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Alle Medaillenentscheidungen vom 4. August in Tokio

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Alle Medaillenentscheidungen vom 4. August in Tokio
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SRF 2 - HD - Live

Das Programm von heute:

Klingler scheitert in Quali +++ De Grasse gewinnt 200 m +++ Springreiter enttäuschen

04.08.2021, 15:21

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 04.08.20201

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Grosser Bahnhof für Timanowskaja
Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja, seit Sonntag unter Polizeischutz, hat Tokio in einem Flugzeug Richtung Wien verlassen und ist dort mit polnischem Begleitschutz zwischengelandet. Noch am selben Abend soll die 24-Jährige weiter nach Warschau fliegen.
epa09395206 Journalists film the Austrian Airlines flight 0S52, with Belarusian athlete Krystsina Tsimanouskaya on board, at a gate at Vienna International Airport (VIC) in Schwechat, Austria, 04 August 2021. Krystsina Tsimanouskaya, who was forcibly pulled out from the Tokyo Olympics by her team, is heading to Poland, which offered her an humanitarian visa.  EPA/FLORIAN WIESER
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Die Abreise aus Japan erfolgte wie im Krimi: Die Airline wurde im letzten Moment gewechselt, die Flugroute wegen Sicherheitsbedenken geändert. Beamte eskortierten die Sportlerin in den Flieger. Timanowskaja hatte mit einem Hilferuf am Sonntag verhindert, dass sie gegen ihren Willen nach Belarus zurückgeschickt wurde. Polen gewährt ihr Asyl. Das IOC ermittelt gegen Belarus wegen versuchter Entführung. (ram/sda)
Belarusian Olympic sprinter Krystsina Tsimanouskaya waves as she leaves Narita International Airport in Narita, east of Tokyo Wednesday, Aug. 4, 2021. Tsimanouskaya, who plans to seek refuge in Europe, boarded a plane that left the gate for Vienna on Wednesday morning, though it was not immediately clear if that would be her final destination. (Kyodo News via AP)
Krystsina Tsimanouskaya
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Der Medaillenspiegel
Nach 242 von 339 Wettbewerben:
Keine Zeit, um zu lesen
Zwischen Tokio und der Strecke des Olympia-Marathons in Sapporo liegen rund 1000 Kilometer. Entsprechend wurden die Marathon-Läuferinnen und Läufer in Sapporo weit abseits der Hauptstadt und des olympischen Dorfes in einem Hotel einquartiert, ohne Kontakt zu den Athleten anderer Sportarten.

In Zeiten von Corona versprach dies Monotonie. Als Mittelchen gegen die Langeweile hatte die Solothurnerin Martina Strähl ein paar Liebesromane in ihre Tasche gepackt. Schliesslich wurde sie von ihrem gedrängten Programm vor Ort aber etwas überrascht: «Ich habe noch kein Buch aufgeschlagen», sagte sie. (ram/sda)
Die Halbfinals im Basketball
Serbien – USA und Japan – Frankreich lauten die Halbfinals im Basketball-Turnier der Frauen.

Die Resultate der Viertelfinals:
China – Serbien 70:77
Australien – USA 55:79
Japan – Belgien 86:85
Spanien – Frankreich 64:67
epa09395100 Gabby Williams (R) of France in action against Astou Ndour (L) of Spain during the Women's Basketball quarter final match between Spain and France at the Tokyo 2020 Olympic Games at the Saitama Super Arena in Saitama, Japan, 04 August 2021.  EPA/WU HONG
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Klingler enttäuscht, aber zufrieden
Rang 16 von 20 Teilnehmerinnen, den Final der besten 8 deutlich verpasst – das sind die Zahlen zum Olympia-Debüt der Sportkletterin Petra Klingler. Im SRF-Interview spricht die Zürcherin von einer «mega Enttäuschung. Man arbeitet so hart dafür und hofft, dass es klappt.»
Petra Klingler of Switzerland reacts after falling off the wall during the women's Combined Lead Climbing Qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Wednesday, August 4, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Sie habe gewusst, dass es hart werden würde. «Ich gab alles, kämpfte, stellte im Speed einen neuen Schweizer Rekord (Bild unten) auf. Es gab viele Ups und Downs. Aber trotz allem war es ein mega Erlebnis und ich bin happy, dass ich das miterleben durfte. Daran halte ich mich jetzt gerade fest.»
Petra Klingler, of Switzerland, during the speed qualification portion of the women's sport climbing competition at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Tsuyoshi Ueda/Pool Photo via AP)
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Die Boulder-Runde, ihre beste Disziplin, sei extrem schwierig gewesen. Sie sei nicht richtig in jenen Wettkampf gekommen. «Aber ich habe alles gegeben. Auch rückblickend wüsste ich nicht, was ich hätte besser machen können. Es war wohl nicht meine Runde.» (ram)
Handball-Halbfinals stehen fest
Im Handball-Turnier der Frauen stehen die letzten vier Teams fest. In den Halbfinals kommt es zu den Begegnungen Russland – Norwegen und Schweden – Frankreich. (ram/sda)

