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Nina Christen of Switzerland competes during the Women's 10m Air Rifle qualification at Olympic Shooting Center at the 2016 Summer Olympics in Rio de Janeiro, Brazil, Saturday, Aug. 6, 2016. (AP Photo/Eugene Hoshiko)

Nina Christen zeigt im Dreistellungsmatch einen starken Wettkampf. Bild: Eugene Hoshiko/AP/KEYSTONE

Schützin Nina Christen überzeugt als Sechste und holt das zweite Schweizer Diplom



Die Nidwaldnerin Nina Christen überzeugt im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch mit Platz 6. Zwei Tage nach dem 3. Rang von Heidi Diethelm Gerber im Wettbewerb über 25 m mit der Sportpistole fehlte nicht viel zur zweiten Medaille einer Schweizer Schützin.

Nina Christen hatte nach Platz 2 in der Qualifikation auch im Final der besten vorerst den Ton angegeben. Nach den ersten drei Serien kniend mit je fünf Schüssen hatte sie das Klassement angeführt. Auch danach im Liegend- und im Stehend-Schiessen hielt sie sich lange die Chance auf eine Medaille offen.

Auch wenn die Enttäuschung nach dem verpassten Exploit vorerst überwiegen wird, darf Nina Christen stolz auf ihre Leistung sein. Allein die Final-Teilnahme darf als grosser Erfolg gewertet werden – auch deshalb, weil der Dreistellungsmatch eine jene Disziplinen ist, die einiges an Routine erfordert. Die Erfahrung, vor allem bei Grossanlässen, geht Nina Christen noch ab. Die Innerschweizerin ist erst 22 Jahre alt. Sie hatte deshalb die Spiele in Rio auch als Zwischenetappe taxiert. Grosses Ziel bleiben die Olympischen Spiele in vier Jahren in Tokio.

Nina Christen hatte ihr immenses Talent schon als Nachwuchsschützin unter Beweis gestellt. 2014 gewann sie an der Junioren-WM im Dreistellungsmatch Silber im Einzel und mit dem Team sowie Bronze im Team-Wettkampf im Luftgewehrschiessen. Im selben Jahr wurde sie im Luftgewehrschiessen zudem Junioren-Europameisterin mit dem Team.

Olympiasiegerin wurde die Deutsche Barbara Engleder vor den Chinesinnen Zhang Binbin und Du Li. (pre/sda)

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