Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Nati-Trainer Patrick Fischer spricht im Training der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft am Dienstag, 9. Februar 2016, in der Swiss Arena in Kloten Zuerich. Die Schweiz trainiert in den naechsten Tagen fuer das Spiel gegen die Mannschaft aus Zilina aus der Slowakei. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Patrick Fischer ist angetan von den diesjährigen Playoffs.
Bild: KEYSTONE

Nati-Trainer Patrick Fischer: «Finde die Playoffs in diesem Jahr sensationell»

Nationaltrainer Patrick Fischer ist begeistert von den diesjährigen Playoffs. Dass sein ehemaliger Arbeitgeber Lugano im Final steht, erstaunt ihn nicht.



Lugano braucht nach dem spektakulären 5:4-Heimsieg im ersten Finalspiel gegen Bern noch drei Siege zum achten Meistertitel der Vereinsgeschichte, dem ersten seit 2006.

Nach neun erfolglosen Saisons, in denen die Bianconeri nie über die Viertelfinals hinausgekommen waren und nicht weniger als elf Trainer verschlissen hatten, rufen die Luganesi nun endlich das unbestrittene Potenzial ab. Zuletzt erwischte es im Oktober Patrick Fischer, der durch Doug Shedden ersetzt wurde.

ZUM START DER NATIONAL LEAGUE A PLAY-OFFS AM DONNERSTAG, 3. MAERZ 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Trainer Patrick Fischer von Lugano, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Dienstag, 20. Oktober 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bis im Oktober 2015 stand Fischer noch bei Lugano an der Bande.
Bild: KEYSTONE

Bei der Entlassung von Fischer hatte das Starensemble der Tessiner auf dem letzten Platz gelegen. «Es freut mich, dass sie nun Erfolg haben», sagte der jetzige Schweizer Nationalcoach. «Das ist für mich irgendwie eine logische Folge. Ich war immer überzeugt, dass Lugano eine starke Mannschaft ist. Ich hatte schon im letzten Jahr das Gefühl, dass wir etwas reissen können.» Damals beendeten die Tessiner die Qualifikation im 3. Rang, so gut wie seit 2006 nicht mehr. In den Viertelfinals scheiterten sie dann allerdings an Genève-Servette (2:4).

Fischer gefällt das Playoff-Niveau

Trotz der Entlassung hat Fischer in Lugano einiges bewegt. Darin sieht er sich nun bestätigt: «Wir (er und Assistent Peter Andersson) haben sicher nicht alles falsch gemacht. Es sind zwei, drei Spieler wegen uns nach Lugano gekommen. Ich habe Freude, dass etwas passiert ist.»

«Es sind zwei Mannschaften im Final, die beissen mussten. Das schweisst zusammen»

Patrick Fischer über den Playoff-Final

Fischer gibt aber zu, dass es für ihn hart gewesen wäre, wenn er keinen neuen Job hätte. «Zum Glück habe ich eine neue Aufgabe und kann ich es geniessen.» Auf das allgemeine Niveau in diesen Playoffs angesprochen, antwortete er: «Mega. Ich finde die Playoffs in diesem Jahr sensationell. Wir sehen Eishockey, wie wir es selber spielen wollen: schnell, aggressiv, intensiv und körperbetont. Unser Eishockey entwickelt sich in die richtige Richtung. Von daher ist es perfekt.»

ARCHIVBILD ZU NEUEM COACH DER SCHWEIZER EISHOCKEY NATIONALMANNSCHAFT PATRICK FISCHER -- Le Coach du HC Lugano, Patrick Fischer, donne des consignes a ses joueurs, lors du 5eme match des quarts de finales de play-off du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le HC Lugano, ce jeudi 20 mars 2014 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Patrick Fischer mag seinem Ex-Club Lugano den Erfolg gönnen.
Bild: KEYSTONE

Dass Lugano und Bern um den Titel kämpfen, ist auch für ihn eine Überraschung. «Es sind zwei Mannschaften im Final, die beissen mussten. Das schweisst zusammen», sagte Fischer. Beide Teams seien körperlich und spielerisch stark. Das brauche es auch, man könne sich nicht nur spielerisch durchsetzen. (sda/jwe)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

Eishockey-Quiz

Finde es ein für alle Mal heraus: Wie viel Eismeister steckt in dir?

Link zum Artikel

Bist du bereit für die Playoffs? Dann musst du die Hockey-Spieler auch als Emojis kennen

Link zum Artikel

Kopf oder Zahl? Das 50:50-Quiz zum Schweizer Eishockey Cup 

Link zum Artikel

Erkennst du diese Hockeyaner nur anhand ihres Karriereverlaufs? – Teil 2

Link zum Artikel

Wenn du diese Hockey-Slang-Begriffe nicht kennst, musst du heute für Schweden sein

Link zum Artikel

Erkennst du diese NHL-Stars anhand ihrer Kinderfotos?

Link zum Artikel

Kennst du die kuriosen Namen der AHL-Teams? Wenn nicht, musst du ab ins Farmteam!

Link zum Artikel

Kennst du dich aus in Hockey-Nordamerika oder suchst du Roman Josi in Näschwil?

Link zum Artikel

Wenn du von einem Hockeyaner nur den Karriereverlauf siehst: Weisst du, wen wir suchen?

Link zum Artikel

Du darfst auch so jubeln – wenn du das Topskorer-Quiz bestehst

Link zum Artikel

Wir haben Schweizer Eishockey-Grössen etwas umgestylt – erkennst du sie trotzdem?