Die Resultate der Viertelfinals:
Montenegro – Russland 26:32
Norwegen – Ungarn 26:22
Schweden – Südkorea 39:30
Frankreich – Niederlande 32:22
South Korea's Sumin Choi reacts disappointed as Sweden players celebrate as they won the women's quarterfinal handball match between Sweden and South Korea at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Sergei Grits)
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Klingler scheitert in der Quali
Nach einem gelungenen Auftakt ist Petra Klingler in der Qualifikation für den Final im Sportklettern gescheitert. Die Zürcherin konnte im Speed, der ersten Disziplin, mit Rang 10 überzeugen. In ihrer Paradedisziplin Bouldern, in der sie schon Weltmeisterin war, gelang Klingler jedoch ebenfalls nur der zehnte Rang.

Im abschliessenden Lead-Klettern scheiterte die 29-Jährige dann schon früh. Sie klassierte sich bei 20 Teilnehmerinnen auf Rang 16. Die besten acht schafften es in den Final, Siegerin der Qualifikation war Gold-Favoritin Janja Garnbret aus Slowenien. (ram)
Petra Klingler of Switzerland competes during the women's Combined Bouldering Climbing Qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Wednesday, August 4, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Gold über 200 m geht erstmals in der Geschichte nach Kanada
Andre De Grasse gewinnt den 200-Meter-Sprint in 19,62 Sekunden. Der Kanadier ist der erste Olympiasieger über diese Distanz seit 2004, der nicht Usain Bolt heisst. Der 26-Jährige gewann 2016 in Rio bereits die Silbermedaille. Der US-Amerikaner Kenny Bednarek rennt sechs Hundertstelsekunden später ins Ziel und gewinnt Silber, sein Landsmann Noah Lyles wird mit 9,74 Sekunden Dritter.

De Grasse ist der erste Kanadier in der Geschichte, der über 200 Meter Olympia-Gold gewinnen kann. Für ihn ist es die zweite Medaille in Tokio. Im 100-m-Final konnte er sich über Bronze freuen.
Andre De Grasse, of Canada looks around as he races to win a men's 200-meter semifinal at the 2020 Summer Olympics, Tuesday, Aug. 3, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Martin Meissner)
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Hammerwurf-Gold geht nach Polen
Wojciech Nowicki wirft seinen Hammer 82,52 Meter weit und sichert sich damit Gold. Der Pole kann seinem Land damit die dritte Goldmedaille in Tokio sichern. Eivind Henriksen aus Norwegen gewinnt mit 81,58 Metern Silber – fünf Zentimeter vor Nowickis Landsmann Pawel Fajdek. Wie schon bei den Frauen geht der Olympia-Sieg im Hammerwurf also auch bei den Männern an die Osteuropäer. (nih)
epa09394625 Wojciech Nowicki of Poland reacts in the men's Hammer Throw final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 04 August 2021.  EPA/DIEGO AZUBEL
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Kenyanischer Doppelsieg im 800-m-Lauf
Emmanuell Kipkurui Korir und Ferguson Cheruiyot Rotich holen Gold und Silber über 800 Meter und sichern ihrem Heimatland einen Doppelsieg. Die beiden Kenyaner gewinnen vor dem Polen Patryk Dobek. Korir rannte die zwei Stadionrunden in 1:45,06 Minuten. (nih)
epa09394676 Winner Emmanuel Kipkurui Korir and second placed Ferguson Cheruiyo Rotich of Kenya after the Mne's 800m final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 04 August 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
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Grosse Enttäuschung für die Schweizer Springreiter – Maher holt Gold
Die Schweizer Springreiter müssen den Traum von einer Medaille im Einzel-Final begraben. Sowohl Martin Fuchs auf Clooney wie auch Beat Mändli im Sattel von Dsarie meisterten den Parcours nicht fehlerfrei.

