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