Link zum Artikel

Zum Saisonstart: Wie viel Prozent Eishockey steckt wirklich in dir? Stelle dich unserem knallharten Psychotest

Link zum Artikel

Erkennst du die NLA-Spieler auch ohne Helm?

Link zum Artikel

Hockey-Stars ohne Helm: Kennst du die Schweizer NHL-Spieler auch abseits des Eisfelds?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MARC AUREL 06.04.2016 15:57
    Highlight Highlight Josi ist mehr als nur sehr gut.. er gehört zu den 5 besten Verteidigern der Welt!
  • Бɘгинʌгđ БaͤгɘиБөιđ 05.04.2016 13:18
    Highlight Highlight
    Bei der Frage, wie hoch das Niveau gerade tatsächlich ist, gebe ich dem Schreiberling absolut recht...
    Bei der Juniorenarbeit lehnt er sich jedoch etwas weit aus dem Fenster. Fiala war 2014 die Nummer 11, Meyer 2015 die Nummer 9, Hischier wird 2017 wohl sogar unter den ersten 5 sein... Meine Güte, 2016 gibts halt wieder mal ne Null. Seit 2008 brachte die Schweiz 6 (!) Erstrunden-Drafts hervor. Und es werden ihnen noch einige folgen... Dazu kommen ja jedes Jahr weitere Schweizer zu vereinzelten NHL-Einsätzen...

    Ein Connor McDavid wächst halt nicht im Entlebuch... 😂
    • Schreiberling 05.04.2016 14:39
      Highlight Highlight Ein Josi wuchs auch an der Aare ;-) Klar ist die Ausbeute ziemlich gut. Und klar haben wir nicht dieselben Ressourcen wie Kanada, USA oder Schweden. Aber es ist einfach so, dass die Förderung seit einigen Jahren etwas stagniert, während sich die meisten anderen Länder weiter verbessern.
  • Schreiberling 05.04.2016 08:21
    Highlight Highlight Unterhaltsam und attraktiv zu schauen sind die Playoffs bisher definitiv. Aber ist das Niveau wirklich so gut? Aus einer rein analytischen Sicht muss man sagen eher nein. Die Playoffs sind geprägt von (individuellen und taktischen) Fehlern. Aussetzer, wie sie hier in den POs zu sehen waren, sieht man in keiner anderen europäischen Topliga (Schweden, Finnland). Auch geht - mit einigen Ausnahmen - die Jugendarbeit immer mehr vergessen. SHL und Liiga stellen regelmässig mehrere Erstrundendrafts. Bei der Schweiz ist bis auf den jungen Hischier gerade keiner in Sicht.
    • T. aus B. 05.04.2016 09:28
      Highlight Highlight Dem ist (leider) so. Es ist durchaus unterhaltsam, aber von Spitzenklasse wie bei den von dir erwähnten Schweden und Finnen mit Ausnahme von einzelnen Spielen weit weg.
      Was das Niveau angeht sind wir näher bei der oft belächeln DEL als bei der Liiga und SHL.
    • Against all odds 05.04.2016 12:15
      Highlight Highlight Na ja, ich jedenfalls könnte nicht behaupten jedes PO-Spiel der SHL und Liiga gesehen zu haben um sagen zu können, dass dort keine solchen Aussetzer produziert werden... Bei den Erstrundendrafts halten die Nordamerikaner immer noch mehr von den Skandinaviern als von den Schweizern, zum Teil berechtigt, aber die CH-Spieler holen auf.
    • Schreiberling 05.04.2016 12:32
      Highlight Highlight Das Schweizer Eishockey hat grosse Fortschritte gemacht in den Nullerjahren. Die Jugendarbeit wurde verbessert und das zahlt sich bis heute aus. Allerdings stagniert die Qualität seit einigen Jahren etwas. Finnland (von der Grösse her ungefähr vergleichbar mit der Schweiz), produziert einiges mehr an guten Draftprospects und Spielern in der NHL und hat auch mehr Erfolg an WM/Olympia. Die Schweiz muss sich diesbezüglich immer noch an der Slowakei etc. orientieren.
      Klar auch in SHL/Liiga passieren Fehler. Aber taktisch und technisch sind die dortigen Ligen der unseren voraus (siehe CHL).
    Weitere Antworten anzeigen

Ausgleich in der Serie? Egal! 4 Gründe, warum der Bieler Final-Traum weiterlebt

Während die Serie zwischen Zug und Lausanne schon fast entschieden ist, bahnt sich bei Bern gegen Biel der erwartete Krimi an. Bern hat nach dem 2:2-Ausgleich wieder Oberwasser. Doch das Hockey-Seeland darf sich weiterhin Hoffnungen auf den ersten Playoff-Final in der Klubgeschichte machen.

Eigentlich wollten wir diese Analyse der Ausgeglichenheit halber ja der Serie zwischen Zug und Lausanne widmen. Doch dort ist die Ausgangslage nach dem 2:0 Auswärtssieg der Zentralschweizer glasklar: Bei Lausanne scheint nach der langen, intensiven Serie gegen Langnau die Luft draussen zu sein. Und Zug ist zu stark, um sich die Butter noch vom Brot nehmen zu lassen.

Das zeigt sich an einem Beispiel: Die Waadtländer wurden gestern vom eigenen Publikum während 60 Minuten nach vorne gepeitscht und …

Artikel lesen
Link zum Artikel