Nach seinem Nuller-Ritt in der Qualifikation sah es für Fuchs im Final der besten 30 lange gut aus. Mit zwei Abwürfen an den letzten beiden Hindernissen handelte sich der Europameister und WM-Zweite jedoch gleich acht Strafpunkte ein, worauf er das Stechen klar verpasste.

Mändli, der in der Qualifikation lediglich einen Zeitfehler zu beklagen hatte, musste ebenfalls zwei Abwürfe hinnehmen. Nach einem weiteren Fehler am Wassergraben entschied sich der Routinier, den Wettkampf vorzeitig abzubrechen.

Der dritte Schweizer Reiter Steve Guerdat war wegen eines leichten Fehlers überraschend bereits in der Qualifikation hängen geblieben. Noch bleibt dem Olympiasieger von 2012 und seinen Kollegen im Teamspringen jedoch eine zweite Chance auf olympisches Edelmetall. Nach der Qualifikation am Freitag werden tags darauf die Medaillen vergeben.

Einzel-Olympiasieger wurde im Stechen der Brite Ben Maher mit dem Wallach Explosion vor dem Schweden Peder Fredricson mit dem Belgien-Wallach All In und dem Niederländer Maikel van der Vleuten auf Beauville. (nih/sda)

Geraei verschafft Iran zweite Ringer-Medaille
In der Gewichtsklasse bis 67 kg sichert sich Mohammad Reza Geraei die Goldmedaille. Im Final gewinnt der Iraner gegen Parwis Nassibow aus der Ukraine. Frank Stäbler holt sich zum Karriereende die Bronzemedaille. Neben dem Deutschen kann sich auch Mohamed Ibrahim Elsayed aus Ägypten über Bronze freuen.

Es ist die zweite Medaille im Ringen für den Iran, nachdem Mohammadhadi Saravi Bronze in der Gewichtsklasse bis 97 kg gewonnen hatte. Der 25-Jährige wird damit zum zweiten Olympia-Sieger aus dem asiatischen Staat bei den Olympischen Spielen in Tokio. (nih)
Erste Goldmedaille für Uganda in Tokio
Im 3000-m-Hindernislauf gewinnt Peruth Chemutai Gold für Uganda. Es ist die erste Goldmedaille für das afrikanische Land seit 2012. Auf dem zweiten Platz läuft Courtney Frerichs aus den USA ins Ziel, dahinter folgt die kenyanische Hyvin Kyieng.
epa09394302 Peruth Chemutai of Uganda celebrates winning the Women's 3000m Steeplechase final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 04 August 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
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Dietsche und Kora laufen an der Seite von Kambundji und Del Ponte
Die Schweizer 4x100-m-Staffel läuft am Donnerstag ab 3.09 Uhr Schweizer Zeit in der zweiten Vorlauf-Serie um den Finaleinzug in Tokio. Neben Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte, die es über 100 m in den Einzel-Final geschafft hatten, komplettieren Salomé Kora und Riccarda Dietsche im Vorlauf das Schweizer Quartett.

Die Schweizerinnen haben in ihrem Vorlauf gute Chancen, den Final als eines der drei Top-Teams direkt zu erreichen. Von den weiteren Staffel-Teams im zweiten Vorlauf hat einzig Deutschland in dieser Saison schon eine bessere Zeit abgeliefert als die Schweiz. Nach den jüngsten Leistungen von Kambundji und Del Ponte über 100 m liegt in Tokio gar der Schweizer Rekord von 42,18 Sekunden in Reichweite.

Für die 4x400-m-Staffel stehen im ersten Vorlauf um 12.25 Uhr Lea Sprunger, Silke Lemmens, Rachel Pellaud und Yasmin Giger im Einsatz. (nih/sda)
Les Suissesses, Salome Kora, Mujinga Kambundji, Riccarda Dietsche, Ajla Del Ponte, de gauche a droite, laissent eclater leur joie apres 4x100m dame, lors de la 33e edition des Championnats Suisses d'athletisme elite (EAP), AtletiCAGeneve, ce samedi, 12 juin 2021, au Stade municipal du Bout-Du-Monde a Champel pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
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Reichmuth erhält eine zweite Chance
Der Schweizer Freistil-Ringer Stefan Reichmuth erhält nach seiner Viertelfinal-Niederlage eine zweite Chance und darf sich in der Klasse bis 86 kg weiter Hoffnung auf den Gewinn einer Bronzemedaille machen.

