DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Extending gloved hands skyward in racial protest, U.S. athletes Tommie Smith, center, and John Carlos, stare downward during the playing of the Star Spangled Banner after Smith received the gold and Carlos the bronze for the 200 meter run at the Olympics in Mexico City on October 16, 1968. Australian silver medalist Peter Norman is at left. (KEYSTONE/AP/Str)  [SIEHE IMAGE ID 1871420]

Eines der berühmtesten Bilder in der Geschichte des Sports: An der Siegerehrung über 200 Meter in Mexiko 1968 protestieren die beiden Amerikaner Tommie Smith (Mitte) und John Carlos gegen die Unterdrückung der Schwarzen in der Heimat. Bild: AP

Proteste bei Siegerehrung verboten

Dieses Bild darf es in Sotschi nicht geben

Sportler dürfen in Sotschi eine eigene Meinung haben – sie aber höchstens in Interviews mitteilen. Wer sich bei Siegerehrungen politisch äussert, muss mit einer Strafe rechnen.



Die Athleten an den Olympischen Winterspielen in Sotschi sind dazu angehalten, ihre Meinung höchstens bei Pressekonferenzen kundzutun. Politische Äusserungen auf dem Podest würden sanktioniert, warnte IOC-Präsident Thomas Bach.

Einige Athleten haben sich im Vorfeld der Spiele bereits kritisch über die Menschenrechtslage sowie die homosexuellen-feindlichen Gesetze in Russland geäussert.

«Egal, wie gut der Grund dafür auch wäre»

«Es ist sehr klar, dass die Spiele nicht als Bühne für politische Demonstrationen gebraucht werden dürfen. Egal, wie gut der Grund dafür auch wäre», betonte Bach. Für Stellungnahmen bei Pressekonferenzen sind aber keine Strafen vorgesehen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) werde im Falle von Übertretungen von Fall zu Fall über Sanktionen entscheiden, kündigte Bach an. «Auf der anderen Seite ist es aber auch klar, dass die Athleten Redefreiheit geniessen», betonte der IOC-Vorsitzende. «Wenn sie also in einer Pressekonferenz eine politische Stellungnahme abgeben wollen, dann steht ihnen das absolut zu.» (ram/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Nach Rassismus-Debatte – Cleveland Indians haben einen neuen Namen

Der Baseball-Klub Cleveland Indians heisst neu Cleveland Guardians. Nach der Saison 2021 geht der Verein mit dem neuen Namen an den Start, ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Anlass für die Namensänderung ist die Rassismus-Debatte, die um den vorbelasteten Namen «Indians» entfacht worden ist. Wie Axios.com schreibt, gab es jahrelange Proteste, weil der Name «Indians» von vielen amerikanischen Ureinwohnern als beleidigend angesehen wird.

Zunächst hat Cleveland das Chief-Wahoo-Logo …

Artikel lesen
Link zum Artikel