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epa06360996 Russia's deputy prime minister Vitaly Mutko speaks during a press conference before the Final Draw of the FIFA World Cup 2018 at the State Kremlin Palace in Moscow, Russia, 01 December 2017. Mutko said that 'there is no proof' of a state-backed doping system in Russia. The FIFA World Cup 2018 will take place from 14 June until 15 July 2018 in Russia.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Vitaly Mutko: Lebenslange Sperre bei Olympia für den mutmasslichen Drahtzieher des Staatsdopings. Bild: EPA/EPA

IOC suspendiert Russland – lässt aber Hintertürchen für Athleten offen

Das IOC suspendiert das russische nationale Olympische Komittee. Die Sportler können aber unter der olympischen Flagge antreten.



Unter der Leitung des ehemaligen Schweizer Bundesrats Samuel Schmid hat sich das IOC im Fall Russland entschieden: Das russische Olympische Komittee (ROC) wird suspendiert. «Wir haben eine solche Form des Betrugssystems vorher noch nie gesehen», so der Schweizer.

Samuel Schmid IOC

Samuel Schmid erklärt den Entscheid. screenshot: Youtube

IOC-Präsident Thomas Bach sagt: «Es war ein beispielsloser Angriff auf die Integrität der Olympischen Spiele und den Sport. Das IOC hat Sanktionen getroffen, welche saubere Athleten schützt. Diese Strafe soll einen Strich unter diese schädigende Episode setzen und der Katalysator für ein noch effektiveres Anti-Doping-System der WADA sein.» Corinne Schmidhauser, Präsidentin von Antidoping Schweiz freut sich: «Das ist ein beeindruckendes Signal zugunsten des sauberen Sports.»

Boykott sehr wahrscheinlich

Athleten, die nachweisen können, dass sie sich einem unabhängigen Testprogramm unterworfen haben, können unter der olympischen Flagge an den Start gehen und werden als «Olympic Athlete from Russia (OAR)» bezeichnet. Falls diese Medaillen gewinnen, wird die olympische Hymne anstelle der russischen gespielt.

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Ach, wie werden wir diese schöne Hymne vermissen. Video: YouTube/Ich liebe Russland

Ob die Athleten dies machen werden, ist sehr fraglich. Das russische NOC hält kurz nach dem Entscheid eine eigene PK – ausländische Medien sind nicht erlaubt. Die staatlichen Fernsehsender in Russland werden die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang wegen der Strafen des IOC nicht übertragen. Das teilte die Pressestelle der TV-Holding WGTRK nach dem Entschied des IOC mit.

Reaktionen auf den Entscheid

Matthias Kamber, Direktor von Antidoping Schweiz: «Ich finde es ein sehr gutes und mutiges Urteil, das ich so nicht erwartet hätte. Ich bin überrascht. ... Der Entscheid wird Russland sehr weh tun. Einerseits ist das russische Olympische Komitee ausgeschlossen, andererseits auch die Funktionäre. Diese dürfen sich also nicht zeigen. ... Ich bin dafür, dass saubere Athleten zugelassen werden. Wenn russische Athleten von neutralen Agenturen getestet wurden, sollen diese Sportler auch das Recht haben, an Olympischen Spielen teilzunehmen.»

Nationale Olympische Komitee der USA: «Es gab keine perfekten Optionen, aber dieser Entscheid wird es eindeutig weniger wahrscheinlich machen, dass dies jemals wieder passiert.»

Alexander Schubkow, Präsident des russischen Bob-Verbands (Schubkow wurden beide Goldmedaillen von Sotschi 2014 aberkannt, er ist lebenslang für Olympia gesperrt): «Ich bin einfach geschockt, was passiert ist und vom Entscheid von Thomas Bach unser Land und unsere Sportler betreffend.»

Dmitri Swischtschew (Präsident des russischen Curling-Verbands): «Ich betrachte den IOC-Entscheid als unprofessionell. Ich bin überzeugt, dass er unter Druck gemacht worden ist. Irgendwer brauchte, dass Russland nicht an den Spielen teilnimmt. Diesen Entscheid kann und sollte man anfechten, denn er bestimmt über das Schicksal einer ganzen Generation von Sportlern und Trainern.»

Das Nationale Olympische Komitee Russlands wird voraussichtlich am 12. Dezember über eine Reaktion auf die IOC-Entscheidung beraten. Möglich wäre ein Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof, um die Entscheidung anzufechten. In Sachen Paralympics will unterdessen das IPC bis zum 22. Dezember eine Entscheidung treffen.

Im Weiteren entschied das IOC unter anderem:

Einige – so wie der bekannte FIFA-Kritiker Jens Weinreich – finden die Strafe am unteren Rand.

