Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

National League A, 37. Runde

Davos – RJ Lakers 3:2 n.V.

Bern – Ambri 4:3

Lugano – Zug 3:1

Biel – Servette 4:3 n.V.

Lausanne – Fribourg 1:0

10.01.2015; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - Ambri-Piotta; 
Martin Pluess (M, Bern) jubelt nach seinem Tor zum 1:2 mit Pascal Berger (Bern)
(Urs Lindt/freshfocus)

«Man of the Match»: Martin Plüss ist an allen SCB-Toren beteiligt. Bild: Urs Lindt/freshfocus

National League A, 37. Runde

Gardner schiesst den SCB 0,1 Sekunden vor Schluss zum Sieg – Biel schafft grosse Wende gegen Servette

Es ist der Abend der grossen Aufholjagden: Der SC Bern (gegen Ambri) und der HC Davos (gegen die Lakers) siegen nach einem 0:2-Rückstand, der EHC Biel (gegen Servette) sogar nach einem 0:3-Rückstand.

Bern – Ambri 4:3

– Wie schon am Vortag gegen Zug gewinnt der SC Bern auch gegen Ambri nach einem 0:2-Rückstand. Die Tessiner legen los wie die Feuerwehr und gehen durch Lhotak und Steiner schnell 2:0 in Führung. 

– Doch der SCB schlägt zurück und kämpft sich immer besser ins Spiel. Mann des Spiels ist Martin Plüss, der bei allen vier SCB-Toren seinen Stock im Spiel hat. Mit zwei Treffern erhöht der 37-jährige Routinier seine Marke auf bereits 21 Saisontore. Für den Siegtreffer ist allerdings Ryan Gardner zuständig – 0,01 Sekunden vor Schluss.

– Der SCB bleibt dank dem Last-Minute-Sieg alleiniger Leader der National League A. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Davos beträgt zwei Punkte. Ambri kann seine Playoff-Träume wohl endgültig begraben.

Die Berner Byron Ritchie und Ryan Gardner, Mitte von links, bejubeln den dritten Treffer gegen die Tessiner Jesse Zgraggen, Torhueter Edgars Masalskis, Paolo Duca und Marc Grieder, von links, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 10. Januar 2015, in der PostFinance Arena in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Pech für Ambri: Mit der Schlusssirene schiesst Ryan Gardner den SCB zum Sieg. Bild: KEYSTONE

Davos – RJ Lakers 3:2 n.V.

– Der HC Davos hat mit den Rapperswil-Jona Lakers auch im zweiten Spiel innert 24 Stunden grosse Mühe. Der Rekordmeister verhindert die zweite Pleite gegen das NLA-Schlusslicht nur dank einem beeindruckenden Schlussspurt.

– Die Lakers führen in Davos nach zwei Dritteln dank einem Doppelschlag von Captain Hürlimann mit 2:0, brechen im Schlussabschnitt aber ein. Der HCD kann sich dank Toren von Ryser und Sciaroni in die Verlängerung retten. 

– In der Overtime wird Mauro Jörg zum Matchwinner. Nach 62 Minuten erzielt er den 3:2-Siegtreffer für die Bündner. Die Lakers werden für ihren beherzten Auftritt nicht belohnt, immerhin nehmen sie einen Punkt aus Davos mit.

Der Davoser Gregory Sciaroni, Mitte, scheitert an den Rapperswilern Dan Weisskopf, links, und Goalie Ivars Punnenovs, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 10. Januar 2015, in der Vaillant-Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Lakers halten im letzten Drittel dem HCD-Druck nicht stand. Bild: KEYSTONE

Lugano – Zug 3:1

– Die Nordländer des HC Lugano zelebrieren gegen Zug eine weitere Gala. Fredrik Pettersson schraubt sein Skorer-Total mit zwei Assists auf unglaubliche 58 Punkte. Nach dem 3:1 sind die Tessiner nunmehr seit dem 14. Dezember in sechs Spielen ungeschlagen.

