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Bern – nun auf Jahre hinaus die Sporthauptstadt der Schweiz

YB enteilt der Konkurrenz und wird zum SC Bern des Fussballs. Bern wird als Sporthauptstadt der Schweiz die beiden wichtigsten Mannschaftsportarten auf Jahre hinaus sportlich und wirtschaftlich prägen.



Der SC Bern kann gegen eine starke, von Milliardären alimentierte Konkurrenz (Zug, Lugano, ZSC Lions, Lausanne) die Meisterschaft nur gewinnen, wenn alles stimmt. YB wird die Meisterschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht achtmal in Serie gewinnen wie der FC Basel. Nein, YB und der SCB werden nicht Serienmeister.

Aber mit dem Vorstoss von YB in die Champions League ist der «Machtwechsel» (die Entmachtung des FC Basel) im nationalen Fussball vollzogen. Nach dem SCB bekommt auch YB ein solides wirtschaftliches Fundament. Nun sind die Berner dazu in der Lage, über Jahre hinaus unseren Fussball und unser Eishockey zu prägen. Bern bleibt langfristig die einzige Stadt im Land mit Spitzenteams im Fussball und im Eishockey.

YB und der SCB, Fussball und Eishockey, Rasen und Eis mögen verschieden sein. Die neuere Geschichte der beiden Berner Traditionsklubs weist hingegen erstaunliche Parallelen auf. Der SCB und YB sind aus finanziellen Ruinen auferstanden. Beide standen am Abgrund des Konkurses. Der SCB brauchte eine Nachlassstundung um 1998 wieder auf die Beine zu kommen. Die Young Boys überstanden die schwerste Krise ihrer Geschichte nur, weil die Erbauer des «Stade de Suisse» den Klub finanziell künstlich beatmeten. Was wäre denn aus dem neuen Fussballtempel ohne YB geworden?

YBs Spieler feiern ihren Treffer zum 3:2 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Berner Young Boys und  Neuchatel Xamax, am Samstag, 25. August 2018, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Young Boys jubeln in ihrem Stade de Suisse. Bild: KEYSTONE

Der Unterschied ist bloss, dass der SCB zu Beginn dieses Jahrhunderts schon viel früher als YB wieder die sportliche und wirtschaftliche Basis eines Spitzenklubs hatte. Die sportliche Vormachtstellung der Young Boys hat erst durch die Qualifikation für die Champions League ein finanzielles Fundament bekommen.

Eigentlich müsste ja Zürich als Wirtschaftshauptstadt und Finanzzentrum des Landes die kapitalistischen Sportarten Fussball und Eishockey dominieren. Und es wäre logisch, wenn Bern am Katzentisch des grossen helvetischen Mannschaftsportes sitzen müsste.

Aber es ist genau umgekehrt. Weil es zwischen Bern und Zürich einen ganz wichtigen Unterschied gibt. Beide Städte werden zwar seit Jahren von den Linken regiert. Aber in Bern haben die Sozialisten den Kapitalisten geholfen, Sportstadien zu bauen. In Zürich hingegen hintertreiben die Sozialisten seit Jahrzehnten den Neubau von Sporttempeln.

Es ist nachgerade ein Wunder, dass wenigstens die ZSC Lions ein Hockey-Stadion bauen dürfen. Doch ein neues Fussballstadion wird es in den nächsten 25 Jahren nicht geben. Zürich bleibt ein Unikum: die einzige wichtige Stadt der Welt ohne echte Fussballarena. Obwohl doch die FIFA ihren Sitz in Zürich hat.

Zuerich, 27.05.2015 - Fussball, Journalisten warten vor dem FIFA Hauptsitz (Remy Steiner/EQ Images)

Ironisch: Der FIFA-Hauptsitz ist in Zürich, doch die Stadt hat kein richtiges Fussballstadion. Bild: Remy Steiner

Der Vorteil bei der sportlichen Infrastruktur ist der Grund, warum die Sportstadt Bern der Sportstadt Zürich inzwischen weit überlegen ist und diese Überlegenheit behaupten wird. Die Stadien ermöglichen es nämlich dem SC Bern und den Young Boys, mit dem Eishockey- bzw. Fussballgeschäft genug Geld zu verdienen, um sich aus der Abhängigkeit von Mäzen weitgehend zu befreien und echte Unternehmensstrukturen zu entwickeln.