Wegen mutmasslicher Dopingverstösse bei den Winterspielen 2014 im russischen Sotschi waren in den vergangenen Wochen mehr als 20 Sportler lebenslang gesperrt worden. IOC-Ermittler waren dem Verdacht nachgegangen, wonach viele Russen verbotene leistungssteigernde Mittel einnahmen. Auch sollen Laborproben manipuliert worden sein.

epa06302080 (FILE) - Gold medalist Alexander Legkov of Russia reacts in the finish area during the men's 50km Mass Start Freestyle Cross Country Skiing race at the Laura Cross-Country Centre during the Sochi 2014 Olympic Games in Krasnaya Polyana, Russia, 23 February 2014 (re-issued 01 November 2017). Russia's cross country gold medalist Alexander Legkov was banned from Olympic Games for life over doping at the Sochi 2014 Olympic Games, the International Olympic Committee (IOC) confirmed on 01 November 2017.  EPA/HENDRIK SCHMIDT *** Local Caption *** 51253598

Langlaufstar Alexander Legkow ist einer von 20 lebenslang gesperrten Russen. Bild: EPA/EPA

Die russischen Behörden haben eine Beteiligung der Regierung zurückgewiesen und versprochen, mit den internationalen Sportverbänden zusammenzuarbeiten, um Doping in Russland zu bekämpfen. Regierungssprecher Dmitri Peskow sagte zuletzt, man wolle alle Verbindungen zum IOC beibehalten.

Keine KHL-Spieler an Olympia?

Die KHL hatte angekündigt, dass man keine Spieler an die Olympischen Spiele gehen lasse, wenn Russland nicht zugelassen wird. Dies wäre ein grosser Vorteil für die Schweizer Nationalmannschaft, da auch schon die NHL-Stars nicht mit von der Partie sein werden.

Die Olympischen Winterspiele 2018 finden vom 9. bis 25. Februar im südkoreanischen Pyeongchang statt. (fox/sda)

Prominente Sportler von A bis Z, die mit Doping erwischt wurden

Pascal über egoistische Pendler

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Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 06.12.2017 09:15
    Highlight Highlight Die frechsten Betrüger werden bestraft... von noch raffinierteren Betrügern.
    Wie war das noch mal mit dem Sport und seiner Völkerverbindenden Funktion?
    Und wie war das noch mal mit der Gesundheit fördernden Wirkung von Sport?
    Wenn ich die Russischen Sportverbände sehe, wie sie mit allen Mitteln zu Medaillen kommen wollen und ihre Sportlichen Werbeträger mit Drogen voll pumpen, dann sehe ich im Spitzensport nur noch eine korrupte und dekadente Drögeler-Pyramide!
    Und den Letzten in der Drögeler-Hochleistungskette jagd der Killer-Präsident Duterte mit seinem brutalen Anti-Drogen-Krieg...
  • Juliet Bravo 05.12.2017 23:29
    Highlight Highlight Sämi Schmid, das hat mich jetzt doch überrascht!;)

    Und jetzt wird hoffentlich auch bei den Fussballern an der WM im eigenen Land ganz genau hingeschaut!
  • MrBlack 05.12.2017 21:55
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die russischen Athleten alles dominiert haben. Ich frage mich, wie so viele angeblich "cleane" Athleten gedopte russische Athleten schlagen konnten. Ich würde mich freuen, wenn die Investigativjournalisten auch einmal in Deutschland, England oder in der Schweiz recherchieren würden.
    • Enzasa 06.12.2017 05:28
      Highlight Highlight Mr. Black
      Hat irgendjemand behauptet nur in Russland wird gedopt ?
      Es gibt so viele Namen von erwischten Sportlern und genauso viele Strafen. Hier entscheiden sich Sportler zu dopen, in Russland entscheidet die Führung, dass gedopt wird. Wieviele Sportler in der damaligen DDR wussten gar nicht, dass sie Anabolika bekamen. Genauso sehe ich das in Russland. Deshalb finde ich die Strafe gerecht.
    • Toerpe Zwerg 06.12.2017 05:29
      Highlight Highlight Um systematisches Staatsdoping aufzudecken?
    • MrBlack 06.12.2017 14:32
      Highlight Highlight Ich finde es gut, dass das Staatsdoping bestraft wird. Meine Aufforderung gilt eher zum Beispiel der ARD Doping Redaktion. (Hajo Seppelt etc.) Die konzentrieren sich hauptsächlich auf Korruption bei der FIFA & Staatsdoping in Russland & Kenia. Es entsteht oft der Eindruck, dass alle anderen Athleten betrogen würden & somit alle clean sind. Man könnte auch z. B. herausfinden, ob solche Leistungen ohne Doping überhaupt möglich sind.
  • maxi 05.12.2017 21:44
    Highlight Highlight Der russische Sportminister Vitaly Mutko wird für alle zukünftigen Olympischen Spiele gesperrt. Der ehemalige Vize-Premierminister gilt als Drahtzieher des Staatsdoping


