Sport
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2016 Rio Olympics - Diving  - Maria Lenk Aquatics Centre - Rio de Janeiro, Brazil - 09/08/2016. General view of the Olympic diving pool (R) and the pool for the synchronized swimming (L) this afternoon.    REUTERS/Sylvain Marchandise   TPX IMAGES OF THE DAY  FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Blaues Wasser links, grünes Wasser rechts: In Rios Turmpspring-Pool ereignete sich gestern Merkwürdiges. Bild: STAFF/REUTERS

Rios Turmspring-Pool wird grüner und grüner – und keiner weiss warum



Es ist der Albtraum eines jeden Urlaubers. Seit Monaten freut man sich auf die Pool-Anlage in Mallorca, Rimini oder wo auch immer. Im Prospekt glitzert das kühle Nass durchsichtig blau und die Pool-Bar lockt mit selbstgemachten Caipirinhas.

Doch dann der Schock: Die vermeintliche Oase gleicht einer Kloake. Der Schwimmbecken-Reiniger war vermutlich zum letzten Mal vor Ort, als wir Pokémon noch auf dem Gameboy spielten und Roger Federer noch Grand-Slams gewann. 

Ähnlich durften sich gestern auch die Turmspringerinnen gefühlt haben, die in Rio im Kampf um Edelmetall ins Wasser wirbelten. Die schlechte Wasserqualität in den Seen und im Meer rund um die brasilianische Millionenmetropole dürfte zwar keinen mehr überraschen, doch dass nun auch ein Chlorbecken im sonderbaren Gift-Grün daher kommt, ist allemal bemerkenswert.

«Ähmmm, was ist denn da passiert?»

Pünktlich zum Synchronspringen der Frauen vom Zehnmeter-Turm wechselte das Schwimmbecken seine Farbe von blau auf grün und sorgte unter den Zuschauern für und Athleten Verwunderung. Tags zuvor hatte der selbe Pool nämlich noch ganz normal ausgesehen. Der britische Turmspringer Tom Daley, der im selben Gewässer Bronze gewann, twitterte: «Ähmmm, was ist denn da passiert?» 

Während der Turmspring-Pool so aussah, wie ein Lauch-Gratin von Grossmutti, konnte die Wasserpolo-Spielstätte von nebenan seine Ferienprospekt-Bläue behalten. 

Sportlerinnen machen Mund zu

Wer nun dachte für die Verfärbung gäbe es sicher eine einfache Erklärung, der irrte sich. Die Verantwortlichen gaben in einem kurzen Statement lediglich zu Protokoll, dass die Wasserqualität während des Wettkampfs den Standards entsprochen habe. «Für die Gesundheit der Sportler bestand nie Gefahr.»

2016 Rio Olympics - Diving - Final - Women's Synchronised 10m Platform - Maria Lenk Aquatics Centre - Rio de Janeiro, Brazil - 09/08/2016. Tonia Couch (GBR) of United Kingdom and Lois Toulson (GBR) of United Kingdom compete.    REUTERS/Michael Dalder  FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Das Pärchen aus Grossbritannien taucht ins verfärbte Wasser ein.  Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

Meaghan Benfeito und Roseline Filion, die Bronze holten, sahen das freilich etwas anders: «Beim Eintauchen hielten wir immer den Mund geschlossen, man weiss ja nie.» Hoffen wir, dass wenigstens die Caipirinhas an der Medaillen-Feier so schmeckten, wie angepriesen. 

Die besten Bilder der Olympischen Spiele aus Rio

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