Da Reichmuths Viertelfinal-Bezwinger Hassan Yazdanicharati in den Final einzog, kämpft Reichmuth am frühen Donnerstagmorgen in der Repêchage gegen Jawrail Schapjew um den Einzug in den Kampf um eine Bronzemedaille. Der Luzerner kennt den für Usbekistan antretenden Russen relativ gut. Erst vor kurzem haben die beiden in einem Trainingscamp in Dagestan noch zusammen trainiert. «Eine machbare Aufgabe», so Reichmuth.

Siegt der 26-jährige Luzerner, träfe er im Kampf um Bronze auf den Russen Artur Naifonow. Der Europameister dieses Jahres, der 2019 ex-aequo mit Reichmuth in Nursultan WM-Dritter geworden war, konnte den Halbfinal gegen Yazdanicharati einigermassen ausgeglichen gestalten, ehe er kurz vor Ablauf der sechs Minuten eine Vierer-Wertung kassierte und 1:7 unterlag. (nih/sda)
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Keine Medaille für die Schweiz im Springreiten
Auch Martin Fuchs verpasst die Medaillenränge auf seinem Pferd Clooney 51. Dabei startete der Schweizer hervorragend und war kurz vor Ende ohne Fehler. Bei den letzten beiden Hürden warf das Pferd des 29-Jährigen aber zweimal ab und positionierte sich trotz der schnellsten Laufzeit aller Reiter auf dem vierten Zwischenrang.
Mändli wird die Medaillen klar veprassen
Gleich drei Fehler begeht der Schweizer Routinier, unter anderem am Wassergraben. Mit bereits zwölf Punkten auf dem Konto bricht Beat Mändli seinen Ritt vorzeitig ab.
epa09392071 Beat Mandli of Switzerland on Dsarie competes in the Jumping Individual Qualifier during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 03 August 2021.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
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Der Final der Springreiter läuft
Mit Martin Fuchs und Beat Mändli haben sich zwei Schweizer Reiter dafür qualifiziert. Als erster der beiden ist Mändli an der Reihe.
Reichmuth erhält eine zweite Chance
Der Schweizer Freistil-Ringer Stefan Reichmuth erhält eine zweite Chance und darf sich in der Klasse bis 86 kg weiter Hoffnung auf den Gewinn einer Bronzemedaille machen.

Da Reichmuths Viertelfinal-Bezwinger Hassan Yazdanicharati in den Final einzog, kämpft Reichmuth am Donnerstag in der Repechage gegen den für Usbekistan startenden Russen Javrail Schapjew. «Eine machbare Aufgabe», so Reichmuth, der nach seinem Auftaktsieg gegen den Algerier Fateh Benferdjallah gegen Yazdanicharati chancenlos geblieben war und nach 1:48 Minuten vorzeitig verlor. (abu/sda)
Switzerland's Stefan Reichmuth, left, and Algeria's Fateh Benferdjallah compete during the men's 86kg freestyle wrestling match at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021 in Chiba, Japan. (AP Photo/Aaron Favila)
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Olympia-Star Karsten Warholm startet in Lausanne
Das Leichtathletik-Meeting Athletissima in Lausanne vom 26. August kann mit einem weiteren Höhepunkt aufwarten: Kurzfristig wurde der 400 m der Männer ins Programm aufgenommen. Dabei wird der Norweger Karsten Warholm an den Start gehen. Der Skandinavier lief an den Olympischen Spielen in Tokio am Dienstag über 400 m Hürden einen Weltrekord.

