Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07554639 Barcelona's Lionel Messi reacts during the UEFA Champions League semi final second leg soccer match between Liverpool FC and FC Barcelona at Anfield stadium in Liverpool, Britain, 07 May 2019.  EPA/PETER POWELL

Lionel Messi in Liverpool: Au Backe! Bild: EPA

Kommentar

Hochmut kommt vor dem Fall – ein Messi allein genügt dieses Mal nicht

In einem Fussball-Drama scheitert Barcelona im Halbfinal der Champions League an Liverpool. Trotz einem 3:0-Sieg zuhause sind die Katalanen nach einem 0:4 in England raus. Und das trotz des besten Spielers des Planeten.



«You'll Never Walk Alone» ist das Klubmotto des FC Liverpool, «Du wirst niemals alleine gehen». Das Lied singen sie im Anfield-Stadion vor jedem Spiel. Und sie sangen es gestern auch nach dem glorreichen Einzug der «Reds» in den Champions-League-Final.

abspielen

Voller Inbrunst und Stolz singen Liverpools Fans und Spieler nach dem Spiel ihre Hymne. Video: streamable

«Wir hätten da doch noch einen gefunden, der alleine geht», teilte der FC Barcelona vor dem Rückspiel mit und postete ein Bild von Lionel Messi.

Armer Leo!

Schon das Buch der Bücher wusste: Hochmut kommt vor dem Fall. Selbst wenn der Hochmut mit einem augenzwinkernden Emoji abgeschwächt wird. Messi war tatsächlich einsam und allein. Aber er ging am Ende nicht wie ein König vom Feld, er stahl sich wie ein verprügelter Strassenköter davon.

Barcelona's Lionel Messi leaves the playing field after losing the Champions League semifinal, second leg, soccer match against Liverpool at the Anfield stadium in Liverpool, England, Tuesday, May 7, 2019. (AP Photo/Dave Thompson)

Messi wäre nach dem Schlusspfiff wohl am liebsten unsichtbar gewesen. Bild: AP

Armer Leo! Gestern muss er sich vorgekommen sein, als würde er mit Argentinien wieder einmal vergeblich versuchen, einen Titel zu gewinnen. Auch im Nationalteam liegt die ganze Hoffnung auf seinen Schultern. Aber viel zu oft lassen die Teamkollegen ihren bald 32-jährigen Star hängen.

Leidenschaft schlägt Nonchalance

Lionel Messi ist aktuell der wohl beste Fussballer der Welt. Darin war man sich nach dem Hinspiel und seinem phänomenalen Freistosstreffer weitgehend einig und daran ändert nun auch eine einzige Partie wie dieses Rückspiel nichts. Messi kann im Alleingang Spiele entscheiden, er hat das über Jahre bewiesen. Aber gegen eine der momentan weltbesten Mannschaften – obwohl durch die Ausfälle von Mohamed Salah, Roberto Firmino und Naby Keita erheblich geschwächt – reicht ein Messi allein eben nicht.

Sinnbildlich: Einer allein kann es nicht richten gegen Liverpool, selbst wenn dieser eine Messi ist.

Wenn das eine Team so leidenschaftlich kämpft und rennt wie Liverpool und wenn das andere Team mit der Einstellung auf den Platz geht, dass man das Ding unmöglich noch versemmeln kann, dann kann so ein rauschender 4:0-Heimsieg dabei herauskommen. Die grosse Ära des FC Barcelona wurde schon oft tot geschrieben – jetzt ist sie es vielleicht wirklich, trotz des vierten Meistertitels in fünf Jahren.

Stand Weltmeister Gerard Piqué auf dem Feld? Hat Ivan Rakitic gespielt? Wer ist Clément Lenglet? Lähmte die Magie von Anfield etwa die Ex-Liverpooler Philippe Coutinho und Luis Suarez? Man hatte das Gefühl, die Kampfmaschine Arturo Vidal sei Barcelonas einziger Spieler, der sich gegen das drohende Ausscheiden wehrt. Da nützt dann auch ein Weltklasse-Keeper wie Marc-André ter Stegen nichts mehr.