– Die Zuger werden für ihren beherzten Auftritt sehr schlecht belohnt. Sie müssen sich allerdings auch an der eigenen Nase nehmen: Selbst in fast zwei Minuten doppelter Überzahl bringen sie kein Anschlusstor zustande. Immerhin haben sie bereits am Dienstag zuhause die Gelegenheit, Revanche zu nehmen.

– Lugano wird hingegen langsam unheimlich. Die Tessiner sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und haben nun sechs Siege aneinandergereiht und den vierten Platz gefestigt. Und Pettersson brilliert Abend für Abend. Zuletzt zeichnete er sich vor allem als Vorbereiter aus. Der Schwede weist nach 36 Spielen sagenhafte je 29 Tore und Assists auf. 

Luganos Damien Brunner, rechts, alleine gegen die Zuger Dominick Schlumpf, Mitte, Nolan Diem, links, und Goalie Tobias Stephan, hinten, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem EV Zug am Samstag, 10. Januar 2015, in der Resega Halle von Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Lugano ist momentan das Team der Stunde. Bild: TI-PRESS

Biel – Servette 4:3 n.V.

– Genf schlingert weiterhin. In Biel lässt sich der zweifache Spengler-Cup-Sieger eine 3:0-Führung entreissen und bezieht beim 3:4 nach Verlängerung die fünfte Niederlage in Folge. 

– Erst nach dem 0:3 reagiert Biel. In schwerer Rücklage mobilisiert der Playoff-Kandidat plötzlich alle verfügbaren Kräfte. Steiner, Wetzel und Joggi erzwingen nach Spielmitte gegen nur noch taumelnde Genfer den Ausgleich. Nach nur zwei Minuten in der Verlängerung macht Haas mit dem Game-Winning-Goal die totale Wende perfekt.

– Die Rohkraft allein genügte Servette nicht, Biel zu bezwingen. Als sich der lange chancenlose Kontrahent energisch auflehnt, fehlen den Grenats die spielerischen Mittel – und am Ende sogar die Emotionen; kein gutes Zeichen für eine Auswahl McSorleys. 

Der Bieler Thomas Wellinger, links, im Kampf um den Puck gegen Servettes Arnaud Jacquemet, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel-Bienne und dem Geneve-Servette HC am Samstag, 10. Januar 2015, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Biel zeigt gegen Servette Moral. Bild: KEYSTONE

Lausanne – Fribourg 1:0

– Lausanne bleibt im Hoch: Die Waadtländer setzen sich 1:0 gegen Fribourg-Gottéron und punkteten im achten Spiel hintereinander. Die entscheidende Differenz macht John Gobbi kurz nach Spielmitte mit einem tückischen Flachschuss von der blauen Linie.

– Lausanne kann die Playoffs langsam planen. Nach dem Heimsieg gegen Fribourg-Gottéron liegen die wenig spektakulären, aber grundsoliden Waadtländer - bei zwei Spielen mehr - nun zwölf Punkte vor dem neuntplatzierten Kloten.

– Fribourg auf der anderen Seite wird bereits nach zwei Siegen wieder eingebremst. Trainer Gerd Zenhäusern hat zwar die schlechteste Defensive der Liga stabilisiert, trotz der Rückkehr der verletzten Thibaut Monnet und Andrej Bykow gelingt in der Offensive dafür nicht mehr viel. 

Fribourg's goaltender Benjamin Conz, left, saves a puck in front of Fribourg's Sebastian Schilt, center, and Lausanne's Ossi Louhivaara, of Finland, right, during a National League A regular season game of the Swiss Championship between Lausanne HC and the HC Fribourg Gotteron at the Malley stadium in Lausanne, Saturday, January 10, 2015. (PHOTOPRESS/Salvatore Di Nolfi)

Lausanne kann die Playoffs langsam planen. Bild: PHOTOPRESS

(pre/si)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link to Article