In Lausanne wird er versuchen, den 34 Jahre alten Europarekord über 400 m von Thomas Schönlebe aus der DDR zu knacken. Zu den Herausforderern von Warholm auf der Pontaise wird der Schweizer Ricky Petrucciani gehören, der in Tokio in dieser Disziplin die Halbfinals erreichte. (abu/sda)
epa09391096 Gold medalist Karsten Warholm of Norway poses on the podium during the Medal ceremony after the Men's 400m Hurdles final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 03 August 2021.  EPA/JEON HEON-KYUN
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Italien mit Weltrekord zu Gold
Den Olympiasieg in der Königsdisziplin das Bahnradsports sicherte sich die Italiener. Angeführt von einem überragenden Filippo Ganna setzten sie sich im Final gegen Weltmeister Dänemark dank einem starken Schlussteil hauchdünn durch. Nach 4000 m entschieden 0,166 Sekunden zugunsten der Italiener, die in 3:42,032 Sekunden ihren tags zuvor aufgestellten Weltrekord nochmals um fast drei Zehntel drückten. Bronze ging an Australien. (abu/sda)
Schweizer Bahnvierer gegen Grossbritannien chancenlos
Der Schweizer Bahnvierer belegt an den Olympischen Spielen in Tokio in der Mannschaftsverfolgung den 8. Schlussrang. Das Quartett mit Robin Froidevaux, Valère Thiébaud, Cyrille Thièry und Stefan Bissegger unterlag Grossbritannien im Klassierungsrennen deutlich. In der Zeit von 3:50,041 waren die Schweizer mehr als vier Sekunden langsamer als die Olympiasieger von 2016. Den tags zuvor in der Hauptrunde aufgestellten Schweizer Rekord verpassten sie um fast eine Sekunde.

Der 8. Platz unter acht teilnehmenden Nationen ist zwar nicht das, was sich die Schweizer im Vorfeld erhofft haben. Ihr primäres Ziel, den seit Dezember 2019 bestehenden Landesrekord zu verbessern, haben sie aber erreicht. (abusda)
Team Switzerland competes during the track cycling men's team pursuit at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, in Izu, Japan. (AP Photo/Christophe Ena)
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Laufsieg und 4. Rang für Fahrni/Siegenthaler
Linda Fahrni und Maja Siegenthaler sicherten sich zum Abschluss der Segelwettbewerbe ein olympisches Diplom. Mit einem tollen und souverän gesegelten Laufsieg beim abschliessenden Medal Race verbesserten sich die beiden 470-Seglerinnen vom Thunersee in den 4. Schlussrang. Damit egalisierten sie das beste Schweizer Segel-Resultat an Olympischen Spielen seit 2004.

Für «LIMA», wie Fahrni/Siegenthaler ihr Team nennen, ist das Diplom gleichzeitig der Abschluss ihrer gemeinsamen Karriere auf der 470-Jolle. Seit 13 Jahren segelten die beiden zusammen. Die Höhepunkte waren nach einem Junioren-Weltmeistertitel die zweimalige Teilnahme an den Olympischen Spielen sowie die Bronzemedaille an der EM im vergangenen Frühjahr. Für die Olympischen Spiele von Paris 2024 wurde der 470 als Mixed-Klasse ausgewählt.

Keine Überraschung gab es an der Spitze der Rangliste: Hannah Mills/Eilidh McIntyre (GBR) verteidigten ihre klare Führung erfolgreich und gewannen Gold. Für Hannah Mills ist es nach Silber in London 2012 und Gold in Rio 2016 bereits die dritte Olympiamedaille.
Kim Métraux im hinteren Teil
Trotz eines Zwischenspurts mit zwei Birdies in Folge auf den zweiten neun Löchern liegt die Waadtländer Profigolferin Kim Métraux nach der ersten von vier Runden des Olympiaturniers im hinteren Teil der Rangliste. Mit 74 Schlägen (3 über Par) nimmt sie den 47. Platz unter den 60 Spielerinnen ein.

Métraux startete mit einem Birdie, bevor sie innerhalb von sechs Löchern vier Schlagverluste hinnehmen musste. (abu/sda)
Kim Metraux, of Switzerland, studies with her caddie the putt on the second hole during the first round of the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Andy Wong)
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Rücktritt von Laurel Hubbard
Laurel Hubbard (43), die Gewichtheberin aus Neuseeland, die erste Transgender-Athletin bei Olympischen Spielen, beendet ihre Karriere. «Das Alter hat mich eingeholt», so Hubbard, «es hat mich womöglich schon vor längerem eingeholt. Es wird höchste Zeit, dass ich in meinem Leben etwas Neues anfange.» Hubbard träumte in Tokio von einer Medaille, schied aber in der Klasse über 87 kg ohne gültigen Versuch vorzeitig aus.
Laurel Hubbard of New Zealand reacts after a lift in the women's +87kg weightlifting event at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Seth Wenig)
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Keine Strafe für Kugelstosserin Saunders
Kugelstosserin Raven Saunders (USA) muss nach dem Tod ihrer Mutter vorerst keine Sanktionen durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen ihrer Protest-Geste bei der Siegerehrung der Kugelstoßerinnen befürchten. Das gab IOC-Sprecher Mark Adams am Mittwoch bekannt und sprach Saunders sein Beileid aus. Die Untersuchungen seien derzeit «vollständig ausgesetzt», sagte Adams.

