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epa07258388 (FILE) German Formula One driver Michael Schumacher adjusting his earpiece before the first practice session at the Marina Bay Street Circuit in Singapore, 21 September 2012 (reissued 02 January 2019). Schumacher, who suffered a traumatic brain injury in a skiing accident in December 2013, celebrates his 50th birthday on 03 January 2019.  EPA/DIEGO AZUBEL *** Local Caption *** 51714378

Auch sechs Jahre nach Michael Schumachers Unfall ist kaum etwas über seinen Gesundheitszustand bekannt. Bild: EPA/EPA

Trotz neuer Details – weshalb wir wohl nie erfahren werden, wie es Michael Schumacher geht



Diese Woche gab es Neuigkeiten zu Michael Schumacher. Wie verschiedene französische Medien berichteten, wurde die deutsche Formel-1-Legende von Genf nach Paris ins Hôpital Européen Georges-Pompidou verlegt. Dort soll der 50-Jährige mit einer Stammzellen-Therapie behandelt werden.

Eine Krankenschwester, die Schumacher betreut, hat gemäss «Le Parisien» Details zum Zustand des Ex-Rennfahrers bekannt gegeben. «Ja, er ist bei mir in Behandlung und ich kann ihnen versichern, dass er bei Bewusstsein ist», soll sie gegenüber der Zeitung gesagt haben.

«Le Parisien» schreibt ausserdem, dass der Deutsche vom Stammzellen-Experten Philippe Ménasché behandelt worden sei und dass Jean Todt einer der ersten Besucher des siebenfachen Weltmeisters gewesen sei. Der FIA-Präsdient und ehemalige Ferrari-Boss sei am Dienstag eine knappe Stunde beim Ex-Rennfahrer zu Besuch gewesen.

Wie viel an diesen Meldungen dran ist, kann nicht abschliessend gesagt werden. Die Klinik verwies auf die ärztliche Schweigepflicht und die Familie Schumacher gab keine Kommentare dazu ab.

French team principal Jean Todt (R) of Scuderia Ferrari team and German Corina Schumacher (L); wife of German Formula One driver Michael Schumacher of Scuderia Ferrari team; react after Schumacher won the Grand Prix of Italy at the race track in Monza, Italy, Sunday 10 September 2006.  EPA/GERO BRELOER

Jean Todt ist ein enger Freund der Schumacher-Familie: Hier feiert er zusammen mit Corina Schumacher den Sieg ihres Ehemannes in Monza im Jahr 2006. Bild: EPA

Weshalb es wohl keine weitere Neuigkeiten geben wird

Und dies dürfte auch so bleiben. Auch wenn jetzt wieder einige Details über Schumachers Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit gesickert sind, wird sich seine Familie auch in Zukunft bedeckt halten. Seit Schumacher vor rund sechs Jahren beim Skifahren schwer verunglückt ist und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt, setzt sein engster Kreis alles daran, dass seine Privatsphäre geschützt bleibt.

Schumachers Managerin Sabine Kehm würde die Öffentlichkeit wohl nur dann informieren, wenn es neue, konkrete Hoffnung auf eine entscheidende gesundheitliche Verbesserung geben würde. Doch bei einer komplexen Hirnverletzung sind kaum verlässliche Prognosen möglich. Solche Verletzungen nehmen ihren eigenen Verlauf und können auch von den besten Ärzten nicht vorausgesagt werden.

Bereits während Schumachers Zeit als Rennfahrer gab es keine Homestories über ihn. Er gab seine Handynummer nicht an Journalisten weiter und sorgte dafür, dass seine Frau und Kinder ein halbwegs normales Leben führen konnten.

Managerin Kehm sagte im Jahr 2017 in einem Interview mit dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» dazu:

«Michael hat sehr konsequent eine klare Grenze zwischen der öffentlichen Person und der Privatperson gezogen. Das haben die Fans und Medien immer akzeptiert. Die Entscheidung, die Privatsphäre vor der Öffentlichkeit zu schützen, ist in Michaels Interesse getroffen worden. Es ist das Recht der Familie, damit so umzugehen, wie es am besten ist für die Familie.»

Und weiter:

«Wir haben sehr deutlich gemacht, dass etwas Schwerwiegendes passiert ist.»

Michael Schumachers Frau Corinna machte im Januar 2019, kurz vor Schumis 50. Geburtstag, auf Facebook ein Statement, das in die selbe Richtung geht:

«Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen.»

Veränderungen von Schumachers Gesundheitszustand würden deshalb wohl nur verkündet werden, wenn sie nachhaltig, langfristig und entscheidend wären. Deshalb werden wir wahrscheinlich nie erfahren, wie es dem erfolgreichsten Formel-1-Fahrer der Geschichte wirklich geht. (cma)

Fan-Marsch für Schumacher

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    Alle Leser-Kommentare
  • Coffeetime 14.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Die Krankenschwester wird wohl entlassen oder hat zumindest einen Disziplinarverfahren am Hals, weil sie etwas gesagt hat. Hat sie von den Medien Geld bekommen? War es wert?
    Zeitungen sollten mit ihm nicht mehr Geld machen wollen.... und die Familie ignorieren weil sie das noch mit der Geheimnistuerei fördert.
  • lilie 14.09.2019 06:25
    Highlight Highlight Es ist verständlich, dass die Familie von Michael seine Privatsphäre schützen möchte, da ihm das schon während seiner Karriere wichtig war.

