Sport
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National League A, 9. Runde

Fribourg – Ambri 4:3 n.P.

Davos – Biel 7:0

Bern – Servette 4:1

ZSC Lions – Lausanne 2:0

Kloten – RJ Lakers 3:2

Lugano – Zug 2:3 n.V.

Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Marco Pedretti, vorne, gegen Kloten Flyers Verteidiger Micki Dupont und Torhueter Martin Gerber waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 4. Oktober 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die Kloten Fylers holen gegen die Lakers einen 0:2-Rückstand auf und feiern den zweiten Saisonsieg. Bild: KEYSTONE

National League A, 9. Runde

Kloten übergibt die rote Laterne an die Lakers – Davos kantert Biel nieder

Die Kloten Flyers gewinnen gegen die Rapperswil-Jona Lakers trotz eines 0:2-Rückstands mit 3:2 und sind nicht mehr Tabellenletzter. An der Spitze feiern die ZSC Lions und der HC Davos ungefährdete Siege.



Kloten – RJ Lakers: Willensleistung der Flyers

- Die Kloten Flyers haben zum ersten Mal seit der zweiten Runde die rote Laterne abgeben können. Die «Flieger»  gewinnen zuhause das «Kellerduell» gegen die Rapperswil Jona-Lakers trotz 0:2-Rückstand mit 3:2.

- Es brauchte aber einen Kraftakt der Flyers, um den zweiten Sieg der laufenden Meisterschaft ins Trockene zu bringen. Nach gut 25 Minuten lag das Team von Felix Hollenstein gegen die Lakers mit 0:2 zurück und steuerte einer weiteren Niederlage entgegen. Doch die Flyers bewiesen Moral und drehten das Skore noch in der regulären Spielzeit.

- Kloten kam noch vor dem Ende des zweiten Drittels durch James Vandermeer und Matthias Bieber zum Ausgleich. Die Entscheidung fiel sieben Minuten vor dem Ende: Peter Guggisberg traf in Überzahl zum umjubelten Sieg für die Gastgeber.

Geduld, Geduld ...

Kloten Flyers Cheftrainer Felix (Fige) Hollenstein, Mitte, spricht zu Michael Liniger, Nr. 41, und seinen Mitspielern waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 4. Oktober 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kloten-Trainer Felix Hollenstein schwört seine Truppe ein. Mit Erfolg. Bild: KEYSTONE

Bern – Servette: SCB immerhin zuhause top

- Der SC Bern bleibt sich in dieser Saison weiter treu. Während die Berner auf fremdem Eis noch keinen Sieg errangen, gaben sie zu Hause erst einen Punkt ab. Gegen Genève-Servette gewann das Team von Trainer Guy Boucher beim 4:1 im fünften Heimspiel zum fünften Mal.

- Die Berner führten die Vorentscheidung bereits im ersten Drittel herbei. David Jobin nach bereits 48 Sekunden, PostFinance-Topskorer Martin Plüss (10.) und Beat Gerber (16.) erzielten die Tore zur 3:1-Führung. Kevin Romy hatte zwischenzeitlich aus spitzem Winkel zum 1:1 ausgeglichen.

- Servette hatte seine beste Phase im Mitteldrittel. Zu reüssieren vermochten die Genfer indes nicht. Im Gegenteil: Tristan Scherwey beendete das Genfer Hoch in der 29. Minute mit dem 4:1. In der Folge kontrollierte der SCB das Spiel sicher und verteidigte die Führung vor knapp 16'000 Zuschauern unspektakulär, aber problemlos. Für den SCB war es der erste Sieg gegen Servette nach zuletzt vier Niederlagen.

Berns Pascal Berger, rechts, im Zweikampf mit Genfs Goran Bezina, links, im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und Genf Servette HC, am Samstag, 4. Oktober 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der SCB zeigt gegen Servette mal wieder seine Sonnenseite. Bild: KEYSTONE

Davos – Biel: Del Curtos Timeout als Weckruf

- Der HC Davos eilt von Sieg zu Sieg. Gegen ein chancenloses Biel gewannen die Bündner problemlos 7:0. Für das Team von Trainer Arno Del Curto war es nach der Auftaktniederlage in Zug (1:2 n.P.) der achte Erfolg in Serie und der höchste Saisonsieg.

- Zum dritten Mal in Folge erzielten die Bündner mehr als fünf Tore; ernsthaft gefordert wurden sie auch von Biel nicht. Und Trainer Del Curto ist erpicht darauf, dass sein Team nicht nachlässt. Als das Davoser Tempospiel gegen die Bieler Mitte des zweiten Drittels ins Stocken geriet, nahm der unermüdliche Antreiber Del Curto an der Bande sein Timeout – notabene beim Stand von 2:0 für sein Team.