Ancillo Canepa, Praesident FC Zuerich, links, und Stephan Anliker, Praesident Grasshopper Club Zuerich, rechts, an der Medienkonferenz des Stadtrats zum geplanten Fussballstadion auf dem Areal Hardturm, am Freitag, 18. Mai 2018, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

FCZ-Präsident Ancillo Canepa und GC-Präsident Stephan Anliker. Bild: KEYSTONE

In Zürich sind nur die ZSC Lions wie ein Unternehmen strukturiert. Der FCZ ist ein Operetten-Fussballclub mit monarchistischen Strukturen und völliger Abhängigkeit von den Launen eines Fussball-Königspaares. GC ist längst zu einem nicht mehr führ- und reformierbaren «Selbstbedienungsladen» verkommen. Die Einnahmen versickern in einem weitverzweigten finanziellen Entwässerungssystem, das Präsident Stephan Anliker, den guten Menschen aus dem bernischen Oberaargau, an den Rand der Verzweiflung bringt. GC kann nur noch in Ausnahmefällen mit einem Heimspiel Gewinn erwirtschaften.

Die unendliche GC-Saga

In Bern hat sich erst der SCB und nun in neuster Zeit auch YB zu einem modernen, säkularen Sportunternehmen entwickelt. Also zu Sportunternehmen, die «Kirche» und «Staat», also Sport und Finanzen, Geld und Geist trennen: die sportliche Entwicklung steht in Einklang mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten. Erstaunlicherweise ist nicht nur die Stadt, sondern die Region Bern im Eishockey und im Fussball dem Kanton Zürich weit voraus. Ausserhalb der Stadt Zürich darben inzwischen alle Hockey- und Fussballklubs in der Zweitklassigkeit, die Zürcher Geschäftswelt hat es sogar geschafft, den EHC Kloten zu ruinieren. Im Einzugsgebiet der Stadt Bern gibt es hingegen solide Hockey- und Fussballklubs in der höchsten Liga (FC Thun, EHC Biel, SCL Tigers) die das Geschäft zusätzlich befeuern.

Ist der SCB gar nicht mehr die Nr. 1 im Kanton?

Interessant ist dabei, dass die Geschäftsführer beim SCB (Marc Lüthi) und bei YB (Wanja Greuel) aus dem gleichen «Stall» kommen: aus der Männerrunde um den Berner Verleger und Vermarktungsspezialisten Erwin Gross (IMS Sport AG), Marc Lüthi war sogar Mitbegründer der Firma.

Auffallend ist auch, dass bei beiden Klubs die sportliche Stabilisierung erst Sportchefs gelungen ist, die mit der Unternehmenskultur vertraut sind und die auch (aber nicht nur) für den SCB bzw. YB gespielt haben: Roberto Triulzi und dann Sven Leuenberger prägten ab der Jahrhundertwende die sportliche Entwicklung beim SC Bern. Inzwischen hat Sven Leuenberger den ZSC Lions bereits in seinem ersten Amtsjahr einen Titel beschert. Sein Nachfolger Alex Chatelain leitete vorher die SCB-Nachwuchsorganisation. Bei YB ist Sportchef Christoph Spycher drauf und dran, die Fussball-Antwort auf Sven Leuenberger zu werden.

ZUM KARRIERENENDE VON CHRISTOPH SPYCHER STELELN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 1. MAI 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  YB's Christoph Spycher reacts after the UEFA Europa League Group A soccer match between BSC Young Boys Bern and Liverpool FC at the Stade de Suisse in Bern, Switzerland, Thursday, September 20, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Christoph «Wuschu» Spycher hat den Sprung vom Spieler zum Sportchef bravourös gemeistert.  Bild: KEYSTONE

Das Fussball-Business ist viel internationaler und weniger transparent als Eishockey. Im Fussball ist ein loyaler Sportchef, der nicht mit Spielern, Trainern und Agenten kungelt sondern die Interessen seines Arbeitgebers vertritt, noch viel wichtiger als im Eishockey.

