Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06748930 Swiss Moto GP rider Thomas Luthi (C) of EG 0,0 Marc VDS prepares with his team during the free practice of the MotoGP race of the French Motorcycling Grand Prix at Le Mans race track, in Le Mans, France, 19 May 2018.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Tom Lüthi wurde in der MotoGP nicht glücklich und wechselt auf nächste Saison in die Moto2 zurück. Bild: EPA/EPA

Lüthi kehrt in Moto2 zurück: «2019 kann ich wieder angreifen und um den WM-Titel kämpfen»

Nun ist es offiziell: Tom Lüthi fährt 2019 wieder in der Moto2-WM. Der Emmentaler hat für zwei Jahre beim deutschen Dynavolt-Intact-Team unterschrieben.

12.08.18, 15:44

Mario Casanova / sda



Auf diese Saison hin hatte sich der 125er-Weltmeister von 2005 seinen Traum von der Königsklasse erfüllt. Doch die Erfolge im Marc-VDS-Team blieben bisher aus: Der 31-jährige Lüthi hat auf seiner Honda in den ersten elf Rennen noch keinen WM-Punkt gewonnen. Teamkollege Franco Morbidelli sammelte hingegen auf der Honda bereits 22 WM-Zähler.

Switzerland's rider Thomas Luthi of the EG 0,0 Marc VDS rides during a warm up session for the MotoGP race at the Austrian motorcycle Grand Prix at the Red Bull Ring in Spielberg, Austria, Sunday, Aug. 12, 2018. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Thomas Lüthi kaum auch im österreichischen Spielberg nicht auf Touren und wurde letzter. Bild: AP/AP

Vor dem Warm-Up-Training zum GP von Österreich gaben Lüthi und sein Manager Daniel M. Epp offiziell bekannt, wie die Zukunft aussehen wird: Lüthi hat für zwei Jahre beim deutschen Team Dynavolt Intact unterschrieben, das mit Kalex-Maschinen unterwegs ist.

Lüthi ist froh, nächstes Jahr wieder um den WM-Titel fahren zu können. 2016 und 2017 war er in der mittleren WM-Kategorie WM-Zweiter geworden. «Ich bin voll motiviert und freue mich nach schwierigen Monaten in einem Team mit einer Top-Struktur wieder richtig angreifen und um den Titel kämpfen zu können.»

«Mit seinem zukünftigen Teamkollegen kommt Tom sehr gut aus.»

Manager Daniel M. Epp

Lüthi hatte sich sein Team praktisch aussuchen können. «Wir haben seit Mai sicher mit zehn Teams verhandelt», erklärte Epp. Interessiert waren auch die Verantwortlichen von MV Agusta. Die Italiener kehren 2019 in den Motorrad-Zirkus zurück und arbeiten sehr eng mit Eskil Suter, dem Chassis- und Motorrad-Hersteller aus Turbenthal ZH, zusammen.

Moto2 rider Thomas Luthi of Switzerland gives a thumbs-up after taking pole position for the Australian Motorcycle Grand Prix at Phillip Island, Australia, Saturday, Oct. 22, 2016. (AP Photo/Rob Griffith)

Die Chancen stehen gut, dass Tom Lüthi in der nächsten Saison wieder Grund zur Freude hat.  Bild: AP/AP

Lüthi hat aber das finanziell wohl lukrativste Angebot abgelehnt. «Das Gesamtpaket stimmt einfach», erklärte Manager Epp. «Das Team ist im bayrischen Memmingen zuhause, die Anfahrtswege sind kurz, es wird Deutsch geredet und mit seinem zukünftigen Teamkollegen kommt Tom sehr gut aus.»

