Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08320211 An Olympic Games countdown clock no longer shows the days left until the opening ceremony of the Tokyo 2020 Olympic Games after the sporting event was postponed amid the ongoing coronavirus pandemic, in Tokyo, Japan, 25 March 2020. Japanese Prime Minister Shinzo Abe and International Olympic Committee President Thomas Bach agreed on 24 March to postpone the Tokyo 2020 Olympics until 2021 due to the coronavirus pandemic.  EPA/JIJI PRESS JAPAN OUT EDITORIAL USE ONLY  NO ARCHIVES

Der Countdown zeigt nicht mehr die Tage bis zu den Spielen, sondern Datum und Uhrzeit. Bild: EPA

IOC-Präsident Bach muntert Sportler in Video-Botschaft auf und bittet um Geduld



IOC-Präsident Thomas Bach bat die Athleten um Verständnis für mögliche Einschnitte bei der Neuorganisation der verlegten Sommerspiele in Tokio. «Ich kann keine idealen Lösungen versprechen, aber ich kann versprechen, dass wir die bestmöglichen Spiele haben werden», sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in einer an die Sportler gerichteten Video-Botschaft.

abspielen

Bachs Rede an die Sportwelt. Video: YouTube/IOC Media

Zuvor hatten die japanischen Gastgeber und das IOC beschlossen, die Olympischen Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 zu verlegen.

«Das komplexeste Ereignis auf diesem Planeten»

Der konkrete neue Termin ist noch offen. Nicht später als im Sommer 2021 soll Olympia nachgeholt werden. «Gebt uns Zeit, all diese Fragen zu prüfen, um dieses Puzzle zusammenzusetzen», sagte Bach.

Der 66-Jährige verwies darauf, dass Sommerspiele «das komplexeste Ereignis auf diesem Planeten» seien. Es gebe für eine Verschiebung Olympischer Spiele bislang «keine Blaupause». Daher sei es für die Olympia-Macher eine «extreme Herausforderung».

Bach bat die olympischen Athleten um Mithilfe. «Gebt uns allen Input und alle Informationen, die wir brauchen, um all dies möglich zu machen», sagte der deutsche Fecht-Olympiasieger von 1976. Die Sportler sollten flexibel und vereint sein, so Bach. Die Tokio-Spiele 2021 könnten dann «ein Fest der Menschheit nach dem Überstehen dieser beispiellosen Coronavirus-Krise sein, eine wahre Feier unserer aller Zielstrebigkeit, ein echter Beweis des olympischen Geistes, der uns alle vereint», sagte Bach. (ram/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die grössten Krisen der Olympischen Spiele

Kim Jong-un schickte seine Cheerleader zu Olympia

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Kommentar

Stadien als Hochsicherheits-Anlagen oder die verkehrte Welt im Bernbiet

Schreiben, was ist. Verzichten wir also auf jede Form der Polemik und schreiben rund um das Verbot von Grossveranstaltungen im Bernbiet einfach, was ist. Wie der Chronist bisher den Besuch der hochgefährlichen Hockeystadien erlebt hat.

Ich war seit der Einführung der Sicherheitskonzepte diese Saison in Langnau, Biel, Bern und Langenthal in den Hockey-Tempeln und im Zürcher Hallenstadion. Ich bin zwischendurch mit der Eisenbahn gefahren, war beim Einkaufen und in verschiedenen Wirtshäusern. Und auf der Lushütte. Aber das nur nebenbei.

Die Viruskrise verändert nach und nach unser Verhalten im Alltag. Lieber kein Gedränge. Gerne ein Sicherheitsabstand zu den Mitmenschen. Nicht zu «wüst» tun. Und bald haben wir uns so an das …

Artikel lesen
Link zum Artikel