YB hat mittelfristig sogar noch bessere sportliche Voraussetzungen als der SCB. Der erstmalige Vorstoss in die Champions League beschert Einnahmen, die YB zum wirtschaftlich stärksten helvetischen Fussballunternehmen machen. Der FC Basel ist mittelfristig wirtschaftlich und damit sportlich keine Konkurrenz mehr. Die Basler haben die Architekten des Ruhmes verloren. Es ist ihnen nicht mehr gelungen, die sportlichen und wirtschaftlichen Schlüsselpositionen wieder erstklassig zu besetzen. Die neue Führung muss ihre Zeit nicht mehr in die Organisation von Meisterfeiern investieren. Sie kann sich um die sportliche und finanzielle Sanierung des Unternehmens kümmern – und die wird jahrelang dauern.

YB's players celebrates their qualification to the group stage of the Champions League at the conclusion the UEFA Champions League football 2nd leg playoff match between GNK Dinamo Zagreb from Croatia and BSC Young Boys from Switzerland, in the Stadion Maksimir, in Zagreb Croatia, on Tuesday, August 28, 2018. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Dank der Champions League hat YB hervorragende Aussichten. Bild: KEYSTONE

Während sich YB in den nächsten Monaten auf über 30 Millionen aus der Champions League freuen kann, verliert der SCB als europäisches Spitzenteam mit der Champions League im Hockey Geld und hat keine Möglichkeiten, aus dem internationalen Geschäft Geld zu verdienen. Es gibt im Eishockey nach wie vor kein paneuropäisches Business. Deshalb wird sich der SCB in den nächsten Jahren mit stärkerer nationaler Konkurrenz zu messen haben als YB. Was nichts daran ändert, dass Bern auf Jahre hinaus die Sporthauptstadt der Schweiz bleiben wird.

Blick ins Stade de Suisse beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super-League zwischen den BSC Young Boys und dem FC Aarau am Mittwoch, 7. Mai 2014, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Blick ins Stade de Suisse. Bild: KEYSTONE

Der sportliche Erfolg lässt sich zwar auch in Bern weder programmieren noch planen. Aber der SCB und die Young Boys haben – im Gegensatz zu den Zürcher Stadtklubs – die Voraussetzungen (Infrastruktur, Unternehmenskultur, wirtschaftliche Grundlage) um Spitzenklubs zu bleiben und im Falle eines Falles sportliche Krisen zu überwinden. Und anders als in Zürich kann sich das Management auf das Eishockey- bzw. Fussballgeschäft konzentrieren und verbraucht die Energie nicht durch Auseinandersetzungen mit zänkischen LokalpolitikerInnen.

Damit soll nichts gegen die Politik gesagt sein. Immerhin ist der Kanton Zürich im Rahmen des nationalen Finanzausgleichs mit gut und gerne einer halben Milliarde der grösste Einzahler. Die Berner hingegen müssen nichts zahlen. Sie bekommen vielmehr aus diesem Topf pro Jahr mehr als eine Milliarde. Da können wir auch fragen: Wo wären Bern und sein Sport ohne die Subventionen aus Zürich?

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    Alle Leser-Kommentare
  • squalino 03.09.2018 22:19
    Highlight Highlight So einen Seich habe ich selten gelesen.
    Wir anerkennen alle die Leistung von YB seit letzter Saison. Sie sind momentan das klar stärkste Team der Schweiz.
    Dass sie aber deswegen nun jahrelang die Liga dominieren werden ist jedoch lächerlich. Man sieht es doch jetzt beim FC Basel wie schnell es in diesem Sport gehen kann.
    Der FCB steckt zwar in der Krise, das kann sich aber auch ganz schnell wieder ändern. Dieses YB in den Himmel gelobe geht langsam auf den Sack.
    Wenn YB 12 Meistertitel in 15 Saisons holt, reden wir weiter. Macht kein Drama wegen einem Titel in 32 Jahren.
    • thesoap 04.09.2018 07:22
      Highlight Highlight Stimme ich als YB-Fan zu!
  • Mike Minder 03.09.2018 21:12
    Highlight Highlight Der springende Punkt bei allen gut aufgestellten Clubs ist doch der selbe: aus dem privaten Sektor (Öhri, Frey, Rhys) wurde in Vereinsinfrastruktur (Stadion in Bern und Zürich, Branding und auch Stadion in Basel) investiert. Bei GC, FCZ probiert man sein Investment wieder raus zu bekommen. In Kloten wird das BuyIn probiert ohne Folgenkosten zu überleben. Bei CC ist es halt kompliziert :)... Daher: investiere in die Invrastruktur/das lebendige des Vereins ohne Cash out und stelle die richtigen Leute ein, welche du auch arbeiten lässt!
  • Jimmy :D 03.09.2018 13:14
    Highlight Highlight Bern bleibt langfristig die einzige Stadt im Land mit Spitzenteams im Fussball und im Eishockey.

