Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05219041 Swiss Moto2 rider Thomas Luethi of the Garage Plus Interwetten team in action during a free practice session second day for the Motorcycling Grand Prix of Qatar at Al Losail International Circuit in Doha, Qatar, 18 March 2016. The 2016 MotoGP World Championship season's first race will be held in Doha on 20 March.  EPA/-

Tom Lüthi: Mit Vollgas zum Sieg.
Bild: -/EPA/KEYSTONE

Tom Lüthi feiert seinen 11. GP-Sieg – 62. Sieg für Weltmeister Jorge Lorenzo

Tom Lüthi startet perfekt in die neue WM-Saison und feiert beim Nacht-GP von Katar in Losail seinen 11. GP-Sieg. Das Moto2-Rennen war auch geprägt von vielen Strafen wegen Frühstarts.



Lüthi erwischte ein Blitzstart, übernahm schon in der zweiten Runde den zweiten Platz hinter Pole-Mann und Vorjahressieger Jonas Folger. Der 29-jährige Emmentaler profitierte danach indirekt auch von den Durchfahrtsstrafen, welche nicht weniger als sechs Fahrer für einen Frühstart aufgebrummt erhielten.

«Das war ein richtig geiles Rennen, das ich aber nicht nur wegen den Frühstarts gewonnen habe.»

Tom Lüthi

Neben dem Schweizer Robin Mulhauser betraf es auch die Spitzenfahrer mit Weltmeister Johann Zarco (FRA), Sam Lowes (GBR), Alex Rins (ESP), Marcel Schrötter (GER) und Takaaki Nakagami (JPN), die nicht mehr in der Spitzengruppe mitfahren konnten.

In der letzten Runde der Coup 

Zudem riskierte in der vierten von 20 Runden der souverän führende Folger zu viel und stürzte völlig unbedrängt ins Kiesbett. So entwickelte sich dahinter ein Zweikampf um den Sieg zwischen Tom Lüthi und Franco Morbidelli.

CORRECTS NAME epa05218934 Swiss Moto2 rider Thomas Luethi of the Garage Plus Interwetten team in action during a free practice session second day for the Motorcycling Grand Prix of Qatar at Al Losail International Circuit in Doha, Qatar, 18 March 2016. The 2016 MotoGP World Championship season's first race will be held in Doha on 20 March.  EPA/-

Lüthi blieb bis zum Schluss cool.
Bild: EPA

«Mir kam einfach zugute, dass ich mich nur gegen einen und nicht gegen sehr viele schnelle Konkurrenten wehren musste.»

Tom Lüthi

Lüthi, der nach der Schulterverletzung und dem Forfait des Italieners Lorenzo Baldassarri nach seinem schwachen Qualifying (10.) einen Startplatz vorrücken durfte, setzte sich auch dank seiner Routine von 217 GP-Rennen gegen den erst 21-jährigen Italiener mit 36 GP-Starts durch. Eingangs der letzten Runde überholte er Morbidelli, der erst einmal im vergangenen August in Indianapolis als Dritter auf Podest fahren konnte.

Der Schock für Morbidelli kam nach der Zieldurchfahrt. Auch er und Sandro Cortese wurden für einen Frühstart bestraft, der allerdings nicht mehr mit einer Durchfahrtsstrafe, sondern mit einer 20-Sekunden-Strafe gebüsst wurden. Morbidelli fiel so auf den 7. Rang zurück. Damit erbte Luis Salom (ESP) Rang 2 vor Simone Corsi (ITA).

epa05218933 Swiss Moto2 rider Dominique Aegerter of the CarXpert Interwettenteam in action during a free practice session second day for the Motorcycling Grand Prix of Qatar at Al Losail International Circuit in Doha, Qatar, 18 March 2016. The 2016 MotoGP World Championship season's first race will be held in Doha on 20 March.  EPA/-

Aegerter guter Fünfter.
Bild: -/EPA/KEYSTONE

Der 25-jährige Oberaargaueer Dominique Aegerter, der das ganze Wochenende über Mühe bekundete, profitierte ebenfalls von den Frühstarts und klassierte sich als Fünfter. Jesko Raffin (20.) und Robin Mulhauser (25.) verpassten die Punkteränge deutlich.

62. Sieg für Weltmeister Jorge Lorenzo

In seinem 233. WM-Rennen hat der Spanier Jorge Lorenzo am Samstag nicht nur seine 62. Pole-Position herausgefahren, sondern am Sonntag auf Yamaha auch seinen 62. Sieg. Der Weltmeister in der Königsklasse setzte sich am Ende klar durch mit 2,019 Sekunden Vorsprung gegen Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso, der schon vor einem Jahr Zweiter geworden war.

epa05222634 Spanish MotoGP rider Jorge Lorenzo of the  Movistar Yamaha MotoGP team in action during the warm up session prior to the Motorcycling Grand Prix of Qatar at the Losail International Circuit in Doha, Qatar, 20 March 2016.  EPA/STR

Jorge Lorenzo souverän.
Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Mit Honda und seinem Fahrer Marc Marquez erreichte auch der dritte grosse Motorrad-Hersteller einen Podestplatz. Der Weltmeister von 2013 und 2014 büsste 2,387 Sekunden ein. Vorjahressieger Valentino Rossi auf Yamaha verlor als Vierter auch nur 2,487 Sekunden. (sda/syl)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wetter: Nächste Woche wird's heiss

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Facebook will eine digitale Weltwährung etablieren

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tom Lüthi nach seinem Sturz: «Ich muss meinen Ärger irgendwo raus lassen. Ich weiss noch gar nicht wie»

Tom Lüthi hat beim GP von Italien in Mugello den Sieg durch einen Sturz in der 3. Runde vergeben. Er sagt, warum er stürzte, wie er mit diesem Missgeschick umgeht und warum sein Selbstvertrauen keinen Schaden genommen hat.

Was ist passiert?Tom Lüthi: Ich bin gestürzt.

Ja klar, das habe ich gesehen. Die Frage ist, was passiert ist.Ich wollte sofort einen Abstand zwischen mich und meine Verfolger legen und dieses Rennen gewinnen. Dabei habe ich es übertrieben. Erst ist das Hinterrad weggerutscht und als das überstanden schien, klappte das Vorderrad ein.

Da war auch eine kleine Bodenwelle.Ja, aber das kann keine Ausrede sein. Ich bin ich schon unzählige Male drüber gefahren. Das Problem war, dass ich es …

Artikel lesen
Link zum Artikel