Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FC Barcelona's Neymar leaves the national court after testifying at an investigation into alleged irregularities regarding his transfer to Barcelona, in Madrid, Tuesday, Feb. 2, 2016.  The court is looking into a complaint made by a Brazilian investment group which claims it was financially harmed when Barcelona and Neymar allegedly withheld the real amount of the player's transfer fee from Brazilian club Santos in 2013. (AP Photo/Francisco Seco)

Neymar nach einer Anhörung in Madrid: Er soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.
Bild: Francisco Seco/AP/KEYSTONE

Privatjet, Yacht, Bankkonten: Brasilianische Justiz beschlagnahmt Neymar-Besitz

Haus, Flugzeug, Boot: Neymar muss darauf vorerst verzichten. Brasilianische Behörden haben einen Teil seines Vermögens blockiert. Der Fussball-Superstar soll Steuern hinterzogen haben. Und das nicht zu knapp.

16.02.16, 09:34 16.02.16, 10:20


Ein Artikel von

Es geht um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Die brasilianische Justiz hat Eigentum des Fussballstars Neymar im Wert von über 40 Millionen Euro blockiert. Betroffen seien sein Privatflugzeug, eine Yacht, Bankkonten und Immobilien des Barcelona-Stürmers in sechs Städten Brasiliens.

Neymar und seine Familie sollen unter anderem über Scheinunternehmen in Brasilen zwischen 2011 und 2013 umgerechnet 14,1 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben. Ein Gericht verurteilte sie deswegen im vergangenen Jahr.

Der Fussballer vom FC Barcelona bestreitet die Vorwürfe und ging juristisch gegen das Urteil vor. Ohne Erfolg: Sein Einspruch wurde abgelehnt.

Football Soccer - Barcelona v Athletic Bilbao - Spanish Liga - Camp Nou stadium, Barcelona - 17/1/16Barcelona's Neymar (C), Lionel Messi (L) and Luis Suarez celebrate a goal.  REUTERS/Albert Gea

Immerhin: Auf dem Fussballplatz läuft für Neymar noch alles rund.
Bild: ALBERT GEA/REUTERS

Weitere Ermittlungen zum Barça-Transfer

Die von der Justiz angeordnete Eigentumsblockade in Höhe von umgerechnet 42.5 Millionen Euro geht vom dreifachen Wert der mutmasslichen Hinterziehung aus. Dieser Betrag wird nach brasilianischem Recht als Strafgeld im Fall von vorsätzlichem Steuerbetrug berechnet.

Unter die Lupe genommen wird zurzeit auch der Transfer Neymars vom FC Santos zum FC Barcelona. Der katalanische Verein soll einen Teil der vereinbarten Summe an Marketingfirmen des Stürmers gezahlt haben, wobei geringere Steuersätze als bei direkten Einnahmen des Stars angefallen seien. Die Rechtsanwälte Neymars bestreiten die Beschuldigungen. Auch die spanische Justiz ermittelt gegen Neymar wegen Steuerhinterziehung. (sep/dpa/ap)

Erfolgreiche Trios des FC Barcelona

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amboss 16.02.2016 15:11
    Highlight Der Neymar hat gar nicht Steuern hinterzogen- Er hat nur die Ausgaben für seine Ich-hab-die-Haare-schön, die Ohrringe, die geile Sonnenbrille und seine Design-Klamotten abgezogen. Das geht ganz schnell in die Millionen.
    Und nicht zu vergessen: Für die Tatoos.

    Für ihn als Fussballer sind Berufsauslagen.
    4 1 Melden
  • elmono 16.02.2016 10:59
    Highlight Die pure Gier. Geld vernebelt einem die Sinne. Die meisten dieser lateinamerikanischen Kicker kommen doch aus armen Verhältnissen. Mit Nichts aufgewachsen, dann kommt das grosse Geld und plötzlich kann man nicht mehr genug davon haben. Hoffe der gute Neymar und sein Halunkenvater dürfen nun kräftig nachzahlen.
    13 3 Melden
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 16.02.2016 11:47
      Highlight wurde auch nicht Messi wegen Steuerhinterziehung beschuldigt?
      der neue Trend in Barça ;-)
      (es werden Blitze hageln :-D)
      10 3 Melden
    • elmono 16.02.2016 12:34
      Highlight Jap, Mascherano wurde ebenfalls schon rechtskräftig verurteilt.
      8 1 Melden
    • Hoppla! 16.02.2016 13:21
      Highlight Eigentlich würde der Uli auch gut zu Barca passen. ;-)
      8 2 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

Und nachdem die Schweizer defensiv lange überzeugt hatten, brachen sie plötzlich in Hektik aus. Fabian Schär klärte im letzten Moment auf der Linie (87.), Mvogo parierte den Schuss von Gylfi Sigurdsson glänzend (89.) und der Ex-Basler Birkir Bjarnason …

Artikel lesen