    Was ist mit Zürich? GC, FZC, ZSC Lions und die Kloten Flyers...

    Im Fussball läufts nicht gerade meisterlich aber die können Bern sicherlich das Wasser reichen!
    • MARC AUREL 03.09.2018 14:31
      Highlight Highlight Kloten???😂 made my day!_Du kannst zählen oder? Eishockey = Bern,Biel und Langnau im NL und mit Langenthal ein Spitzentem im B. Da könnt ihr nicht mithalten...😂
  • Beat Galli 03.09.2018 10:16
    Highlight Highlight Nun ja!?!? Er spricht von der einzigen wichtigen Stadt ohne anständiges Fussballstadion..
    Meint er ernsthaft Zürich?
    Wo wichtig?
  • Darkside 03.09.2018 03:15
    Highlight Highlight Der Bern-Komplex. Gibt halt sonst nicht viel in der Beamtenstadt. YB interessiert mich nicht, aber der SCB sollte genau hinschauen was Jalonen und seine Art der Juniorenförderung angeht... Da sind andere Clubs mittlerweile weit voraus. Das könnte sie noch teuer zu stehen kommen in der Zukunft.
    • rudolf_k 03.09.2018 15:03
      Highlight Highlight Sonst nicht viel? Wenn das heisst, dass Bern im Gegensatz zu Zürich und Basel nicht für Neuankömmlinge künstlich aufgebläht wird, sondern die Stadt nur langsam wächst, dann bleibe ich gerne bei 'sonst nicht viel'. Ich Vergleich z.B. mit ähnlich grossen deutschen Städten gibt Bern kulturell mehr als genug her.
    • greenfields 03.09.2018 18:28
      Highlight Highlight Ab "...aber der SCB sollte genau hinschauen...." zu 100 % pro. Das könnte den SCB nicht noch teuer, das wird den SCB noch teuer kommen in der Zukunft, und zwar in der näheren Zukunft. Darum war ich gar nicht erfreut, als mit Jalonen verlängert wurde, das wird quasi ein Rohrkrepierer, egal, mit wie vielen Erfolgen gekrönt er dereinst den SCB verlassen wird.
    • Darkside 03.09.2018 20:03
      Highlight Highlight Dazu passt irgendwie auch dass, wie man hier heute lesen konnte, der SCB sich scheinbar für ein höheres Ausländerkontingent stark macht. Das ginge dann wohl auch in erster Linie auf Kosten der Junioren (bei allen Clubs).
  • wuschel1984 03.09.2018 00:07
    Highlight Highlight Zürich hat zb den ZSC der genau so dominiert und gweonnen hat und den FCZ der auch mal in der Champions League war. Also bleibt mal auf dem Boden nur weil sie nun mal den Einzug geschafft haben.
  • chrimark 02.09.2018 23:41
    Highlight Highlight Hei Chlöisu, nid übertribe.
  • Kari Metzger 02.09.2018 22:29
    Highlight Highlight Alle Eishockey Meister von der vergangenen Saison:
    Wetzikon 2. Liga, Dübendorf 1. Liga, Lakers Liga B, ZSC Liga A, ZSC Frauen!
    Alles um den schönen Zürisee herum...
    Klausi schau mal auf die Landkarte
    • Schlingel 03.09.2018 00:38
      Highlight Highlight Und zum Fussball:
      Cupsieger Männer: FC Zürich
      Meister Frauen: FC Zürich Frauen
      Cupsieger Frauen: FC Zürich Frauen
    • MARC AUREL 03.09.2018 14:20
      Highlight Highlight Der FCZ der abgestiegen ist?😂
  • AlainG 02.09.2018 21:21
    Highlight Highlight "Das Stadion ermöglicht es nämlich dem SC Bern , mit dem Eishockeygeschäft genug Geld zu verdienen, um sich aus der Abhängigkeit von Mäzen weitgehend zu befreien und echte Unternehmensstrukturen zu entwickeln". Falsch: Der SCB wird durch sein diversifiziertes Portfolio an Restaurants/Nebenbetriebe ausserhalb des Stadions quersubventioniert, die Stadioneinahmen alleine reichen nicht aus. Aus finanzieller Sicht wäre ein Seriengewinn der Meisterschaft a la FCB sogar ein Fiasko, da sich die Auschüttung an Siegerprämien negativ auf die Bilanz auswirken würden.
  • Lucernefan 02.09.2018 20:46
    Highlight Highlight das veryoungboysen ist letztlich doch nur eine frage der zeit...
  • thompson 02.09.2018 20:03
    Highlight Highlight hmmm cupfinal dieses jahr? war da was???
  • Luca Brasi 02.09.2018 19:12
    Highlight Highlight Ein Kanton, der fast nur Fussballclubs hat, die auf Kunstrasen spielen, und sich nicht ganz klar zum Cupfinal bekennt, ist kein Fussballkanton. Dass Zürich erstens keine Weltstadt und zweitens sportlich ein Entwicklungsland ist, brauche ich wohl niemandem zu erklären.
    Beim Eishockey kenne ich mich nicht aus, weil ich Städter bin, aber beim letzten Playoff-Final suchte ich Berner Clubs vergebens.
    Irgendwie tönt das sehr nach Franz Beckenbauer:
    Play Icon
    • Lueg 02.09.2018 20:19
      Highlight Highlight Wie immer ein Fest Luca,

