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Swiss driver Sebastien Buemi, Nissan e.dams, competes during the second training session at the Bern E-Prix, the eleventh stage of the ABB FIA Formula E championship, in Bern Switzerland, Saturday, June 22, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Sébastien Buemi erfüllte mit seinem Podestplatz die Erwartungen der Fans. Bild: KEYSTONE

Buemi trotzt beim E-Prix von Bern Start-Chaos und Regen und rast aufs Podest

Sébastien Buemi wird im Formel-E-Rennen in Bern guter Dritter. Der Franzose Jean-Eric siegt vor dem Neuseeländer Mitch Evans. Eine Massenkollision beim Start und ein Regenguss kurz vor Schluss sorgten für viel Spektakel.



Sébastien Buemi, der vor einer Woche wie im Vorjahr den 24-Stunden-Klassiker in Le Mans gewonnen und sich seinen zweiten Titel in der Langstrecken-WM gesichert hat, befindet sich auch in der Elektro-Serie wieder im Hoch. Nachdem er in den ersten neun Rennen ohne Klassierung unter den ersten drei geblieben war, schaffte es der Waadtländer nun zum zweiten Mal in Folge. Vier Wochen zuvor in Berlin war er Zweiter geworden. Der zweite Schweizer Fahrer, Edoardo Mortara, schied aus.

«Das Ganze war ziemlich emotional für mich», sagte der erleichterte Buemi nach seinem Podestplatz. «Ich wollte keine Fehler machen und unbedingt aufs Podium kommen.» Dass er ohne Makel blieb, war vor allem in der Schlussphase nicht selbstverständlich, als der Regen einsetzte und die Strecke in eine Rutschbahn verwandelte.

Der aus der Pole-Position gestartete amtierende Meister Vergne siegte zum dritten Mal in der laufenden Saison und baute damit seinen Vorsprung als Führender in der Gesamtwertung vor dem Saisonfinale mit zwei Rennen Mitte Juli in New York aus. Vergne hat nun 32 Punkte mehr auf dem Konto als sein zweitplatzierter Teamkollege, der Deutsche André Lotterer.

Die Schlussrangliste:

Bild

bild: screenshot srf

Das Rennen musste ein zweites Mal gestartet werden. Beim ersten Anlauf war es zu einer Kollision mit mehreren Autos gekommen. Ort des Zwischenfalls war die enge Schikane nach der Start-/Zielgeraden – jene Passage, die schon im Vorfeld nicht nur bei den Fahrern für Unverständnis gesorgt hatte. Die Karambolage ausgelöst hatte der Deutsche Maximilian Günther, der seinem Landsmann Pascal Wehrlein ins Heck gefahren war.

Der 1. Start und der Abbruch:

Die Rennleitung entschied daraufhin, dass das Rennen in der Reihenfolge der Startaufstellung hinter dem Safety Car neu aufgenommen wird. Die Fahrer waren ausser sich vor Wut und beschwerten sich wegen der engen Schikane bei der Rennleitung. Beim zweiten Start klappte dann alles problemlos.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 22.06.2019 20:46
    Highlight Highlight Die Fahrer haben sich nicht wegen der Schikane beschwert, sondern weil die Positionen der Fahrer wieder auf Null, sprich wie beim Start, zurückgesetzt worden ist. Die Leute die davon profitiert haben, wollten natürlich dass das Rennen nach der rote Flagge so fortgesetzt worden wird, wie man abgebrochen hat.
    • Chrigu BE 22.06.2019 23:30
      Highlight Highlight Ja, das hatten wir schon verstanden, aber danke...
    • ands 23.06.2019 00:30
      Highlight Highlight @ Chrigu: Gut möglich das du's verstanden hast. Der Autor des Berichts aber offensichtlich nicht:
      "Die Fahrer waren ausser sich vor Wut und beschwerten sich wegen der engen Schikane bei der Rennleitung."
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 23.06.2019 01:32
      Highlight Highlight Im Artikel stand dass sich die Fahrer wegen der Schikane beschwert hatten.
  • sheshe 22.06.2019 20:24
    Highlight Highlight Ich hatte die einmalige Möglichkeit so nah dabei zu sein, wie nur wenige es jemals können! Was für ein Spektakel!!
    Benutzer Bild
  • Th. Dörnbach 22.06.2019 20:19
    Highlight Highlight Es war einfach toll. Leider war es wohl das letzte Mal in Bern, das Gstürm tun sich die Organisatoren wohl nicht mehr an.
    • Ichsagstrotzdem 22.06.2019 21:14
      Highlight Highlight Ja schade für Bern, war wirklich cool.
    • ThePower 23.06.2019 16:42
      Highlight Highlight Ja, ich befürchte auch dass das eine einmalige Geschichte war. Wirklich Schade, Bern hätte alles, um zum Monaco der Formel E zu werden (Einzigartige Strecke, Tolle Kulisse). Leider haben es die Bünzlis und die Organisatoren irgendwie vermasselt🙈
  • Ehrenmann 22.06.2019 20:06
    Highlight Highlight fand die Siegerzeremonie irgendwie sehr klein, wenn maan bedenkt, dass man in Zürich praktisch die ganze Landiwiese hatte und hier nur eine kurve, ansonsten Top!
    • Chrigu BE 22.06.2019 23:31
      Highlight Highlight Bern ist nicht so angeberisch wie ZH...😂 😂 😂
  • Namenloses Elend 22.06.2019 19:58
    Highlight Highlight Berichtet lieber vom 24h Rennen am Nürburgring. Das ist um Welten spannender 🤩
    • Geysir 22.06.2019 20:58
      Highlight Highlight Wieso nicht gleich von beiden? :)
    • Chrigu BE 22.06.2019 23:32
      Highlight Highlight @Geysir. Wurde doch. Oder habe. sie nur einen Sender?
    • Geysir 23.06.2019 00:02
      Highlight Highlight Ich denke da Namenlose Elend hat sich auf die Watson berichterstattung bezogen, allerdings geniesse ich den Livestream vom Ring gerade online:)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 22.06.2019 19:51
    Highlight Highlight Jetzt husch husch den ganzen Schrott abbauen.
  • Chrigu BE 22.06.2019 19:49
    Highlight Highlight Als absoluter Neuling das erste Mal ein Formel-E-Rennen gesehen. Fantastisch und spannend wie vor Urzeiten die Formel 1.
    Und diese Wagen... wunderschön.
    Mal ne Frage an die Profis: das dichte Auffahren ist lt. Kommentator durch die geringere Verwirbelung möglich. Warum geht sowas nicht bei F1? Sind die Sooo viel stärker dort?
    • F4Fred 22.06.2019 20:29
      Highlight Highlight Was die f1 so schnell macht, sind die hohen Geschwindigkeiten in den Kurven. Diese werden durch die Aerodynamischen Lügel und Spoiler erreicht, die viel Abtrieb produzieren. In der verwirbelten Luft hinter einem anderen Fahrzeug funktioniert die Aerodynamik nicht mehr richtig und die Bremsen und Motoren überhitzen.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 22.06.2019 20:44
      Highlight Highlight In der Formel 1 hat man viel, viel mehr Anpressdruck durch die Flügel und Diffusor und genau das erzeugt die Verwirbelungen.
    • Geysir 22.06.2019 20:53
      Highlight Highlight Ja ist es, die Formel e boliden setzen mehrheitlich auf den ground effect durch den grossen diffusor. Dies wurde in der F1 verboten da es gerade auf kerbs zu anpressdrucl abrissen kommen kann und bei den hohen kurven geschwindigkeiten die die F1 fahrzeuge erreichen waren die konsequenzen zu hoch. Die flügel die zurzeit im einsatz sind sind auf diese abrisse wehniger anfällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GoonerCB 22.06.2019 19:35
    Highlight Highlight So einen Start haben wir in Roggwil auch schon hingekriegt. :D

    Wirklich interessanter als die Formel 1 wars in meinen Augen auch nicht, vielleicht liegts ja an den Stadtkursen.

    Da guck ich mir lieber DTM an.
  • Magnum 22.06.2019 19:08
    Highlight Highlight Tolle Demonstration, diese Formel-E: Zeigt eindrücklich, dass auch Karren mit E-Antrieb Staus in Städten verursachen und keine rationale Wahl in Sachen urbaner Mobilität sein können.
    Dürfte seitens der FIA zwar nicht die intendierte Botschaft dieses durch und durch kommerzialisierten Events sein, kommt aber so an. Und dürfte daher auch diejenigen freuen, die gegen dieses Rennen demonstriert haben.
    • ingmarbergman 22.06.2019 22:09
      Highlight Highlight Logisches argumentieren ist nicht so deins, oder?
      Aber für den Fall dass du kein Troll bist: Für die Natur ist es ein bedeutender Unterschied ob die Millionen Kilometer Stau in der Schweiz emissionsfrei sind.
      Dass zuviel Individualverker zu Stau führt ist ein anderes Problem, aber wenn Leute lieber im Stau stehen, als ÖV zu fahren, dann sollen sie das tun dürfen, solange sie es in Elektroautos tun.
  • Ürsu 22.06.2019 18:44
    Highlight Highlight Bis jetzt geniale Webung für Bern.

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