Die vier Tore des Rückspiels.

Über 180 Minuten der verdiente Sieger

Natürlich, Barça hatte auch seine Chancen, vor allem als es erst 0:1 stand aus Sicht der Katalanen. Doch sie waren selten und Liverpool hat mit Allison Becker ebenfalls einen Goalie von Weltformat zwischen den Pfosten. Nach dem 0:3 und nach dem 0:4 kam fast keine Reaktion Barcelonas. Wie gelähmt nahm die «Blaugrana» zur Kenntnis, dass sie ein Jahr nach dem Viertelfinal-Out gegen Roma (0:3 nach 4:1-Sieg im Hinspiel) wieder blamabel scheitern wird.

Was vergessen geht: Liverpool war schon im Hinspiel nicht um drei Tore schlechter. Jener Partie im Camp Nou hätte ein Unentschieden oder ein Sieg Barcelonas mit einem Tor Unterschied mehr entsprochen. Insofern ist das Weiterkommen aufgrund des Verlaufs des Duells über 180 Minuten ganz sicher wundersam – vor allem ist es aber auch verdient. Barcelonas Leistung war schon im Hinspiel nicht überragend, da war es vor allem Messi, der für die Drei-Tore-Differenz sorgte.

Bus fährt ohne Messi ab

Dass Barcelona seinen Superstar hängen liess, könnte man auch in die Szene interpretieren, die sich nach dem Abpfiff ereignete. Der Car soll nämlich ohne seinen Superstar abgefahren sein, der immer noch in den Katakomben weilte. Messi, der keine Lust hatte, mit Journalisten zu reden, musste noch eine Dopingprobe abgeben. Er wurde später an den Flughafen gefahren.

Wortlos läuft Messi an den wartenden Reportern vorbei.

Die Statistik-Seite «Who scored» weist für Messi die beste Bewertung aller Barcelona-Spieler auf. Keiner schloss öfter ab, keiner leitete mehr Angriffe ein, keiner hatte mehr Dribblings als er. Messi versuchte es, aber es klappte nicht. Gegen ein Team wie das von Jürgen Klopp heissgemachte Liverpool reicht ein Lionel Messi alleine nicht.

«Wir hätten da doch noch einen gefunden, der alleine geht», schrieb der FC Barcelona vor dem Rückspiel. Ja Barça, wir haben ihn auch gefunden – ihr habt ihn im Stich gelassen.

abspielen

Messi vor der Saison: «Der Henkelpott kehrt ins Camp Nou zurück!» Video: YouTube/Team Smooth

Mehr zum Spiel

Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993

Dieses Video ist zur Zeit leider nicht verfügbar…

Unvergessene Champions-League-Geschichten

18.03.2003: Der FC Basel schafft gegen Juve nur die «kleine» Sensation – für die grosse fehlen dann doch vier Tore

Link zum Artikel

23.05.2001: Oli Kahn hält im CL-Final gegen Valencia drei Elfmeter und wird endgültig zum Titan

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

28.05.1997: Lars Ricken kommt, schiesst und macht Borussia Dortmund zum Champions-League-Sieger

Link zum Artikel

25.09.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel spielt 3:3 gegen Liverpool und Beni Thurnheer schwärmt: «Das müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

25.05.2005: Liverpool schafft gegen Milan dank «sechs Minuten des Wahnsinns» und Hampelmann Jerzy Dudek die unglaublichste Wende aller Zeiten

Link zum Artikel

04.11.1992: Sion träumt von der Champions-League-Gruppenphase, kassiert trotz ansprechender Ausgangslage in Porto jedoch eine 0:4-Klatsche

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

26.05.1999: Sheringham und Solskjaer – zwei Namen und du weisst sofort, worum es hier geht

Link zum Artikel

18.04.2001: Das berühmteste Mannschaftsfoto der Welt wird geknipst – wie sich ein ehemaliger Boxer als 12. Mann unsterblich macht

Link zum Artikel

01.04.1998: Jauch und Reif lassen beim Torfall von Madrid jeden Aprilscherz alt aussehen