      Könnest Du bitte die Klassierungen der Unbesiegbaren an den nächsten grossen Turnieren aufführen?

      Danke
    • Platonismo 02.09.2018 23:25
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Weltstadt

      Na ja, Zürich ist eine Alpha-Weltstadt. Dafür keine Fussballstadt, damit hast Du schon recht. Aber wen interessierts?
    • dr9 04.09.2018 11:30
      Highlight Highlight Der Ausspruch von Beckenbauer ist legendär, aber Integration braucht halt seine Zeit. Von 15 Turnieren 10 Mal im Halbfinal ist nicht so schlecht. :-)

      WM 1990 Platz 1
      EM 1992 Platz 2
      WM 1994 Platz 5
      EM 1996 Platz 1
      WM 1998 Platz 7
      EM 2000 Vorrunde
      WM 2002 Platz 2
      EM 2004 Vorrunde
      WM 2006 Platz 3
      EM 2008 Platz 2
      WM 2010 Platz 3
      EM 2012 Halbfinal
      WM 2014 Platz 1
      EM 2016 Halbfinal
      WM 2018 Vorrunde
  • Jäsoöppis 02.09.2018 19:00
    Highlight Highlight Jetzt habe ich mich schon auf einen völlig unsachlichen Artikel "gefreut" und musste erstaunt feststellen, dass ich dem Klaus (leider) in den meisten Punkten zustimmen muss, v.a. beim leidigen Stadionthema in Zürich trifft er den Nagel auf den Kopf! Einzig würde ich den FCB nicht bereits mittelfristig abschreiben, da man ja an ebendiesem FCB gesehen hat wie man ein solides Fundament zerstören kann. Da helfen manchmal auch die Geldscheine aus der CL nichts.
    • Amboss 02.09.2018 20:00
      Highlight Highlight @Natürlich Soll man den FCB nicht abschreiben. Aber YB und der FCB sind jetzt gleichwertig. Wer besser arbeitet, wird Meister.
      Und ich wage zu behaupten, dass das Fundament des FCB eben nicht so solide war, wie es schien.
      Es war beim FCB einfach die CL. Weniger die Geldscheine, aber die sicherer Teilnahme. Dadurch (neben stets genug Geld) vor allem auch Spieler, die eigentlich zu gut sind für die Schweiz.
      So wurde es ein Selbstläufer, was aber seit dieser Saison nicht mehr funktioniert.
      Und hätte Herr Heusler wirklich so gut gearbeitet, so hätte die Nachfolgend besser aufgegleist...
    • Danyboy 02.09.2018 21:51
      Highlight Highlight Seltsame Sichtweisen... Das Fundament bei YB ist noch LANGE nicht so stabil wie jenes von Basel. Nur weil die jetzt 1-2 minimal schwächere Saisons mit einem Umbruch haben, heisst das gar nichts (und das sage ich als YB Fan). YB wird sich weiter massiv anstrengen müssen, um Basel weiter Paroli bieten zu können.
    • Jäsoöppis 02.09.2018 22:49
      Highlight Highlight Hm schwer zu sagen. Ich denke es ist ein bisschen ein Gemisch aus mehreren Faktoren. Die neue Führung in Basel wollte wohl zu schnell zu viel ändern, zum Andern muss man neidlos anerkennen, dass YB letztes Jahr eine ausgezeichnete Saison gespielt hat. Wären sie früher schon so konstant gewesen, denke ich, dass der FCB nicht so eine Meisterserie hingelegt hätte. Aber ich gebe Danyboy recht, die Bestätigung ist ja immer am schwierigsten! Sagt man! ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vord Lader 02.09.2018 18:50
    Highlight Highlight Danke dafür das Sven Leuenberger von Bern nach Zürich kam und uns den Meistertitel beschehrt hat. Wird ja immer besser Herr Zaugg.
    • Stirber 03.09.2018 09:56
      Highlight Highlight Nun, dass Sven Leuenberger gute Arbeit macht kann man ja nicht abstreiten. Und zwar früher vei Bern und jetzt bei den Lions. Und dass er einen nicht unwesentlichen Anteil an den Meistertiteln des SCB aber jetzt auch am letzten des ZSC's hat stimmt eben auch. Daneben gibt es noch ganz viele weitere Sachen die in diesem Artikel stimmen. Aussert die Schlussfolgerung, die ist Chabis. Wir wissen alle wie schnell es im Eishockey (oder im ganzen Sport) gehen kann.