    Es ist aber auch verständlich, dass die Fans gerne erfahren würden, wie es ihrem Idol geht. Auch wenn man jemanden nicht persönlich kennt, kann er einem wichtig sein.

    Unabhängig aber von diesen eher persönlichen Aspekten habe ich mich gefragt, ob es für das beschädigte Hirn nicht sehr heilsam sein könnte, vergangene Erfahrungen zu reaktivieren (natürlich in einem dem Gesundheitszustand angepassten Umfang). Es könnte so neue Kräfte freisetzen.
  • Jimmy McHumbelbee 14.09.2019 06:13
    Highlight Highlight Hört doch endlich auf über den Schumacher zu berichten. Wenn die nichts sagen wollen, dann wollen wir auch nichts mehr lesen. Alles nur Publicity für einen Menschen der einmal Rennen gefahren ist.
  • mako 14.09.2019 01:00
    Highlight Highlight Respektieren der Privatshäre ist das oberste Gebot. Das heisst aber auch, dass seine Familie aufhören soll, mit diesen nichtssagenden Pressemitteilungen seinen Mythos aufrecht zu erhalten und damit Unsummen von Geld zu kassieren.
  • Basswow 13.09.2019 22:09
    Highlight Highlight 🤷🏽‍♂️ Die Welt dreht sich weiter...wir haben größere Probleme.
    Gute Besserung
  • Toerpe Zwerg 13.09.2019 20:37
    Highlight Highlight Wir wissen ziemlich genau, wie es MS geht. Er ist schwer behindert. Das ist sehr traurig. Mehr soll und will man nicht wissen.
    • Darkside 14.09.2019 01:37
      Highlight Highlight Ganz genau. Wenn es ihm auch nur ein bisschen besser ginge, oder Hoffnung auf Besserung bestünde wüssten wir es.
  • fools garden 13.09.2019 20:26
    Highlight Highlight Ich hoffe es geht ihm den Umständen entsprechend gut, oder so gut wie möglich. Ich finde die Medien können aufhören herauszufinden wie es Schumi geht
    • Swen Goldpreis 14.09.2019 00:19
      Highlight Highlight Solange die Familie eine Nachrichtensperre verhängt, wird es weiter Spekulationen geben.

      Es wäre besser für alle, wenn die Familie einmal pro Jahr ein kurzes Statement herausgäbe.

      Dann würde das öffentliche Interesse verpuffen (der Mann ist seit 6 Jahren aus der Öffentlichkeit) und vor allem würde ein etwas würdigeres Andenken an den Sportler gewahrt.
  • Zerschmetterling 13.09.2019 20:15
    Highlight Highlight Meine Meinung dazu: Er hat das Leben im Rampenlicht gewählt, ohne seine Fans wäre er nicht dort wo er und seine Familie stehen. Ich fände ein sachliches, regelmässiges, kurzes Statement von seiner Familie über den gesundheitlichen Zustand fair den Fans gegenüber. Aber muss jeder machen wie er es für richtig hält...
    • Tornado 13.09.2019 22:58
      Highlight Highlight Nein das Leben im Rampenlicht hat er nur bedingt selbst gewählt. In erster Linie war er ein begnadeter Rennfahrer und erst danach eine öffentliche Person.
      Und was bringt es den Fans wenn sie konkret wissen wie schwer behindert dass er ist und vielleicht nur noch vor sich hinvegetiert?
    • Baba 14.09.2019 03:02
      Highlight Highlight Soso, seine Fans sind also für ihn die Rennen gefahren, haben tausende von Testrunden gedreht... Nein, MS steht bekanntheitsmässig dort wo er steht, weil er ganz einfach einer der besten F1 Fahrer aller Zeiten war (und das muss ich neidlos zugeben, obwohl nie MS Fan).

      Die Fans hatten ihre Zeit "mit" ihm, jetzt ist er Privatmann und niemand - ausser seiner Familie - hat ein Recht darauf, irgend etwas über ihn zu wissen.

      Den MS aus der aktiven Zeit gibt es nicht mehr. Das muss reichen.
    • Michael Monochord Hess 14.09.2019 10:58
      Highlight Highlight Nun ja da bin ich anderer meinung. Er ist soweit gekommen weil er ein top rennpilot war. Er hat das auto gefahren, nicht seine fans. Sein erfolg hat er sich selbst erarbeitet. Ich sage das als nicht schumacher fan, aber seine leistungen waren beeindruckend
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 13.09.2019 18:46
    Highlight Highlight Respektieren der Privatsphäre bleibt für einige immer noch ein Fremdwort.
    • leu84 13.09.2019 19:47
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