Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Football - Manchester United Training - Old Trafford - 17/8/15
Manchester United manager Louis van Gaal during training
Action Images via Reuters / Jason Cairnduff
Livepic

Louis van Gaal ist ein Trainer alter Schule.
Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

Aufstand gegen van Gaal: Manchester-United-Profis beklagen zu strikte Trainingsmethoden und fordern mehr Kreativität

Manchester United ist mässig in die Saison gestartet, vor allem an Kreativität mangelt es. Das sehen auch die Spieler so, eine Abordnung soll deswegen bei Trainer Louis van Gaal vorstellig geworden sein.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Fussballwelt ist gespalten in zwei Lager: Entweder ist man Fan von Louis van Gaal, oder der Niederländer nervt einen mit seiner sehr eigenen Art, die ehemalige Spieler unter anderem als herrisch und selbstverliebt bezeichneten.

Bei Manchester United hat sich nun das Lager der Kritiker aufgemacht, dem Trainer deutlich zu machen, was es von ihm hält. Darf man einem Bericht der britischen Times glauben, so hat eine Abordnung von United-Profis den 64-Jährigen schon vor einigen Wochen mit Vorwürfen aus der Mannschaft konfrontiert, der Vorfall wurde aber erst jetzt öffentlich.

Manchester United manager Louis van Gaal, center, stands near captain Wayne Rooney, center left, after a team huddle during training Thursday, July 16, 2015, in Renton, Wash. Manchester United is in the Seattle area for an international friendly soccer match against Mexico's Club America on Friday. (AP Photo/Ted S. Warren)

Louis van Gaals Trainingsmethoden kommt nicht bei allen Spielern gut an.
Bild: Ted S. Warren/AP/KEYSTONE

Zentraler Punkt waren demnach die Trainingsmethoden van Gaals, die so strikt seien, dass jegliche Kreativität zum Erliegen komme. Die Methoden des strengen Trainers seien «erdrückend», zitiert die «Times» einen namentlich nicht genannten Spieler. Die Abordnung hätte vor allem aus Profis bestanden, die noch unter Alex Ferguson trainierten und mit dem neuen Stil wenig anfangen können. Bastian Schweinsteiger wurde daher wahrscheinlich eher nicht mitvorstellig.

Bisher lässt sich im Spiel von Manchester United auch noch keine grosse Linie erkennen. Der Klub ist nach vier Spieltagen Tabellenfünfter mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. In diesen vier Spielen gelangen nur drei Tore.

Unruheherd De Gea

Neben dem Angriff ist die Torhüterposition ein grosses Problem: David de Gea wollte den Klub Richtung Madrid verlassen, van Gaal wollte das verhindern. Dann einigten sich beide Vereine doch auf einen 30-Millionen-Transfer. Doch dieser scheiterte an technischen Problemen, die sich die beiden Klubs gegenseitig in die Schuhe schoben.

02.05.2015; Manchester; Fussball Premier League - Manchester City - West Bromwich Albion; Torhueter David De Gea (Manchester) (Adam Fradgley/AMA/freshfocus)

Wie weiter mit David De Gea?
Bild: Adam Fradgley/freshfocus

Nun bleibt de Gea in Manchester, aber das Vertrauensverhältnis zwischen dem Spanier und van Gaal soll gestört sein. Dieser Tage sind Gespräche zwischen den beiden anberaumt. (luk/pre)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 10.09.2015 17:17
    Highlight Highlight Einer, der sich im 21. Jahrhundert von seinen Töchtern siezen lässt, hat ja wohl schon einen Defekt, oder? Das superautoritäre und kreativitätsabtötende Gehabe des Louis van Gaal ist alles andere als eine Überraschung. Die ManU-Führung muss gewusst haben, wen sie den Spielern zumutet.
    3 1 Melden
  • Nicosinho 10.09.2015 14:54
    Highlight Highlight we miss you Sir Ferguson!
    10 4 Melden

Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

15. November 2009: Die Schweiz, Fussball-Weltmeister? Das ist bis zu diesem Tag maximal ein Bubentraum. Doch er wird Wirklichkeit. In Nigeria werden die Schweizer U17-Fussballer die besten der Welt.

Es ist ein Abend für die Geschichtsbücher des Schweizer Sports. Bis zu 1,32 Millionen Zuschauer sind vor dem Fernseher live mit dabei, als die U17-Nati in Nigeria gegen den Gastgeber den WM-Final bestreitet. Es ist der Höhepunkt eines Turniers, das von A bis Z fantastisch verläuft.

Die Schweiz startet am 24. Oktober mit einem 2:0-Sieg gegen Mexiko. Mittelfeldspieler Pajtim Kasami haut einen Freistoss zum 1:0 ins Tor, den zweiten Treffer faustet sich der mexikanische Goalie nach einem Freistoss …

Artikel lesen
Link to Article