Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer of Switzerland returns the ball to Jo-Wilfried Tsonga of France during their quarter-final match at the Monte Carlo Masters in Monaco April 18, 2014. REUTERS/Eric Gaillard (MONACO - Tags: SPORT TENNIS)

Bild: Keystone

Zum 34. Mal spielt der Schweizer gegen den Serben

Das epische Duell Federer gegen Djokovic geht weiter – Wawrinka fordert den Nadal-Bezwinger Ferrer

Die Schweizer Weltnummer 3 Stanislas Wawrinka bezwang in den Viertelfinals den Kanadier Milos Raonic 7:6 (7:5), 6:2. Auch im Halbfinale steht Roger Federer. Der Baselbieter ringt den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 2:6, 7:6 (8:6), 6:1 nieder und siegt in extremis.

Die Schweizer Federer und Wawrinka können weiterhin die Sonnenuntergänge in Monaco bestaunen.

Nach einer Steigerung im zweiten Satz setzte sich Stanislas Wawrinka letztlich souverän durch. Nach zuletzt zweimaligem Ausscheiden in den Achtelfinals (Indian Wells und Miami) steht der Romand zum ersten Mal seit seinem Triumph an den Australian Open wieder unter den Top vier eines ATP-Turniers.

«Ich denke, ich habe sehr gut gespielt.»

Stanislas Wawrinka

Wawrinka verfolgt seinen Kumpel während der Massage

Negative Bilanz gegen Ferrer, aber ...

Nach eineinhalb Stunden Spielzeit verwertete Wawrinka seinen ersten Matchball zum zweiten Halbfinal-Einzug in Monte Carlo nach 2009. Dort wartet David Ferrer aus Spanien. Die Paarung Wawrinka-Ferrer gab es bis jetzt zwölf Mal. Insgesamt fünf Duelle, unter ihnen die letzten zwei (im Final von Oeiras/Por und an den World Tour Finals in London) entschied der Schweizer aber für sich. In Monte Carlo setzte sich Ferrer im Viertelfinal überraschend gegen Rafael Nadal durch. 7:6 (7:1), 6:4 siegte er im spanischen Duell gegen die Weltnummer 1. 

Federer in extremis

Roger Federer wurde im Viertelfinal von Tsonga an den Rand einer Niederlage gedrängt. Den ersten Satz verlor der Schweizer mit 2:6. Während Federer im ersten Satz keinen seiner drei Breakbälle nutzte, holte der Franzose mit ebenso vielen Chancen zwei Games und den Durchgang überraschend deutlich mit 6:2.

«Es war hart und frustrierend für eine lange Zeit.»

Roger Federer

Im zweiten Satz steigerte sich Federer, liess aber sogar zehn Breakchancen ungenutzt - etwas, das sich normalerweise rächt.

«Es war knapp. Es hat nicht gut ausgesehen für mich.»

Der Kommentar von Roger Federer, als er zwei Punkte vor dem Ausscheiden lag

Doch dank dem 8:6 im Tiebreak rettete sich Federer in den Entscheidungssatz, der dann ganz nach dem Gusto der Nummer 4 der Weltrangliste verlief. Federer durchbrach mit dem 15. (!) Breakball den ersten Service Tsongas, liess ein zweites Break folgen und servierte überragend. 

YouTube/ATPWorldTour

Das ewige Duell bekommt eine Fortsetzung

Federers Freude, dass zwei Schweizer im Halbfinale stehen.

Die Nummer 2 aus Serbien, Novak Djokovic, schlug in seinem Viertelfinal Guillermo Garcia-Lopez. Der Spanier, der im Achtelfinal Tomas Berdych eliminiert hatte, verlangte dem «Djoker» viel ab, musste sich aber nach mehr als zwei Stunden mit 6:4, 3:6, 1:6 geschlagen geben. 

Federer und Djokovic stehen sich in diesem Jahr nach Dubai (Halbfinal/Sieg Federer) und Cincinnati (Final/Sieg Djokovic) bereits zum dritten Mal gegenüber, insgesamt zum 34. Mal. Im Head-to-Head führt der Schweizer mit 17:16. (si/syl)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

Artikel lesen
Link to Article