Saunders (25) hatte nach dem Gewinn ihrer Silbermedaille in Tokio auf dem Podest mit erhobenen Armen eine «X-Geste» geformt, um Solidarität für die Rechte «unterdrückter Menschen» auszudrücken, wie sie später erklärte. Jegliche Form der politischen Meinungsäusserung bei der Siegerehrung ist durch die Regel 50.2 der Olympischen Charta untersagt. Das Nationale Olympische Komitee der USA hatte allerdings angekündigt, Saunders nicht zu bestrafen. (t-online.de)
Raven Saunders, of the United States, poses with her silver medal on women's shot put at the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Francisco Seco)
Raven Saunders
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Brasilien erstmals ohne Medaille
Brasilien wird erstmals überhaupt an Olympischen Spielen im Beachvolleyball ohne Medaille bleiben. Mit Alison, dem Olympiasieger von 2016 in Rio de Janeiro, und Alvaro Filho schieden auch im Turnier der Männer in den Viertelfinals die letzten Vertreter der südamerikanischen Nation aus. Sie unterlagen den Letten Martins Plavins/Edgars Tocs 16:21, 19:21.

Bei den Frauen hatten Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré mit Ana Patricia/Rebecca die letzten Brasilianerinnen ausgeschaltet. Beachvolleyball ist seit Atlanta 1996 olympisch. In Tokio werden zum siebten Mal Medaillen vergeben. (abu/sda)
Alvaro Morais Filho, left, of Brazil, hugs Edgars Tocs, second from left, of Latvia, as Alison Cerutti, of Brazil, hugs Martins Plavins, of Latvia, right, after Latvia won a men's beach volleyball quarterfinal match at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Petros Giannakouris)
Alvaro Morais Filho,Edgars Tocs,Alison Cerutti,Martins Plavins
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Reichmuth verliert im Viertelfinal – Medaillenchance noch intakt
Stefan Reichmuth kann im olympischen Turnier der Ringer trotz klarer Niederlage im Viertelfinal noch auf Bronze hoffen. Erreicht der topgesetzte Iraner Hassan Yazdanicharati den Final, geht der Wettkampf für den 26-jährigen Luzerner in der Nacht auf Donnerstag in der Repêchage weiter. Zwei Siege benötigt er dort für eine Medaille.

Mit einem 6:2 im Achtelfinal gegen den Algerier Fateh Benferdjallah startete Reichmuth wunschgemäss ins Turnier. Gegen Yazdanicharati, den zweifachen iranischen Weltmeister und Olympiasieger von 2016 in einer tieferen Gewichtsklasse, war er dann allerdings chancenlos. Beim Stand von 1:12 war der Kampf vorzeitig beendet.

«Ich wusste, dass es gegen den Topfavoriten schwierig wird. Er macht brutal Druck. Zu Beginn wollte ich dem mit viel Druck dagegenhalten, wurde dann aber ein bisschen überrannt und verlor kurzzeitig den Fokus. Gegen einen Gegner von diesem Format verträgt es das natürlich nicht. Dass ich auch noch am Boden Punkte abgebe, passiert mir normalerweise nicht.»

Wird Yazdanicharati seiner Favoritenrolle auch im Halbfinal am Mittwochvormittag gerecht, steht Reichmuth in der Nacht auf Donnerstag wieder im Einsatz. Sein erster Gegner in der Hoffnungsrunde wäre der Usbeke Jawrail Schapjew, der im Achtelfinal ebenfalls gegen Yazdanicharati klar verloren hatte. Zuletzt bekäme er es im Erfolgsfall mit dem Russen Artur Naifonow zu tun. (abu/sda)
Corona zerstört Olympiatraum griechischer Synchronschwimmerinnen
Das ist bitter: 5 Mitglieder des griechischen Synchronschwimm-Teams wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Auch die übrigen sieben Schwimmerinnen, die als nahe Kontakte der positiv getesteten angesehen wurden, mussten das Olympische Dorf verlassen und sich in Quarantäne begeben.
FILE - In this July 12, 2019, file photo, Rose Stackpole and Amie Thompson of Australia compete in the preliminaries of duet technical artistic swimming at the World Swimming Championships in Gwangju, South Korea. Forget boxing or rugby. The most hardcore sport at the Tokyo Games may just be artistic swimming. The sport once known as synchronized swimming has rapidly evolved into one of the most physically grueling specialties at the Olympics. (AP Photo/Mark Schiefelbein, File)
Rose Stackpole,Amie Thompson
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Albane Valenzuela startet mit Par-Runde
Die Genfer Profigolferin Albane Valenzuela beginnt ihr zweites Olympiaturnier mit einer Par-Runde von 71 Schlägen. Am letzten Loch musste sie wegen eines zu kurz geratenen Putts den dritten Schlagverlust der Runde hinnehmen, der sich mit den drei herausgespielten Birdies ausglich.