    lustig das ioc sperrt ihn und infantino lässt ihn eine wm organisieren
    infantinos worte am letzten freitag "Von dir können wir noch viel lernen"
    • Triumvir 06.12.2017 08:19
      Highlight Highlight Die WM in Russland ist eh ein geschmierter Witz. Aber der Fifa und seinem angeblich sauberen neuen Präsidenten ist das natürlich egal...Hauptsache der Rubel äh Ball rollt ;-P
  • Kramer 05.12.2017 20:40
    Highlight Highlight Warum habe ich plötzlich das Gefühl, dass es nichts wird mit Olympia in Südkorea....
    Die Russen haben plötzlich einen Grund um im Nordkorea Konflikt etwas zu „zeuseln“, genau soviel, dass es unsicher wird die Spiele durchzuführen. Kim spielt sicher mit wenn er dafür ein paar Racketenteile bekommt.
  • Patronus 05.12.2017 19:42
    Highlight Highlight Mutiger Entscheid! Ein klares Zeichen für einen sauberen Sport wird damit gesetzt.

    Das olympische Eishockey-Turnier wird dadurch wohl kräftig durchgerüttelt, da die KHL den Spielern nun kaum Freigabe erteilen dürfte. Chance für die Schweiz?
    • Darkside 05.12.2017 20:09
      Highlight Highlight Ja mag sein, aber eine Olympia-Medaille zu gewinnen bei Spielen an denen weder die Spieler der NHL, (also die Topshots der Welt), noch sämtliche russische Spieler teilnehmen, würde die Bedeutung derselben doch wesentlich mindern. Das olympische Turnier wäre damit sportlich noch weniger wert als die alljährliche WM.
      Ein wunderbares Beispiel dafür wie Geldgier (NHL/Bettman) und Politik (KHL) den olympischen Geist mit Vollgas in die Tonne treten.😔
    • el_bengalo 05.12.2017 21:47
      Highlight Highlight Schade, wenn die Russen nicht dabei sind im Hockey. Das sage ich als Finne.
  • roknroll 05.12.2017 19:40
    Highlight Highlight Da wird Wladimir Putin "not amused" sein...
  • N. Y. P. D. 05.12.2017 19:40
    Highlight Highlight Das IOC suspendiert das russische nationale Olympische Komittee. Die Sportler können aber unter der olympischen Flagge antreten.

    Heilige Maria ! Also, auf so eine Idee muss man erst mal kommen.

    Das ist nicht mehr ernstzunehmen. All diese IOC- und FIFA-Idioten sollten gar nicht mehr zu Pressekonferenzen aufrufen. Ist alles nur noch peinlich.
    • Stachanowist 05.12.2017 20:42
      Highlight Highlight @ NYP

      Das ist seit Jahrzehnten üblich bei Ausschlüssen und Boykotten. So konnten beispielsweise Sportler aus den Staaten, die 1980 Olympia in Moskau boykottierten, unter olympischer Flagge antreten, wenn Sie wollten.
    • N. Y. P. D. 05.12.2017 21:23
      Highlight Highlight Aber hier wurde doch eine neue Dimension erreicht.

      Staatsdoping.

      Da muss man doch ein Exempel statuieren. Keine Russen. Es trifft so auch Unschuldige. Aber die Botschaft wäre glasklar.
    • Juliet Bravo 05.12.2017 23:35
      Highlight Highlight Die russischen Sportler werden wohl nicht antreten.
  • Chääschueche 05.12.2017 19:34
    Highlight Highlight Das IOC hatte wie unsere Politiker wohl keine Eier?

    Krass.
    Aber eben...Olympia = Geldmacherei. Um den Sport gehts schon lange nicht mehr.
    • rodolofo 06.12.2017 09:24
      Highlight Highlight So so, dem Russischen Staat geht es also um den Sport...
      Wie naiv ist DAS denn?
      Es geht um den Erfolg, um die Medaillen, um das "Hurra! WIR sind die Allerbesten!"
      Schon Hitler setzte den (National-)Sport als Militärisches Mittel zur Gleichschaltung und zur Kanalisierung von Emotionen ein!
      Und die jetzt exemplarisch bestraften Russen sind ja nicht die Einzigen, die so was tun.
      Die Russen tun es einfach am unverfrorensten und auf geradezu niedliche Art grob und unbeholfen.
      Die müssen sich halt noch "entwickeln"...

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