  • Jiri Lala 02.09.2018 18:23
    Highlight Highlight Vorteil sportliche Infastruktur ? Yb hat kaum Trainingsplätze??
  • pipogasser 02.09.2018 18:19
    Highlight Highlight Sporthauptstadt der Schweiz ist Thun. Wo sonst gibt es in vier verschiedenen Sportarten eine NLA-Mannschaft? Fussball, Handball, Unihockey, Rollhockey, und wenn großzügig auch Steffisburg dazu zählt gar noch eine NLA-Mannschaft im Landhockey.
    • Guzmaniac 02.09.2018 20:01
      Highlight Highlight Roll- und Landhockey? C’mon😄
    • Hc grappa 02.09.2018 21:12
      Highlight Highlight @gusg volero zürich gibt es nicht mehr die sind nach frankreich gezogen mangels konkurenz in der ch liga
    • Knety 03.09.2018 00:53
      Highlight Highlight Und wie viele Meistertitel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeusli 02.09.2018 17:46
    Highlight Highlight Und Gummischrot mit Smileys drauf gibts für die Hooligans nur in Bern😊
    • hockeyaner 02.09.2018 21:25
      Highlight Highlight Nein das ist ne Sonderanfertigung für die Chaoten nähe Berner Bahnhof 😉
      Gut ich hätte zwei drauf gemacht vorne so 😀 und hinten so 🖕🏽
    • cero 02.09.2018 22:04
      Highlight Highlight Naja, immerhin scheint das Gummischrot gelb zu sein mit schwarzer Zeichnung (so gesehen in der Tagesschau)

      Gelb-Schwarz: Herz, was wills Du mehr?

      Ironie off
  • energywolf 02.09.2018 17:41
    Highlight Highlight Zitat vom letzten Jahr: SCB auf Jahre hinaus Meister! Seit 30 Jahren machen Zürich und Basel den Fussball unter sich aus und jetzt gewinnt YB mal etwas und schon.....Man KS, bitte etwas mehr Substanz. Provokation ist gut und recht aber dieser Blick Journalismus ödet mich schnell mal an. Und übrigens zu den Milliardären, der SCB hat seit Jahren alles an Spieler zusammengerafft was Rang + Name hatte und war der Preistreiber Nr. 1 auf dem Markt. Clubs wie Langnau, Biel etc konnten sich bei einem talentierten Spieler sicher sein, dass er baldig beim SCB spielen wird.
    • MARC AUREL 02.09.2018 19:52
      Highlight Highlight Blödsinn energywolf... du meinst eher Lugano und der Z hat als Preistreiber natürlich nix beigetragen...😂 Milliardere wie Frey und Vicky treiben die Preise eher rauf da sie flexibler sind was das Budget anbelangt und jederzeit überbieten können! Bern hat ein Budget das klar eingehalten wird wie wir ja wissen!
    • das Otzelot 02.09.2018 19:52
      Highlight Highlight Mehr mangelnde Substanz anklagt sollte es aber besser machen. Ich bin nicht in allen Punkten einverstanden mit KZ aber was du schreibst ist schlicht Müll. Der SCB kauft seit Jahren nicht alles auf was Rang und Namen hat. Preistreiber Nr1 waren in den letzten Jahren wohl Kloten und Lugano und jetzt eher Lausanne, ZSC und Zug. Natürlich zahlt auch der SCB gut. Das Spieler von Langnau und Biel zu Bern gehen hat wohl auch mit der Aussicht auf sportlichen Erfolg zu tun.
    • Danyboy 02.09.2018 21:55
      Highlight Highlight Otzelot und Marc:
      Was auf jeden Fall stimmt, ist dass Vicky und Frey flexibler mit ihrer Kohle eingreifen können. Für mittelfristige und grosse Transfers (Natispieler) hält Bern aber locker mit finanziell. Das zeigen ja alleine die Breite und Zusammensetzung der Teams. Und jetzt gibts halt etwas mehr Konkurrenz (vielleicht) aus Lausanne oder Zug. Der Liga würde das sehr sehr gut tun. Die Preistreiberei ist ein „Verschulden“ aller, die Geld haben. Seien das Bern, ehemals Kloten, Z, Lugano, Lausanne, Zug oder auch Davos. Alles andere ist komische Romantik...
    Weitere Antworten anzeigen
  • alingher 02.09.2018 17:34
    Highlight Highlight Die Sportstadt Bern ist sowas von unten durch bei mir, seit es dort ein "Stade de Suisse" gibt.