Link zum Artikel

21.05.2008: John Terrys fataler Ausrutscher: Im ersten rein englischen CL-Final stösst er Chelsea ins Tal der Tränen

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

28.05.1980: Underdog Nottingham überrascht Europa erneut und sorgt für eine kuriose Bestmarke

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

38
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Texra 08.05.2019 20:04
    Highlight Highlight Legenden sagen dass Barcelona noch immer auf den Eckball wartet..
  • My Senf 08.05.2019 16:15
    Highlight Highlight Das war Barca’s tweet und nicht Leos!

    Leo hat direkt nach dem Hinspiel gesagt es sei zu wenig, die hätten noch die 2 100% machen müssen um beruhigt zu sein!

    Mangelndes Selbstbewusstsein? Glaube eher realist! Barça hat zuletzt doch nachgelassen. Da hilft nicht immer wenn Leo im Moment auf top Level ist
  • DonKiassa 08.05.2019 13:19
    Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Messi und Ronaldo:

    Messi = der erste der aufgibt

    Ronaldo = der letzte der aufgibt
  • DonKiassa 08.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Der Freistoss-Treffer von Messi von letzter Woche? Das ist sein verdammter Job! Nachdem er schon Millionen von Male das trainiert hat, keine Überraschung. Oder gehört ihr auch zu denen die im Flugzeug applaudieren wenn der Pilot gelandet hat? Der Fallrückzieher von Ronaldo gegen Juve? Die Extrameile und die Persönlichkeit eines Leaders. Weder das noch den Fallrückzieher kannst Du trainieren!
  • DonKiassa 08.05.2019 13:17
    Highlight Highlight Messi hat gestern wieder einmal bewiesen (wie auch mit Argentinien), dass er nicht der GOAT ist. Es gehört mehr dazu als er zu leisten im Stande ist. Alle Spieler des FCL zusammen haben nicht die spielerischen Fähigkeiten von Messi, aber sogar der letzte der Spielerbank des FCL hat das, was Messi nie haben wird: Charakter, unbedingter Wille, Aufopferung und Hingabe für das Ziel!
  • Ratchet 08.05.2019 12:14
    Highlight Highlight Barca ist aber auch zu Messi-abhängig. Dass sich das ganze Team um Messi dreht, zeigt perfekt die Torchance von Jordi Alba. Alleine vors Tor, gibt er noch den Pass am Star der Mannschaft. Warum? Damit er neue Rekorde bricht? Die Zeitungen wieder über ihn schwärmen?
    Völlig unnötiger Pass! Dass aber dann sogar noch Messi eine Finte hinzufügen muss, kann man durchaus als Hochmut und Arroganz interpretieren. Das 1-1 hätte Anfield zum Schweigen gebracht.
    Aber wie schon beim Hinspiel als man das 4-0 nicht machte, fehlt bei Barca diese Entschlossenheit, sobald man siegessicher ist. Erinnert an PSG
  • Ratchet 08.05.2019 12:09
    Highlight Highlight Messi wurde im Stich gelassen? Eher umgekehrt. Messi hat wieder einmal in einem grossen Spiel sein Team als mentaler Leader im Stich gelassen. Messi ist das perfekte Beispiel, warum nicht immer der fähigste Spieler Chef sein sollte. Da fehlte es gestern 90min lang an Kampfwille und Durchsetzungskraft bei Barca und Messi verkörperte das perfekt. Habt ihr zum Vergleich Henderson gesehen gestern?
    Der einzige Kämpfer bei Barca, der sich in jeden Zweikampf wagte und nicht sofort beim Schiri reklamierte, war Vidal (für mich klar der beste Spanier gestern). Barca war einfach zu weich.
    • dave1771 08.05.2019 17:53
      Highlight Highlight Amen!!! Dachte GENAU das gleiche!
  • Peter Ronaldo 08.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Genau solche Spiele zeigen uns, dass Messi nicht der beste Spieler des Planeten ist.
  • kupus@kombajn 08.05.2019 10:22
    Highlight Highlight Dass Messi spielerisch einer der grössten Fussballer aller Zeiten ist, wird kaum jemand ernsthaft bestreiten. Passspiel, Schusstechnik, Antritt, Wendigkeit, Übersicht, Spielintelligenz, etc. - alles absolute Weltklasse.

