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Die Triathleten waren im Ziel völlig ausgepumpt.
Die Triathleten waren im Ziel völlig ausgepumpt.
Bild: keystone

Diese eindrücklichen Bilder zeigen, wie sehr die Triathleten leiden mussten

Trotz des frühen Starts um 06.30 Uhr Ortszeit verlangt der Triathlon bei den Olympischen Spielen in Tokio den Athleten alles ab. Auch der Schweizer Max Studer muss nach dem Zieleinlauf umsorgt werden.
26.07.2021, 06:2026.07.2021, 13:06
simon häring, Tokio / ch media

Tokio ist eine Hitzeinsel und beim Start zum Triathlon der Männer zeigt das Thermometer bereits 24 Grad an – obwohl der Wettkampf bereits um 06.30 Uhr Ortszeit beginnt, um hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit aus dem Weg zu gehen. Der Schweizer Max Studer hatte sich wie Nicola Spirig mit Trainings in einem Hitzezelt in St.Moritz auf diese extremen Bedingungen vorbereitet. Gleichwohl ist er am Ende des Rennens wie viele andere so ausgelaugt, dass er kurz umsorgt werden muss.

Nach dem Schwimmen war er auf dem 44. Rang gelegen, schaffte aber auf der Radstrecke den Anschluss an die Spitzengruppe. Nach einem Viertel der Laufstrecke lag der 25-jährige Solothurner, der als starker Läufer gilt, sogar auf dem vierten Rang, als er seinem Effort auf dem Rad Tribut zollte. Er sagt: «Ich konnte das Tempo nicht mehr mitgehen, weil ich auf dem Rad zu viel investieren musste, um den Anschluss an die Spitze herzustellen.» Am Ende klassiert er sich im 9. Rang und verpasst ein Diplom nur knapp.

Die folgenden Bilder zeigen, wie sehr nicht nur Max Studer, sondern auch die anderen Triathleten unter den Bedingungen zu leiden hatten.

Max Studer muss im Zielraum umsorgt werden.
Max Studer muss im Zielraum umsorgt werden.
Bild: keystone
Max Studer verpasst das olympische Diplom trotz riesigem Effort knapp.
Max Studer verpasst das olympische Diplom trotz riesigem Effort knapp.
Bild: keystone
Sieger Kristian Blummenfelt kurz nach dem Zieleinlauf.
Sieger Kristian Blummenfelt kurz nach dem Zieleinlauf.
Bild: keystone
Der Australier Aaron Royle kühlt sich mit Wasser ab.
Der Australier Aaron Royle kühlt sich mit Wasser ab.
Bild: keystone
Auch Gianluca Pozzatti vertraut auf Wasser.
Auch Gianluca Pozzatti vertraut auf Wasser.
Bild: keystone
Die Athleten sind im Zielraum komplett erschöpft.
Die Athleten sind im Zielraum komplett erschöpft.
Bild: keystone
Gustav Iden und Kevin McDowell.
Gustav Iden und Kevin McDowell.
Bild: keystone
Der Ungare Bence Bicsak.
Der Ungare Bence Bicsak.
Bild: keystone

Salvisberg geht als Führender auf die Laufstrecke

Kurz vor den Olympischen Spielen war Studer in Kitzbühel Europameister über die Sprintdistanz geworden und hatte damit seine gute Form unter Beweis gestellt. Sein Trainer Brett Sutton aber, hatte immer gesagt, dass er mit Studer einen langfristigen Plan verfolge, an dessen Ende er ihn bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris zum Medaillenanwärter formen will. Studer sagt: «Ich bin sehr glücklich über meine Entwicklung in den letzten vier Jahren mit Brett Sutton und auch über meine Leistung.»

Wenig Mühe bereiteten Hitze und Luffteuchtigkeit Andrea Salvisberg. Er hatte auf der Radstrecke attackiert und wechselte Führender mit einem kleinen Vorsprung auf die Laufstrecke. Doch das Laufen ist seine grosse Schwachstelle. Er sagt: «Ich hatte zwar am Anfang relativ gute Beine, wurde dann aber durchgereicht. Ich konnte nicht abrufen, was ich drauf habe, das ist sehr enttäuschend. Schon im Schwimmen war es ein Gehaue und Gesteche.» Andrea Salvisberg klassierte sich im 22. Schlussrang.

Gold gewinnt der Norweger Kristian Blummenfelt 11 Sekunden vor dem Briten Alex Yee und 20 Sekunden vor Hayden Wilde aus Neuseeland. Für Max Studer und Andrea Salvisberg bietet sich in Tokio am kommenden Samstag noch eine weitere Chance auf eine Olympia-Medaille. Im neu ins olympische Programm aufgenommenen Mixed-Event gilt das Schweizer Team um Nicola Spirig und Jolanda Annen als Medaillenanwärter.

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Alle Medaillenentscheidungen vom 26. Juli in Tokio

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quelle: keystone / wu hong
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