DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
2016 Rio Paralympics - Athletics - Men's 800m - T54 Final - Olympic Stadium - Rio de Janeiro, Brazil - 15/09/2016. Marcel Hug of Switzerland wins the gold medal in the event.  REUTERS/Jason Cairnduff   FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Die Erleichterung ist riesig: Marcel Hug überquert über 800 m die Ziellinie als Erster. Bild: JASON CAIRNDUFF/REUTERS

Es ist geschafft! Hug gewinnt seine erste Paralympics-Goldmedaille – Bronze für Fankhauser

Erfolgreiche Schweizer Behindertensportler an den Paralympics in Rio: Marcel Hug gewinnt endlich das ersehnte Gold und Tobias Fankhauser erobert die Bronzemedaille.



Nach zweimal Silber (1500 und 5000 m) hat es nun für Marcel Hug über 800 m geklappt, er sicherte sich verdient die erhoffte erste paralympische Goldmedaille seiner Karriere. Nach zwei äusserst knappen Entscheidungen gegen ihn, wurde das Rennen über die zwei Bahnrunden zu einer Machtdemonstration.

abspielen

Video: streamable

Hug distanzierte seine Konkurrenten um eine Sekunde und mehr und siegte überlegen. Für ihn ist es seine fünfte Medaille insgesamt an den Paralympics.

abspielen

Hug kriegt seine Goldmedaille überreicht. Video: streamable

«Ich weiss gar nicht was ich fühlen oder denken soll», sagte Hug im Siegerinterview. Unglaublich sei es, endlich Gold gewonnen zu haben. «Es ist ein Traum, den ich als junger Athlet gehabt habe, der in Erfüllung gegangen ist.» Seinen silbernen Rennhelm werde er aber trotzdem nicht durch einen goldenen ersetzen: «Ehrlich gesagt gefällt mir Silber besser.»

Bronze für Fankhauser

Tobias Fankhauser hat zuvor im Handbike-Strassenrennen der Klasse H2 über 45 km wie schon vor vier Jahren in London die Bronzemedaille gewonnen.

HANDOUT - Switzerland's Tobias Fankhauser wins the bronze Medal at the men's para-cycling Road Race Final at Pontal at the Summer Paralympics Rio 2016 in Rio de Janeiro, Brazil, on Thursday, September 15, 2016. (HANDOUT SWISS PARALYMPIC/Martin Rhyner) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Tobias Fankhauser freut sich über seinen 3. Platz. Bild: SWISS PARALYMPIC

Gewonnen wurde das Rennen von Amerikaner William Groulx vor dem Italiener Luca Mazzone. «Gegen diese beiden Athleten hatte ich keine Chance. Ich versuchte, anfangs die Lücke zu schliessen, konzentrierte mich dann aber auf den Kampf um Bronze. Die Taktik ging auf», sagte Fankhauser.

Der fünffache WM-Dritte gehörte einer vierköpfigen Verfolgergruppe an. «Zuerst fiel der Amerikaner aus der Entscheidung, in der letzten Kurve behinderten sich der Schwede und der Belgier und ich konnte innen durch fahren, kam zwei Sekunden vor ihnen ins Ziel.» Eine zweite Medaillenchance besitzt Fankhauser morgen mit der Team-Staffel. (drd/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Ich will diesen Kübel nach Hause holen» – die Ostschweiz fiebert dem Cupfinal entgegen

Der FC St.Gallen steht erstmals seit 1998 wieder im Cupfinal. Dort treffen die Grün-Weissen am Pfingstmontag auf den FC Luzern. Nach dem 1:0-Halbfinalsieg über Servette ist in Genf aber auch die Meisterschaft präsent.

Der Cup! Der Cup! Der Cup! Regelmässig betonte St.Gallens Präsident Matthias Hüppi seit seiner Amtsübernahme, dass es sein grosser Traum sei, dass der FCSG wieder einmal in einem Cupfinal nach der Trophäe greifen könne. Er ist sich bewusst, wo sein Klub in der Hierarchie steht und dass ein Meistertitel eher einem Wunder gleich kommt – und die sind bekanntlich selten. Wobei man niemals nie sagen sollte, denkt man an die vergangene Saison zurück, in der die St.Galler dem Branchenleader YB …

Artikel lesen
Link zum Artikel