Valenzuela spielte in der ersten von 20 Dreiergruppen. Welchen Zwischenrang die Leistung der 23-Jährigen ergibt, wird sich erst nach weiteren Stunden erweisen. Die Lausannerin Kim Métraux ist in der letzten Gruppe unterwegs. (abu/sda)
Albane Valenzuela, of Switzerland, speaks with her caddie during the first round of the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, Aug. 4, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Andy Wong)
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Ringer Reichmuth in den Viertelfinals
Stefan Reichmuth steht im olympischen Turnier der Ringer in den Viertelfinals. Der 26-jährige Luzerner setzte sich in seinem ersten Kampf gegen den Algerier Fateh Benferdjallah 6:2 durch.

In den Viertelfinals wartet auf den WM-Dritten von 2019 noch in den Morgenstunden des Mittwochs (ca. 6.30 Uhr) die wohl schwerstmögliche Aufgabe. Reichmuths nächster Gegner ist der Topgesetzte Iraner Hassan Yazdanicharati. Im Fall einer Niederlage kann Reichmuth noch darauf hoffen, über die Repêchage um Bronze kämpfen zu können. Dies ist dann der Fall, wenn Yazdanicharati den Final erreicht. (abu/sda)
Auch Frauen laufen Weltrekord über 400 m Hürden
24 Stunden nach Karsten Warholm pulverisieren auch die Frauen an den Sommerspielen in Tokio den Weltrekord über 400 m Hürden.

Die Amerikanerin Sydney McLaughlin siegte in 51,46 Sekunden. Sie verbesserte ihren eigenen Weltrekord vom Juni, aufgestellt an den Trials, um 44 Hundertstel. Wie bei den Männern blieb auch die Zweite des Rennens, die Amerikanerin Dalilah Muhammad, unter dem alten Weltrekord (51,58). Bronze holte sich die Niederländerin Femke Bol, die Europarekord aufstellte (52,03). (sda)
Jason Joseph verpasst den Final über 110 m Hürden
Der Schweizer Hürdensprinter Jason Joseph verpasst den Final über 110 m Hürden. Er belegt im zweiten Halbfinallauf in 13,46 Sekunden nur den fünften Platz. Jason Joseph kam schon am Start nicht gut weg und fand nach den ersten Hürden den Rhythmus nicht wie gewünscht. Er verpasste seinen Schweizer Rekord um 17 Hundertstel und die Zeit, die er im Vorlauf hingelegt hatte (13,31), um 15 Hundertstel. Mit einer derartigen Zeit wäre Joseph in seinem Vorlauf Dritter geworden und hätte sich für den Final qualifiziert.

Schon an der Weltmeisterschaft in Doha schied Jason Joseph, der U23-Europameister von 2019, in den Halbfinals aus. (abu/sda)
Polens Volleyballer scheitern früh
Der polnische Traum von Olympia-Gold ist geplatzt: Der amtierende Weltmeister unterlag in den Viertelfinals Frankreich trotz zweimaliger Satzführung 2:3. Dabei hatten die Polen sich in der Vorrunde nach anfänglichen Schwierigkeiten und der Startniederlage gegen Aussenseiter Iran in bestechender Form gezeigt und etwa Mitfavorit Italien 3:0 geschlagen.

Ein bitteres Ausscheiden erlebte in den Viertelfinal aber auch Italien. Die «Squadra Azzurra» unterlag Argentinien in fünf Sätzen und verpasste erstmals seit 1992 bei Olympischen Spielen die Halbfinals. (pre/sda)
epa09392156 Fabian Drzyzga of poland reacts after loosing the Men's Volleyball quarterfinal between Poland and France in the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Arena in Tokyo, Japan, 03 August 2021.  EPA/WU HONG
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