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Ein Stück Heimat in Sotschi

In diesem Holzhaus sind die Schweizer in Sotschi hoffentlich pausenlos am Feiern

Wie viele Medaillen die Schweizer Sportler an den Olympischen Winterspielen gewinnen, weiss niemand. Wo sie in Sotschi begossen werden dagegen schon: Im «House of Switzerland».



730 Quadratmeter

Auf dieser Gesamtfläche steht das «House of Switzerland». Es ist ein mobiler Bau, bestehend aus vier in der Schweiz vorfabrizierten Holzhäusern. Es soll im Olympic Parc einen Kontrapunkt zu Beton, Stahl und Glas setzen.

80 Tonnen

schwer ist das Haus. Das für den Bau verwendete Holz wachse in den Schweizer Wäldern innerhalb von 20 Minuten nach, heisst es.

4 Millionen Franken

dürfte der ganze Spass kosten. Der Löwenanteil kommt vom Staat: Der Bundesrat hat für Sotschi ein Budget von drei Millionen Franken bewilligt. Unter der Bedingung, dass ein Teil der Gesamtkosten von privaten Sponsoren getragen wird.

15 Schweizer Medaillen

will Nicolas Bideau, der Leiter von «Präsenz Schweiz», in seinem Haus feiern können. «Ich bin ein optimistischer Mensch», sagt er zu seinem Tipp.

36 Mitarbeitende

werden Gäste empfangen und mit schweizerischen Köstlichkeiten von Mosimann's bewirten.

200 Jahre lang

bestehen diplomatische Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland. Dieses Jubiläum sei ein Aufhänger, «der vielleicht in Russland noch etwas besondere Aufmerksamkeit mit sich bringt», hofft Nicolas Bideau.

2015

wird das Haus erneut im Einsatz stehen. Es wird nach den Spielen zurück in die Schweiz transportiert und kommt zum Beispiel an der Weltausstellung in Mailand 2015 und bei anderen Projekten von «Präsenz Schweiz» wieder zum Einsatz.

Die Schweiz betreibt mit dem «House of Switzerland» eines der wenigen nationalen Besucherzentren im Olympiapark. Es ist öffentlich und kostenlos zugänglich. (ram/si)

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