    Zuvor dachte ich, dass ein so egomanischer, zentralistisch verachtlicher und grosskotziger Name wie "Stade de France" nur in Paris möglich wäre.

    Doch nein, da kommen die Berner in einem Anflug von hirnrissigem Grössenwahn und völlig abwegiger Frankophilie und schaffen das auch in der Schweiz. Aus Gründen, die sich mir bis jetzt nicht erschlossen haben wurde das Stadion "der Schweiz!!??" dann auch gleich französisch benamst...

    • Mutzli 02.09.2018 18:08
      Highlight Highlight Wieso es gerade Stade de Suisse heissen soll, ist diskutierbar. Wohl weil man Bundesstadt->de facto Hauptstadt-> komm, nehmen wir nen dramatischen Titel vorgegangen ist.

      ...Aber was soll das von wegen "abwegiger Frankophilie"? Nicht mitgekriegt, dass a.) auch Landessprache und b.) im Berndeutschen ziemlich viel französisch vorkommt? Wieso soll das denn ein Problem sein? Müssten es vier Wörter in jeweils einer Landessprache sein, oder doch eben nur Deutsch, weil für Sie nur das zählt aus Gründen?

      Klingt ja auch einiges netter als "Stadion der Schweiz".
      Aber chacun à son gôut.
    • das Otzelot 02.09.2018 19:53
      Highlight Highlight Als wollten die Berner nicht das Wankdorf behalten.
    • Blitzableiter 02.09.2018 20:39
      Highlight Highlight Mon Dieu! 😂 Hattest du nen fiesen Franz Lehrer? Oder bist einer von denen die immer noch hässig sind, wegen einem vor 200 Jahren verlorenen Krieg?
    Weitere Antworten anzeigen
  • beaetel 02.09.2018 17:32
    Highlight Highlight Es ist nicht die Stadt Bern, die so viel kostet, sondern der Kanton mit seinen erschlossenen Bergdörfern! Übrigens seit ewig SVP Stammland!
  • Andy14 02.09.2018 16:42
    Highlight Highlight Ob’s denn in ZH ein neues Fußball Stadion gibt, werden wir bald sehen. Glaube allerdings auch weniger, bei denn ewigen Scharmützel welche sich u. a. Die Fans leisten. Im Hockey aber ist der Z jetzt schon mindestens auf der Höhe vom SCB inkl. Hallenstadion. Wenn Sie dann im neuen Stadion sind, siehts noch besser aus.
    • na ja 02.09.2018 17:10
      Highlight Highlight Hoffe, dass das Hallenstadion endlich abgelöst wird. Das ewige Vor oder Nachspielen, verfälscht die ganze Meisterschaft.
  • de_spy 02.09.2018 16:36
    Highlight Highlight Nicht mal als Berner kann ich dem Artikel zustimmen. Der SCB ist nicht der gesamten Konkurrenz enteilt und YB nicht jetzt schon klar bevorteilt ggü. Basel. Beiden geht es gut und sie sind sicher für sich genommen gute Adressen in der CH. Aber gerade Herr Zaugg sollte auch wissen, dass sich nirgendwo so schnell etwas verändert wie im Sport.
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 02.09.2018 16:32
    Highlight Highlight Basel, Kloten, Chur, Arosa oder Herisau. Dies sind nur Beispiele von Hockeyclubs aus der Schweiz die recht schnell mehr oder weniger von der grossen Bühne verschwunden sind.

