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Valentino Rossi of Italy acknowledges the fans after finishing second in the Motorcycle Grand Prix at the Termas de Rio Hondo circuit in Argentina, Sunday, April 3, 2016. (AP Photo/Victor R. Caivano)

Kein anderer Töffrennfahrer ist so beliebt wie der «Dottore». Bild: AP

Eine halbe Million verprasst – und bald Eklat bei Valentino Rossi?

Klaus Zaugg, Sachsenring



Was ist mit Valentino Rossi (40) los? Das ist eine der grossen Fragen der Töff-Zeitgeschichte. Zum ersten Mal in seiner Karriere ist er in drei Rennen hintereinander gestürzt. In der WM ist er zwar bester Yamaha-Pilot (5.) – aber mit 88 Punkten Rückstand in der WM auf Titelverteidiger Marc Marquez chancenlos.

epa07652082 Italian of Monster Energy Yamaha Valentino Rossi (R) and his Spanish teammate Maverick Vinales (L) crash during the Motorcycling Grand Prix of Catalunya at the Circuit de Barcelona-Catalunya in Montmelo, near Barcelona, Spain, 16 June 2019.  EPA/Enric Fontcuberta

Viñales rennt davon, Rossis Töff liegt am Boden. Bild: EPA/EFE

Carlo Pernat (70) ist ein Lebemann. Der Italiener mit Wohnsitz in Monaco hat soeben seine Autobiographie veröffentlicht («Rennen, Piloten und andere Wahnsinnsgeschichten meines Lebens») und vorgerechnet, dass er mindestens eine halbe Million Euro in Bordellen verprasst habe. Aber in erster Linie ist er ein grosser Geschichtenerzähler und Töff-Polemiker.

Er war einst auch Valentino Rossis Manager. Deshalb ist seine Analyse über die Krise des «Grössten aller Zeiten» interessant. «Es gibt drei Thesen», schreibt Pernat. «Die erste: Valentino ist müde geworden. Die zweite: Yamaha ist nicht mehr konkurrenzfähig. Die dritte: In seinem Team stimmt etwas nicht.»

Pernat glaubt zu wissen, was zutrifft. «Die erste und zweite These können wir vergessen. Valentino ist motiviert wie eh und je und ich gehe davon aus, dass er auch nächste Saison fahren wird. Yamaha ist – wie Viñales und Quartararo soeben in Assen gezeigt haben – nach wie vor konkurrenzfähig. Also gibt es ein Problem in seinem Team.»

Auch das ist Carlo Pernat: «MotoE mag die Zukunft sein. Aber nicht für mich.»

Die Schlussfolgerung: Es könnte bald zu einen Eklat im Rossi-Team kommen. Cheftechniker Silvano Galbusera sitzt auf einem Schleudersitz.

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