    Was mir persönlich bei ihm aber fehlt, um wirklich der grösste zu sein, sind seine Qualitäten als Leader und Anpeitscher. Er bewegt sich z.B. weniger als alle anderen. Um seine Tore zu schiessen oder vorzubereiten, reicht das ja auch, aber für die Moral ist das wenig förderlich. Seine Körpersprache ist grundsätzlich sehr negativ. Als Captain ist er für mich eine Fehlbesetzung.
    • Birdie 08.05.2019 10:30
      Highlight Highlight Finde ich auch. Der beste der Welt, aber definitiv kein Leader auf dem Platz wenns schlecht läuft. Kann er wahrscheinlich aufgrund seines Charakters gar nicht sein, er hat ja schon etwas autistische Züge... Ter Stegen als Captain fände ich genial, der hat Wille, Kampfgeist und Herz.
    • loquito 08.05.2019 10:45
      Highlight Highlight Aber Sie wissen schon, dass Messi fast eine Art leichten Autismus hat... Deswegen bleibt er bei Barca und er wollte ja auch nie den Anführer markeiern.... Das wollen irgendwie nur alle anderen... Mir reicht es, dass er fenomenal gussball spielt...
    • kupus@kombajn 08.05.2019 11:03
      Highlight Highlight @loquito: Das ist ein nicht belegtes Gerücht, das Romario einmal losgetreten hat.

      Wenn das so wäre, hätte man ihn kaum zum Captain gemacht. Das wäre ja schon grobfahrlässig.

      Ausserdem hat das nichts mit meiner Aussage zu tun. Weshalb er so ist, wie er ist, war nicht das Thema.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maxi 08.05.2019 10:14
    Highlight Highlight "But can they do it on a cold rainy night in Stoke"?
  • Birdie 08.05.2019 09:51
    Highlight Highlight Als Barça-Fan kann man nur gratulieren. Liverpool spielt richtig geil ! Das Problem bei Barcelona ist nicht der Hochmut, sondern ihr Spielsystem. Valverde lässt Resultatfussball spielen. Und dies funktioniert bei Barcelona nicht. Letztes Jahr in Rom gesehen, jetzt wieder in Liverpool. Ich wünsche mir für nächstes Jahr wieder einen Trainer der konsequent das Tor sucht und nicht hinten reinsteht, obwohl man nicht die Spieler dazu hat. Ich verliere lieber 4:0 und habe mitgespielt als so. Positiv waren eigentlich nur Vidal und Ter Stegen. Und Coutinho muss weg, mit ihm ist man einer weniger...
    • Hayek1902 08.05.2019 11:07
      Highlight Highlight Ah Coutinho, ich erinnere mich noch als er wichtig war für Liverpool und jetzt hätte man keinen Platz mehr für ihn. War am Ende ein gutes Geschäft.
    • dave1771 08.05.2019 17:55
      Highlight Highlight Naja gegen Rom, wie auch gegen Liverpool reicht das perfekte System nicht, wenn man nicht aufopferungsvoll kämpft...
  • dave1771 08.05.2019 09:36
    Highlight Highlight Alisson Weltformat, ja vielleicht. Musste er gestern nicht zeigen
    • dave1771 08.05.2019 17:56
      Highlight Highlight Wieso so viele Blitze? Zeigt mir eine Weltklasseparade von gestern!
  • Holy Crèpe 08.05.2019 09:30
    Highlight Highlight Was für eine geile CL-Saison. Barca, Mia san mia und PSG müssen das Finale vor dem TV schauen (hoffentlich haben die nur SRF 😜)
    Egal, wer nun gewinnt, hauptsache die Spieler haben beim kicken den „Plösche“. 🤠
    • Asmodeus 08.05.2019 10:23
      Highlight Highlight Und Ronaldo ist ebenfalls draussen.

