Sport
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Dominique Aegerter wird in Führung liegend «abgeschossen»

Jäh enden Dominique Aegerters Träume vom Sieg beim GP von San Marino. Nachdem er sich dank einem Top-Start an die Spitze gesetzt hat, nimmt ihn der Spanier Alex Rins mit einem ungestümen Angriff aus dem Rennen.



Von Startplatz 5 geht Dominique Aegerter ins Rennen. Dank einem Blitzstart kann sich der «Rohrbach-Rossi» rasch an die Spitze setzen. Doch mit der Herrlichkeit ist es bald vorbei. In der 5. Runde fährt Alex Rins nach einem zu aggressiven Manöver in Aegerters Maschine: Beide Fahrer stürzen.

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Rins (in gelb) kracht in Aegerters Töff.
gif: srf

«Ich habe minutenlang in meinen Helm geflucht. Es ist so schade, dass ein super Wochenende so enden musste.»

Dominique Aegerter

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Der Crash aus der Vogelperspektive …
gif: srf

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… und von vorne.
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Aegerter fuhr danach zwar weiter, doch ein Top-Resultat war ebenso futsch wie WM-Punkte. Der GP in Misano verkam zu einem Trainings-Einsatz. «Ich fuhr nur weiter, weil ich auch nach den beiden Boxenstopps so schnell wie die Spitze fuhr und wir wertvolle Daten für die Zukunft sammeln konnten», sagte Aegerter anschliessend. Der Oberaargauer blieb zwar unverletzt, er klagte aber über Schmerzen in der linken Hand und am Oberschenkel.

Bei Lüthi klappte nicht viel

Der überlegene Moto2-WM-Leader Johann Zarco gewann zum sechsten Mal in dieser Saison. Der Franzose siegte vor Titelverteidiger Tito Rabat. Tom Lüthi («Es lief von vorne bis hinten nichts!») wurde als bester Schweizer Zehnter, auch für Randy Krummenacher gab es dank Platz 14 WM-Punkte. Wie Aegerter setzt auch Rüpel Rins das Rennen fort; er wurde disqualifiziert, weil er trotz Überrundung gegen andere Fahrer kämpfte.

Lüthi hofft, dass die offiziellen Moto2-Test morgen in Misano «mich und das Team für den Rest der Saison wieder auf den richtigen Weg zurück bringen und wir an die Resultate der ersten Saisonhälfte anknüpfen können». (ram)

Die Schweizer Fahrer in der Moto2-WM 2015

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Tom Lüthi und das Warten auf den Urknall

Tom Lüthi (32) ist nach dem 2. Platz beim GP von Katalonien so nahe am WM-Titel wie seit 2005 nicht mehr. Aber wenn er den Spanier Alex Marquez (23) besiegen will, braucht er einen «Big Bang.»

Inzwischen zählt Tom Lüthi zu den Grössten aller Zeiten. In der «ewigen Rangliste» der WM-Punkte aller Klassen ist er auf den 8. Platz vorgerückt. Vor 16 Jahren hat er hier in Barcelona seinen ersten Podestplatz herausgefahren (2. hinter Dani Pedrosa in der 125-ccm-Kategorie). Nun ist ihm der 61. Podestplatz gelungen. Mit Rang 2 hinter Alex Marquez, dem jüngeren Bruder von MotoGP-Titelverteidiger Marc Marquez.

Das erste Podest vor 16 Jahren war ein überwältigendes Erlebnis: «Ich erinnere mich …

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