Das wird der 25-jährige Marcel Schrötter sein, der allerdings auch am Sonntag in seinem 150. WM-Rennen (7.) seinen ersten Podestplatz verpasste. Die beiden begegneten sich bereits 2010 im damaligen von Epp geführten Interwetten-Team (Lüthi in der Moto2, Schrötter in der 125er-Klasse). Lüthi wird den Spanier Xavi Vierge ersetzen, der zum spanischen Marc-VDS-Team wechseln wird. Vierge musste am Sonntag in Spielberg auf das Rennen verzichten, weil er sich im Qualifying die Hand gebrochen hat.

Moto2 rider Dominique Aegerter of Switzerland talks with his team staff during a free practice session for the MotoGP Japanese Motorcycle Grand Prix at the Twin Ring Motegi circuit in Motegi, north of Tokyo, Saturday, Oct. 14, 2017. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Dominique Aegerter könnte von Lüthis Absage ans MV-Agusta-Team profitieren. Bild: AP/AP

Lüthis Absage ans MV-Agusta-Team ist vielleicht eine Chance für Dominique Aegerter, der in diesem Jahr im deutschen Kiefer-Team nicht auf Touren kommt (erst 24 WM-Punkte) und vor einer ungewissen Zukunft steht. Sein Bruder Kevin, der die Manager-Aufgaben nach dem Rücktritt von Robert Siegrist übernommen hat, bestätigt, dass neben anderen Teams auch Verhandlungen mit MV Augusta am Laufen sind.

In der Moto2 werden ab nächster Saison die Honda-Einheitsmotoren durch 765-ccm-Dreizylinder-Motoren von Triumph ersetzt. 

Alle Schweizer Töff-GP-Sieger

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • einschweizernamens 12.08.2018 22:08
    Highlight da hat kz aber ganz andere stories gebracht... :-D
    1 0 Melden
  • salamandre 12.08.2018 20:13
    Highlight Lüthi ist mit Sicherheit kein ganz großer Motoradfahrer. Die ganz Guten setzen sich auf irgend einen Hobel und gewinnen und falls nicht sind sie in der Lage dem Mechaniker zu sagen wo's klemmt. Aber ich wünsch dem Tom natürlich dennoch nur das Beste!
    6 4 Melden
  • testtubebabie 12.08.2018 17:10
    Highlight Hätte Tom Lüthi lieber noch eine weitere Saison in dr MotoGP gesehen. Es hat auch andere Fahrer, die mehr als eine Saison gebraucht haben um Fuss zu fassen. z.B. Tito Rabat machte letztes Jahr auch keinen Stich auf der Honda und fährt dieses Jahr auf der Ducati regelmässig in die Punkte.
    Es wäre interessant gewesen Tom auf einemanderen Fabrikat zu sehen. Warum nicht SBK? Zurück in die Moto2 ist keine tolle Option, finde ich.
    8 16 Melden
  • rundumeli 12.08.2018 16:01
    Highlight ein bundesrat, der wieder als nationalrat agiert ... eigentlich undenkbar ? ... siehe blocher ... alias blochen ;-)
    3 31 Melden

Alain Prost schiesst im Hassduell Ayrton Senna ab und wird Formel-1-Weltmeister

22. Oktober 1989: Ayrton Senna muss das zweitletzte Rennen der Saison gewinnen, um seinen WM-Titel noch verteidigen zu können. In der 47. Runde setzt er gegen Teamkollege und WM-Leader Alain Prost zum Überholmanöver an, doch sein Intimfeind lässt ihn nicht vorbei.

Wir schreiben das Formel-1-Jahr 1989. Zwischen Ayrton Senna und Alain Prost herrscht Krieg. Erbitterter Krieg. Die beiden McLaren-Piloten beherrschen wie schon in der Saison zuvor die Königsklasse nach Belieben. Doch der zweifache Weltmeister Prost fühlt sich von seinem Team plötzlich benachteiligt. Senna, der 1988 nur dank der damals gültigen Streichresultat-Regel den Titel holt, halte sich nicht an die internen Absprachen und habe schnelleres Material zur Verfügung.

Vor dem zweitletzten …

Artikel lesen