      Ja. Dieses Jahr macht CL beinahe schon Laune.
    • Holy Crèpe 08.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Ronaldo habe ich bewusst weggelassen)
      (Fanboy ;)
  • dave1771 08.05.2019 09:24
    Highlight Highlight Seine Teamkameraden liessen ihn allein. Oder er liess sie allein. Von einen Käptn darf und kann man mehr erwarten als 90min. walk (statt run).
    • Holy Crèpe 08.05.2019 09:31
      Highlight Highlight Sogar Kyle Walker rennt mehr 😄
    • Okguet 08.05.2019 10:22
      Highlight Highlight @Holy: Für so ein schwaches Wortspiel würde ich gerne 2 Herzen geben 😉😂
    • dave1771 08.05.2019 17:51
      Highlight Highlight Hab versehentlich mein eigener Kommentar geblitzt... schad kann mans nicht rückgängig machen
  • Forest 08.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Barcelona hätte ein einziges Tor gereicht um weiter zu kommen. Letzte Woche war Messi noch ein Fussballgott und heute ist er und Barcelona nur noch Schrott. Kein Wunder werden sie in allen Medien zerfetzt das war einfach eine schlampige Darbietung. Zurecht steht Liverpool erneut im Final gegen Ajax oder Spurs. Mir ist es recht endlich können auch andere Vereine mal Geschichte schreiben.
    • fandustic 08.05.2019 10:03
      Highlight Highlight @Hashtag: Es liegt in der Natur der Sache, dass es die Verteidiger nicht einfach haben, wenn du in einem Team spielst, dass offensiv ausgerichtet ist. Ich meine hätte Barca die Konter im Hinspiel seriös gefahren, dann hätte das Spiel auch 4 oder 5:0 ausgehen können, wo halt auch die Abwehr um van Dijk nicht immer souverän aussah. Einem Pique (kann man von ihm halten was man will) aber die Qualität abzusprechen zeugt von wenig Sachverstand. Er hat mit Spanien und Barca alles gewonnen was man gewinnen kann....so schlecht kann er nicht sein;)
    • fandustic 08.05.2019 11:43
      Highlight Highlight @Hashtag: Gemäss dir ist er nicht gut genug auf diesem Niveau....was anderes als ihm die Qualität abzusprechen soll diese Aussage den bitte sein?
    • Pitar 08.05.2019 12:20
      Highlight Highlight @Hashtag ich denke nicht das Pique ein schlechter Abwehrchef ist. Vielleicht war Puyol auch nur so ein guter Abwehrchef weil er neben sich Pique und nicht Lenglet hatte. Auch wie jetzt hier über Messi hergezogen wird finde ich völlig fehl am Platz und die Statistik gibt mir ja eigentlich recht. Das Problem lag gestern bei anderen Spielern und vielleicht auch am Coach.

«Wenn es mir irgendwo besser läuft, dann hier» – 5 Fragen an die neuen Schweizer beim SCB

Der Schweizer Meister hat nachgerüstet und mit Inti Pestoni, Vincent Praplan und Niklas Schlegel drei grosse Namen nach Bern geholt. Die drei Neuzugänge erzählen, weshalb sie beim SCB gelandet sind, was sie sich von der neuen Saison erhoffen und warum das Team den Titel erfolgreich verteidigen wird.

Inti Pestoni war in Ambri der Liebling der Fans. Doch dann zog er aus, um die Schweiz zu erobern, um sein unbestrittenes Können auch mal bei einem grossen Klub zu zeigen. Doch weder beim ZSC noch beim HCD wurde der Tessiner so richtig glücklich. Nun folgt aber nicht die erwartete Rückkehr in die Leventina, sondern der dritte Versuch bei einem Grossen: beim SC Bern.

Warum sind Sie nicht zu Ambri zurückgekehrt?Inti Pestoni: Nach meiner Zeit in Ambri wollte ich bei einem grossen Klub einen Schritt …

Artikel lesen
Link zum Artikel