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Switzerland's Roger Federer celebrates winning his men's singles semi-final match against Canada's Milos Raonic on day 11 of  the 2014 Wimbledon Championships at The All England Tennis Club in Wimbledon, southwest London, on July 4, 2014. Federer won 6-4, 6-4, 6-4. AFP PHOTO / CARL COURT  - RESTRICTED TO EDITORIAL USE

Bild: AFP

Federer im Final gegen Djokovic

«Ein achter Wimbledon-Titel würde mir unheimlich viel bedeuten»

Milos Raonic war chancenlos: Roger Federer hat sich auf beeindruckende Art und Weise in seinen neunten Wimbledon-Final gespielt. Dort gilt der «Maestro» gegen Novak Djokovic als klarer Favorit.



Aufschlagkönig Milos Raonic wurde von Roger Federer im Wimbledon-Halbfinal richtiggehend entzaubert. Nur 1:41 Stunden benötigte der Rekord-Grand-Slam-Sieger, um den Kanadier mit 6:4, 6:4, 6:4 als Verlierer vom Platz zu schicken. Je ein Break reichte pro Satz, um dem 1,96-m-grossen Emporkömmling seine Grenzen aufzuzeigen.

Federer breakte den Riesen, der auf dem Weg in seinen ersten Grand-Slam-Halbfinal 147 Asse geschlagen hatte, gleich im ersten Game. Ein Schock für Raonic. Der Schweizer musste im Gegenzug nur einen Breakball abwehren, ansonsten blieb er bei eigenem Aufschlag ungefährdet.

Federer Statistik Raonic Wimbledon 2014 Halbfinal

Die Statistiken zum Spiel. Bild: SRF

«Ich habe grossartig gespielt. Bei meinen Aufschlagspielen musste ich sehr vorsichtig und konzentriert sein. Andererseits wusste ich, dass ich nur wenig Chancen bekommen werde. Aber ich war unglaublich effektiv und natürlich sehr glücklich», so Federer, der im Turnier erst einen Satz und einmal den Aufschlag abgeben musste.

Der Druck vor dem Turnier sei gross gewesen, weil er letztes Jahr so früh gescheitert sei und auch deshalb hohe Erwartungen an sich selbst gehabt habe. «Die ersten Matches waren dann auch schwierig, in der zweiten Woche habe ich mich aber steigern können. Gegen Wawrinka und Raonic war es nicht einfach, aber jetzt bin ich wieder im Final.»

Das 35. Duell mit Djokovic

In seinem 25. Major-Final, dem neunten in Wimbledon, trifft Federer am Sonntag auf Novak Djokovic. Der Serbe setzte sich, ohne zu überzeugen, gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov in vier Sätzen durch. «Es immer grossartig gegen ihn zu spielen, wir spielen immer sehr gute Matches gegeneinander», freut sich der Baselbieter. «Wir haben in den letzten Monaten oft gegeneinander gespielt, zuletzt ging es hin und her zwischen uns.»

Roger Federer Do it again

Mach's noch einmal, Roger! Bild: Facebook

Im Head-to-Head führt Federer nach 34 Duellen mit 18:16. In diesem Jahr gewann Federer im Final von Dubai und im Halbfinal von Monte Carlo, Djokovic im Final von Indians Wells. Das einzige Duell auf Rasen ging 2012 im Halbfinal von Wimbledon an den Schweizer.

Djokovic will nicht Favorit sein

Djokovic bietet sich die Chance, mit einem Sieg Rafael Nadal wieder als Nummer 1 der Welt abzulösen. «Er hat den Pokal auch schon geholt und weiss, wie es ist, hier zu gewinnen», gibt sich Federer vorsichtig. Dem «Maestro» winkt der 18. Grand-Slam-Titel, der achte in Wimbledon. «Das würde mir unglaublich viel bedeuten.»

Djokovic wälzt die Favoritenrolle dann auch sofort ab: «Roger spielt richtig gut und hat hier so viel Erfahrung, das wird ihm sicher helfen», so die serbische Weltnummer 2.

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Federers Wimbledon-Bilanz. Video: Youtube/watson

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«Mein Gott, das war hart!» – Federer ist nach unfassbarer Wende weiter

Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.

Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.

Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …

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