- Die Ansprache Del Curtos verfehlte ihre Wirkung offenbar nicht. Wenig später machten Marcus Paulsson (36.) und Perttu Lindgren (39.) noch vor der zweiten Pause alles klar. Einziger Doppeltorschütze im ausgeglichenen Bündner Ensemble war Samuel Walser. Leonardo Genoni feierte beim Kantersieg den ersten Shutout in dieser Saison.

Die Davoser um 1:0 Torschuetze Samuel Walser (23), jubeln nach dessen Tor, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Samstag, 4. Oktober 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der HCD lässt gegen Biel nie Zweifel aufkommen, wer Herr im Haus ist. Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Lausanne: Shutout für Flüeler

- Die ZSC Lions verteidigten im Heimspiel gegen Lausanne die Tabellenführung mit Erfolg. Ein Spektakel lieferte der Meister beim 2:0-Sieg indessen nicht. Es entwickelte sich ein Spiel ohne grosse Torchancen. Und früh wurde deutlich, dass dem ersten Treffer in der Partie grosse Bedeutung zukommen würde.

- Dieses wichtige Goal gelang den ZSC Lions auf etwas glückhafte Art und Weise 22 Sekunden vor der ersten Pause. Shannon beförderte den Puck vor das Lausanner Goal, die Waadtländer konnten nicht befreien, Goalie Cristobal Huet lag wehrlos auf dem Rücken, und Stürmer Ryan Keller traf aus spitzestem Winkel ins Tor. 

- Patrick Geering erhöhte nach 34 Minuten auf 2:0. Auf der anderen Seite gelang Lausanne zum dritten Mal diese Saison kein Tor. Lukas Flüeler gelangen für den Shutout 26 Paraden.

Goalie Cristobal Huet von Lausanne verteidigt das Tor gegen Dan Fritsche und Reto Schaeppi von den ZSC Lions beim Eishockey National League A Spiel zwischen den ZSC Lions und Lausanne HC am Samstag, 4. Oktober 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Lausanne-Goalie Christobal Huet kann hier in extremis retten. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Ambri: Gottéron siegt nach Penaltys

- Fribourg-Gottéron konnte die fünfte. Niederlage in Serie gerade noch verhindern. Gegen Ambri-Piotta gelang Julien Sprunger in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch der 3:3-Ausgleich. 

- Nach einer torlosen Verlängerung kam es zum Penaltyschiessen. Dort behielt Gottéron das bessere Ende für sich. Marc-Antoine Pouliot versenkte den entscheidenden Penalty. Fribourg kassierte erst zum zweiten Mal diese Saison bloss drei Gegentore. Das Tor hütete Benjamin Conz.

- Trotz des Sieges fehlen Gottéron weiterhin vier Punkte zum 8. Platz, der am Ende der Qualifikation zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen wird. Obwohl noch 40 Spiele ausstehen, war in der St-Léonard-Arena zu spüren, dass die Lage an der Saane angespannt ist.

Le joueur de Fribourg John Fritsche, a gauche, lutte pour le puck avec le topscorer de Ambri, Keith Aucoin, a droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le HC Fribourg-Gotteron et le HC Ambri-Piotta, ce samedi 4 octobre 2014 a la BCF Arena a Fribourg, Suisse. (PHOTOPRESS/Sandro Campardo)

Bild: KEYSTONE

Lugano – Zug: Suri sichert EVZ-Sieg in der Overtime

- Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden verlor Lugano eine Partie in der Verlängerung. Auf das 4:5 in Ambri liessen die Tessiner ein 2:3 gegen Zug folgen. Reto Suri erzielte im Powerplay den Siegtreffer (62.) für die Innerschweizer.

- Zur bedauernswerten Figur aus Sicht Luganos avancierte ausgerechnet Liga-Topskorer Fredrik Pettersson. Der schwedische Stürmer erzielte in der 51. Minute mit seinem bereits elften Saisontor den Ausgleich zum 2:2, sass aber bei Suris Siegtreffer auf der Strafbank. So sehr Pettersson als Skorer bisher überzeugte, so risikoreich und fehlerhaft ist sein Spiel oftmals auch.

- Der Sieg für den EVZ, der dritte in Folge, war nicht unverdient. Die Partie hatte für die Zuger bereits optimal begonnen. Lino Martschini traf in der Startphase innerhalb 51 Sekunden gleich zweimal und brachte sein Team mit 2:0 in Führung. Lugano vermochte auf das frühe Handicap aber zu reagieren und kam zum Ausgleich.

- Die beste Chance im Finish der regulären Spielzeit hatte allerdings dann wieder Zugs Josh Holden. Nach seinem Schuss jubelte der Kanadier bereits über sein vermeintlich 200. NLA-Tor; die Schiedsrichter gaben den Treffer allerdings nicht.

04.10.2014; Lugano; Eishockey NLA; HC Lugano - EV Zug; Diego Kostner (R, Lugano) gegen Samuel Erni (L, Zug) (Michela Locatelli/freshfocus)

Der EVZ entführt drei Punkte aus der Resega. Bild: Michela Locatelli/freshfocus

(pre/si)

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