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NLA-Playoff-Halbfinals, 2. Runde
HC Davos – SC Bern 6:2; Stand: 2:0
Servette – ZSC Lions 6:3; Stand: 1:1

ZSC Lions verlieren nach Goalie-Chaos gegen Servette – SCB nach veritablem Fehlstart gegen den HCD chancenlos

Der HC Davos hat in den Playoff-Halbfinals dank eines 6:2-Heimsieges gegen Bern das Break bestätigt. Zwischen Titelverteidiger ZSC Lions und Genève-Servette steht es nach dem 6:3-Erfolg der Genfer 1:1.
19.03.2015, 22:4520.03.2015, 00:34

Davos – Bern 6:2 – Stand: 1:1

» Der Liveticker der Partie zum Nachlesen

– Der SCB legt in Spiel 2 in Davos einen beinahe historischen Fehlstart hin. Derart schnell hatten die Berner mehr als 13 Jahre lang keine vier Tore mehr kassiert. Am 22. Januar 2002 lag Bern bei den Rapperswil-Jona Lakers schon nach 17 Minuten mit 0:4 zurück. Die damalige Partie endete mit 1:4. 

– Wie schon in Spiel 1 nimmt Martin Plüss eine Schlüsselrolle ein. Der Routinier leistet sich vor dem 0:1 in der Angriffszone einen Fehlpass auf Marc Wieser, der den Gegenangriff lanciert und Gregory Hofmann frei spielt. Hofmann lässt mit einem Handgelenkschuss Goalie Marco Bührer keine Abwehrchance. Der Todesstoss folgt nach der ersten Pause: Samuel Walser und Marc Wieser gelingen innerhalb von 105 Sekunden die Goals vom 2:0 zum 4:0.

– Das 4:0 verpasst Marco Bührer. Der dreimalige Berner Meister-Goalie wird von Guy Boucher nach dem 0:3, einem Eigentor von Verteidiger Beat Gerber, ausgewechselt. Durch Ryan Gardner und Josh Holloway kommt der SCB danach noch einmal ran, doch es ist nur ein kurzes Aufbäumen.

– Die endgültige Siegsicherung gelingt Davos unmittelbar nach der zweiten Pause. Innerhalb von 47 Sekunden stellen Perttu Lindgren und Mauro Jörg von 4:2 auf 6:2. Die letzten 18 Minuten der Partie stehen dann bereits im Zeichen der Vorbereitung des dritten Spiels vom Donnerstagabend in Bern.

Bild: KEYSTONE
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Servette – ZSC Lions 6:3 – Stand: 1:1

– Genève-Servette beantwortet den Fehlstart zur Halbfinalserie mit dem fünften Heimsieg gegen den ZSC in Folge. Der Meister hat sich das 3:6 aber wegen mehrerer «unforced errors» vor allem selber zuzuschreiben.

– Die Lions starten stark, bis eine an sich völlig ungefährliche Aktion von Romain Loeffel (11.) die Geschichte des 100. Playoff-Spiels der Genfer seit ihrer Rückkehr in die NLA vor 13 Jahren schlagartig verändert. Zürichs Keeper Lukas Flüeler lässt sich vom minim touchierten 40-m-Schuss überraschen.

– Davon erholen sich die Lions nicht mehr: Innerhalb der gleichen Minute erhöht Servertte auf 3:0. Topskorer D'Agostini bezwingt im Powerplay den gleich von zwei Genfern bedrängten Flüeler abermals, ehe Coach Crawford in der 12. einen Torhüterwechsel anordnet.​

– Die Massnahme des Kanadiers ist nicht zielführend. Im Gegenteil: Urban Leimbacher verfehlt gleich den ersten Schuss mit seiner Fanghand – sein Auftritt endet damit nach 19 Sekunden wieder. Genfs Captain Bezina dreht zur Jubelrunde ab, derweil Crawford sein personelles Experiment mit dem 33-Jährigen sofort wieder abbricht und Flüeler zurück ins Tor schickt.

–  Die Lions taumeln ungebremst weiter und geraten 0:5 in Rückstand. Erst knapp vor Spielhälfte setzt der ZSC ein erstes Signal. Ryan Keller markiert das 1:5, Patrick Bärtschi und Mathias Seger legen schliesslich noch nach. Spannend wird es nicht mehr: Verdient und diskussionslos verlieren die Zürcher mit 3:6.

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Lukas Flüeler sieht beim Tor von Romain Löffel uralt aus.gif: Srf
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