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TO GO WITH: Lifestyle-sport-extreme-Japan-athletics-seniors,FEATURE by Alastair Himmer
103-year-old Japanese sprinter Hidekichi Miyazaki runs during men's 100m dash at a Japan Masters Athletics competition in Kyoto on August 3, 2014. Miyazaki, who holds the 100 metres world record for centenarians at 29.83 seconds and is dubbed 'Golden Bolt' after the Jamaican flyer, plans to wait another five years for his dream race and was happy to reveal his secret weapon: his daughter's tangerine jam.     AFP PHOTO/Toru YAMANAKA

Der «Goldene Blitz» will es noch einmal wissen. Bild: AFP

Hidekichi Miyazaki

103-jähriger Japaner fordert Usain Bolt zum Duell

Kurz vor seinem 104. Geburtstag will es Hidekichi Miyazaki noch einmal wissen: Der japanische Sprinter träumt davon, gegen Usain Bolt anzutreten – im Duell zweier Weltrekordler. 

29.08.14, 03:25 29.08.14, 10:27

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Hidekichi Miyazaki ist ein Phänomen. Der 103-Jährige hält den Weltrekord im 100-Meter-Lauf, in der Kategorie der über Hundertjährigen. Seine Zeit: 29,83 Sekunden. Damit ist er gut 20 Sekunden langsamer als Usain Bolt (9,58 Sekunden), der schnellste Mann der Welt. Miyazaki würde sich trotzdem gern mit dem 75 Jahre jüngeren Jamaikaner messen. 

«Ich würde so gern gegen Bolt antreten», sagte Miyazaki nach einem Wettkampf in Kyoto. Seinen Traum verfolge er, in dem er versuche, in Top-Form, diszipliniert und gesund zu bleiben. «Das ist wichtig für jeden, auch für Usain Bolt», sagte Miyazaki, der selbst den Spitznamen «Goldener Blitz» trägt. 

«Ich habe vor dem Start ein Nickerchen gemacht - ein Fehler. Aber ich bin ja noch jung, das ist ein Lernprozess für mich.»

Hidekichi Miyazaki

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103-year-old Japanese sprinter Hidekichi Miyazaki (C) leaves the start line during men's 100m dash at a Japan Masters Athletics competition in Kyoto on August 3, 2014. Miyazaki, who holds the 100 metres world record for centenarians at 29.83 seconds and is dubbed 'Golden Bolt' after the Jamaican flyer, plans to wait another five years for his dream race and was happy to reveal his secret weapon: his daughter's tangerine jam.     AFP PHOTO/Toru YAMANAKA

Bild: AFP

Geboren wurde Miyazaki im September 1910 – dem Jahr, als Japan Korea annektierte, die «Titanic» noch gebaut wurde und der Erste Weltkrieg noch nicht begonnen hatte. Das Geheimrezept des 1,53 Meter kleinen und 42 Kilogramm leichten Japaners: Einen Bissen erst 30-mal kauen, dann schlucken - und jeden Tag die Mandarinenmarmelade seiner 73-jährigen Tochter Kiyono essen. 

«Dafür trainiere ich»

Damit hofft Miyazaki, zumindest noch den Weltrekord in der Wettkampfklasse der 105- bis 109-Jährigen aufstellen zu können. «Dafür trainiere ich. Das ist mein nächstes großes Ziel.» Sein großer Vorteil: In dieser Altersklasse existiert keine offizielle Bestmarke. Miyazaki müsste also lediglich die Ziellinie erreichen.

Bei dem Wettkampf in Kyoto brauchte der Rentner dafür übrigens gut 38 Sekunden, eine für seine Verhältnisse schwache Zeit. «Ich habe kurz vor dem Start noch ein Nickerchen gemacht – ein grosser Fehler», analysierte Miyazaki. Dann scherzte er: «Aber ich bin ja noch jung, das ist ein Lernprozess für mich.» Als Sprinter ist der Japaner in der Tat ein Spätberufener. Erst mit 92 Jahren begann er mit der Leichtathletik

Als Sprinter ist der Japaner in der Tat ein Spätberufener. Erst mit 92 Jahren begann er mit der Leichtathletik. Jetzt wartet Miyazaki auf eine Reaktion von Usain Bolt. (wit/AFP)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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