    Was will ich damit sagen? Im Sport kann der Abstieg sehr schnell gehen. FC Basel ist das beste Beispiel.

    • Bulwark 02.09.2018 17:32
      Highlight Highlight Den FC Basel stand jetzt mit Vereinen wie den genannten zu Vergleichen ist m.M.n. doch sehr vermessen! Basel spielt doch immerhin noch um die Top Plätze in der höchsten Spielklasse mit.
    • Lindros88 02.09.2018 20:39
      Highlight Highlight Arosa und Kloten sind recht schnell verschwunden?? 🙈🤦🏼‍♂️
      Sowas kann ja nur ein Davos-Fan schreiben...
    • Knety 03.09.2018 01:00
      Highlight Highlight Also der FCB ist schon ein anderes Kaliber als Kloten, Chur, Herisau und Arosa.
      Die Hockeyclubs haben viele Entwicklungen ihres Sports verschlafen und gingen daran zu Grunde.
      Der FCB dagegen hat in seinem Sport in den letzten Jahren Pionierarbeit geleistet.
  • der Denker 02.09.2018 16:30
    Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️
  • Albi Gabriel 02.09.2018 16:28
    Highlight Highlight Das mag vielleicht im Fussball so sein, aber wer interessiert sich schon für die unterarmtätowierten Memmen... Beim richtigen Sport, also beim Eishockey wird sich der Berner Club trotz Staatsfinanzierung bald dort wiederfinden, wohin er und die ganze Stadt hingehört, nämlich ins untere Mittelfeld.
    • beaetel 02.09.2018 17:37
      Highlight Highlight Wer von Memmen spricht, sollte selber wieder einmal Fussballspielen. Ich gebe solchen Grossmäulern genau 2 Minuten, dann bin ich mir sicher, dass sie nicht mehr können. Entweder weil die Kondition fehlt, oder wegen eines Knochenbruchs oder einer anderen Verletzung!
    • Apfel Birne 02.09.2018 19:49
      Highlight Highlight Pfff da hat wohl jemand schlechte Erfahrungen mit dem SCB oder mit der Stadt Bern gemacht... Anders kann ich mir nicht erklären, wieso für Sie die grösste Eishockey Franchise der Schweiz ins untere Mittelfeld gehört...
  • Randy Orton 02.09.2018 16:26
    Highlight Highlight Was haben denn YB und der SCB vom Finanzausgleich Herr Zaugg?
    • MaxHeiri 02.09.2018 17:47
      Highlight Highlight Die Sportinfrastruktur wird teilweise auch von der öffentlichen Hand getragen. Das heisst konkret, dass der Kanton Bern Gelder von Zürich für den Bau/Renovation des Wankdorfs und Allmends verbraucht hat. Ohne den NFA hätte es sich Bern evtl. gar nicht leisten können, sowas zu modernisieren.
    • Randy Orton 02.09.2018 19:40
      Highlight Highlight @MaxHeiri, den Finanzausgleich braucht Bern wegen der strukturschwachen Agglo, nicht wegen den Städten wie Bern und Thun - das Geld geht also ganz sicher nicht in die unterentwickelte YB-Infratsruktur oder in die Arena vom SCB.
    • MaxHeiri 02.09.2018 23:30
      Highlight Highlight Lieber Randy

      Der Kanton Bern hätte ohne den NFA sicherlich weniger Geld zur Verfügung. Das heisst, sie können sie sich an Sportinfrastruktur weniger beteiligen. Ergo wäre YB und der SCB mit ihren Stadion nicht da wo sie jetzt sind.
      Die Stadt Bern hätte auch weniger, da der Kanton es mehr Investitionsprojekte tragen lassen würde wie Strassen.

      Die Agglomeration um die Städte ist nicht strukturschwach. Strukturschwach und dementsprechend ein Verlustgeschäft sind die landwirtschaftlichen Regionen wie das Simmental, Emmental, Berner Jura...
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