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Swiss head coach Ottmar Hitzfeld looks on prior to the group E preliminary round match between Switzerland and France in the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, Friday, June 20, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

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Letztes Spiel der Trainer-Karriere am Mittwoch? «Davon gehe ich nicht aus.» Bild: KEYSTONE

Ottmar Hitzfeld

«Wichtig, dass wir die Ruhe bewahren und nicht zu viel Zeitung lesen» 

Ottmar Hitzfeld stellt sich nach einer Nacht Schlaf in Porto Seguro den Medien. Der Nati-Trainer will das 2:5 gegen Frankreich nicht dramatisieren, sondern die richtigen Lehren daraus ziehen. Der Blick geht nach vorne. 



Normalerweise spricht Ottmar Hitzfeld am Tag nach dem Spiel nicht zu den Medien. Heute war dies anders. Statt drei Spielern kam der Chef. «Nach so einem Spiel muss ich mich stellen und die Verantwortung übernehmen. Die Spieler sollen sich regenerieren.» 

epa04269984 Switzerland's head coach Ottmar Hitzfeld (R) reacts next to France's coach Didier Deschamps (L) during the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match between Switzerland and France at the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, 20 June 2014. France won 5-2.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/PETER KLAUNZER   EDITORIAL USE ONLY

Ottmar Hitzfeld ist überzeugt, dass das Team die Achtelfinals erreicht. Bild: EPA/KEYSTONE

Der Lörracher blickt noch einmal zurück auf den enttäuschenden Abend. «Jeder Spieler hat sich grosse Hoffnungen gemacht. Wir hatten das Ziel, Frankreich zu schlagen, auch wenn wir wussten, dass wir vor einer schwierigen Aufgabe stehen.» Der Doppelschlag sei dann entscheidend gewesen. Aber Hitzfeld sagt auch: «Ich will das nicht dramatisieren. Wir haben nicht gegen einen durchschnittlichen Gegner gespielt, sondern gegen eine grosse Mannschaft.» 

«Weil wir gewinnen werden. So einfach ist das»

Hitzfeld möchte aber nach vorne blicken. «Es ist wichtig, dass wir Ruhe behalten und am Tag danach nicht zu viel Zeitung lesen», so Hitzfeld. Jetzt steht das Duell gegen Honduras an. Da dieses in Manaus stattfindet, wird auch das Klima eine Rolle spielen: «Honduras hat bei den klimatischen Bedingungen Vorteile. Aber wir sind auch ganz gut vorbereitet», meint der 65-Jährige trocken.

Und warum klappt es dieses Mal im Gegensatz zu 2010 mit einem Sieg gegen Honduras? «Weil wir gewinnen werden. So einfach ist das», so Hitzfeld mit einem Lächeln. Das Team habe offensiv mehr Potential als noch vor vier Jahren.  

CURITIBA, BRAZIL - JUNE 20:  Honduras appeal to referee Benjamin Williams after a call during the 2014 FIFA World Cup Brazil Group E match between Honduras and Ecuador at Arena da Baixada on June 20, 2014 in Curitiba, Brazil.  (Photo by Matthias Hangst/Getty Images,)

Honduras wird sich nicht kampflos geschlagen geben. Bild: Getty Images South America

Aber leider hat die Schweiz es im Normalfall nicht in den eigenen Füssen. Schützenhilfe aus Frankreich wäre wünschenswert. «Wir wollen nicht das Horror-Szenario, dass Ecuador gegen Frankreich gewinnt», erklärt Hitzfeld. Aber auch er weiss: Es könnte sein letztes Spiel der Trainer-Karriere sein. Was macht er dann? «Ich gehe nicht davon aus, dass es mein letztes Spiel wird.» 

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