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ATP-Turnier in Rom, Viertelfinal

N. Djokovic – D. Ferrer 7:5 4:6 6:3

M. Raonic – J. Chardy 6:3 5:7 6:2

G. Dimitrov – T. Haas 6:2 0:0 w.o.

R. Nadal – A. Murray 1:6 6:3 7:5

ROME, ITALY - MAY 16:  Novak Djokovic of Serbia in action against David Ferrer of Spain during day six of the Internazionali BNL d'Italia tennis 2014 on May 16, 2014 in Rome, Italy.  (Photo by Julian Finney/Getty Images)

Novak Djokovic musste sich sehr strecken für den Sieg. Bild: Getty Images Europe

ATP-Turnier in Rom

Nadal erst vorgeführt, aber dann doch noch weiter gewurstelt – Djokovic hilft Federer

Novak Djokovic steht beim ATP-Turnier in Rom im Halbfinal. Sein erkämpfter Sieg gegen David Ferrer spielt auch Roger Federer in die Hände. Im Knüller zwischen Rafael Nadal und Andy Murray muss der Sandkönig erst mächtig untendurch, bevor er die Partie noch dreht.

Roger Federer kann aufatmen: Der Schweizer wird beim French Open in den Top 4 gesetzt sein und kann erst im möglichen Halbfinal auf Rafael Nadal oder Novak Djokovic treffen. Zu verdanken hat er dies dem Serben, der Ferrer in einem harten Kampf mit 7:5, 4:6, 6:3 ausschaltete. 

Djokovic war dabei im Entscheidungssatz mit 3:1 in Führung, kassierte aber sogleich das Rebreak. Beim Stand von 3:3 musste er bei 0:30 eine heikle Phase überstehen, zog den Kopf aber aus der Schlinge und feierte im nächsten Game seinerseits den entscheidenden Servicedurchbruch zum 5:3.

Dieser junge Herr ahnte schon, was kommen würde.

Er vergab danach seinen ersten Matchball mit einem Doppelfehler, fand die Kurve aber noch und holte sich den zwölften Sieg im 17. Duell mit dem zweiten Sieg in 2:31 Stunden. Auf Sand hatte er gegen den Spanier zuvor in vier Duellen dreimal den Kürzeren gezogen.

David Ferrer of Spain reacts during his match against Novak Djokovic of Serbia at the ATP-WTA Rome's Tennis Masters on May 16, 2014, at the Foro Italico in Rome.  AFP PHOTO / GABRIEL BOUYS

David Ferrer: Alles gegeben und doch verloren. Bild: AFP

Nadal im ersten Satz demontiert – aber dann schlägt er zurück

Andy Murray legte los wie die Feuerwehr. In nur 37 Minuten holte er sich den Startsatz gegen Rafael Nadal mit 6:1. Beim Stand von 5:0 sah es gar kurz danach aus, als würde Nadal kein Game gewinnen. Doch der Mallorquiner konnte dies verhindern.

Nadals Satzverluste auf Sand mit 0:6 oder 1:6 (ab ATP-500-Stufe)

2003: Alex Corretja 6:3, 2:6, 1:6
2005: Guillermo Coria 6:3, 6:1, 0:6, 7:5
2006: Roger Federer 1:6, 6:1, 6:4, 7:6
2007: Roger Federer 6:2, 2:6, 0:6
2014: Andy Murray 1:6, 6:3, 7:5

Somit können sich weiterhin auf ATP-Stufe nur Roger Federer (Hamburg 2007) und Guillermo Coria (Monte Carlo 2005) als einzige Spieler bezeichnen, die Nadal auf Sand einen Satz zu null abgenommen haben. Murray ist neben Federer (2006) und Alex Corretja (6:1-Satzgewinn 2003) immerhin erst der dritte Spieler, der gegen Spanier auf seiner Lieblingsunterlage einen Satz mit 6:1 gewann.

Nadal Murray 1. Satz Rom

Die Zahlen der Vorführung Nadals. Nur zwei Winner konnte der Spanier im ersten Satz schlagen. Screenshot: Tennistv.com

Doch Nadal lässt sich dies natürlich nicht gefallen – und schon gar nicht abschlachten. Den zweiten Durchgang startete er mit einem Break zum 2:0 und holte sich den Satz in 52 Minuten. Auch im Entscheidungssatz legte Nadal gleich ein Break hin, doch Murray konnte das sofortige Rebreak schreiben. So blieb es bis zum 5:5 ausgeglichen. Doch dann nahm Nadal dem Schotten den Aufschlag zu null ab und sicherte sich wenig später den 54. Halbfinal-Einzug in einem 1000er-Turnier.

Spain's Rafael Nadal gestures as he reacts during his match against Britain's Andy Murray during the Rome Masters Tennis tournament on May 16, 2014, at the Foro Italico in Rome. AFP PHOTO / TIZIANA FABI

Nimm mir auf Sand einen Satz mit 1:6 ab, und ich räche mich. Bild: AFP

In den ersten Viertelfinals die beiden Bezwinger der Schweizer ausgeschieden. Tommy Haas musste nach dem Erfolg über Stanislas Wawrinka mit Schulterproblemen und dem verlorenen Startsatz aufgeben. Der Bulgare Dimitrov fordert im Halbfinal jetzt Rafael Nadal. Jeremy Chardy, der Federer aus dem Turnier warf, fand in Milos Raonic seinen Meister. Raonic trifft jetzt auf Djokovic.



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